Aufsteigende Feuchte, nasse Böden und feuchte Wände

28.02.2011


Guten Tag, hat jemand eine Erfahrung mit folgendem Problem?

Es betrifft ein 120-jähriges Haus mit teilweise Stein/Ziegel Maurwerk, bis 80 cm dick, nicht unterkellert. Das Haus hat Grundmauern aus Stein von 40-60cm und steht auf lehmigem Boden. Die erste Renovation war vor ca. 15 Jahren und es sieht so aus, dass der Leichtbeton direkt auf den Lehm gegossen wurde, event. mit minimaler Sandschicht darunter. Man kann es nicht gut sehen. Wenn es nicht regnet, trocknet der Boden fast vollständig aus. Es reicht aber ein sehr starker Regen und es wird durchnässt. Anscheinend sucht sich das Wasser ihre Wege unterm Haus. Die Massnahme, die wir bereits machten, war eine Isolation der Grundmauer vom Aussen gegen Wasser ca 80 cm tief mit einer Drainage und folgender Aufschüttung des Kiesses. Bis jetzt hat sich diese Arbeit nicht besonders positiv gezeigt. Was muss und kann man hier tun? Mit feuchtem Betonboden lebt sich nicht gut. Frage ist ob weitere Investitionen sinnvoll sind. Das Haus ist teilweise renoviert und wenn es dieses Problem nicht gäbe, könnte man dort sehr gut wohnen.
Besten Dank für jegliche Hilfe.



Feuchter Fußboden



Guten Tag Frau Snizkova,
wenn sich die Nässe nach Regenereignissen zeigt dann gibt es hier einen kausalen Zusammenhang. Mögliche Ursachen für den Wassereintritt wären an die Hauswand anströmendes Oberflächenwasser, das durch die Wand bzw. unter dem sicher flachen Fundament strömen kann. Ursache ist die Geländneigung, eine Oberflächenversiegelung die geringe Versickerungsleistung des bindigen Bodens.
Eine weitere Möglichkeit wäre eine defekte Dachentwässerung.
Undichte Fallrohre, überlaufende weil verschmutzte Dachrinnen, eine verstopfte, unter dem Haus entlangführende Grundleitung, Verstopfung am Übergabepunkt und dadurch Rückstau in die Hausentwässerung- es gibt eine Menge möglicher Quellen. Die eingebaute Dränanlage gehört auch dazu.
Bei nicht fachgerechter Planung und Einbau wird aus einer Dränung schnell eine Hausbewässerungsanlage.

Viele Grüße



Kalkboden



hier empfehle ich den Einbau eines Kalkbodens oder Kalk-Terrazzo.
Gruss N. Hoepfer



Kalkboden



Guten Tag Herr Hoepfer,

Danke für Ihren Hinweis zum Kalkboden. Leider ist mir nicht klar wie das gemeint ist. Der Kalkboden eliminiert doch die aufsteigende Feuchtigkeit gewiss nicht, oder? Und das Wasser hat ihre Wege unter dem Haus bereit fest gefunden. Ich fürchte, dass man eigentlich den 15 Jahre alten Zementboden und auch teilweise die Schicht darunter entfernen müsste und alles neu machen. Es ist fraglich wohin nachher das Wasser fliessen wird, da das Haus 60-80 cm dicke Wände hat.
Herzliche Grüsse



Kalkboden



Hallo Frau Snizkova,
die Philosophie ist, einen mineralischen FB-Belag zu haben der mit Feuchtigkeit umgehen kann, sprich nass werden kann aber schnell wieder trocknen kann.
Dies verhindert Kondensfeuchte oder ein verfaulen des Bodens.
Die drueckende Naesse nach dem Regen koennen, so wie Sie es schildern, whl. nicht abstellen.
Gruss N. Hoepfer





