Innen und Außendämmung

25.10.2009



Hallo Zusammen,

ich bin in ein bereits gedämmtes Haus eingezogen. Zu der Geschichte: Die Wohnung wurde als erstes von innen gedämmt, Latten auf das Fachwerk, zwischen den Latten ist Styropor und Dämmwolle, dann eine Plastikfolie. Dann wurde auf die Plastikfolie Holzlatten per Tacker aufgebracht, die in den angebrachten Latten stecken (also Folie hat an den Stellen Löcher sozusagen) es wurde ca 4-5 cm innen gedämmt. Dann wurde außen eine 14 cm Dämmung angebracht. Wie die aufgebaut ist, kann ich leider nur vermuten, doch wurde sie fachmännisch gemacht, sollte also kein Problem sein.

Jetzt meine Anliegen:
1. Ist es gut innen und außen gedämmt zu haben??
2. wäre es ein großer Nachteil, wegen den Heizkosten, wenn man die Innendämmung entfernt??
3. Hat es ggf. sogar Nachteile, wenn eine Innendämmung existiert, die so durchlöchert ist?
4.Wir wollen das Fachwerk freilegen, kann man durch das Verputzen ggf. einen ähnlichen effekt bewirken wie eine Innendämmung und wenn ja, wie?

Vielen Dank für die Hilfe



Hier sollte man zurück bauen!



Das ist eine wirklich abenteuerliche Aufbaulösung.
Innendämmung und Außendämmung zugleich ist tödlich!
Hier erkennt man den Bauwahn aus der Baumarkt- und Medienwerbung.
Jeder kann dämmen und jeder baut irgend etwas an sein Haus.
Egal ob er es versteht oder nicht!

Bei Ihnen macht jetzt ein guter Fachberater Not, denn nur mit dem können Sie die Dinge erarbeiten, angehen und analysieren.
Ich stehe Ihnen auch gern mit meinen Erfahrungen zur Seite und Verfügung.

Handwerklicher Gruß,
Udo Mühle



jetzt bin ich immer noch ein bisschen verwirrt



Vielen dank für ihre Antwort Herr Mühle,

ich würde gerne noch wissen, was denn "tödlich" daran ist, und warum ich einen Fachberater benötige, wenn ich dann einfach die innendämmung entferne das Mauerwerk verputze, die Balken auch noch schön mache und dann das habe, was ich als optisch für mich das schönste habe.... oder zielt ihre äußerung auf meine Frage 4 hin??



1 : 3



Es gibt eine Faustregel, nach der die Innendämmung nicht mehr als 1/3 der Aussendämmung betragen soll, wegen der Feuchtekondensation. Aber das kann man auch genau rechnen.

Lasst das doch mal machen!

stt