Taupunkt an Aussenecke beseitigen

08.01.2011



Hallo,

wir wohnen seit Frühjahr 2010 in unserem Haus Bj. ca. 1925. Vor dem Einzug haben wir größtenteils renoviert, Fliesenbeläge ausgetauscht, Dielen abgeschliffen, etc.

In den Küchen (EG und OG) ist eine kleine Nische untergebracht, die auf einer Seite ans Treppenhaus angrenzt, aber zur anderen Seite eine Außenecke aufweist (Bild 1 und 2). Die Außenecke hat Nordwestausrichtung.
Während des Umbaus haben wir wieder Regalbretter eingezogen (Halterungen waren noch drin) und aus optischen Gründen eine Tür vorgebaut.

In diesem Winter trat nun das Feuchteproblem auf. Sinkt die Außentemperatur zu stark ab (unter ca. -5°) kondensiert Feuchtigkeit. Also haben wir die Tür offen gelassen, mehr gelüftet und mehr geheizt (20°). Trotzdem ist die Außenecke klamm und am Fliesensockel am Fußbodenbereich sammelt sich deutlich Wasser (ca. ein Zewa-Tuch/Tag).

Um diesen Zustand zu beheben habe ich mir nun schon zwei Lösungen überlegt, möchte aber lieber noch mal die Fachleute draufschauen lassen. Auf jeden Fall muss ich den Wärmestrom nach außen reduzieren, um von innen eine höhere Gleichgewichtstemperatur zu erzeugen!?

1. Doppelte Wand mit Zwischendämmung
Ich würde mit Vollklinkern bzw. Lochziegel (dann zusätzlich Sanierputz) eine zweite Wand von innen Mauern und dazwischen Steinwolle einbringen. Ist das bauphysikalisch in Ordnung, oder besteht die Gefahr, dass Feuchtigkeit durch die Wand dringt und in der Steinwolle kondensiert?

2. Porenbeton und Sanierputz
Ich würde direkt an der Wand eine zweite aus Porenbeton (schlechte Wärmeleitung) hochziehen und mit Sanierputz versehen. Daher bleibt mehr Raum in der Nische. Ich habe aber Angst, dass sich der Porenbeton langfristig mit Feuchtigkeit vollsaugt.

Für Anregungen und Kommentare bin ich euch sehr verbunden.

Thomas



Vergrösserung der inneren Oberfläche



Hallo,

um die Innere Oberfläche zu vergössern gibt es folgende 2 Lösungsmöglichkeiten, die aussreichend sein sollten.

Die Oberfläche mit reinem Luftkalkmörtel (z.B.sp 20/50 von solubel)verputzen und das Eck als Rundung ausbilden um den Luftstrom zu verbessern.

oder Eckdämmkeile verwenden,(z.B. von Korff)


Grüsse Thomas





Ich habe in einem ähnlichen Fall…

frühere Speisekammer seit dem ich dort eine kleine Heizung rein legen lassen habe damit keinerlei Probleme mehr.

[pubimg 20130]




Grüße aus Schönebeck



Danke für eure bisherigen Antworten, aber...



soll ich die Oberfläche vergrößern, damit die Wand die Feuchtigkeit besser abgibt? Das Problem ist, dass die Nische so gut wie gar nicht zu belüften ist. Das Aufstellen eines Ventilators hat das Problem auch nicht beseitigt. Ich denke es ist einfach zu kalt. Wenn man etwas rausholt merkt man den Temperaturunterschied deutlich.

Die Idee mit der Heizung hatte ich auch schon. Ist halt schade um die Wärme, wenn man sie über den großen Raumwinkel der Außenecke abgibt. Könnte man aber im Auge behalten. Helfen würde es auf jeden Fall, da wir im Treppenhaus das gleiche Problem eben mit einem Heizkörper abgestellt haben. In der Küche sollte aber ein Heizkörper genügen, wenn die Ecke nicht so schnell auskühlen würde.

Ist die von mir beschrieben Innendämmung der Nische (vor Allem die Variante Vollklinker) denn denkbar, oder provoziere ich einen Bauschaden?

Danke

Thomas





Hallo,

die Lösung mit der "runden Ecke", also Luftkalkmörtel mit der Flasche ausziehen, halte ich für am sinnvollsten. Dann folgt die Form der Wand den Isothermen und die Oberfläche bleibt diesseits des Taupunktes.
Auf keinen Fall: Irgendeine Form der Innendämmung.
Auch gut: Frostwächter mit Ventilator einstellen.

Grüße



Taupunkt



Hallo Thomas,

dieses Problem habe ich schon des öfteren beheben müssen und kann Dir hier wirkungsvoll helfen. Jedenfalls solltst Du nicht damit anfangen etwas vor der Feuchten Wand zu machen. Die Feuchtigkeit kommt von außen und kühlt die Wand runter da Wasser ein sehr guter Wärmeleiter ist. Gerade an Hausecken nimmt der Taupunkt immer eine Abkürzung nach innen, daher fangen die Probleme meist auch da an. Zweckmäßig ist daher eine spezielle Piko Imprägnierung aufzutragen die keine Baustoffporen verängt oder sogar verschließt damit die Wand außen vom Wind getrocknet werden kann. Wenn die Wand getrocknet ist und wieder Luft als schlechter Wärmeleiter in den Poren hat, wird sich das Problem bedeutend verbessert haben.

Dabei verzichte erstmal auf Deine zwei Ideen, die sind nämlich problematisch.

Die Thermographie Bilder wurden im Abstand von fünf Wochen gemacht.

Gruß Ralf.





Nun ja,

Die Aussage meines Vorschreiber ist recht fragwürdig und falsch.

1. Woher will er wissen, das die Feuchte von außen kommt?
2. Woher will er wissen, das der bei Ihnen verwendete Baustoff selbst wenn er trocken ist von der Wärmeleitfähigkeit her nicht unter die Taupunkttemperatur abfällt.

Die Deutung warum diese Schäden in der Ecke anfangen ist komplett falsch.
Die Ecken sind auf Grund ihrer Geometrie immer am Kondensatanfälligsten, darum spricht man hier auch von “geometrischen Wärmebrücken”.
Der kleinen Oberfläche von Innenecken, denen aus dem Raum Wärme zugeführt wird stehen erheblich größere Außenflächen gegenüber, über die die Ecken dann logischerweise erheblich mehr auskühlen als das bei graden Wandflächen der Fall ist.
Bei graden Wänden stehen sich die Flächen 1:1 gegenüber bei Ecken ist das Verhältnis 1: Wandstärke x 2, bei einer 36er Wand also 1 (innen) : 72 (außen)

Was die bunten Thermographiebilder angeht.
Eine Wärmebildkamera reagiert auf Wärme. Wenn das Temperaturgefälle wie auf den linken zwei Bildern gering ist sieht das natürlich besser aus als wenn eine größere Temperaturdifferenz, wie auf den beiden rechten Bildern, ansteht.

Grüße aus Schönebeck



Zurück im Forum...