Hallo Herr Dr. Hoepfer

ja ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Belag sehr gut in einem Wein(Keller) funktionieren würde, nicht aber in einem Wohnzimmer, oder Schlafzimmer. Das Haus hat leider keinen Keller. Je mehr ich über das Problem lese, desto mehr habe ich das Gefühl, dass ein totaler Abriss die beste Lösung wäre. Weil man sonst diese Nässe nicht ohne ungeheure Geldausgabe bewältigt. Und so wertvoll ist es nicht. Man hadert nur ein wenig mit Nostalgie. So what...
Liebe Grüsse und Dank für gut gemeinten Ratschlag



gleiches Problem - Lösungsvorschläge



Hallo Frau Snizkova,
ich habe fast das gleiche Problem. Lehmiger Boden, kein Keller, Betonboden. Einziger Unterschied: bei meinem alten Bauernhaus sind die Wände aus Stampflehm und nicht aus Stein, also noch schlimmer - Wände unten feucht, Boden feucht. Ursache: tlw. Kondenswasser, tlw. von außen. Derzeitiger Plan:
Oberflächenwasser:
So weit und so viel wie möglich vom Haus weg leiten, da nicht genug versickern kann. Sockel-Abdichtung außen, Trennung des Sockels vom Lehm-Erdboden, Drainage (bei Ihnen schon gemacht, bei mir noch nicht). 80 cm tief halte ich für zu tief - es geht um das Oberflächenwasser, das soll gar nicht erst so weit eindringen, werde daher die Drainage ca. 30 cm unter Bodenoberkante = ca. 25cm unter Fußbodenniveau verlegen; bin mir außerdem nicht sicher, ob mein Fundament überhaupt so tief ist. Wieviel Wasser kommt aus Ihrer Drainage heraus? Viel/wenig, immer/manchmal? Wenn immer, dann kommt nämlich Grundwasser und kein Regenwasser nach und Sie entwässern das Grundstück und nicht das Haus.
Dachrinnen; Rigole (= Rinnen mit Gitter an der Oberfläche verlegt) dort wo möglich und wegen Geländeneigung nötig, damit das Wasser, gar nicht erst in Richtung Haus kommt und in dessen Nähe versickert (tlw. schon gemacht, Garten quatscht nach Regen nicht mehr) Ginge das entlang Ihres Fahrweges?
Fußboden:
Betonboden raus, kapillarbrechende Schicht aus Kies, Kalkboden á la Vitruv mit Ziegelsplitt (so wie von Hrn. Hoepfer vorgeschlagen), Innenwände unter Fußbodenniveau vom gewachsenen Lehmboden entkoppelt, oberhalb diffusionsoffen. Idee dahinter: Das restliche Wasser, das sich evt. den Weg unter dem Haus sucht und das man nicht vermeiden kann, soll nach Möglichkeit unter der Kiesschicht bleiben und von dort im lehmigen Erdreich rinnen wohin es will (idealerweise nicht in die Wände!).
Ich hoffe mein Plan funktioniert. Ist wie gesagt ein Plan, positive Ergebnisse kann ich noch nicht berichten.
Nicht aufgeben, nicht abreißen!
Liebe Grüße
Ute
P.S.: Bin keine Fachfrau, habe aus dem Forum aber schon viel gelernt.





