Feuchtigkeit / Lüftung - leer stehendes Fachwerkhaus Uckermark

07.01.2010



Hallo Forum,
ich habe ein Fachwerkhaus Bj. 1740, dass bis vor 7 Jahren durchweg bewohnt war und nun für einige Zeit leer steht. Geheizt wird auch nicht. Der Deckenputz (wahrscheinlich Lehm) bröckelt langsam schollenartig herunter und es scheint im Haus auch etwas feucht zu sein.
Was kann ich machen. Lüften? Ich habe den ganzen Sommer die Fenster offen, um eine Luftzirkulation zu erreichen. Was kann ich sonst machen. Für Hinweise bin ich sehr dankbar.
A.W.



aber



auch im Winter muß gelüftet werden. Wasserleitung schützen und dann für vorsichtige Querlüftung sorgen. Denn heizen wirst Du wohl nicht wollen. Bei Nebel und Schwüle aber Fenster geschlossen halten !





bewohnen



So oft wie nur möglich



das ganze Jahr über quer-lüften! Aber Vorsicht bei Frost wegen der Wasserleitungen!!
Vielleicht hilft ein Nachbar.



Im Sommer



ganztägig lüften heisst, Feuchtigkeit ins Haus holen. Die warme Aussenluft wird im Haus abgekühlt und gibt Kondenswasser ab. Und ohne Heizung gibts auch im Winter keinen Trocknungseffekt. Langfristig leerstehende Gebäude werden immer vor sich hin gammeln, ob belüftet oder nicht.
Bei massiv errichteten Gebäuden kann man das ein paar Jahre vertragen und diese auch wieder trocken bekommen, bei Fachwerkhäusern wird das Holz Schaden nehmen und teure Sanierungsarbeiten erforderlich machen.
MfG
dasMaurer



Im ganzen Jahr die Fenster auf?



Vielen Dank für die Antworten. Da ich nur am Wochenende in einem Nachbargebäude vor Ort bin, scheint nur Folgendes praktikabel:
1. ganze Jahr immer Fenster auf
2. nur am Wochenende quer lüften und dann Fenster wieder zu
3. irgend eine automatisches, zeit- und temperaturgesteuertes Gebläse oder Entfeuchter installieren
Reicht 1 oder 2 aus? Wie sinnvoll/teuer ist Entfeuchter?
Vielen Dank
A.Wüstenhagen



Nachtrag



Kann es zu Schäden an der Bausubstanz kommen, wenn ich das ganze Jahr die Fenster geöffnet habe. (Wasser ist kein Problem mehr)
Danke
A.W.



In diesem Fall ...



würde ich dann nur an den Wochenenden Lüften.



Versuchen



sie es erst mal mal mit Pkt. 2. Das sollte eigentlich reichen und ist am preiswertesten. Dauerlüften ist wirklich nicht so optimal. Idealerweise führen Sie das Gebäude wieder einer dauerhaften Nutzung zu. Preiswerte Vermietung ist immer noch besser für das Gebäude, als leer stand.



Den Deckenputz



wirst du in diesem fortgeschrittenen Zustand eh nicht mehr retten können - falls deine Frage dahin ging.

Ist das Haus ansonsten trocken?

Kommt da im Winter Sonne hin oder stehts in nem feuchten, schattigen Loch?

Dass das Klima irgendwann innen wie aussen quasi gleich ist, versteht sich ja von selbst, aber wenn Nässe vom Boden hochzieht, friert und wieder taut wirds blöd.......

Gruss, Boris



Lage Haus



Da Haus steht im Sommer im Schatten von 2 großen Hofbäumen und sonst nicht feucht. Es wird nach Norden durch ein angrenzendes Wohnhaus geschützt,nach Süden existieren 2 Fenster, nach Ost und West je eines. Nach Westen existiert eine Klinkermauer, nach Süd und Ost ist die Grundschwelle z.T. stark angefault.
Vielen Dank.
Andreas Wüstenhagen



wenn



man mit Dauerlüften Feuchtigkeit ins Haus holen würde, dürfte keine Scheune oder Nebengebäude aus Opas Zeiten mehr stehen !!
Selbst Gebäude im Wald oder Flußnähe, die als Sommerstall oder Scheune errichtet wurden, haben nur dann größere Schäden, wenn das Dach nicht dicht ist oder der "Wurm" eingezogen ist. Ansonst ist durchgehende Lüftung optimal, nur Luft, die in einzelne Gebäudeteile rein- und nicht wieder raus kommt, kann Schaden anrichten. Laut Frage steht es ja nur für einige Zeit leer, also ist in Bälde eine Nutzu ng in Sicht. Da sollte doch die vorhandene Feuchte erst mal raus.



Fakt ist doch



„Da Haus steht im Sommer im Schatten von 2 großen Hofbäumen und sonst nicht feucht.“

Bei ganzjährigem lüften wird also mehr Feuchtigkeit reingeholt als drin sein sollte.
Und Olaf im Schatten ist es auch oft erheblich kühler als in der prallen Sonne.
Du kennst doch den Bierkrug von Edmund Bromm.



da ist er



Es ist sicher so, dass sich das Klima laufend ändert, jedoch...



ich hätte da mal ne Frage zu dem Krug,



handelt es sich bei der Flüssigkeitsansammlung am Boden des Kruges um Tau- oder Kondenswasser oder vielleicht um verschüttetes Bier? :-)

Fragende Grüsse Thomas :-)





Da müssen wir den Herr Bromm mal fragen, nich das da einer Bier ausgeschüttet hat.



OH......,



das wird wohl das berühmte bayrische Tau-und Kondenswasser sein:-).......Am besten mit Folie versiegeln -da sieht man es nicht mehr....!



Nein, da ist nichts ausgeschüttet, sondern nur Tauwasser



Dies ist nicht nur im Sommer möglich sondern auch im Winter.
Es ist doch nur Physik, und wer in der Schule aufgepasst hat weiß dies.
Noch einige Bilder:
http://picasaweb.google.de
/eddi.bromm/Tauwasser?feat=directlink
.
So einfach ist dies alles.
Das Bild zeigt Tauwasser auf einer feuchten Kellerwand innen.
Man muss halt wissen, wann man solche Aufnahmen bekommt.
Dazu haben wir am Deutschen Museum ein Hygrometer um solche Phänomene zu erkennen.
Das Bild dazu ist bei meinen Bildern hier schon mal eingestellt worden.



Nun Herr Kollege Struve



jetzt haben wir beide einen auf den Bierdeckel bekommen :-)
Humor ist wenn man trotzdem lacht :-)



Also,



ich hätte das Bier ja schon lange ausgetrunken, statt es immer wieder ins Netz zu stellen....

;-) Boris



Aber doch nicht jetzt im Winter...



...wer trinkt denn da ein Bier?
Zum Beitrag weiter oben nochmals das Bild vom Hygrometer am Deutschen Museum München.



Ja Papi,



DANKE.
die Tropfen an der Wand sind Tau-Kondenswasser...
Konnten die "Nicht-Fachleute" jetzt echt nicht erkennen..:-)



Kein Bier richtig



aber die Glühweinzeit liegt auch schon hinter uns, jetzt kommt die fünfte Jahreszeit und da wirds bunt.

Grüsse Thomas ;-)



Nö Hr.Kehle,



die EISZEIT kommt...-)



Pferde durchgegangen



Na da sind ja wohl die (Bier)Pferde etwas mit Euch durchgegangen.
Zusammenfassend heißt das wohl:
Lüften ist wichtig.
Nur am Wochenende- ist gut und hat was von Stoßlüften.
Das ganze Jahr durch - geht wohl auch.
Schäden an den Wänden und der Konstruktion sind kaum zu erwarten.
Putz insbesondere Deckenputz ist ein Schwachpunkt.
Aber so ganz dramatisch ist alles nicht.
Ist Frost an den Innenwänden abgesehen von Wasserleitungen eigentlich ein Problem?
Vielen Dank an alle
Andreas Wüstenhagen



Ein ständiges Lüften...