...ist RaDiRu, der Mann, der mit Imprägnierungen den Taupunkt bekämpft.

Immer wieder lustig. Aber nehmt's bloß nicht ernst.

Grüße

Thomas



@EXperten



Ich freue mich doch immer wieder von Ihrem "Sachverstand" eine Kostprobe hier bei Fachwerk zu erhaschen.

Tja Thomas, was meinst Du? Fällt mehr Regen oder Tauwasser aus der Luft an die Wand?

Was treibt den Taupunkt mehr nach innen, eine trockene oder eine nasse Wand?

Wohin tendiert der Taupunkt im Winter oder im Sommer?

Oder frag nach bei Lahsa?

Sorry, aber wer die Fragen beantwortet wird kein Millionär, aber er versteht vielleicht was da passiert.

Grinsgruß, Ralf



Die Ecke...



...ist eine klassische Kondenswasserfalle, unabhängig vom eventuellen Wassereintrag in die Wand von außen.



@Böhme



... das glauben Sie & Co.

Ist es für Sie nicht evtl. Möglich das der Taupunkt durch zuviel Regenfeuchte nach innen wandern kann?

Na ja, wir Menschen verstehen besser bei Bildern. Bei Interesse geben Sie mal Lotupor bei YouTube ein.

Muss zum Termin, schönen Tag noch.





Nadja “großer Meiser” des Bautenschutz.

Da frage ich mich ernsthaft, warum z.B. diese Fassade mit dem Original Kalkputz von 1935 immer noch ohne jegliche Schäden ist.

Wie kann das sein, weder sind dort Kunststofffarben, noch irgendwelche Hydrophobierungen drauf.

Drinnen ist alles furz trocken.
Wie kann das sein?

[pubimg 22263]





und “großer Meister”

so was kommt von so was.

Wenn man wie Sie Feuchtigkeit in Mauerwerk mit Hydrophobierungen einschließt.


[pubimg 23074]



@ RaDiRu: Verstehendes Lesen:



5, setzen. Ich habe nicht ausgeschlossen, daß eine nässere Wand zumeist auch kälter ist, und den Tauwasserausfall VERSTÄRKEN kann.

Bevor wir aber hier über eine (unbekannte) Durchfeuchtung von außen philosophieren, gilt es, einen (bekannten) Baufehler im Inneren zu beheben.

@ Thomas

Kann der Vorlauf eines benachbarten Heizkörpers vielleicht in diese Nischen als zusätzliche Schleife gelegt werden?

Grüße

Thomas



@Radiru



Es gibt so viele eklatante Fehler auf Ihrer Webseite.

Ich gebe meinem Azubi neuerdings, immer wenn der nicht spurt, eine Ihrer Schriften als Hausaufgabe mit um auf Fehlersuche zu gehen.
Bis jetzt musste ich ihm nur eine mitgeben, zum rot unterstrichenem hat er (zweite Lehrjahr) folgendes gesagt:

Die Aussage ist falsch denn:
Für die Trocknung von Luft ist die absolute Luftfeuchte entscheidend.
Wird die 10 Grad warme Luft durch 0 Grad warme Luft ausgetauscht, könnte die frische, 0 Grad warme Luft selbst bei einer rel. LF von 100% die 10 Grad warme und 80% rel. LF enthaltende Luft um ca. 2,65 g/m³ trocknen.
Erhöht man die Temperatur des Raumes auf z.B. 20 Grad würde eine Wasseraufnahme von 17,3 g/m³ bei 100% rel. LF möglich.
Das bedeutet das dann eine Trocknung der Raumluft um 12,45 g/m³ möglich ist.
Senkt sich die Temperatur der Frischluft auf -10 Grad würden nochmals etwa 2,5 g/m³ Wasser der Raumluft entzogen.

Da hat er Recht der Stift. Ich hab nachgerechnet.


[pubimg 24281]



Heizkörper



Leider kann ich (zumindest ohne größeren Aufwand) keinen Heizkörper in die Nische bringen. Werde aber wohl mal probehalber einen Ölradiator hineinstellen. Der Gedanke war auch schon gekommen, hatte aber die Hoffung den Wärmeverlust reduzieren zu können, statt die Zufuhr zu erhöhen. Erstmal werde ich es aber jetzt so probieren.



Nicht gleich...



einen Heizkörper, sowas reicht auch. Aber vermutlich ist der Heizkörper gerade auf der anderen Seite der Balkontür.

Was auch hilft: Kühlschrank in die Nische, die Wärmeabgabe nach hinten verhindert Kondensat.

Grüße

Thomas



geometrische Wärmebrücke



Hallo Thomas,

in diesem Fall handelt es sich um eine sog. geometrische Wärmebrücke. Die stehende Luft im Eck bildet ein dämmendes Luftpolster und somit kommt es im Eck zu einem Temparaturabfall an der Oberfläche, die Kondenswasser bildet.

Abhilfe schaffen hier Eckdämmkeile aus calzium silicat oder Verputzen mit Luftkalk und das Eck als Rundung ausbilden


Grüsse Thomas



@EXperten



Mmmh, bevor ich zum Kollegen gehe ein Bier zu trinken empfehle ich mal was für Euch zu tun. Ausspannen/Entspannen.

Na ja, kann halt nicht jeder, hilft aber kein Fachidiot zu werden und sein Leben hier zu verbringen.

Das Sie meine Lösungsansätze nicht verstehen weiß ich ja, ist auch egal, hauptsache erfolgreich. Heute erst habe ich mir in MV diesen Fall mit einem schönen ungestrichenen Kalkzementputz angeschaut und der Hauseigentümer wird das Taupunkt-Problem so lösen wie ich es Ihm empfohlen habe.

Weiß-Wursteln Sie also weiter vor sich hin, gzapft iss.

Ralf





na wenn ich mir die Thermographiebilder so ansehe....vielsagend nichts....tut mir Leid.
Und mit einer solchen netten kleinen Showeinlage können Sie mich nicht beeindrucken und im Thema Thermographie bin auch ich bewandert. Also versuchen Sie mir bitte nicht diese Bilder zu verkaufen. Aber da kennen wir ja schon.

Auf alle Fälle ist die geometrische Wärmebrücke immer noch vorhanden und keineswegs beseitigt.
Das sieht man ja sehr deutlich.


Grüsse



Der ruppige Ruppnow,



wie wir ihn kennen und sicherich nicht vermisst haben. Ihre Lösungsansätze sind ggf. gute Ansätze für die Lösung finanzieller Probleme eines Vertreters, über die bauliche Wertigkeit Ihres Lampenöles ist ja schon lange alles gesagt.



@Böhme



... ´gehen Sie immer noch mit Ihren alten Feindbildern hausieren?

Ich finde das man sich hier nur zum Problem des Themas äußern darf und nicht um Personen. Diese Wichtigtuerei nutzt hier niemanden, werde das mal den Hartmut Stölper vorschlagen, dann kommen Ihre fruchtlosen Kommentare nicht mehr rein.

