Außendämmung eines alten Fachwerkhauses

12.10.2009



Hallo Forum!

Ich möchte gern ein altes Arbeiterhaus von BJ vor 1900 sanieren. Hatten auch schon eine Energieberaterin da, die uns nun erzählte, was wir alles tun müssten um auf den KFW-Standard 130 zu kommen.
Geplant ist dabei eigentlich eine Außendämmung mit Mineralwolle und einer Holzverkleidung der Fassade (also kein Putz sondern Bretter).

Ist denn dafür Mineralwolle wirklich der Dämmstoff der Wahl oder gibt´s da Möglichkeiten den Aufbau in der Tiefe zu minimieren indem man Hartschaumplatten ähnlich Styrodur verwendet. Ein Handwerker der hier war empfahl diese Platten mit Abstandshaltern auf das Fachwerk zu kleben, anstelle der Mineralwolle mit Lattung.

Die Idee gefällt mir gut, nur ist das auch verträglich für´s Fachwerk? Und wie sieht´s mit den Kosten aus?



Ein



altes Haus auf den neuesten Energiestandard zu bringen, ist nicht empfehlenswert. Durch Taupunktverschiebung und Kondenswasseranfall bestehen immer Risiken, das Bauwerk irreparabel zu schädigen. Von Mineralwolle ist grundsätzlich abzuraten. Empfehlenswert wäre hier eine Aussendämmung aus Holzweichfaser vollflächig in Lehm gesetzt mit einer Hinterlüfteten Holzverkleidung. Innenseitig ebenfalls eine Holzweichfaserdämmung in Lehm mit einer Wandheizung. Durch die niedrigere Vorlauftemperatur sparts etliches an Brennstoff.
Bei Fachwerkhäusern funktionieren die Modernen Techniken nicht, sondern führen zu Bauschäden.
MfG
dasMaurer