...bedeutet ja wohl auch, daß Außen- und Innentemperatur einander recht nahe sind, somit ist der zu befürchtende Kondenswasserausfall wesentlich geringer und verschwindet auch eher wieder. Der Bromm'sche Bierkrug verweist doch klar auf die Fehler beim Lüften: März z.B.: Die Wände noch winterkalt, in der Woche alles zu, vielleicht sogar der Frost in nassen Mauern. Am Wochende scheint die Sonne, Frühlingsluft, also Fenster auf, da muß es doch trocknen. Oder doch nicht?

Wenn's das Bauwerk vom Wert aus hergibt, und man damit perspektivisch etwas vorhat, wäre eine außentemperaturgeführte Temperierung wesentlich effektiver, als z.B. Lufttrockner. Innen immer 2-3 Grad wärmer als draußen, sollten sich selbst bei elektrischer Heizung die Kosten in Grenzen halten. Heizt man dann noch an den Wochenden den sicher vorhandenen Kachelofen, hat man eine Menge getan.

Grüße

Thomas



wenn



es ein Fachwerk ist, verstehe ich Eure Bedenken nicht. Lehm wäre doch ausgleichend und es kann sich kein Kondenswasser bilden.....
Eure Aussagen dürfte nur bei einem Bunker zutreffen.
Und beim Deckenputz kann es andere Ursachen geben, denn der kommt auch bei bewohnten Häusern runter, weil die Haftung weg ist Kalk/Lehm.



Lehm...



...ist kein Wundermittel.

An kaltem Lehm kondensiert es genauso wie an kaltem Bierglas. Die Fähigkeit des Lehms, feuchteausgleichend zu wirken, hat denn auch Grenzen, und bei Frost geht da eh nichts mehr.

Grüße

Thomas



ich dachte



es ging um Sommer und Schatten, da das Haus unter den Bäumen steht. Im Winter ist da kein Laub. Habe aber auf dem "kalten" Klinker am Brunnen im Schatten meiner Kastanie im Sommer noch nie Tauwasser gesehen, nur im Gras ... und der ist nach wenigen Stunden weg und abends ist es Heu.... Gute Nacht, gehe morgen den Schnee zur Seite schmeißen, mal sehen, wieviel es wird !



Ich Verstehe die Diskussion nicht.



Wenn ein leer stehendes Haus jede Woche ein bis zwei Tage am Wochenende gelüftet wird reicht das wohl alle mal. Schließlich wird, da es nicht genutzt wird, keine Feuchtigkeit durch Bewohner eingetragen.
Das auf Lehm kein Kondensat ausfällt ist falsch.
Der Lehm ist zwar super feuchteregulierend, Wasser nimmt er aber dennoch auf. Und das nicht zu knapp. Und weil er reguliert speichert er es auch.
Bei einer rel. Luftfeuchte von ca. 80% braucht das innere des Hauses nur um 3°C bis 4°C kühler sein als die Außentemperaturen um Kondensat anfallen zu lassen.
Und der Temperaturunterschied in einem Schattig liegenden Haus ist wohl mehr als realistisch, auch mit Dauerlüftung.

Da Lehm Feuchtigkeit nur abgibt wenn die klimatischen Bedingungen stimmen, wird wohl oder übel die Ausgleichsfeuchte des Lehm und der Holzkonstruktion steigen.
Hier durch werden völlig unnütz Holzschäden der Bausubstanz durch Holz zerstörende Pilze riskiert.
Ein erhöhter Feuchteintrag wird möglicherweise auch zu Frostschäden führen.

Und Olaf, eine Scheune kannst du doch nicht ernsthaft mit einem Fachwerkwohnhaus vergleichen. Alleine den Deckenaufbau betrachtet.

Foto.

Kondensatausfall auf Lehmwand.


[pubimg 20130]



Wir...



...vermuten alle mal irgendwas.

Das aber:"Wenn ein leer stehendes Haus jede Woche ein bis zwei Tage am Wochenende gelüftet wird reicht das wohl alle mal. Schließlich wird, da es nicht genutzt wird, keine Feuchtigkeit durch Bewohner eingetragen." ist eine falsche Vermutung.

Mein eigenes, im EG außen Sandstein, innen Ziegel, leerstehendes Häusele hat im Winter im EG nasse Wände im inneren, trotzdem ich mehrfach in der Woche da bin - in der Scheune ist mein Holzlager- und da bei geeignetem Wetter immer lüfte.

Die Außenwände sind tagsüber (Sonnenschein) kälter als draußen, es findet innen Kondensatbildung statt. Nachts ist die Differenz zur Außentemperatur recht gering, ein Wassertransport nach draußen somit auch gering. Die Fenster sind halbwegs dicht (Verbundfenster 60er Jahre). Feuchte kommt und kondensiert nicht nur von draußen, sondern auch über die Kellergewölbe nach oben.

Grüße

Thomas



Herr Böhme,



Das sind keine Vermutungen sonder Fakten.
Sie schreiben ja selbst im zweiten Teil ihres Beitrags wie es passiert.
Die Einlagerung von Bauholz heißt auch immer Feuchteintrag.
Betrachten sie einen solchen Bau mal wie einen Keller was das Lüftungsverhalten angeht.

Und wenn es draußen Warm wird, sind die Wände innen immer noch kalt vom dauerlüften der Nacht.



Herr Struve,



ich werde sie bei Ihren Illusionen lassen, bin mir jedoch aus eigener Beobachtung sicher, daß die eingangs beschriebenen Probleme in einem Haus mit ständiger Lüftung nicht, oder nur in deutlich geringerem Maße auftreten.

Wer hier schnell mal so 40 Beiträge hinhaut, überliest natürlich manches. Das Holz lagere ich in der Scheune, über das leerstehende Wohnhaus habe ich geschrieben. Die deutsche Sprache lässt da wohl keine andere Deutung zu.

Grüße

Thomas



Herr Böhme,



sie schreiben in Rätseln.

„Die Außenwände sind tagsüber (Sonnenschein) kälter als draußen, es findet innen Kondensatbildung statt.“

Ihre Beobachtungen sind Richtig, ihre Deutung aber falsch.

Es ging auch nicht um ihr Haus, wer weiß denn was da noch für Schäden oder Altlasten drin sind?

Das Haus von Andreas ist seinen Angaben zu folge jedenfalls weitgehend trocken.

P.S. Warum stellen sie denn nicht auf Dauerlüftung um wen das so „effektiv“ ist???



Wenn Sie, Herr Struve...



...über das Haus des Fragestellers befinden, dann reden Sie wieder 'mal über etwas, das Sie nicht kennen. Ich habe allgemein formuliert, und ein Beispiel genannt, das ich ganz gut kenne.

Was für Sie ein Rätsel ist, löse ich gern auf:

„Die Außenwände sind (innen) tagsüber kälter als die Außentemperatur, es findet innen Kondensatbildung statt, aus der eindringenden, wärmeren und feuchtereichen Außenluft.“

Der "weitgehend" trockne Andreas hat eine Frage eingestellt, weil sein Haus etwas feucht ist und der Putz von der Decke fällt.

Warum ich nicht auf Dauerlüftung umstelle? Im EG habe ich mir's etwas gemütlich gemacht (Sommernutzung), und würde da gern vermeiden, das sich Ganoven durch die Fenstergage schneiden, Marder einziehen oder Flugschnee bzw. Regen innen landet. Sicherlich nachvollziehbar.

Jetzt gehe ich und Säge Feuerholz, das ist um Potenzen sinnvoller, als mit Ihnen über Allgemeinplätze zu streiten.