Bis Dresden zur Messe Herr Böhme, vielleicht reden wir mal drüber.





Und ich stell mal wieder meinen Lieblinsbeitrag aus dem Forumsarchiv hier ein. :-)
Der gefällt mir einfach immer wieder.

forum 155800] - Hab was gefunden zu Herrn Ralf Dieter Rupnows Produkt! Ich denke der Verfasser des Beitrags nimmt es mir nicht krumm seine Recherchen hier übernommen zu haben! Wenn doch bitte melden. Die ständigen und äußerst penetranten Anpreisungen vom "Bln.Bbg." (was auch immer das sei) Rupnow seines Mittelchens haben mich so weit gebracht, mal im Internet darüber etwas zu recherchieren. Ich wollte nun endlich mal wissen, was es damit auf sich hat. Von Herrn Rupnow bekommt man ja keine anständige Auskunft. Bei meinem letzten Disput mit ihm nach dem geheimnisvollen Wirkstoff hatte er als Antwort nur, ich sollte doch selber den "Chemicker" anrufen. Das Porofin besteht laut Sicherheitsdatenblatt aus einem "isoparaffinischen Kohlenwasserstoffgemisch" bzw. ist ein "Benzin-Kohlenwasserstoff". Die genaue Kennung als Produkt lautet CAS 90622-58-5. Das Gemisch ist als Lösungsmittel in vielen Produkten verbreitet, so in Farben, Fußbodenölen (z.B. von Trip-Trap), Rostlösern usw. Beziehen kann man es unter anderem von der CBR Cölner Benzin- Raffinerie, die es unter dem Handelsnamen COBEROL B 62 vertreiben (da kriegt man es bestimmt auch billiger als bei Herrn Rupnow). Ich vermute, das dies die Bezugsquelle des Herstellers Hydro Chemie ist. Im o.g. Datenblatt ist das Porofin zwar als Lösungsmittel und Kunstharz deklariert, das Lösungsmittel ist aber mit einem Anteil von 99,99% angegeben, der Rest als Aromaten. Das ist praktisch eine chemisch reine Substanz. Das Lösungsmittel wird als wassergefährdend und gesundheitsschädlich eingestuft. In einem Mischungsverhältnis von 0,6 - 7 Vol.% in Luft ist das Mittel explosiv bei einer Zündtemperatur von 265 °C und einem Flammpunkt von 62°C. Seine Dichte beträgt ca. 0,764. Eine Beimischung von dem berühmten und geheimnisvollen Stoff, der die "Wände der Poren lackiert" findet sich also im Porofin nicht, jedenfalls ist sie nicht deklariert. Was bleibt, ist eine Art Lampenöl. Nun habe ich trotzdem überlegt, wie man damit drucklos Wände abdichten kann. Ziegelwände haben Poren. Diese Poren werden in 3 Gruppen eingeteilt, in Mikroporen (r kleiner 10 hoch -7), deren Füllung nur unter Druck bzw. in der Gasphase möglich ist, in Kapillarporen (r 10 hoch - 7 bis -4), die sich "freiwillig" durch die Kapillarität füllen und Luftporen (r größer 10 hoch- 4)die auch nur unter Druck zu füllen sind. Diese Porenarten bilden das Gesamtporenvolumen eines Baustoffes. Die Kapillarporen bilden das scheinbare Porenvolumen als Teil des Gesamtporenvolumens, dieses Volumen kann nur mit Wasser unter Normaldruck gesättigt sein. Das scheinbare Porenvolumen ist also immer kleiner als das Gesamtporenvolumen. Was bedeutet das: Ohne Druck kann nur in den freien Volumenraum der Kapillarporen drucklos injiziert werden, also bei trockenem Mauerwerk. Kapillar gesättigtes, also nasses Mauerwerk ist drucklos nicht injizierbar. Auch der bei Porofin angesprochene osmotische Effekt ändert daran nichts. Wenn ich ein Mittel in eine wassergesättigte Wand einbringe, muß ich: - entweder die anderen verbliebenen Poren füllen, das geht nur mit Druck und bringt nichts, da ist ja kein Wasser, - das Volumen der Wand vergrößern- das führt zu Absprengungen oder - das Wasser aus den Kapillarporen verdrängen. Das heißt bei Porofin: Ich kippe Porofin in die Bohrlöcher und unterhalb läuft das Wasser aus der Wand. Das ist Unsinn. Eins ist unzweifelhaft: In einer wassergesättigten Wand kann ich kein Mittel drucklos injizieren. In eine trockene bzw. teilgesättigte Wand kann nur soviel eingebracht werden, wie freier kapillarer Porenraum zur Verfügung steht. Ein Beispiel: Bei einer Ziegelwand Dichte 1.750 kg/m³ und einem Gesamtporenvolumen von 29% gibt es ein scheinbares (kapillares) Porenvolumen von 19%.(Beispiel aus Remmers Handbuch Gebäudeinstandsetzung 2007) Wenn das zu 50% wassergesättigt ist, kann ich 95 l Porofin pro m³ in die Wand einbringen. Dann ist die Hälfte der Poren immer noch wassergefüllt, die andere Hälfte (wenn das geheimnisvolle Mittelchen wirkt)wären hydrophobiert. Üer die Art dieses geheimnisvollen Mittelchens, falls es das überhaupt gibt, kann man nur spekulieren: 1. Ich glaube nicht, das hier ein neuer Wirkstoff beigemischt wird, der nur exklusiv vom Hersteller praktisch als Monopolist vertrieben wird. Es taucht nirgenwo bei Porofin etwas von einem Patent auf, das dafür Basis wäre. Also kann es nur ein Stoff sein, den auch andere verwenden. Dafür in Frage kommen Silikonverbindungen, die es in Dutzenden von Varianten je nach Awendungszweck auf dem Markt zu kaufen gibt; die Hersteller bauen bei Bedarf sicher auch spezielle Silikone. In Frage kommen Silikone es in zwei Hauptgruppen gibt. Einmal hochviskose, aber schon in geringer Konzentration wirksame Siloxane und niedrigviskose, in hoher Konzentration wirksame Silane. Eingesetzt werden sie in wässrigen Emulsionen. Als Zusatz für Porofin käme also nur ein Alkylalkoxysilan in Frage, das über Hydrolyse zu Silanol und dann durch Kondensation zu Siloxan im Baustoff reagiert. Dann müssten aber davon erhebliche Wirkstoffmengen im Porofin vorhanden sein. Nach der Porofinbeschreibung funktioniert der Wirkstoff aber durch Verdunstung des Lösemittels und anschließender Immobilisierung auf der Porenwand. Diese Widersprüche kann weder der Hersteller noch Herr Rupnow lösen. Wer sagt eigentlich dem Selberbauer, wieviel von dem Mittel er in die Wand bringen muß, um einen Erfolg zu erzielen? Wer mißt das Feuchteprofil der Wand und stellt die Durchfeuchtung fest? Wer legt dann die Verfahrensschritte und die Mengen fest? Übrigens, Gewährleistung: Der Hersteller bietet ein Jahr für professionelle Verkäufer wie Herrn Rupnow und zwei Jahre für Selbstanwender aus das Produkt. Also auf die Einhaltung der Zusammensetzung nach internem Werkstandard, nicht auf den Anwendungserfolg bzw. die Wirksamkeit. Den Nachweis der Wirksamkeit z.B. über ein Prüfzeugnis der Bundesanstalt für Materialprüfung bleibt der Hersteller schuldig. Mein Fazit: Ich glaube, der gleiche Effekt wie mit Porofin kann man auch erreichen, wenn man gewöhnliches Lampenöl aus dem Möbeldscounter in eine bitte nicht zu feuchte Ziegelwand kippt. Am besten ist ein oberflächig mit Kondensat vernässter Putz und eine im Kern trockene Wand. Wenn man dann noch den Empfehlungen des Herstellers folgt und die überschüssige Feuchte durch fleißiges lüften entfernt, müsste es auch mit Lampenöl klappen. Vielleicht klappt es sogar ohne! Viele Grüße p.s. Trotzdem möchte ich gern meinen Wissensdurst bezüglich der Titel von Herrn Rupnow stillen, ich hoffe er nimmt mir meinen Beitrag nicht allzu übel. Ich habe nicht die Absicht, ihm in sein kleines hydrophobiertes Verkäuferparadies zu kacken, ich will nur meinen fachlichen Horizont erweitern.





