Innenwand verputzen/dämmen

08.07.2008



Hallo,

ich wollte mal fragen was ihr von den folgenden Maßnahmen haltet:

1. Aussenwand Ost

Ist: Fachwerk, Lehmfächer (Zinseln usw.), aussen Kalkputz
innen derzeit kein Putz

Soll: Dämmung mit Gutex Thermowall mit Lehm geklebt

2. Aussenwand Nord

Ist. Fachwerk, Fächer mit Lehm, Fächer mit Ziegel, Fächer mit Porenbeton, ebenfalls kein Innenputz mehr, Aussenputz Zementputz (könnte aber in den nächsten 10Jahren durch anderen ersetzt werden, fall nötig)

Soll: Dämmung mit Gutex Thermowall mit Lehm geklebt

Ist das so ok?


Zweitens:
Welchen Innenputz würded ihr mit empfehlen?
Auf den Aussenwänden ist dann das oben beschriebene, an den anderen Innenwänden ist Kalkputz, Gipsputz, Zementputz und Gipskarton. Ich hätte gerne ein gleichmässiges Erscheinungsbild an allen Wänden, daher möchte ich die mit Edelputz verputzen. (kleine rauhe Struktur, aber keine wirklicher Rauhputz oder eien Struktur).
Was würdet ihr mir empfehlen?

Gruß Thomas



Innenputz



Gegenfrage: Was sind "Zinseln usw."?

Zum Verputz der Innenwände:
Bei den Außenwänden ist eine Innendämmung mit Holzweichfaserplatten in Lehm gebettet und mit Lehm verputzt möglich.
Bei den anderen Innenwänden empfehle ich eine differenzierte Vorgehensweise.
Die Wahl des Verputzes und der Beschichtung sollte sich zimmerweise nach dem vorhandenen Zustand des Putzes und der geplanten Nutzung des Raumes richten.

Viele Grüße



Details



Hallo,

danke für die Antwort.

>Gegenfrage: Was sind "Zinseln usw."?

Fächer sind mit Geflecht aus Holz gefüllt, welches im Fach verankert ist udn dieses ist mit Lehm gefüllt/verputzt.
Das (Teile des) Geflecht heissen bei uns "Zinsel".
Aber mit der Fachwerkterminologie bin ich nicht so vertraut.

>Bei den anderen Innenwänden empfehle ich eine differenzierte Vorgehensweise.

Auch hier eine genauere Beschreibung:
Ein Zimmer hat eine Aussenwand (Ostwand), wie Beschrieben.
Die Südwand ist eine Innenwand mit Gipskarton.
Die Nordwand ist im wesentlichen der Kamin.
Die Westwand besteht aus dem originalen Kalkputz und großflächige Ausbesserungen aus Zementputz und Gipsputz (zugespachtelte Ecken wo der Kalkputz brpchig war und natürlich E-Leitungen).
Der Vollständigkeithalber: die Decke ist analog zur Westwand jedoch nur kleinere Ausbesserungen mit anderen Putzen. Diese soll nur farbig gestrichten werden.

Gruß Thomas



Innenwand



Aha, also mit Flechtwerk ausgezäunte Gefache.
Korrekter Begriff: Staken mit Flechterk und Lehmbewurf.

Zu den Innenwänden:
Das ist doch schon mal ein Anfang zur differenzierten Betrachtung, weiter so!
Was noch fehlt, ist die zukünftige Nutzung.
Soll es im WZ eine differenzierte Gestaltung geben, z.B. eine Innenwand als freigelegtes Sichtfachwerk oder mit strukturiertem Lehmputz?
Müssen Nebengelasse teure Oberflächenbehandlungen bekommen?
Was ist mit dem Bad?
Die Küche bearf auch einer speziellen Entscheidung!
Wir nennen so was übrigens Raumbuch.

Viele Grüße



Innenwände



Hallo,

es handelt sich bei dem beschrieben Zimmer um das Wohnzimmer.
Wände sollen weiss/hellgrau/orange("terracottafarbgi") werden mit feiner glatter "sandig"? Struktur, also feiner Rauhputz ohne Struktur. Was für Material (Lehmputz, Münchner Rauhputz, Universalputz von Keim oder was weiss ich) das sein soll möchte ich unter anderem hier gerade erfragen. Es sind auf alle Fälle leichte Unebenheiten zu kaschieren, Lehmputzfarbe ist z.B. zu dünn.

Nebenan ist das Esszimmer, was grundsätzlich ähnlich ist, jedoch hat es eine Aussenwand mehr. (die wo es auch Fächer mit Ziegel/Porenbeton[1] gibt.)

Andere Zimmer werden derzeit nicht betrachtet. Kommt später.

[1] Ehemalige Fenster, Gasbeton aus der DDR, ist von der Konsitenz anders als heutiger YTONG und co.