Grüße

Thomas





„Warum ich nicht auf Dauerlüftung umstelle?...
… Marder einziehen oder Flugschnee bzw. Regen innen landet. Sicherlich nachvollziehbar.“

Warum empfehlen sie es dann anderen wenn’s nur Risiken birgt?
Nur um sich mit mir zu streiten?



Das in Frage stehende Haus...



wird offenbar gerade gar nicht genutzt. Auch wenn sie es selber wissen, ich erkläre es Ihnen gerne noch 'mal:

Fenster können z.B. meist in geeigneter Form (z.B. kippbare Oberlichter, Platten mit Öffnungen im lichten Maß etc.) so eingerichtet werden, daß ein ständiger Luftzug möglich ist, ohne, daß es reinregnet oder schneit.

Ich hoffe, daß hilft Ihnen weiter, Herr Struve. Die Streitsucht als Selbszweck betrachte ich allerding als Ihr Terrain. So unterschiedlich können die Anschauungen sein. Können Sie nicht zuhause schlechte Luft machen, statt hier im Forum?

Warum sollte ich mich mit Ihnen streiten wollen? Sie sind für mich völlig unwichtig. Mir geht es um eine Lösungssuche, nicht um einen Hahnenkampf mit einem Maurer im fernen Nirgendwo.

Mit besonders herzlichen Grüßen

Thomas W. Böhme



Unverbesserliche Böhme



Fenster können z.B. meist in geeigneter Form (z.B. kippbare Oberlichter, Platten mit Öffnungen im lichten Maß etc.) so eingerichtet werden, daß ein ständiger Luftzug möglich ist, ohne, daß es reinregnet oder schneit.“

Und das geht bei ihnen nicht???

Sie sind an Arroganz nicht zu überbieten.



Ruhig Brauner



Es ist doch nur die Bitte um Hilfe und ein bisschen brain storming.
Vielen, vielen Dank für die bisherigen Anregungen.
Es besteht natürlich kein Grund hier die Fassung zu verlieren.

Vielleicht helfen ja Bilder vom Objekt. Da ich kein Mitglied bin, habe ich das Haus mit folgendem Link eingestellt.
http://www.awuestenhagen.de/Flieth.htm
Sicher ist es im Sommer drinnen kälter als draußen. Aber als das Haus noch bewohnt war, hat im Sommer ja auch keiner geheizt, so dass automatisch Feuchtigkeit angesammelt wird.
Im Winter ist es natürlich deutlich andersrum.

Also 1 x die Woche lüften ist sicher ganz gut? Heizen ist nicht so einfach, da das ausgekühlte Haus nur sehr langsam Wärme annimmt.

Vielen Dank

Andreas - der Feuchte



@ Herrn Struve



"Und das geht bei ihnen nicht???"

Wie sie, weil ich meine Fenster nicht ankippe, auf arrogantes Verhalten schließen, will ich gar nicht wissen. Damit sie aber gut schlafen können, und nicht an Ihren Fragezeichen ersticken, meine Antwort: Ich will's nicht.

Von der oben empfohlenen außentemperaturgeführten Temperierung bin ich zwar noch etwas entfernt, weil ich noch kein passendes Steuerteil gefunden habe, aber mit einem Radiator, der unter 5 Grad aktiv wird, hat sich der Zustand immerhin schon sehr verbessert, ohne daß nennenswerte Stromkosten anfallen. Wo man kostenmäßig bei letzterer Variante ankommt, ist allerdings stark von den konkreten Bedingungen abhängig.

@ Andreas

"Sicher ist es im Sommer drinnen kälter als draußen. Aber als das Haus noch bewohnt war, hat im Sommer ja auch keiner geheizt, so dass automatisch Feuchtigkeit angesammelt wird."

Eben nicht. Es wurde ja täglich viel viel mehr gelüftet, so daß die Temperaturdifferenzen der inneren Wandseiten zur Außenluft auch geringer sind, somit Kondensat vernachlässigbar ist.

"Also 1 x die Woche lüften ist sicher ganz gut?"

Wenn Sie nicht mehr aus den Antworten mitnehmen, ist Ihnen nicht zu helfen. Lüften Sie bei umpassenden Wetterbedingungen, holen sie noch Wasser zusätzlich an die Wände/ Decken, oder es bringt zumindest nichts.

Grüße

Thomas



Herr Böhme,



die Frage war aber nun mal, der Maurer konnte es lesen, ob Dauerlüften oder lüften nur an Wochenenden besser ist.
Sie haben zwar viele Beiträge geschrieben, konkrete Antwort drauf gegeben, haben sie nicht.
Wenn sie schon Punkte sammeln müssen dann lassen sie uns doch wenigstens einen Sinn ihres Geschreibes erkennen.

Ihre Arroganz leite ich mal aus der Ihrigen Aussage ab:
„Sie sind für mich völlig unwichtig. Mir geht es um eine Lösungssuche, nicht um einen Hahnenkampf mit einem Maurer im fernen Nirgendwo.“

Es grüßt ein Maurer



Lüften Im Fachwerkhaus



Hallo,

das offene Fenster im Sommer war schon nicht gut. Der Lehmputz nimmt die Feuchtigkeit übel. Tipp per E-Mail



@ Herrn Struve



Nehmen Sie sich nicht so wichtig. Sie als Person kenne ich nicht, weshalb sollte es mir wichtig sein, mit IHNEN zu streiten?

Ich habe meine Meinung zum Thema geschrieben, Sie Ihre. Nicht mehr.

Meine Meinung zusammengefasst: Eine ständige Querlüftung ist dem wochenendlichen Ab-und Zu-Lüften vorzuziehen. Das müssen keine offenen Fenster sein, kleinere Öffnungen genügen. Leichtes Temperieren wäre noch besser, so möglich. Soweit die Wiederholung für Sie.

Was nun jeder damit anstellen mag, es sei ihm vergönnt.

Grüße

Thomas



Herr Böhme,



wenigstens stimmt der Ton jetzt erstmal.

Respekt



Austrocknen



Hallo Herr Wüstenhagen,

tipps die alleine das Lüften zum Ziel setzen sollten Sie getrost in die Rundablage verfrachten. Das Haus holt sich die Feuchtigkeit durch Regen außen, Luft- und Bodenfeuchte. Diese Wasseraufnahme müssen Sie verhindern ohne die Wasserentsorgung zu behindern da die Trocknung der Fassade wesentlich durch Windbewegung außen (40-60%) abläuft.

Meine Empfehlung: 1.) Haus außen mit Lotupor imprägnieren und 3-5 Monate trocknen lassen,
2.) Porofin Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte einbauen. Porofin kann im Gegensatz zu Wasserhaltigen Injektionsstoffen auch in Lehmgebäuden verwendet werden,
3.) Bei Schimmelbefall Wände mit Porozid behandeln.

Wenn Sie jetzt anfangen können Sie im Sommer das Haus wieder bewohnbar machen.

Gutes Gelingen, Ralf.



Das hat lange gefehlt:



Poorofin.

Also ein leehrstehendes Haus auf Teufel komm 'raus mit Lampenöl verseuchen, den modischen Lotuseffekt herbeizitieren (vermutlich auf desolatem Altputz), und innen mit Schimmelmittel juppheidi.

Kondenswasser (gibt's das überhaupt?) fällt dann nicht mehr an, bewohnbar wird's allein durch Chemie (das Lüften ist denn gleich mit entbehrlich, vermute ich).

Das ist doch Karneval pur, Herr Ruppnow.

Grüße

Thomas



@Böhme



... mit allen gebotenen Respekt Herr Böhme, aber Sie sollten sich nicht zu dingen Äußern von denen Sie nichts verstehen. Gern diskutieren wir das am Fachwerk Stand zur DresdenHaus 2010, wo wir uns vergangenes Jahr schon kennenlernten, mal aus.