"Der Beitrag widerspricht den Forumsregeln!"

Ich lach mich kaputt!

:-) :-) :-)



@Kehle



... wir sind uns sicher einig, dass sich Laborbedingungen schwer in der reale Welt herstellen lassen. Sicher kann man mit Thermographie auch Dinge falsch interpretieren. Der ausführende Thermograph ist zertifiziert und Mitglied im Bundesverband, selber Hausverwalter und der letzte, der was davon hat hier falsch Zeugnis abzulegen.

Ich habe nun die Werte darunter mit eingepflegt, wenn Sie sagen das Sie Thermographien lesen/bewerten können, dann machen Sie das doch mal. Ich werde Ihre Bewertung dem Thermographen vorlegen, vielleicht nimmt er sich die Zeit und schreibt Ihnen mal was dazu. Beachten Sie dabei die unterschiedlichen Kamera Einstellung und was diese Ihrer Meinung aussagen.

Jedenfalls wohnt wieder jemand in dieser Wohnung und hat wie viele andere Mieter vor Ihr, keinen Schimmel. Das konnte ich kürzlich bei einer Kontrolle feststellen. Die Wände sind trocken. Mieter des Hauses meinten sogar das sich die Luft im Hausflur stark verbessert hat. Nun, mehr wollten Auftraggeber und ich nicht.

einen schönen Gruß aus Berlin.



Ihr mieser Ton,



Herr Ruppnow, ist es, worüber sie am besten 'mal mit sich selber reden sollten. Aber dann gibts ja Streit intern... Ich habe vor Jahren Ihre Zettelchen auf der Dresdner Messe mitgenommen in der Hoffnung, da irgendetwas Nachvollziehbares zu finden. Die Hoffnung trog. Auf eine Neuauflage kann ich verzichten. Verplempern Sie wertvolle Messezeit nicht mit Leuten, die nie Ihr Kunde werden.

Ich habe das Problem allgemein gefasst, wenn Sie sich die Jacke des nicht namentlich genannten Vertreters anziehen wollen, scheint sie ja zu passen.

"Ich finde das man sich hier nur zum Problem des Themas äußern darf..." Klasse, da scheinen gute Vorsätze zu wirken. Wenn Sie die aber umsetzen wollen, gackern Sie nicht penetrant von Imprägnierungen bei Fragestellungen wie diesen. Keine Imprägnierung kann an dieser Stelle einen Tauwasserausfall verhindern.

Soll ich jetzt zum Forumschef dackeln und bitten, Beutelschneiderei mit Falschaussagen verbieten zu lassen?



@Lingl



... was wollen Sie mit Ihrer rumkopierei nun zu Thomas seinem Problem sagen? Das Sie immer noch nicht mehr wissen wie früher? Bevor Sie es nicht selbst ausprobiert haben können Sie keine verläßlich Aussagen treffen.

Und da Sie anscheinend Angst vor Produkten haben die länger als fünf Jahre halten was sie versprechen, werden wir hier wohl für lange auf eine Kompetente Aussage zum Thema von Ihnen hoffnungslos warten müssen.

Ich warte jedenfalls nicht, da habe ich gar keine Zeit für.

Gruß aus Berlin



@ Thomas Lingl



Einen Sonderpunkt für die Verbreitung von Frohsinn im Forum :-)

Grüße

Thomas

P.S. @ Herrn RaDiRu

"zu Thomas seinem Problem" . Mal lesen: "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" von Bastian Sick. Hilft ungemein, wenn man nicht so auf Gelächter an der falschen Stelle steht.





Mach ich doch gerne Thomas :-)

Ralf Dieter,
zu deiner Frage an mich-
Nein,ich möchte das Problem von Thomas nicht ausprobieren! :-)

Mehr schreib ich nicht.Sonst kommst du mir wieder mit dem Anwalt! Denn wie schon mal von mir geschrieben, austeilen darfst nur du! Ich denke,es reicht wenn ich immer wieder mal die Kopie des obigen Beitrages hier einstelle.Bringt Frohsinn in die Runde,und mancher Laie macht sich Gedanken darüber.Damit bin ich doch zufrieden,bin ein anspruchsloser Mensch. :-)
Einen schönen Sonntagabend wünsch ich dir noch.



@Böhme



... Gemach.

1) ich will Sie garnicht für irgendwas gewinnen,
2) befinde mich im Gleichgewicht von Jing und Jang,
3) der Vertreter ist mir auch egal,
4) wenn Sie so weiter machen lade ich Sie nie zum Bier ein,
5) etc. pp und gute Nacht.



@Lingl



... der Anwalt kommt nur wenn Sie sich wie letztes mal arg daneben benehmen. Aber Sie haben Besserung versprochen. Wir haben es darauf beruhen lassen. Wecken wir keine toten Dinos.





Einen schönen Sonntagabend wünsch ich dir noch.



Zurück zum Thema



Ich bin mir sicher, dass wir es mit einer geometrischen Wärmebrücke zu tun haben. Jetzt, bei den aktuellen Plusgraden ist das Problem schon wieder weg.

Eine "Abdichtung" von außen stand für mich nie zur Debatte und wird es auch nicht tun. Bitte tragt diese Diskussion NICHT in meiner Frage aus. Ich wäre stattdessen für einige Zusatzinfos sehr Dankbar.

Ich habe bisher nur sehr kleine Calciumsilikat Keile gefunden (25x25 mm). Das Problem erstreckt sich jedoch auf ca. 20 cm auf beiden Wänden der Ecke. Ist es dann ratsam, die ganze Kammer mit Silikatplatten auszukleiden?