Hallo Ute,
vielen Dank für Ihre Ausführungen. Mir ist eine Sache nicht ganz klar > Was für einen Belag kann man nachher auf diese Kiesschicht geben, den schliesslich handelt es sich nachher um Räume wie WZ, Küche, Gang, KZ, SZ.
Wir wissen fast mit 100% Sicherheit, woher das Wasser fliesst. Es hat sich einen Weg entlang einer ehemaligen, angeblich nicht mehr intakter Elektroleitung in 80cm Tiefe gefunden, direkt zum Haus. Das haben wir unmittelbar nach der Ausgrabung, durch das Einsetzen eines plötzlichen starken Regengusses miterlebt. In nur 20 Minuten war diese 80 cm tiefe, 4,5 m lange und 50cm breite Rinne randvoll und das ganze Wasser hat das Haus unterlaufen, weil wir noch keine Isolation drin hatten.
Es wäre eventuell denkbar, dass man eine 1 m tiefe Sperre entlang des Hauses einbaut, und zwar ungefähr 4m von der Hauswand entfernt direkt in Anbindung an die Naturstrasse, woher das ganze Wasser vermutlich kommt, sowie vom gegenüber etwas höher gelegenem 2. Haus, hinter diesem Haus steigt das Gelände um etwa 2 m mit anschliessendem grossen Feld.
Jetzt zu Ihrer Frage: Die Drainagen leiten im Grunde kein Wasser ab, sie sind quasi nur als Belüftung der Hauswände verlegt - vor allem die erste Reihe, die direkt am Fusse des Fundamentes angebracht ist, unter der Isolation.
Die 2. Reihe, die liegt viel höher in etwa 40-50cm Tiefe und ist platziert an der Gegenseite um diese Regenwasser abzuleiten.
Was das Fundament betrifft - es ist teilweise 80 cm oder auch nur 30 cm tief. Dort wo es flach war, haben überhaupt nicht mehr gegraben, weil dort eine erstklassige Isolation aus Lehm war und das haben wir stehen lassen. Dazu kam noch ein riesiges Problem - eine, entlang des Hauses intakte 3-phasen Elektroleitung, die wir nicht beschädigen durften.
Ich glaube auch, dass wir mit Grundwasser zu tun haben, da die Bodenbeschaffenheit ist Lehm und auf diesem liegt 40-80 cm Schicht guter Erde. Und halt wenn Regengüsse dazu kommen vermag die Erde es nicht vom Haus fernzuhalten.
Wenn im Sommer letzten Jahres so schön war, trocknete der Boden völlig aus, nicht ganz aber die dicke Wände.
Im Prinzip bin ich sehr unglücklich über die Geschehnisse, den ich habe bereits in Sanierung einiges Geld gesteckt und wie es so aussieht, alles wahrscheinlich für die Katz ....

Wenn die Betonschicht entfernt wird, fürchte ich, dass wir dann einen Swimmingpool aus dem Wohnzimmer haben. Dann würde es bedeuten unter die Grundmauer graben, oder alles abreissen, Was ist kostengünstiger? Oder verrotten lassen.

Liebe Grüsse
Snipuch



Bodenplatte/Fußboden



Hallo,
der Kalkboden ist im Prinzip ein Estrich (der Kies ist darunter). Da kann man alles drauftun, was kein Plastik ist (weil sonst braucht man sich nicht die Mühe machen den Boden diffusionsoffen zu gestalten). Fliesen sperren übrigens auch ab. Ziegel/Terracotta geht. Bei Holz und Feuchtigkeit bin ich skeptisch, soll aber angeblich auch funktionieren.
Das große Problem bei Ihnen bleibt das Wasser und der Schacht. So lange das nicht dicht ist braucht man nicht anfangen, das wird sonst nichts. Fragen Sie einmal jemanden, der sich mit Tiefbau oder Straßenbau auskennt, ich bin da überfragt. Vielleicht kann der Schacht und die Leitung zubetoniert/abgedichtet/abgebaut/verfüllt werden.
Noch ein Hinweis: Sie schreiben von Isolation. Wenn damit Styropor etc. gemeint ist, dann dichtet das nicht ab. Das wärmt nur. So weit ich das verstanden habe kann nur Bitumen abdichten.
Und noch etwas: Bitte nicht unter die Grundmauer graben! Schon gar nicht wenn nur das Fundament "seicht" ist und der Rest ein lehmiger Swimmingpool.
Liebe Grüße und nicht aufgeben!





Danke Ute,
vor allem für die geistige Unterstützung. Die Isolation ist nur aus Bituminbahnen, so wie es üblich ist. Wir haben bereits ein ähnliches Problem im einem anderen Haus gehabt, mit dem Unterschied, dass dieses unterkellert war. Im Keller haben wir 8 Wasserquellen gefunden, die wir in eine Schacht führten und die Schacht wird ständig mit einer Pumpe entleert. Und der Boden ist nur Kies. Der Keller hat eine Luftfeuchtigkeit von ca. 60-70% was uns nicht weiter stört, Hauptsache wir laufen hier trockenes Fusses und nicht im Schlamm. Diese Methode kann ich aber nicht in meinem jetzigen Problemhaus anwenden, da es keinen Keller hat.
Liebe Grüsse