MfG, Ralf.

Und sparen Sie sich die Kraft beim Tippen, ein P in meinem Familiennamen und ein O bei Porofin reicht aus.



Herr Err Punkt,



Ihre Antwort passt einfach nicht zur Frage. Der Mann wäre einige Tausende später immernoch inmitten seiner Probleme.

Grüße

Thomas



@Böhme



Falsch Herr Böhme, Sie wissen doch sicher langsam das wir in der Lage sind Gebäude auszutrocknen ohne die Poren zu verstopfen. Bei der Dresden Haus 2009 kamen Sie doch an unserem Messe Stand und haben interessiert in unsere Merkblätter gelunst und leider auch keine Fragen gestellt. Mag sein das es Ihnen nicht gefällt, aber das ist nun mal nicht wichtig. Wir können was wir können und garantieren das auch 20 Jahre.

Mit Gruß und wieder bei der Arbeit, Ralf.



Nein, Herr R.,



ebendavon bin ich nicht überzeugt, und Ihre Messepräsenz in DD und L hat mich ebensowenig überzeugt. Ich weiß jetzt lediglich, daß Sie ganz nett aussehen, und daß Sie Standbesuchern Sachen erzählen, die ich nicht unterschreiben würde. Muß ich auch nicht, ich bin kein Trockenleger. Da ich mich aber im eigenen Auftrag intensiv mit dem Thema beschäftigt habe und das auch weiter tue, habe ich ein ungebrochenes Interesse an der Trockenlegung von Gebäuden. Zudem grenzt es auch direkt an mein Leistungsspektrum, sodaß ich auch des Broterwerbs wegen am Ball bleibe.

Sie sollten ergänzend ein Nano-Produkt gegen Kondenswasser auf den Markt bringen, das würde Ihre Palette abrunden. Hinsichtlich der Garantie gibt es von bestimmten Trockenlegern markige Versprechen, z.B. A...pol. Über die Wertigkeit des Ganzen gibt es sehr unterschiedliche Meinungen.

Grüße

Thomas



Hallo Thomas



zu den von dir geäüßerten A.....Garantien wollte ich etwas zur Info einstellen aber wurde leider gelöscht.Die aktuelle Pressemitteilung des Urteiles am 15.1.10 untersagt diesbezüglich selbst dem DHBV jetzt....
War totales Eigentor für die Kläger gegen die Elektroosmose. Informiere dich aber bitte selbst über das spezielle Wort in der Suchmaschine, ich will nicht wieder als Buhmann dastehen bei Hr.Stöpler oder frag ihn halt an.



Oder



geh zu google.de
gib DHBV ein und findest es auf erster Seite unten...Sollte man zumindest wissen...:-)



Lüften & Heizen



Hallo Herr Wüstenhagen,

bevor Sie heimlich per Mail Tipps zum Maueraufsägen, chemischer Wandbehandlung, Rosenquarzvergraben oder auch Elektrifizierung der Wände in Erwägung ziehen und Tausende Euro verlieren, sollten Sie zunächst einmal die vorgeschlagenen Lüftungsmodelle von Herrn Böhme ausprobieren.

Im Regelfall klappt das ohne besondere Maßnahmen, Heizen und Lüften heißt die Maxime, allerdings: Richtig heizen und richtig lüften. Hier geht es eher um das Verstehen der Vorgänge und einem daraus resultierenden verständigen Verhalten, als um eine einfache Handlungsanweisung.

Beim normalen Lüften ist stets darauf zu achten, dass die Temperatur der Außenluft kühler ist als die Oberflächentemperatur der Innenwände. Im Winter kein Problem denn besonders in Zeiten mit niedrigen Außentemperaturen ist das Lüften ganz besonders wirksam, da die kalte Luft - die eben gerade wenig Feuchte enthält - beim "einströmen" an den Oberflächen erwärmt wird. Hierbei sinkt die relative Luftfeuchtigkeit, die Luft wird „trockener“ und gerade jetzt erst richtig aufnahmefähig für die abzutransportierende Feuchtigkeit. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt nun wieder an, bis auf etwa 70%, dann ist die normale Aufnahme weitgehend erschöpft, ein erneutes Lüften ist nötig. Je kälter die Außentemperatur ist, um so effektiver erweist sich die Lüftung.

Am wirksamsten ist eine kurze Stoßlüftung, bzw. bei höherem Feuchtegehalt mehrere. Aber: Der Abtransport der von der ausgewechselten Luft aufgenommenen Feuchtigkeit geschieht immer erst mit der nächsten Stoßlüftung.

Ein langes Lüften (auch kippen der Fenster) ist hier nicht wirksamer, da der Luftaustausch schneller vollzogen wird als sich die Luft erwärmen kann. Die Erwärmung der Luft ist zu schwach und die vom Bauteil aufgenommene Feuchtigkeit kann nicht abgegeben werden. Auch wird beim Dauerlüften die Oberflächentemperatur herabgesetzt, was ein Erwärmen der Luft verhindert.

Gekippte oder nicht dicht schließende Fenster führen zur Auskühlung der Fensterlaibungen. Genau hier wird sich das ausfallende Kondensat niederschlagen.
Dem Morgentau hinterher lüften => Im Sommer eignen sich die frühen Morgenstunden am besten, wenn sich die Außenluft soweit abgekühlt hat bis Sie den Sättigungsgrad erricht hat: Morgentau, landläufig genannt. Nach dem Tauausfall am Morgen ist die nun abgekühlte Luft wieder bereit zur Aufnahme von Feuchtigkeit.
Problematisch im Sommer wird es, wenn wärmere Außenluft in kühlere Innenräume gelangt und beginnt hierdurch abzukühlen. Wie bereits beschrieben steigt nun die relative Luftfeuchtigkeit bis zur Sättigung an und es kommt zum Tauwasserausfall. Ein Abtransport der gepufferten Feuchte ist ebenso nicht möglich. Der „klassische“ feuchte Keller entsteht.

Hierbei hilft kein Dichten, Sperren, Beschichten, Injizieren, Imprägnieren, Schmieren, Aufgraben, Horizontalsperren, Stromeinleiten oder Halbedelsteinindeneckenvergraben. Wenn Ihnen da irgend ein feuchter Geselle irgend ein unsinniges Zeug verkaufen will, ist dieser eher auf den Absatz seines Produktes denn auf die Zustandsverbesserung Ihres Hauses aus.

Halten Sie die betroffenen Räume im Sommer am besten weitgehend verschlossen, eine Permanentlüftung Ihrer Räumlichkeiten ist Unsinn.

Wenn Sie sich hinsichtlich des Lüftungsverhaltens nicht sicher sind nehmen Sie sich ein Hygrometer zur Hand und peilen einen permanent unter 60% relativer Luftfeuchte liegenden Wert an. Wenn Sie es präziser wollen nehmen Sie noch zusätzlich ein Thermometer und eine Taupunkttabelle hinzu.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer


P.S.: Ein unbewohntes, nicht in Stand gehaltenes Haus wird einem das irgendwann übel nehmen.



Genau so Herr Kornmayer.



Nur hat Herr Böhme die Dauerlüftung empfohlen die Sie auch für Unsinn halten. Aber mit Ihnen wird er nicht streiten.

Grüße aus Schönebeck



@Eigentor



Danke Herr Kusch, auch wenn ich der passiven wie aktiven EO sehr skeptisch gegenüber stehe, hoffe ich doch das die Leute nicht Ihr Geld aus dem Fenster werfen und es funktioniert, oder eben den Glauben stärkt. Ich möchte mir jedenfalls nicht im Keller ständig den Kopf an so einer Magnetschüssel stoßen oder permanent Strom für ein Gerät in Dauerfunktion zahlen. Auf der Messe in Senftenberg hat mir ein Besucher erzählt, dass immer wenn er das Gerät angeschaltet hat, seine Frau nicht schlafen konnte. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Vielleicht sollte man wegen sexueller Nötigung gegen Aquapol vorgehen???? Ein Witz, sorry.