Wenn die Temperaturen wieder im Keller sind, werde ich erstmal den Ölradiator testen.



Edmund Bromm



(den mag der Herr RaDiRu auch nicht) hat mich auf Rinnenheizkabel aufmerksam gemacht. Die kochen Ihre Vorratskammer nicht durch, da sehr geringe Leistung. Einschlitzen vertikal in die Ecke, horizontal oberhalb des Fliesensockels. Besser die Variante ohne eingebauten Thermostat, der schaltet erst knapp über 0 Grad, manuell bedienen oder stellbaren Thermostat hinzufügen. Damit ist das Problem geklärt.

Wenn Sie ein übriges tun wollen, Fräsen sie die (Vermutung!) Dispersionsfarbe (oder gar ein alter Ölsockel?) weg, und bringen sie einen Kalkdeckputz auf, den sie mit Kalk streichen. Damit kann die Wand wieder "atmen".

Grüße

Thomas



@ RaDiRu -



auf Bitte des Fragestellers letzte Klappe in diesem Thread:

1. Na herrlisch
2. Ob Ihr Gleichgewicht durch das unter 4. mir wegetrunkene Bier geschädigt wurde, kann ich anhand Ihrer Beiträge hier nicht sicher bewerten, bin im Zweifel. Allgemein wirken Ihre Beiträge alles andere als harmonisch. Ein Hinweis für den Philosophen in Ihnen: Yin und Yang(ungebräuchlich: Jin und Jang), nix Jing. Wie sie Ihre weibliche und männliche Seite in Einklang bringen, fällt hier im Forum unter Ihr eigenes Verdikt: "Ich finde das man sich hier nur zum Problem des Themas äußern darf..." (RaDiRu). Die Männerselbsthilfegruppe tagt woanders.
3. Ein massives Desinteresse an seinem Job betont der Vertreter besonders wirkungsvoll durch zahllose Messeteilnahmen. Das ist angewandte fernöstliche Philosophie.
4. Der einzige Fleck auf dieser Welt, wo wir uns begegnen könnten, ist die jährliche HAUS in Dresden. Ich trinke auf der Messe kein Bier.

Grüße

Thomas



@Böhme



... ja ja, das Bier. Ich sehe das auch wie Sie, lieber nach der Messe.

Tja @Thomas. der Volksmund meint das wenn man irgend ein Problem hat, es an der Wurzel gepackt werden muss. Schimmel braucht drei Dinge zum Leben: Wasser, Cellulose und ein wenig Wärme. Na ja Wärme, bevor Herr Böhme seinen nächsten Einwand formuliert, bei der Wärme sind manche Schimmelsorten genügsam und wachsen sogar im Kühlschrank. Diese CS Platten sind dabei -und Ihr wisst ja was jetzt kommt- ein schwerwiegender bauphysikalischer Fehler. Aber bitte, wer sein Glück herausfordern will soll es tun. Ich brauche diese teure Unfugplatte nicht um zum Erfolg zu kommen. Ich trockne nämlich aus. Schimmel kann ohne Wasser nicht leben. Besser als zu verstecken.

Eins noch Thomas, so eine Wand besteht ja aus Stein was ein guter Wärmeleiter ist und -eher im Labor- aus Luft in den Kapillaren was ein schlechter Wärmeleiter ist. Aus dem Verhältnis von guter und schlechter Wärmeleiter ergibt sich die Wärmedämmfähigkeit der Wand. Wenn die Luft nun vom sehr gut wärmeleitenden Wasser verdrängt wird, Kälte ist ja in der Physik auch als Wärme benannt, wird da nicht noch besser die Kälte von außen nach innen transportiert? Ich denke Du solltest Dir von einem Fachmann helfen lassen der sich mit den Kapillarphysikalischen Abläufen im Mauerwerk auskennt und nicht von Produktvertretern oder Philosophen hier im Forum.

Gute Nacht

PS: bei einem hat Herr Böhme aber recht. Dispersionsfarben sollten ab, da sind meist Cellulose verarbeitet wie auch in Tapeten oder Kleister.





Da hat er recht, der Herr Rupnow: CS-Platten haben hier genauso wenig etwas verloren wie Injektagen oder andere Wandbehandlungen. Es handelt sich hier nur um eine simple Gebäudeecke, die - bedingt aus der Gebäudegeometrie - mehr auskühlt als die benachbarten Bereiche.

Mangelnde Luftzirkulation in der Nische führt dazu, dass ausgefallenes Kondensat nicht ausreichend abtransportiert werden kann. Nach der Schimmelentfernung könnten die Regalbretter um einige Zentimeter in ihrer Tiefe eingekürzt werden um eine Luftbewegung entlang der Außenwand zu provozieren. Als Hauptverdächtige allerdings erscheint mir die Tür vor der Nische. Wenn diese überwiegende geschlossen gehalten wird kühlt der Nischenbereich der Gebäudeecke noch mehr aus. Eine eigene kleine Klimazone ist hier entstanden.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Kornmeyer



... ich grüße Sie.

Zu Thomas seinem Problem:

1) Sie meinen also, dass die Austrocknung der Ecke nicht zu einer spürbaren Verbesserung führt?

2) Das der nach innen gewanderte Taupunkt durch die Trocknung der Ecke nicht nach außen wandert?

3) Nach der Trocknung die Aufnahme des Baustoffs für (Kondens-)Feuchtigkeit -um diese nach außen zu transportieren- verbessert/ wieder möglich wird?

4) Schimmel an dieser dann trockenen Wandecke weiter wächst?

Morgen werde ich an einem BV in MV das Problem so lösen wie ich es hier beschrieben habe. Austrocknung durch Injektion wegen Feuchte von unten und Hydrophobierung der Fassade(-besonders der Ecken) des 60 Jahre alten Zementkratzputzes, gegen (Schlag-)Regen Probleme von außen. Ich werde Sie gern auf dem laufenden halten.

Grüß aus Berlin



Trocken



Verspüre ich da etwa den leichten Verdacht, dass Sie mich absichtlich missverstehen wollen?
Sie müssen das genau anders herum betrachten. Eine Trocknung der wandinnenseitigen Oberfläche wird nur erreicht, wenn der Kondensatausfall vermieden wird. Dazu bedarf es weder einen technischen, noch einen chemischen Einsatz.
Bei Punkt 3 bezweifle ich, dass Sie dies mit dem Einsatz Ihres Produktes erreichen werden. Wenn Sie das Mauerwerk hydrophobieren wird ein kapillarer Transport unmöglich und das Mauerwerk wird dieser Funktion unwiederbringlich beraubt.

Bei Ihrem BV in MV sollten Sie zunächst raten den Zementputz zu entfernen, damit das Gebäude auf natürliche Weise wieder abtrocknen kann. Manches Heilmittel ist schlimmer als die Krankheit. Halten Sie mich auf dem Laufenden.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph kornmayer



Ralf Dieters Weisheit des Tages



Ich lösch sie wieder! :-)
Irgendwie ist es mir zu dämlich dem Herrn weiterhin Beachtung zu schenken.



