Innenwand einfach und richtig Isolieren

03.01.2012



hallo,wer kann mir hilfe beim richtigen innenwandaufbau geben?
möchte gerne raum für raum Isolieren und neu aufbauen.
erstes projekt wird ein Schlafzimmer inkl. bade zimmer.

mein Plan war die innenwände folgend aufzubauen:
-ständerwerk aus latten
dazwischen Dämmung ca.6cm (ohne hohlraum)
darauf eine 10mm osb Platte
-dampfsperre
-rigips

aussenwände innen
-ständerwerk aus latten
dazwischen dämmung ca.12cm (ohne hohlraum)
osb
dampfsperre
rigips

ein luftfeuchtigkeits gesteuerter lüfter d-150 wird im bereich der Dusche betrieben um Schwitzwasser schnell abzuführen...

in den anderen räumen ohne dusche würde ich gerne bei einer Innenwand die Balken Freilegen und nur die aussenwände von innen dämmen unter berücksichtigung der Lehmwand und dem vorteilhaften klima.allerdings sind diese aussenwände mit einer art kunstschiefer verkleidet.
-hat das freilegen der balken statische auswirkungen?
-wie isoliere ich die

bin für jede anregung oder vorschlag dankbar!
gruss aus hessen



Trockenbauwände



Hallo Dennis,
Zu den Innenwänden:
Nehmen Sie lieber Metallprofile als Ständerwerk. Sie lassen sich leichter Verarbeiten und sind im Gegensatz zu Holzprofilen aus dem Baumarkt gerade.
Dann bleiben sie besser im System, also Gipskartonplatten. Sie lassen sich leichter verarbeiten als OSB. Im Bad am besten 2- lagig, obere Lage GKF 12,5 mm. Damit gibt es keine Probleme beim Fliesen und beim Anbau von Sanitärobjekten. Im Internet finden Sie Verarbeitungsrichtlinien auf den Webseiten der gängigen Materialhersteller; halten sie sich daran und basteln sie nicht mit zusammengstoppelten Baumarktmaterialien im Selbstversuch herum. Meistens ist das Zeug dort ohnehin teurer als beim Fachhändler.
Eine anständige Abdichtung im Nassbereich setze ich mal voraus.
Zur Schalldämmung reicht eine Lage Schalldämmmatte.
Eine Dampfsperre benötigen sie nicht; eventuell im Bereich der Decke kann man darüber nachdenken, wenn oben ein Kaltraum ist.
Wenn Leitungen verdeckt verlegt werden sollen dann besser zweischalig mit doppelten Ständerwerk bauen, sonst Verkofferungen setzen.
Zur Innendämmung von Außenwänden:
Ich rate ihnen von gedämmten Vorsatzschalen ab. Die dampfdichte Herstellung ist für Laien schwierig und heikel, wenn man sich damit nicht auskennt. Schon kleine Fehler können zu verheerenden Bauschäden führen.

An einer Innenwand das Ständerwerk freizulegen ist prinzipell möglich, allerdings Geschmacksache.
Üblich war das früher nicht. Deshalb wurden die Gefache bündig zum Holz gemauert, die Holzprofile waren nicht als Sichtflächen ausgelegt. Solche Freilegungsversuche sehen dehalb i.d.R. recht kläglich aus.

Viele Grüße



Energiesparaktion



hallo, schau mal hier nach http://www.energiesparaktion.de/



Der Aufbau an den Außenwänden



ist keine gute Idee, dieser führt zu Problemen.
Diese Art der Dämmung gehört in fachlich Kompetente Hände.

Grüsse



Innendämmung bei Fachwerk



Hallo Do it jourself,
Die Innendämmung der Außenwände sollten Sie noch einmal gründlichst überdenken, wenn Sie Ihrem Motto "wenn dann richtig" gerecht werden wollen. Ein Aufbau mit Gipskarton und wahrscheinlich Glaswolle(?) ist grundverkehrt. Dies hat so schon zu imensen Schäden durch Feuchteeintrag durch Schlagregen und Kondensat geführt. Möglich währe z.B. ein Aufbau mit in Lehm gebetteten Holzweichfaserplatten, welche diffusionsoffen verputzt werden... Hier währe der Aufbau kappilar leitfähig, das Holz ist so vor Feuchtigkeit geschützt.

Viele Grüße und alles gute im neuem Jahr
Mathias Josef



Eine Innedämmung



sollte aus kapillaren und diffusionsfähigen Baustoffen bestehen, so ist auch die Rücktrocknung gewährleistet.

Grüße



Richtig isoliert?!



danke für die hifreichen antworten!
mein problem wie immer das pro und contra;-) liebe grüsse an alle!