Das Urteil, DHBV gegen Aquapol ist sicher ein Schlag ins Gesicht, auch in das der WTA e. V. würde ich denken, denn die Produkte die von den DHBV Kollegen verarbeitet und verkauft werden sind dort doch zertifiziert. Und wie ich las, haben diese Injektionsstoffe eine Wirksamkeit von 20%-40%, was vom DHBV nicht widersprochen wurde. Schlecht fürs Geschäft und den Alleinbesitzanspruch von Herrn Struve, Böttcher & Co. das ganze Wissen zum Thema für sich zu beanspruchen. Im nach hinein können wir nur Glücklich sein nicht von diesem Verein zertifiziert zu sein, einfach peinlich. Ich hoffe Herr Böhme sie schöpfen Ihr neu erworbenes Wissen aus anderen Quellen. Hier übrigens der Link zum Pressebericht:

http://www.pressetext.de/news/100115009/aquapol-ge...

Tja verehrte Kollegen, mit Porofin wäre das nicht passiert. Wenn die Zentrale des DHBV wüsste das einige Mitglieder auch mit Porofin arbeiten wäre die Durchnittskurve bedeutend höher als 20%-40% denn wir liegen mit Porofin bei 100%.

Einen glücklichen Tag noch, Ralf.



@Kornmayer



... wie wir feststellen konnten wissen Sie wie man richtig lüftet.

Doch die Ursachen für das Problem haben Sie damit nicht beseitigt. Beseitigt man die Ursache nicht, verfällt das Gebäude, damit Sie als Architekt ein neues bauen können.

Ich sage nur: Vorsicht vor falschen Propheten.

Herr Wüstenhagen, mit Lüften bekommen Sie das Problem nicht hin. Kondenswasserbildung hat eine noch tiefgründigere Ursache als die niedere Temperatur der Wandoberfläche als die der feuchten Luft. Das Saugverhalten des Baustoffs sollte doch -wenn das stimmt was wir eben von Herrn Kornmayer gelesen haben- dafür sorgen, dass Wasser aufgenommen wird. Das funktioniert aber nur solange bis die Baustoffporen mit Wasser verstopft sind, dann setzt es sich natürlich oberflächlich ab. Nehmen Sie doch mal einen Ziegelstein und tropfen etwas Wasser drauf, das Wasser wir aufgesogen. Legen Sie dann den Stein ins Wasser bis der gesättigt ist, wiederholen Sie das Experiment. Mehr braucht man hier wohl nicht sagen.



@ Christoph



tatsächlich?

"eine Permanentlüftung Ihrer Räumlichkeiten ist Unsinn."

In unbewohnten Häusern werden ja des öfteren Fenster zugesetzt, Lüftungslöcher eingebaut. Da die Innentemperatur besser der Außentemperatur folgen kann, gibt es ja auch weit weniger Kondensat. Und es kommt eben auch wieder hinaus.

Sicher nicht die beste Variante, aber in durchgängig geschlossenen, unbeheizten Häusern ist es mit Sicherheit deutlich feuchter.

Was meinst Du dazu?

Grüße

Thomas





Herr Rupnow,
Das Urteil sagt doch nur, das der Herr Rems oder der DHBV nicht mehr sagen darf das der Kunde regelmäßig seine Garantieansprüche einklagen muss.
Dass der Zauberkastenkram funktioniert, darum ging es in der Klage überhaupt nicht.
Dazu fehlt der wissenschaftliche Beweis nach wie vor.
Das die Injektionsverfahren so schlecht wegkommen, hängt damit zusammen das jeder Hausmeister das machen kann, wie, und womit er will. Da wird nämlich alles in einen Topf gehauen. Differenziertere Unterschiede werden erst bei Betrachtung der verschiedenen Injektionsverfahren Sichtbar.
Eine Horizontalsperre im Sägeverfahren ist beispielsweise eine 100% sichere Sache.
Aber nur bei Kapillar aufsteigender feuchte, bei aufstauenden- oder drückendem Wasser ist Sie ein Blindgänger und nahezu wirkungslos.

Grüße aus Schönebeck

P.S. Schlagen Sie mal nach was man unter “Ausgleichsfeuchte” versteht?





@Böhme

Es ging um die Frage. Was ist besser, durchgängig- oder nur am WE zu lüften.

Wenn bei einem unbewohnten Haus die Fenster und Türen zum Schutze vor Vandalen zugemauert werden, dann würde ich da auch Lüftungslöcher lassen.



Auszug



Gelesen im Bericht:

Offensichtlich sah es die Gegenseite(DHBV) nicht als erfolgversprechend an, der Behauptung, die Injektionsverfahren haben eine Wirksamkeit von 20 - 40 %, entgegenzutreten.

Also ich verstehe das als Offenbarungseid.





Ich hab`s doch grade geschrieben, zu Injektionsverfahren zählt alles was auf dem Markt angeboten bzw. verarbeitet wird. Auch das von Ihnen. Neben dem Pfusch von Ausführenden zählen hier auch die Fehldiagnosen mit, wo nichts aufsteigt nutzt die Sperre auch nicht. Auch nicht wenn sie teuer war

Grüße aus Schönebeck





Ach ja, das private Heimwerker werkeln mit Baumarktprodukten zählt da auch mit rein.
Und Herr Rupnow, genau genommen sind auch Ihre Imprägnierungen die Sie gerne verkaufen Injektionen.



Wortmeldung Hausbesitzer



Hallo alle miteinander,
Danke für das rege Treiben, was mich immer wieder überrascht, wenn es dann wieder aufflammt.
Ich will mich auch mal wieder melden.

Die bisherigen Äußerungen haben trotz der z.T. sehr konträren Meinungen scon geholfen, mir mein Bild vond er Thematik zu schärfen.
Mir geht es in der Priorität einfach darum:
- grobe Fehler vermeiden,
- mit einfachem Mitteln dem Haus viell. etwas Gutes Tuen,
- eventuell auch vorrausschauendes Handeln.
Im Übrigen-Alle die mich Besuchen und das Alte Haus sehen sagen: Abreißen
Mir gefällt aber der alte Charme, die Ehrfurcht vor 270 Jahren überlebter Bausubstanz, der Genius Loci mit dem Haus und gegen vorläufigen Stauraum ist nichts einzuwenden. Die Fassade ist Ortsbildprägend. Eine richtige Nutzung ist nicht in Sicht und nur wegen ein paar Gäste(n)-Zimmern 30 bis 50T Euro versenken, kann ich vor meiner Altersvorsorge nicht rechtfertigen.
Ich habe im benachbarten Haus Anschlüsse für Heizungsleitungen ins Fachwerkhaus vorbereitet und könnte die mit vertretbarem Aufwand auch rüberführen und einen oder mehrere Heizkörper betreiben.
Ich investiere aber ungern Kraft in Provisorien. Das Hauptproblem bleibt das Lüften. Stoßlüften geht halt nur am Wochenende.
Als Jugendlicher habe ich für meine Kakteensammlung mit Kontaktthermometern und Relaisschaltungen auch in Abwesenheit über die Woche die Heizung und Zuluft gesteuert. Die Familie hat dann durchblicken lassen, dass Sie sich immer wieder freute, dass das Haus nicht abgebrannt ist.
Daher meine Suche nach vertretbaren Lösungen.
Was passiert denn bei höherer Luftfeuchte mit der Bausubstanz? Scheunen in der Nachbarschaft aus Lehmfachwerk haben außen wie Innen die selbe Temperatur, aber natürlich eine bessere Durchlüftung.
Was könnte man sonst noch machen: partiell vorhandenen Tapeten runterreißen, Putze abschlagen?