@Lingl



... Sie meinen wohl weil das Thema von Ihnen nicht verstanden wird.

Grüße



@Kornmeyer



... sehr gern halte ich Sie auf dem laufenden.

Da ich diese Probleme schon des öfteren auf diese Art und Weise beseitigen konnte, sehe ich das Ergenis schon positiv entgegen.

Die von Ihnen beschriebene wasserabweisende Wirkung bei hydrophobierten Baustoffen ist übrigens der Sinn dieser Sanierungsmethode. Diese wasserabwehrende Verhalten des Baustoffs gilt jedoch nur für flüssiges Wasser, nicht für Wasserdampf der in Luft ja immer vorhanden ist. Und darum geht es. Der Wasserdampf wird durch Luftbewegung außen aus den Poren gesaugt wodurch eine Trocknung stattfindet. Das funktioniert sehr gut und löst das Problem vergleichbar zu anderen Lösungsansetzen sicher und kostensparend.

Aber Sie haben da einen anderen Plan, ich den meinen und der funktioniert aus Erfahrung sehr gut.



Arbeiten Sie an Ihrem inneren Gleichgewicht,



Herr Rupnow: Yin und Yang!!! Wer sie nicht als halbwegs mittelgroß kennt, muß Sie anhand Ihrer Schreibweise für einen Giftzwerg halten.

Oder liegt es am Lampenöl?

"Die Nebenwirkungen von Paraffinöl können allerdings beträchtlich sein: Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen sind noch vergleichsweise harmlos. Ernster wird es, wenn der Körper größere Mengen von Paraffin-Tröpfchen resorbiert: Fremdkörperreaktionen im Bauchraum machen dann zu schaffen. Manchmal gelangen Paraffintröpfchen in die Bronchien. Da der Körper sie nicht entfernen kann, treten Fremdkörperreaktionen in der Lunge auf: Schleimhautentzündungen, die Schäden hinterlassen. Bei Iängerem Gebrauch kann sich ein Mangel an fettlöslichen Vitaminen entwickeln."
(http://www.paracelsus.de/specials/tips/tip_30.html)

Also lassen Sie das Bier weg, und essen Sie Möhren, Vitamin A ist fettlöslich :-)

Guten Appetit

Thomas



@Böhme



... sein se mal nich sauer, aber ick les den quatsch von ihnen jarnich mehr.

also, mit jott und juten wünschen



und auch noch...



...Sprachstörungen? Oder läuft das noch unter Dialekt?

Gute Besserung



@Böhme



... mal ehrlich, da wird man doch besoffen von diesem unnötigen blabla. Dialekt, klar, was sonst.



mit Hydrophobierung geometrische Wärmebrücken ausschalten



Na mein lieber Herr Ruppnow, da lehen sie sich aber sehr weit aus dem Fenster, zumal auf dem Wärmebild sieht, dass die Wärmebrücke keineswegs ausgeschalten ist.

Es findet nach wie vor ein Dämmeffekt durch ein Luftpolster statt, und somit ein absinken der Oberflächentemparatur das wiederum zu einer Tauwasserbildung führt.
Solange die Oberflächentemparatur nicht unter 12.6°C bei(20°C/50% Luftfeuchte)fällt mag das alles noch in Ordnung sein, aber was, wenn sie es doch tut? Das Mauerwerk ist hydrophobiert wo soll's hin wenn's nicht nach innen weg kann? Und erzählen Sie mir bitte nicht, dass flüssiges wasser nach aussen weg kann.

Irgendwie ist Ihre Vorgehensweise nicht komplett, scheint mir nur so am Rande.

Es tut mir sehr Leid, aber leider habe ich auch keine Zeit ihre Thermographiebilder auszuwerten danke für das Angebot, aber mir wäre es am liebsten, wenn ich Äpfel mit Äpfel vergleichen könnte und nicht Äpfel mit Birnen.

Grüsse





Meine Güte,, soviel falsches und dummes Geschwätz des Herrn Rupnow.

>>>“Die von Ihnen beschriebene wasserabweisende Wirkung bei hydrophobierten Baustoffen ist übrigens der Sinn dieser Sanierungsmethode. Diese wasserabwehrende Verhalten des Baustoffs gilt jedoch nur für flüssiges Wasser, nicht für Wasserdampf der in Luft ja immer vorhanden ist. Und darum geht es. Der Wasserdampf wird durch Luftbewegung außen aus den Poren gesaugt wodurch eine Trocknung stattfindet.”<<<

Die Trocknung mineralischer Baustoffe, und das ist eine elementare Grundlage der Bauphysik, geschieht über den kapillaren Transport von Wasser (flüssig).
Das passiert analog dem eindringen von Wasser, z.B. aufsteigende Feuchte, wie rein so auch raus.
Die Verdunstung findet fast ausschließlich an der Oberfläche statt.
Innerhalb mineralischer Baustoffen findet eine Trocknung durch Verdunstung max. bis 4% statt.
Herr Rupnow, woran liegt das?
Ich erkläre es Ihnen mal, wohl wissend das Sie auch hier die Physik wieder auf den Kopf stellen werden.
1. Steht in dem Porengefüge nur eine relativ kleine Menge an Luft zur Wasseraufnahme zur Verfügung.
2. Das Hauptproblem, für die Verdunstung von Wasser ist Energie in Form von Wärme notwendig.
Machen Sie mal den Versuch wie viel Wasser bei 0 Grad, wie viel bei 20 Grad und wie viel bei 100 Grad in gleicher Zeit verdunstet.
Der Wasserdampf wird nicht wie Sie behaupten aus den Poren gesogen, selbst wenn es so währe… wie viel Wasser kann Luft bei 0 Grad oder gar bei -10 Grad aufnehmen?
Das hatten wir doch erst Herr Rupnow… nicht aufgepasst?
Haben Sie schon mal die Oberflächentemperatur eine Fassade im Winter gemessen?

Lassen Sie mal ein paar Messetermine sausen und besuchen ein paar Weiterbildungen.
Wenigstens die Grundlagen Herr Rupnow, damit Sie wissen worüber Sie reden.

Grüße aus Schönebeck



@EXPERTEN



... gemach, ich weiß ja das es da noch einigen Nachholebedarf bei einigen Probanten gibt.

Für die Findigs eine Experiment Idee:

Messen Sie doch mal wie schnell Wärme/Kälkte durch eine nasse und eine trockene gleichstarke Wand geht.

Anschließend trocknen Sie die nasse Wand mit Windbewegung und messen dann den Wärme/Kältedurchgang.

Machen Sie mal Ihre eigene Erfahrung.

Viel Spasssssss





Im Gegensatz zu Ihnen kann ich das ausrechnen ;-)) schneller als sie es beproben könnten.



@Struve



... Sie rechnen? na dann mal los. Aber nichts geht über Probieren.





