Verputz auf Heraklith fällt ab

16.04.2013 Jürgen



Hallo
Habe vor 3 Jahren mein Fachwerkhaus von außen gedämmt . Auf die Balken kamen 10 cm Kanthölzer , dazwischen Hanfplatten .
Darauf Heraklithplatten . Verputzt wurde alles mit Trasskalk mit ganzflächiger Armierung.
Jetzt fällt der ganze Putz ab . Er löst sich großflächig ab . Vor dem Verputzen schien es mir als würden die Platten sehr stark arbeiten . Der Abstand der Befestigung ist denke ich 60 cm .Was kann ich tun , wenn der alte Putz runter ist . Außer einem anderen Putz hätte ich die Möglichkeit eine weitere Platte aufzubringen (max. 3 cm incl. Putz )
Viele Dank für Eure Tips

Jürgen



Heraklith



Hallo Jürgen,

wie dick sind denn die verbauten Platten, wenn das Balkenraster 60cm ist?



Wie stark ...



... ist die vorhandene HWL-Schale?

Ist die Befestigung gem. den Herstellervorgaben erfolgt (mindestens 4 Schrauben oder Nägel bei 60 cm Plattenbreite bzw. 3 Stück bei 50 cm Plattenbreite)?

Wurden die HWL-Platten untereinander verklebt und wenn ja womit?

i. V. Dirk Meisinger



Wer hat



geputzt?

Wurde in zwei Lagen gearbeitet?

Grüße aus Koblenz



alt und neu



Hallo

Wenn bei Ihnen ein Putz "alt" ist der nur 3 Jahre auf dem Buckel hat … ?

Was für ein Putz wurde genommen … wie waren die Verarbeitungsrandbedingunen (heiss, kalt, Wind, Schatten, Auftragsdicke, Mehrlagig … Oberflächenbehandlung … die schon besprochenen Unterkonstruktionsbedingungen: mehrlagig, Haltepunkte… etc.)

ISt auch die gesamte Fassade noch in Ordnung … ?
Wenn da grosse "Bewegungen" im Gange sind, sollten Sie das untersuchen (lassen) … wie sind denn die 10er Hölzer befestigt worden … War die alte FW-Konstruktion tragfähig … wurde in Holz gehalten oder im Gefach

Fragen über Fragen

… wirft so eine 5 Zeilen Frage auf …

… und Möglichkeiten zur Sanierung sollten auf einer soliden Grundlage stehen …

Anamnese - Diagnose - Therapie


Gutes Gelingen


Florian Kurz



Verputz auf Heraklith fällt ab



Die dicke der Platten beträgt 2,5cm .
Ich denke die Befestigung mit Schrauben war ausreichend oft.
(Der Putz ist zur Zeit noch an der Wand )
Die Platten wurden nicht miteinander verklebt.Als ich diese montiert hatte , hatten sie zueinander keine Schlitze , vor dem Verputzen war mir aber aufgefallen , das sie zueinander ca. 1 cm Abstand hatten .
Es wurde in zwei Lagen geputzt .
Es war an dem Tag als die erste Lage aufgebracht wurde warm und sonnig . Die Platten wurden nicht grundiert o.ä.
Die Fasade selbst ist in Ordnung . Innen ist mit Lehm verputzt und es gibt keine Risse .



also



Hallo


Die dicke der Platten beträgt 2,5cm .
also 1-Lagig?

Ich denke die Befestigung mit Schrauben war ausreichend oft.
da kann man sich irren ob es ausreichend war …

Die Platten wurden nicht miteinander verklebt.Als ich diese montiert hatte , hatten sie zueinander keine Schlitze , vor dem Verputzen war mir aber aufgefallen , das sie zueinander ca. 1 cm Abstand hatten .
DAS wird eine Mitursache sein: WARUM der Abstand????

Es wurde in zwei Lagen geputzt .
Wie genau: Grundputz - Oberputz?
WAS für ein Putz? genau
Trasskalk ist nicht unbedingt das tollste!

Es war an dem Tag als die erste Lage aufgebracht wurde warm und sonnig .
Das könnte eine weitere Ursache sein!

hat man "vorgespritzt"?

Befeuchtet etc …?

Die Platten wurden nicht grundiert o.ä.
Die Fasade selbst ist in Ordnung . Innen ist mit Lehm verputzt und es gibt keine Risse .

Mit der FASSADE meinte ich alles - den gesamten Aufbau - von innen bis aussen mit sämtlichen Dazuteilen … ob Sie innen Risse sehen meinte ich nicht … da wiess ihc auch nicht was da alles gemacht wurde …

Florian Kurz





Ich hab noch ein Foto von der Wand bevor sie verputzt wurde gefunden .


Grüße Jürgen Rothenberger



und



… wie schauts jetzt aus …

Florian Kurz



Verputz



Erst mal sind Fugenkreuze immer eine nachteilige Verbindung, besser ist es im Verband mit max. 3 aufeinanderstoßenden Fugen zu montieren und schwebende Stöße möglichst vermeiden.
Falls Sie magnesitgebundene Platten verwendet haben statt zementgebundenen kann es in Verbindung mit zementhaltigen Putzen geringer Chloridresistenz zur Bildung von wasserlöslichen Hydratgelen an der Plattenoberfläche kommen. Dazu die relativ dünnen und auf Grund der UK beweglichen Platten, dann noch Wind und starker Regen... Was dann passiert können Sie sich denken.

Viele Grüße



Ist die Platte nicht...



vorallem zu dünn für die ja recht flexible Dämmung darunter?

Bin ja nun kein Putzer und Kalker, aber aus dem Gefühl heraus hätte ich so auf 2x35mm, schön überlappend getippt.

Grüße

Thomas