Vielen Dank einstweilen

Andreas Wüstenhagen



Herrn Struve:



Ich hatte Sie gar nicht gefragt. Als Vorleser bzw. Wiederholer kämen Sie auch nicht in meine engere Wahl. Ich habe bei Christoph nachgefragt, dessen fachlich fundierte Meinungen ich schätze.

Grüße

Thomas



Herr Böhme,



und ich habe Sie darauf hingewiesen worum es eigentlich ging.
Offensichtlich hatten Sie die eingangs gestellte Frage nicht richtig verstanden.

Grüße aus Schönebeck





Hallo Thomas,

ich sehe das Gebäude zugegeben als Wohnhaus und hätte da andere Ansichten als bei einer Scheune vorzutragen.
Scheunengebäude stehen seit je her unbeheizt "in der Gegend herum" und wenn dann mal ein Bereich unbelüftet ist kann es sein, dass dieser feucht wird. Hier gibt es aber ganz andere Anforderungen an den Bau als bei einem Wohngebäude. Bei einer Scheune ist das nicht weiter Schlimm, wenn da mal der Frost durchgeht, Wasser eindringt und etwas Putz herunter kommt oder es bereichsweise etwas feucht ist. In Scheunen findet sich genauso Kondensat wie in anderen Gebäuden.

Wenn ich ein Wohnhaus hingegen ganzjährig offen stehen lasse wird der Bau zwar wunderbar trocken frieren und selbst wenn die Wasserleitungen nicht einfrieren wird der kommende Sommer Feuchtigkeit in die Hütte bringen.
Innen ist im Sommer einfach Schatten, weniger umspülende Luft als draußen etc => also kühlere Wände. Irgendwann kommt nach der Tapete der Putz runter, von Leitungen, Holzwerk, Elektrik etc. ganz zu schweigen.

Vielleicht kann uns Herr Wüstenhagen aufklären, wie denn das Haus in Zukunft genutzt werden soll.
- Steht es einfach ein paar Jahre leer und soll jetzt genutzt werden?
- Soll es noch ein paar Jahre Leerstehen und dann genutzt werden oder
- ist ein dauerhafter Leerstand geplant.
- Ist eine Nutzung als Wochendhaus vorgesehen?

Je nachdem was da vorgesehen ist kann man auch anders mit dem Haus umgehen. Zumindest würde ich nicht sommers wie winters die Fenster offen stehen lassen. Das Beste wäre wohl das Häuschen zu bewohnen oder zumindest einen Nachbarn zu bitten/bezahlen für gelegentliche Lüftung und im Winter für gemäßigte Heizung zu sorgen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

P.S.: Mit Herrn Rupnow stimme ich diesmal 100%ig überein: Vorsicht vor falschen Propheten



Urteil beurteilen



... aha, deswegen steht da bis 40%, sonst wäre es sicher bei 20% geblieben.

Aber ich wäre Ihnen dankbar -Sie sind schließlich gut informiert- das gesamte Urteil zum Lesen zu bekommen wo das genau so da drinnen steht wie Sie es gesagt haben. Die mir bekannten Aquapol Kollegen wissen übrigens wie gut Porofin funktioniert und ich freue mich schon auf der Bautec in Berlin wo ich die Kollegen treffe. Meine Email Adresse steht im Profil bzw. geben Sie den Link bekannt.

Herr Wüstenhagen, wenn Sie Ihr Gebäude nicht nutzen, sollten Sie es vor den bereits beschriebenen Wiedrigkeiten Schützen. Wenn Sie mit Werkzeug umgehen können machen Sie es doch einfach selbst. Das spart Geld und eine Menge Ärger wenn die Hütte zusammenfällt.

MfG, Ralf.





http://www.pressetext.ch/news/100115009/aquapol-gewinnt-gegen-dhbv/



Herrn Rupnow:



Was genau machen Sie denn nun momentan gegen Kondensatanfall? Schimmelmittel?

"Offensichtlich sah es die Gegenseite(DHBV) nicht als erfolgversprechend an, der Behauptung, die Injektionsverfahren haben eine Wirksamkeit von 20 - 40 %, entgegenzutreten.

Also ich verstehe das als Offenbarungseid."

Das war, wohlgemerkt, ein Pressetext von Aquapol. Mit ein wenig Nachdenken wird man sich deren Schlussfolgerungen wohl nicht anschließen. Die Wirksamkeit der Injektagen (die ich hier weder positiv noch negativ werten will) waren kein in diesem Verfahren zu klärendes Thema, geklagt wurde wegen etwas anderem. Als Munition pro oder contra Lampenöl taugt es jedenfalls nicht.

@ Christoph

Ich seh's halt ein wenig mehr in Richtung leerstehender Scheune (damit hab ich momentan zu viel zu tun). Dichtes Dach, luftumspühlte Bauteile, Wasserleitung abgelassen. Gewisse Schäden sind auf die Dauer ohnehin nicht vermeidbar, außer eben durch Bewohnen oder Temperieren.

Grüße

Thomas



@Böhme



... na den Baukörper vor Wasseraufnahme schützen und austrocknen, dass der in der Lage ist, sich bildendes Kondenswasser aufzunehmen um später wieder abzugeben wenn die Luftfeuchte geringer ist. Damit der das kann muss er allerdings vor Wasseraufnahme außen geschützt werden.

Wenn ich ein BV in der Niederlausitz habe gebe ich Ihnen gern Bescheid, dann kommen Sie mich einfach auf der Baustelle besuchen. Sie können auch nach Klettwitz in die Parkstraße 3 fahren und schauen ob die Hororszenarien des Herrn Kornmayer im Bezug auf Hydrophobierungen hinhauen. Nach seiner Philosophie müssten die Mieter im Schimmel leben weil die Außenwand mit Lotupor Imprägniert wurde. Eine neuerfundene Schalenbildung bei atmungsaktiven Imprägnierungen. Nun ja, der Eigentümer des Gebäudes hat im November bei der NL Messe in Senftenberg seine Freude über die einfache Lösung des Problems mit Schimmel und hohen Heizkosten die keinen Mieter haben lange im Haus wohnen lassen, bekundet.

MfG, Ralf.



irgendwie



habe ich den Eindruck, daß entweder alle oder keiner Recht hat. Leider sind die Meinungen fachlich sehr interessant, arten aber allzuoft in persönliche Beleidigungen aus. Wollte mich deshalb zwar raushalten, aber nun doch noch mal ein kleiner Beitrag zu meinen am Anfang vorgetragenen Standpunkt.
Ich habe gleich anfangs vom Vorsichtigen Querlüften bei günstigen Wetterlagen geschrieben - nicht bei Nebel und Schüle. Warum hier so viel Theorie ? Es mag richtig sein, daß es beim ständigen Lüften auch zu Feuchteeintrag kommt - der wird aber auch wieder rausgenommen. Wenn die Nässe nicht von unten kommt. Ansonsten wären doch die Behauptung, daß Lehmbau etwas bewährtes und "sich selbst regulierendes" ist, eine falsche Behauptung. Wenn der Lehm es nicht schafft, mit den schwankenden Feuchten zurechtzukommen - warum schwört Ihr dann den so darauf. Ich kenne kein konkretes Beispiel, daß Häuser aus Ziegel und Kalkzementputz durch ständiges Lüften (lasse mal den Keller außer acht) kaputt gehen. Abgesehen davon ist mein Schlafzimmer Sommer wie Winter auf und wird nicht geheizt - und es ist for...trocken! Ebenso der Spitzboden und die Scheune mit Ihren massiven Wänden.
Ich denke, zuviel Theorie ist auch nicht gut für den Fragesteller. Aber wer wird ja nun alles Für- und Wider kennen um sich selber eine Meinung zu bilden. Danke fürs Lesen, aus dem Forum bin ich raus wegen des hier herrschenden Tonfalls....
PS: Wunderschöne Fotos von Herrn Kornmayer !!