Da würde mich doch glatt mal interessieren wie Sie bei Ihrem Versuch den “Wärme/Kältedurchgang” messen.
Mit einem Wassereimer, ner Waage oder doch einem Fieberthermometer?
Oder mit allen drein?



@Struve



... Lehrausbilder, Meister oder doch nur Aufschneider?

Von einem freundlichem Forenleser bekam ich gerade folgenden Link:

http://www.hwk-magdeburg.de/16,11,bdbdetail.html?id=26102



Sie driften entschieden...



...ins Widerliche ab, Herr Rupnow.

"Ich finde das man sich hier nur zum Problem des Themas äußern darf..." (RaDiRu)

Da ist sich der Ralf mit dem Dieter wohl noch nicht einig geworden. Sie haben sich hier bisher nicht in einem einzigen Beitrag konstruktiv zur Frage geäußert, statt dessen verbreiten Sie Werbetexte und Dummenfang für Ahnungslose.





Lieber Herr Rupnow

Maurer, Techniker (HWK geprüft) und Ausbilder, nur weil Sie es so genau wissen wollen.

Pflichtmitglied in der sehr trägen HWK Magdeburg und in der IHK

Freiwilliges Mitglied im DHBV und der IG Bauernhaus.

http://www.dhbv.de/firmen-plz.php?menuid=151&pca=39&fType=Holzschutz&country=D&fid=262

Und Sie nix, null.



Struve/Böhme



... Sie lassen es doch nicht zu das man sich hier um das Thema kümmert.

Diesen Hinweis Herr Struve habe ich von einen der vielen Mitleser per mail erhalten die es Leid sind von Ihrer Sorte Forenschreiber belästigt zu werden.

... Sie Beide empfinde ich hier auch nur als Rambolisten auf die dieses Forum gut verzichten könnte.

Ich sehe diese Wortgefechte mit Ihnen als unnötig und sinnlos, Sie schwimmen hier auf Ihre Egowelle und beanspruchen alles recht der Welt ohne den anderen seine Meinung/Wort lassen zu wollen.

Aber ehrlich gesagt, Sie beide ammüsieren mich nur.





Putzig,

wenn´s fachlich wird, nicht Meinungen sonder Fakten, dann geht es bei Ihnen nicht mehr weiter.

Haben Sie überhaupt irgend eine Ausbildung?
Ne handwerkliche haben Sie jedenfalls nicht, das hat mir auch ein Vogel zu gezwitschert.



@Struve



... hauptsache Sie kennen noch Ihren Lehrausbilder und haben nicht so oft gefehlt wie es scheint.

unter den seltsamsten Vögeln wird so manches gezwitschert.





Herr Struve,

die Antwort auf die Fragen nach Vor- bzw. Ausbildung wird Herr Rupnow uns leider auch weiterhin vorenthalten wollen. Das wurde schon des öfteren angefragt und nie beantwortet. Wer sich soweit zum Fenster herauslehnt sollte auch einmal Farbe bekennen und benennen, woher die Sach- und Fachkenntnis außerhalb der internen Firmenschulung stammt. Das hat auch nichts mit Beurteilungen, Wertungen usw. zu tun, sondern erleichtert doch bei der Argumentation eine Einschätzung, weshalb, und aus welchem Hintergrund heraus jemand eine Situation bewertet.

Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Kornmayer





So ist es Herr Kornmayer.

Für Radiru hier mal der aktualisierte Link der HWK

http://www.hwk-magdeburg.de/16,11,bdbdetail.html?id=26102

;-))



@Thomas



... nachdem es hier wieder mal nicht mehr um Dein Problem ging, musste ich mich erstmal ausklinken.

Wie berichtet, hatte ich gerade so ein Taupunktproblem in MV, genauer gesagt in Grehmkow/Demmin, zu lösen. Die arbeiten wurden wie beschrieben erledigt und die Wand 14 Tage später kontrolliert. Im oberen Ixel, wo zuvor Temperaturen von 10-11 °C herschten und sich die Katze bereits in den Schwanz biss, konnte ich wie in der gesamten Ecke der Wetterseite wieder 17-18 °C messen.

Ich hoffe, Du warst mit der von Dir favorisierten Methode ganauso erfolgreich.

Gruß Ralf.
porofin@live.de





Das wird doch wohl nicht daran gelegen haben das sich die Temperaturen in den 14 Tagen von -10 auf + 10 Grad erhöht haben.

Könnte ja sein.



@Struve



... wie? letzten Mittwoch 10 °C?

kein Neid





Neid?

Für derartigen Dilettantismus gibt’s bestenfalls Mitleid.



@Struve



... wie immer unsachlich Herr Struve, wie man Sie kennt.

Sie dürfen jetzt unkommentiert Ihren Plumpaquatsch weiter hinklieren. Für weitere Gemetzel ist mir meine Zeit zu schade.





Ich versuche immer das fachliche vorn anzustellen.
Das heißt aber noch lange nicht das mir Sachlichkeit einerlei ist.

Schalten Sie ein paar Inserate in der Zeitung oder stellen Ihren Mist bei Ebay ein.



Eien geometrische Wärmebrücke



ist und bleibt eine geometrische Wärmebrücke und um diese auszuschalten Bedarf anderer Massnahmen, als die Verwendung irgendwelcher Hydrphobierungsmittel.



@Kehle



... wie wir das jetzt auch wieder mal zereden wollen, drehen und wenden müssen, die Hydrophobe Oberflächenbehandlung mit einer Piko Imprägnierung und Injektion im Fußpunkt der Wand haben das Taupunktproblem innerhalb von 14 Tagen durch Austrocknung gelöst.

Für einen "Vertreter" nicht schlecht, was?

Gruß



@Struve



... das mit den Inseraten ist eine Gute Idee, muss ich heute gleich aufgeben.

Danke





Das ist wahrlich Beeindruckend, Sie trocknen dickes Mauerwerk schneller als andere Wäsche.



@Struve



... sicher nicht, aber überlegen Sie doch mal selbst.

Natürlich ist da noch eine Menge Wasser in der Ecke, für die vollständige Trocknung braucht es mehr Zeit und genügend Wind an der Außenwandfläche. Aber die Wand trocknet und die Innenecke profitiert in der kalten Jahreszeit zu erst davon. Lesen Sie meine vergangenen Erklärungen zum Thema dann verstehen Sie das was da passiert auch irgendwann.

Ich würde Ihnen dazu gern mal eine Frage stellen, jedoch haben Sie die in der Vergangenheit und Gegenwart auch nicht beantworten können das wir das einfach mal lassen.





Fragen Sie nur,
aber zur Abwechslung antworten Sie selbst auch mal.

Ihnen wurden hier schon viele Fragen gestellt die alle samt unbeantwortet blieben.

Sie sind einer der unseriösesten “Kollegen”

Sie trocknen sicher Ihre Wäsche auch in einer Alditüte.

Lügen Sie weiter



gähn...



Kondensatvermeidung durch Öl aus RaDiRu's Wunderlampe ist wohl das langweiligste Thema im ganzen Forum geworden.



