Kellerwand trockenlegen

20.12.2011



Hallo , habe einfach ein Problem mit meiner feuchten Kellerwand :-( . Altes Haus 100 Jahre ,der Kellerboden( trocken) besteht aus Ziegeln also ohne ein Betonfundament .
Soll von aussen aufgegaben werden um die Wand zu Isolieren (das kpl. Programm) . Nun aber meine Frage bis zu welcher Tiefe wird, muß ,soll ausgegraben werden bis Unterkannte Ziegelboden oder Fundament Ende ( immer nur Teilabschnitte ) oder was da zwischen . Wie gesagt die Mauern fangen im Dreck an ohne gemauertes Streifenfundament (die Mauer sind 50cm dick) . Für Antworten bin ich jetzt schon mal dankbar.



.



hab das selbe vor, freu mich schon auf antworten.

mfg



hat



denn die Kellerwand eine horizontale Sperrschicht ?



Sperrschicht



ist nicht vorhanden wird nach einiger Zeit mit Verkieselung hergestellt so Gott will wenn die Wand fertig ist ..... .
Der Kellerraum ist eh nur meine Werstatt , aber die Feuchtigkeit ist schon weit hoch.
Mir liegt ebend nur die Tiefe der Wandisolierung im Bauch .:-



Sperrschicht



ist nicht vorhanden wird nach einiger Zeit mit Verkieselung hergestellt so Gott will wenn die Wand fertig ist ..... .
Der Kellerraum ist eh nur meine Werstatt , aber die Feuchtigkeit ist schon weit hoch.
Mir liegt ebend nur die Tiefe der Wandisolierung im Bauch .:-



Grundsätzlich



sollte geprüft werden, woher die Feuchtigkeit kommt.
Wenn es im Mauerwerk aufsteigende Feuchte ist, macht es nur Sinn, ab der (kommenden) Sperrschicht die Kellerwand nach außen abzudichten, da die Fundamentsohle ja weiterhin die Nässe aufnimmt. Außerdem darf die Standsicherheit nicht gefähdet werden - also keinesfalls bis zur Fundamentkante aufgraben. Alles weitere wurde aber schon zig mal im Forum erklärt. Bitte Suchfunktion oben rechts (etwa klein geraten) benutzen.



feuchte Kellerwand



Hallo Frank,

bei alten Häusern ist selten ein Fundament vorhanden. Das ist aber nicht so ungewöhnlich. Die Häuser haben auch so Jahrzehnte und den Krieg überstanden. Meins auch.
Die Feuchtigkeit läßt sich wirksam mit einer gut ausgeführten Vertikalsperre und falls dann noch notwendig mit einer, von innen ausgeführten Horizontalsperre begrenzen. Erdberührte Bauteile sind prinzipiell nicht so trocken wie überirdische. Wenn die 50 cm Wand stabil, ohne große mörtellose Fufen, Risse und Senkungen ist kannst Du auch bis auf die Unterkante freigraben. Aber nicht gleich auf ganzer Länge und auch abhängig von der Bodenbeschaffenheit. Und vor allem nicht das ganze Haus.
Kurz zum Aufbau der Außenabdichtung. Die Wand gut reinigen (trocken mit Bürste und Besen )Dann eine Imprägnierung der Fläche mit einer Wasserglasmischung zur Verfestigung mürben Mörtels in den Fugen. Danach die Fugen mit Zementmörtel schließen und noch eimal die ganze Fläche mit der Wasserglasmischung einsprühen. Das ganze ca. 1 Woche trocknen und reagieren lassen. Dann eine Dickbeschichtung auftragen und mit Perimeterdämmung (Nicht ankleben sondern nur davorstellen )vor Erdberührung schützen. Die nachsackende Erde kann sich ohne Beeinträchtigung der Perimeterdämmung setzen, wenn davor noch eine einfache Baufolie als Gleitschicht angebracht wird. Verfüllen-fertig! Diesen Aufbau verwend ich seit Jahren mit Erfolg.

Grüße aus Berlin Altglienicke

Werner Gensky



nasse Wand



Hallo Werner ,
erst mal Danke für Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte. Ich habe aber da noch eine Frage , wenn ich nur bis auf Höhe des jetzigen Ziegelboden ausschachte ist die Wand dann später weniger trocken als wenn ich diese tiefer ausschachte und isoliere .Ich denke mir das so , je mehr ich die Fläche der Wand isoliere also tiefer isoliere umso weniger Fläche kommt mit dem ERdreich in Kontakt (abgesehen von unten und zum Keller hin). Folge die Wand hat dann weniger Möglichkeiten Feuchtigkeit auf zu nehmen . Ach so die Fugen sind fest und voll .Und Aufgraben und zu machen in zwei Meter Schritte .

Fran Lüder



nasse Wand 2



Hallo Frank,

so weit runter wie möglich und wenn die Fugen in Ordnung sind nur reinigen und mit der Wasserglasmischung einsprühen. Danach wie beschrieben. Falls Du Sorgen wegen der Festigkeit hast ist das Vorgehen in 2 Meter Schritten sinnvoll.


Ein schönes Weihnachtsfest wünscht Dir


Werner Gensky aus

Berlin Altglienicke





Vergiss das mal ganz schnell was der Werner Gensky da empfiehlt.
Speziell Wasserglas bildet so verarbeitet eine hervorragende Trennschicht.
Schauen Sie mal hier wie so etwas gemacht wird.

Grüße

[pubimg 27267]



mmmmhhhh



hallo oliver struve , danke für einen weiteren kommentar ok. es gibt hier verschiedene meinungen ich bin darüber auch froh . wie ist es den mit meiner persönlichen einschätzung (---- wenn ich nur bis auf Höhe des jetzigen Ziegelboden ausschachte ist die Wand dann später weniger trocken als wenn ich diese tiefer ausschachte und isoliere .Ich denke mir das so , je mehr ich die Fläche der Wand isoliere also tiefer isoliere umso weniger Fläche kommt mit dem ERdreich in Kontakt (abgesehen von unten und zum Keller hin). Folge die Wand hat dann weniger Möglichkeiten Feuchtigkeit auf zu nehmen . Ach so die Fugen sind fest und voll .Und Aufgraben und zu machen in zwei Meter Schritte -----)))). Auf Ihre Meinung bin ich gespannt .
Vielen Dank im voraus und schöne Weihnachten

Frank Lüder