Die Lüftungsanleitung von Herr Kornmayer



ist auf jedenfall einer Gebäudemumifizierung mit irgenwelchen Mittelchen vorzuziehen.
Die zwangläufig anfallende schlechte Luft, auch bei einem nicht bewohntem Haus, sollte auf jedenfall abglüftet werden und das geht nun mal nicht ohne Frischluftzufuhr.

Grüsse



Ups Ralf..



wie sagt ein fanatischer, selbsternannter Fachmann der Elektroosmose des Verbandes immer:
Man kann alle Leute einige Zeit
und einige Leute alle Zeit,
aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten.
(Abraham Lincoln zg.)
Das trifft eben jetzt auch mal für den Verein und die angepriesenen Injektagen zu...-):-):-)
Kommt davon wenn man andere mit unlauteren Methoden vom Markt verdrängen will, trotzdem ich auch auf den wissenschaftlichen Beweis der Gerätegeneration warte...



Elektro Osmose



Hallo Herr Kusch, ich will Ihr System nicht beurteilen. Jedoch möchte ich den Abschnitt aus unseren Dokus einfügen.

Elektro- Osmose

Es ist ansich seit langer Zeit bekannt, das Wasser in Kapillaren oder im Erdreich durch ein elektrisches Feld bewegt werden kann. Es wird an die beiden in die Wand eingebauten Metallstäbe eine elektrische Gleichspannung angeschlossen. Das Wasser in der Wand wandert zum Minuspol der sogenannten Kathode.

Die Methode hat mehrere, auf den ersten Blick nicht offensichtliche Fehler, wie die Korrosion der Elektroden, die elektrolytische Zersetzung von Salzen im Mauerwerk und damit die Entstehung von Reaktionsprodukten unkontrollierbarer Zusammensetzung, die mauerwerkschädigend wirken können, ständigen Stromverbrauch und bedarf ständiger Kontrolle und Wartung. Der wesentlichste Fehler ist jedoch, dass die Wirkung von einem ausreichend hohen Stromfluss abhängig ist. Dieser Stromfluss zwischen der Anode und der Kathode verringert sich mit zunehmender Zurückdrängung des Wassers, da trockenes Mauerwerk für den elektrischen Strom nicht oder kaum noch leitfähig ist. Sobald also die obere Elektrode (die Anode) trockengelegt ist, endet die Wirkung des Systems und das Wasser steigt wieder. Ist die Anode wieder nass, beginnt die Wirkung wieder. Der Feuchtezustand der Wand wechselt also ständig zwischen feucht und nass, ohne dauerhafte Trockenheit zu erreichen.

Ich denke das sollte man wissen.



Liebe Zauberer



Es ging in dieser Klage nur um die Aussage, das Garantieansprüche bei der Firma A…ol regelmäßig eingeklagt werden müssten.
Nicht mehr nicht weniger.
Daraus einen Funktionsnachweis abzuleiten ist Unfug. Der wissenschaftliche Nachweis der Funktion fehlt nach wie vor.



Ups Ralf..



""""Die Methode hat mehrere, auf den ersten Blick nicht offensichtliche Fehler, wie die Korrosion der Elektroden, die elektrolytische Zersetzung von Salzen im Mauerwerk und damit die Entstehung von Reaktionsprodukten unkontrollierbarer Zusammensetzung, die mauerwerkschädigend wirken können, ständigen Stromverbrauch und bedarf ständiger Kontrolle und Wartung. Der wesentlichste Fehler ist jedoch, dass die Wirkung von einem ausreichend hohen Stromfluss abhängig ist. Dieser Stromfluss zwischen der Anode und der Kathode verringert sich mit zunehmender Zurückdrängung des Wassers, da trockenes Mauerwerk für den elektrischen Strom nicht oder kaum noch leitfähig ist. Sobald also die obere Elektrode (die Anode) trockengelegt ist, endet die Wirkung des Systems und das Wasser steigt wieder. Ist die Anode wieder nass, beginnt die Wirkung wieder. Der Feuchtezustand der Wand wechselt also ständig zwischen feucht und nass, ohne dauerhafte Trockenheit zu erreichen."""
................
Wollte eigentlich nicht wieder von vorn beginnen aber fasse es kurz:
alles aktualisiert in Norm durch letzte Prüfungen 2006
ein Stromausfall zwischen Anode und Kathode findet durch leitbaren Oberputz und Haushaltsfeuchte nicht statt, leitfähige Kunststoffelektroden korrodieren nicht bei fachgerechter Anwendung, ein Salzausschub ist gewollt und kann abgekehrt werden und der Stromverbrauch könnte auch noch mit Solar betrieben werden, jedoch ist dieser minimal.
Die eingeführten Wartungen finde ich sogar sehr praktisch, so hat der Kunde jedes Jahr seinen Ansprechpartner direkt vor sich,es wird dauerhaft gewährleistet das wir keine Betrüger und Scharlatane sind und wir uns nicht nach Vertragsabschluß verstecken müssen:-)
Also hat auch was GUTES für uns wie für die Kundschaft:-)



Ausgang der Klage



wird A...sicher noch vermarkten, ich habe heute nur bemerkt, das der DHBV seine Hompage schon schnell sauber gemacht hat. Die Urteile und Texte und der Unzufriedenheitslink sind weg.
Ist mir eigentlich auch egal.Ich sage immer, leben und leben lassen...Dann klappts auch, wenn es kein Betrug ist und seriös zugeht.Auch ich warte auf Funktionsnachweise aber greife deswegen nicht gleich jeden an, sowas ist- ein in das Licht rücken -auf Kosten anderer.
Sorry und da hilft auch nicht der Name der klagenden Partei--sozialer Wettbewerb-...!
Und das hat man sicher mal gesagt bekommen,wenn man selbst Verfahren vermarktet die nur eine Erfolgsquote von 20-40% aufweisen und andre wie z.B.mein Verfahren noch schlechter darstellt ohne die entsprechenden Beweismittel.
Im übrigen habe ich den kompletten Test der Injektagen da, wenn ihn mal jemand zum lesen brauch.



Hallo Leute,



reisst euch doch bitte mal zusammen, Ihr verrennt euch da in was.

Hier geht's ums lüften nicht um Elektroosmose!
Ich bitte darum über dieses Thema einen neuen Thread zu eröffnen und hier beim Thema des Fragestellers zu bleiben.

Es sei denn Ihr wollt einen solchen Kasten zur profilaxe Installieren :-))

Thomas



leitende Kunststoff



... sind Sie sich da sicher? Welche benutzen Sie denn da?

Und das mit den elektrolytischen Prozessen ist bestimmt nicht positiv und kann weggekehrt werden. Wenn Sie schreiben das dieser Effekt gewollt ist, dann wird ja doch weiterhin viel Wasser durchs Mauerwerk gezogen, dass wiederum das Bindemittel Kalk aus dem Mörtel mit den Salzen auswäscht und diesen dadurch stark schwächt, so dass der die Last des Hauses nicht mehr tragen kann und es zu Setzrissen kommen kann. Na und das der Stromfluss solange vorhanden ist bis die Wand mal kurz trocken ist, steht ja da. Aber ich glaube Sie haben das mit den elektrolytischen Prozessen der Salze nicht ganz verstanden, dieser Bereich ist sehr komplex. Ein wenig dazu finden Sie aber hier:

http://porofin.de/POR_INFO4_A4.pdf

Aber wie gesagt, Sie finden Ihre Kunden die das wollen und das ist dann halt gut so für ....