@Struve



... ich darf Ihnen Ihr Kompliment doch zurückgeben, dieser Anzug passt mir nicht, Ihnen dagegen sehr.

Da wo es drauf ankommt habe ich bisher keinerlei richtige und befriedigende Antworten von Ihnen bekommen.

Sie beleidigen, defamieren und erzählen Geschichten aus tausend und einer Nacht, dass hat den Forenschreiber sicher schon um den Schlaf gebracht.

Vielleicht kümmern Sie sich mal ein wenig mehr um sich.



@Böhme



... ich weiß ja das Sie auch mal was erzählen wollen, aber hier mit zu diskutieren ist vergleichbar mit "ins Sperrfeuer zu geraten."

Holzwurm bleib bei Deinen Brettern.





Da die Antwort konsequent verweigert wird muss man davon ausgehen, das keine, zumindest keine fachliche Ausbildung, neben der autodidakten besteht? Das Nebensächliche macht hier riesige Fortschritte. Wir entfernen uns immer weiter vom Wesentlichen.

Bitte erneut um Aufklärung,

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



"Ihnen wurden hier schon viele Fragen gestellt die alle samt unbeantwortet blieben."



... z.B. auch die Frage nach der Volldeklaration von dem Perforin.

Grüße

Frank



Sperrfeuer?



Sie schrauben nun schon über Jahre hier an Ihren Rohrkrepierern, ohne Erfolg.

Und wozu sich der Holzwurm äußert, bleibt ihm überlassen. Er hat immerhin ein Handwerk gelernt und ein Studium absolviert. Da darf er schon 'mal fragen, welche fachliche Qualifikation hinter der großen Klappe des Ölverkäufers steckt, nach der Volldeklaration von Penetrin fragen...

Wo aber nichts ist, wird der Holzwurm wohl auch keine klare Antwort erhalten.

Eine neue Frage habe ich auch: Was genau hat Ihnen denn der Herr Struve mit der rätselhaften Tätigkeit "defamieren" angetan? Muß ja was Schreckliches sein.

Immer wieder neugierig

Thomas





@R.D.R.


Diese Probenergebnisse können Sie mit jedem handelsüblichen Speiseöl erzielen (Da lohnt sich dann ganz besonders mal ein Preisvergleich).
Gesetzt dem Fall natürlich, der Probekörper war vorher trocken.

Da die Probe, wie man sieht, schon behandelt war besteht wohl kein Zweifel das diese vor Behandlung trocken war.

Sie verkaufen das aber für nasse Mauerwerk.

Dazu noch mal zwei Fragen:

1. Wie soll Mauerwerk im inneren trocknen das Sie an den Oberflächen sooo Wasserabweisend machen?

2. Sie schreiben in einer Ihrer Schriften zum einem:
1 m³ Mauerwerk kann 400 bis 600 Liter Wasser aufnehmen,
zum anderen geben Sie einen Materialverbrauch von 10 Liter (schlappe 400,-) Ihres Zaubermittel an um aus dem m³ Mauerwerk die 400- 600 Liter Wasser zu verdrängen, selbst bei druckloser Injektion.

Wie geht das?

Ich behaupte Sie lügen.



Pardon



herr Ruppnow auch sie können die Bauphysik nicht auf den kopf stellen geomertrische Wärmebrücke ist und bleibt eine ob mit Öl oder ohne...tut mir leid



@Kehle



... die will ich auch nicht wegdiskutieren, es geht doch nur darum, diese wieder dort hinzubekommen, wo eine Wand die hat, welche im Labor steht. Also einem trockenem Mauerwerk.

Glauben Sie nicht, dass man das Schimmel/Feuchteproblem auf dieser Weise entschärfen kann wenn man nur die Wand trocknet?

Also ich bin davon überzeugt und habe so diese Probleme erfolgreich des öfteren schon behoben.

Und ich habe das von Dritten prüfen/dokumentieren lassen, die Prüfung musste ich nicht bezahlen falls das jetzt wieder kommt.



@Struve



... Ihre Erbsenzählerei wird langsam langweilig.

Wenn die Prüfkörper trocken waren, warum wurden die dann getrocknet?

Und warum hat der eine Stein, nachdem der ins Wasser gestellt wurde, nichts aufgenommen der andere ja?

Na ja, bla bla Hauptsache Motzen.





Großer “Meister” Radiru


Warum werden Proben wohl erstmal getrocknet?

Wie wollen Sie den sonst
1. gleiche Voraussetzungen für unterschiedliche Proben schaffen?
2. den Durchfeuchtungsgrad in Masse% ermitteln?

Mal drüber nachgedacht?

Die WTA kann auch da helfen…
und zwar mit dem Merkblatt 4-11-02/D
“Messung der Feuchte von mineralischen Baustoffen”



Keine Antwort...



...vom "defamierten" Ralf ist auch eine Antwort.



Keine Antwort...



der Doppelspeicherfehler...



Ursache bekämpfen nicht Sympthome



um es einfach und klar zu verdeutlichen mein lieber Herr Ruppnow, man sollte doch stets die Ursache bekämpfen und nicht die Sympthome, oder sehe ich das falsch?

und bei einer geometrischen wärmebrücke handelt es sich nunmal um eine grössere kalte Aussenfläche die im Verhältnis zu einer kleineren warmen Innenfläche steht und der isothermenverlauf sich auch nicht mit irgendwelchen Trocknungsmittelchen überlisten lässt.

das zeigt ihr thermographiebild sehr deutlich, trotz der Unmöglichkeit dieses richtig zu deuten.(hat im übrigen ein Kollege von mir auch versucht), aber lassen wir das.

ich lasse mich gerne von ihnen überzeugen, aber nur mit definitiven Fakten, d.h. Offenlegen der Inhaltstoffe ihres Mittels ohne Umschweife und den Beweis, dass die Wärmebrücke nicht nur entschärft ist, sondern weg ist.

Und haben Sie schon mal in Erwägung gezogen, dass sich bei einer Hydrophobierung auch der Taupunkt nach innen verlagern kann? Und kommen Sie mir bitte nicht mit der schon oft gehörten Aussage, dass ihr Mittel die Wand diffussionsoffen hält! Bedenken sie wo das Tauwasser anfällt. Bestimmt nicht da wo sie es sich wünschen.Ich möchte ihnen in keinster Weise zu Nahe treten, aber sie fassen m. E. ein sehr heisses Eisen an, deren Auswirkungen sie vermutlich nicht abschätzen können. Wasser und Feuchtigkeit haben einen kleinen Kopf und vorallem einen sehr eigenen, da genügt es nicht einen Pfeil hinzumalen und zu sagen, diesen Weg musst du gehen.
Und ein Allheilmittel in diesem Bereich gibt es leider noch nicht, ich kenne zumindest keines, aber ich versuche mein möglichstes eines zu finden und bis dahin gehe ich den Weg eben nach alter Väter Sitte.

Grüsse