Außenwände

06.07.2017 Landleben



Hallo Zusammen,

wir haben uns letztes Jahr ein altes Umschrothaus (ca. 300 Jahre alt) gekauft. Nun ist es so, dass dieses ursprünglich als Wohnstallhaus genutzt wurde und im alten Wohnbereich noch eine Blockstube vorhanden ist (von außen verschlagen und innen mit Sauerkrautplatten verkleidet). Leider hat der Zahn der Zeit sehr an dem alten Holzblock genagt, so dass dieser über kurz oder lang weg muss.

Nun überlegen wir die Wände zu mauern und schwanken noch bei der Materialwahl. Viele Nachbarn (die ähnliche Häuser besitzen) haben uns zu Ytong geraten.

Jetzt die Frage, hat jemand auch schon ein solches Projekt bewältigt und vielleicht gute Ratschläge und Ideen was Durchführung und Baustoffe angeht?

Viele Grüße und schon mal Danke für konstruktive Vorschläge



Muss das weg?



Warum nicht eine neue Blockbohlenwand setzen und innen mit Holzweichfaser dämmen? Technisch sollte das möglich sein.

http://www.kulturbaustellen.de/projekte_ergenzingen_start.htm

Ich habe mal mit dem Gedanken gespielt, da bei mir original eine Blockbohlenwand vorhanden war. Nur wurde diese schon vor langer Zeit gegen Fachwerk getauscht. Als ich das erfahren habe war das Eck des Hauses schon von innen fertig, da wäre bei mir der Aufwand zu groß gewesen. Jedenfalls funktioniert es nur wenn die Seite absolut gegen Spritzwasser geschützt ist.



Holz vs. Mauer



Nun ja, die drei Wände neu setzen wäre technisch natürlich möglich, finanziell leider für uns in keiner Relation. Nach ersten Angaben einer Firma wären wir allein mit dem Arbeitsaufwand, sprich allein dem Stundenlohn ohne Material bei knapp 20.000€ - 30.000€. Daher scheint uns mauern die bessere und günstigere Variante(z.B. bezüglich der Wärmedämmung). Natürlich hat eine Blockwand Charme, nur müsste sie von außen sowieso erneut verschlagen werden und wäre somit ein sündhaft teurer Aufwand den keiner sehen würde bzw. der auch keinerlei nennenswerte Vorteile bringt.