Wassereintritt



Liebe Frau Snizkowa,
Ehe Sie sich jetzt in Details vom Fußbodenaufbau verlieren, denken Sie an die Hauptaufgabe:
Das Wasser weg vom Haus leiten.
So etwas ist mit relativ einfachen Mitteln durch Veränderung der Oberflächenprofilierung und ober- bzw. unterirdischen Entwässerungen zu bewerkstelligen.
Den Kabelgraben sollten Sie nicht mit gut leitendem Kies, sondern mit Lehm verfüllen. Lagenweise und gut verdichtet eingebaut, wirkt er wie eine Abdichtung.

Was den Fußbodenaufbau betrifft:
Wenn Sie unbedingt immer einen feuchten Fußboden und hohe Luftfeuchte haben wollen dann folgen Sie dem Vorschlag von Ute.
Vielleicht schaffen Sie es ja, die Bodenfeuchtigkeit durch Verdunstung (dafür müssen Sie immer fleißig heizen und lüften) zu reduzieren. Allerdings ist das ein ähnliches Unterfangen wie die Elbe mit einer Schöpfkelle trockenzulegen. Es läuft eben immer was nach.
Deshalb empfehle ich Ihnen neben den o.g. Maßnahmen den Einbau eines Unterbetons, einer Abdichtung und darauf einen wärmegedämmten Estrich.
So lassen Sie die Feuchte da wo sie nicht stört und hingehört: Im Boden.
Falls es Probleme mit der Einbauhöhe gibt, können Sie auf foamglas zurückgreifen. Die Platten werden auf einem dünnen Unterbeton bzw. einer Betonsauberkeitsschicht mit Heißbitumen eingeschwommen. Darauf können Sie Dielung oder Fliesen verlegen.

Viele Grüße





Guten Tag Herr Böttcher,
ich danke Ihnen bestens für Ihre Ausführungen und Ratschläge. Sie haben tatsächlich ins Schwarze getroffen und man merkt Ihre grosse Erfahrung.Die hohe Luftfeuchte ist vorhanden und die Notwendigkeit immer heizen zu müssen hat das Haus bisher immer verlangt. Dies war einer der Gründe warum wir angefangen haben die Quelle der Feuchtigkeit zu suchen. Wir haben wir tatsächlich den Fehler gemacht - den Graben mit Kies zu füllen in der Annahme das wir das trocken Legen der Wände dadurch beschleunigen durch die Luftzufuhr. Da wurde wir halt falsch beraten von hiesigen Baufirmen.Ich habe auch schon geschrieben, dass ich das Lehm an einigen Stellen gelassen habe, weil mir mein Gefühl sagte, dass es besser ist.
Aber etwas anderes:
Dieser Raum - man sieht es auf dem Photo, hat einen Betonestrich, die Betondicke beträgt etwa 1-2cm, soviel ich sehen kann, darunter ist sowas wie Sand oder sandige Erde, vielleicht auch Kies, wir haben's so vorgefunden. Wie hoch diese Schicht ist weiss ich nicht. Aber ich mache mir hier keine Illusionen mehr.

Sollten, müssen wir jetzt diesen Betonestrich samt das, was darunter ist, total entfernen und komplett neu machen so wie Sie es vorschlagen, oder gibt es eine Möglichkeit auf diesen, quasi alten und feuchten Estrich die weiteren Schichten aufzubauen, wie Sie es vorschlagen. Allerdings haben wir dann wirklich Problem mit der Höhe.Schon jetzt ist die Decke ungefähr 2,25m hoch, auch bei der Türen würde es stören. Weiter welches Material für die Abdichtung schlagen Sie vor und was passiert mit den Wänden, wenn der Boden abgedichtet ist? Geht das Wasser nicht nachher unter die Wände? Wenn man Foamglass benützt, falls es hier überhaupt Jemand macht,wie breit muss die Dilatationsfuge zur Wand sein?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Herzlichen Gruss



