Aussendämmung Fachwerkhaus

21.07.2009



Hallo zusammen,
ich plane gerade die Aussendämmung an einem Fachwerkobergeschoss.
Um eine gerade Fläche zur Anbringung einer Dämmung zu erhalten, wurde zuerst einmal eine 5cm Putzschicht aufgetragen.
Danach sollten eigentlich Pavatex Holzfaser Dämmplatten aufgetragen werden.
Als preisliche Alternative wurde mir Mineralwoll Dämmplatten angeboten.
In einigen Beiträgen ist allerdings von Restfeuchte , bzw Feuchteempfindlichkeit der Mineralwolle die Rede.
Meine Frage:
Kann in meinem Fall die Mineralwolle als Alternative herangezogen werden ?

Beste Grüße und vielen Dank



Aussendämmung



Hallo,

würde ich nicht machen, denn der 5 cm dicke Putz braucht einige Zeit zum Abbinden und Durchtrocknen. Die Holzweichfaser ist schon das Mittel der Wahl. Der sommerliche Wärmeschutz ist allemal besser als bei der Steinwolle.

Grüße



Die preisgünstigere



Alternative zu Holzweichfaserplatten wäre aus meiner Sicht die Zellulose. Andere Möglichkeiten Hanf und Flachs.



schau mal hier rein



http://community.fachwerk.de/index.cfm/ly/1/0/forum/a/showForum/119013$.cfm

im übrigen habe ich trotz Mineralwolle auf einer ausgleichenden Grund- und Traglatten kein Problem mit dm sommerlichen Hitzeschutz. Im Haus sind 23° C bei über 30 außen. Irgendwann wird sowieso alles warm über den Luftaustausch. Den Grund kannst Du aus meiner Erfahrung vernachlässigen und beim gut ausgeführten WDVS ist die Feuchigkeitsempfindlichkeit ohne Bedeutung .
Meine Antwort auf Deine Frage: Man kann Minarelwolle als Alternative heranziehen - im Zusammenhang mit WDVS - siehe mein Vorschlag im Forum. Und das würde dann fürs ganze Haus gehen !!
MFG aus Sachsen