Na Hr.Rupnow,



ich beende dieses Thema.Wer sich mit mir vernünftig unterhalten will ,der wird es können aber so nicht.
Sie schlafen scheinbar mit Ihrer Porrofin-Flasche ein und wachen früh damit auf, so kann man nicht ständig jedem Mitstreiter entgegenkommen..:-) Sorry
Das ist ja bald wie unser "brommender Alleswisser", der jedem ne Folie vertickern will....



Was wird aus dem Haus?



@ Herrn Kornmayer

„Vielleicht kann uns Herr Wüstenhagen aufklären, wie denn das Haus in Zukunft genutzt werden soll.
- Steht es einfach ein paar Jahre leer und soll jetzt genutzt werden?
- Soll es noch ein paar Jahre Leerstehen und dann genutzt werden oder
- ist ein dauerhafter Leerstand geplant.
- Ist eine Nutzung als Wochendhaus vorgesehen?”

Das Haus wird sicher erhalten werden, eine neue Grundschwelle, neuen Giebel und neues Dach bekommen.
Die Nutzung ist unklar, aber wahrscheinlich DG Schlafz-oder Gästezimmer für den Eigenbedarf, mit Zugang vom benachbarten roten Haus, EG wahrscheinlich vorbereitet zur späteren Wohnnutzung aber anfangs sicher als Hobbytischlerei oder ähnliches genutzt.

Der Zeitpunkt jeglicher Umsetzungen ist unklar. Ich mache gern fast alles selber, bin aber noch vom roten Haus (s. Link vom 09.01.10) und glücklichem Nachwuchs etwas ausgebrannt.
Als nächstes wird wahrscheinlich noch ein kleines Waschhaus als Ferienhaus für den privaten Besuch umgebaut.
Ich grüble zwar schon häufiger über die Art und Weise der Instandsetzung des Fachwerkhauses nach, es besteht aber leider überhaupt kein Nutzungsdruck, der Investitionen dort sinnvoll erscheinen lässt oder rechtfertigen könnte.

Leider ist es schwierig peu à peu zu sanieren, da ich das Problem in der Grundschwelle und einem neuen Giebel sehe, so dass nur die Decke und Innenwände unangetastet bleiben-eine richtige Baustelle dann.

Realistisch für den Beginn einer Umsetzung sind wahrscheinlich noch 5 bis 10 Jahre, sollte nicht ein Fördertopf, z.B. für die Straßenfassade, den Vorgang zum Starten bringen.

Vielen Dank im Übrigen für Ihre hintergründige Abhandlung der Feuchtigkeitsproblematik.

Andreas Wüstenhagen



@Kusch



... wieso denn so dünnhäutig? Das Fachwerkforum ist nichts für Leute die gleich eingeschnappt sind. Ich habe auch nur ordentlich ein paar Fragen gestellt und bitte um Antworten. Tun Sie sich und Ihrer Sache einen Gefallen und erklären Sie Ihre Aussagen. Muss ich jetzt bitte bitte sagen?

Gruß Ralf



Hallo Ralf,



dünnhäutig bin ich weißgott nicht, habe gestern sogar einen sehr langen Reim gedichtet bekommen aber ich denke mein Profil ist jetzt aussagend genug und ich erkläre nicht im 5 Minuten-Takt alles wieder neu, da fehlt mir dann auch die Zeit und die Lust.Jeder Kunde ist für sich selbst verantwortlich und ich muß niemanden etwas aufschwatzen, wir haben schon immer von zufriedenen Weiterempfehlungen gelebt.
Informiert habe ich dazu und das wars,außerdem auch Quatsch 50 Jahre später die elektroosmose neu erfinden zu wollen oder mit den angegriffenen Geräten gleich mit abzutun.
Aber man hat es schon begriffen mittlerweile....
Hier mal was zum lachen, vermute stark zu Wissen von wem es kam ...:-)Aber muß auch sagen -Lustig und eine Top-Leistung-
Kann auch nicht jeder....

Husch husch Herr Kusch
======================

Er stolpert ins Forum im neuen Jahr,
Elektro-Osmose-Vertreter er war.
Mit viel Blabla und großem Mund
tat er uns sein Verfahren kund.

Schwallt von ÖNORM und warum
all die andren sind saudumm.
Nur Herr Kusch der hat es drauf,
doch was - so fragt man sich zuhauf.

Möcht uns in einem fort bekehren,
zu seinen einzig wahren Lehren.
Die Zeifel aller Wissenschaft
setzt er dank ÖNORM außer Kraft.

Klagt, dass alle hier nur Narren,
die auf Wissenschaft beharren,
nichts von seinen Märchen glauben,
gar sich Widerspruch erlauben.

Es gilt nicht das Gesetz von Ohm
da zählt nur depolatisierter Strom
und Zeta-Potential naklar -
so werden Kellerträume wahr.

Es kommt einem Kampf gegen Windmühlen gleich,
immer wieder wiederholt er nur sein Geseich.
Konkreter kommt später, so glaubt man noch,
doch er schickt nur Millivolt ins Mauerloch.

Zieht Kabel nach ÖNORM - schön waagerecht,
die anderen machen ja nur seine Arbeit schlecht!
Schreibt von Zeta-Potential und Abscherschicht
bloß versteht man sein wirres Gestammel nicht.

Was will er uns sagen? Wir tappen im Dunkeln,
und sehen nur kurz Uhus Augen funkeln.
Kusch glaubt ihn grad im Sumpf seiner Worte gefangen,
da muss er schon vor dem nächsten Zweifler bangen.

So geht es weiter in einem fort,
bald schmäht er Winfried oder leunget sein Wort.
Er wird nicht müde uns anzugreifen,
und wie ein altes Waschweib zu keifen.

Gleich Don Quichotte dem kraftlosen Streiter
so zieht er durchs Web - immer weiter und weiter,
reitet furchtlos voran auf Rosinante
gegen die verdammte DHBV-Bande.

Also du siehst ich war in den letzten Monaten sehr aktiv und nicht dünnhäutig, wenn mir sogar so ein Aufwand entgegengebracht wird....:-)



und sitzt der Dünnschiss noch so locker,



nichts geht durch die Knickebocker...tatöö

na, ist denn schon wieder Karneval?

Gruß...J



Einen Punkt nach Pirna...



...für die Fähigkeit, über sich selber zu lachen.

Grüße

Thomas



Besten Dank...



für die Lorbeeren Thomas...:-)
Wollt ja auch nicht zum streiten hier erscheinen...
Ist eben manchmal im Eifer des Gefechtes:-)

Na Jürgen,du hast auch so ne dichterische Ader:-)????
Aber da sind paar Wörter drin die hat ich hier im Forum schon mal, die Mühe hat sich jemand andres gemacht:-)
Der war wohl sehr sauer auf mich...



@Kusch



... im Reim fand er sich heute wieder,
er benahm sich nicht mal bieder,
drum soll er seine ÖNORM lieben,
es lebe Volt, Watt und seine Piepen.

Helau aus der Karneval freien Zone.



oh, wie peinlich



reim dich oder ich fress dich..

Gruß...J.



Jetzt wirds lustig



Es lohnt sich nicht 'n Hut zu tragen,
endet der Mensch bereits am Kragen. :-)

Das ist eben alles super kali fragelistig expealigetisch
und schon wieder an der Fragestellung vorbei.

Aber das Dichten funktioniert ja ganz gut :-)



Aber nur --



--- bei den Dichten.



Ja ja so ist das eben,



man macht gewöhnlich viele Worte,
wenn man nichts zu sagen hat. :-9

Manche Menschen wollen immer nur glänzen,
obwohl sie keinen Schimmer haben. :-)

Daher bin ich der Meinung,
wer sich selbst auf den Arm nimmt,
erspart anderen die Arbeit.