Feuchter Fußboden



Für die Verlegung von Foamglas (Platten etwa 10 cm dick) würde der jetzige Estrich als Sauberkeitsschicht reichen. Auf dem Foamglas können Sie Fliesen verlegen; Foamglas und das Heißbitumen sind wasserdicht. Eine Bewegungsfuge zur Wand ist nicht nötig, wenn der Anschluß mit Bitumen ausgegossen wird.
Zwei Probleme gibt es:
1. Sie bekommen einen ca. 12 cm höheren Fußboden. Das kann Probleme mit dem Türsturz und der Deckenhöhe geben.
2. Foamglas ist nicht billig; die Verarbeitung sollte ein damit vertrauter Handwerker (z.B. ein Dachdecker) übernehmen.

Die Entscheidung wie Sie den Fußboden neu aufbauen sollten Sie nach der Lösung des Feuchteproblems angehen.
Erst mal das Wasser weg, dann weitersehen.

Viele Grüße



Feuchter Fußboden



Vielen Dank für Ihre prompte Antwort und für Ihre sehr gute Ratschläge. Ja es ist uns bewusst, dass das Wasserproblem gelöst werden muss. Es wird genug schwierig, weil mehrere Komponente zusammenkommen und wir werden vom Glück reden, wenn wir auf Anhieb die richtige Wahl treffen. Komme dann gerne zurück, wenn wir soweit sind. Bis dahin alles Gute.

Liebe Grüsse



Aufsteigende Feuchte, nasse Böden und Wände



Hallo,
ich habe Ihre Probleme gelesen und dazu Folgendes zu sagen. Bei dem Alter des Hauses und ohne Keller ist es völlig normal das die Feuchtigkeit von unten durch die Grundmauern aufsteigt, hier spricht man von aufsteigender Feuchte im Kapillarsystem der Mauer. 1 m3 Ziegelmauer kann bis zu 500 Liter Wasser speichern. Grund dafür ist die fehlende Horizontalsperre, d.h. die fehlende Sperre vom Fundament zur aufgemauerten Mauer. Hier sollte unbedingt eine Sperre geschaffen werden. Das Aufgraben der Außenmauern bringt außer Kosten und viel Arbeit für dieses Problem so gut wie garnichts, außer das Haus steht am Hang und Sie hätten (zusätzlich) noch drückendes Wasser. Es gibt für eine nachträglichee Horizontalsperre verschiedene Möglichkeiten, die man sich sehr genau überlegen sollte, auch von den Kosten her. Selbst "Fachleute" wie Mauerer oder Architekten sind da vielfach überfordert und empfehlen Maßnahmen die dem Haus eher Schaden als nützen. Gerne können Sie sich mit mir in Verbindung setzen.



Fehlende Horizontalsperre



Sehr geehrter Herr Mayer,
ich danke Ihnen für Ihren Beitrag zum Thema. Sie mögen völlig recht behalten. Wir sind uns dessen bewusst, dass diese Sperre anscheinend entweder zerstört ist oder nie vorhanden war. Das würde man erst herausfinden, wenn im Hausboden gegraben wird. Wir sehen ein weiteres Problem. Würden man die Böden total neu aufbauen,was passiert mit den dicken Steinwänden? Unter diesen Mauern kann man nicht graben. So stellt sich die Frage ob unter der neu geschaffenen Sperre nicht die Feuchte in die Mauern überlaufen wird. Ich glaube diese Garantie kann uns kaum jemand geben. Dann hätten wir eventuell trockenen Boden, dafür aber nasse Mauern. Zurzeit hat es von beidem ein wenig, aber zum normalen und angenehmen Leben drinnen einfach zu viel. Hier muss man einfach den gesunden Verstand behalten, feststellen was machbar ist. Um jeden Preis wollen wir da nicht weiter werken. Vielleicht sehe ich die ganze Sache zu pessimistisch. Aber trotzdem bin ich für jeden GUTEN Rat sehr dankbar. Denn wir sind am einem Punkt angelangt, wo ein Abriss genauso teuer wie eine Sanierung kommt.
Schöne Grüsse