Dachausbaus mit Welleeternit

01.03.2010



Hallo an alle,
ich bin zu Zeit mit meinem Dachausbau beschäftigt und habe da eine kleine Frage.

Auf die Dachsparren ist Welleternit angebracht. Eine Schalung ist nicht vorhanden. Das Dach ist aber noch in einem guten Zustand und dicht.

Ich habe von einem Freund den Tipp bekommen, von innen erst eine Dampfbremse über die Sparren anzubringen.Vorher soll ich aber mit transparenten Silikon die Fugen, welche durch die Überlappung des Eternits enstehe, ausspritzen.
Die Folie nach aussen soll wie eine Schalung dienen, damit kein Wasser an die Dämmwolle kommt. Dann die Zwischensparrendämmung und anschließend die Dampfsperre.

Ich weiß von Isover, das es die Möglichkeit gibt,bei einer Dachsanierung von außen eine Dampfbremse zu montieren. Anschließend von innen die Wolle anzubringen und dann eine Dampfsperre. Aber deshalb Decke ich ja kein intaktes Dach ab.

Meine Frage wäre, ob diese vorgehensweise sinnvoll ist, oder ob da jemand andere Vorschläge hat bzw. schon erfahrungen gesammelt hat.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Gruß,

Dirk



Dach dämmen



Hallo Dirk,
1. Eine Dampfsperre/-bremse gehört auf die warme Seite nach innen.
2. Das mit dem Silikon (warum zum Teufel gerade farbloses?) ist eine Heidenarbeit, deren Erfolg zweifelhaft und nicht von langer Dauer ist.

Was fehlt, ist eine diffusionsoffene Unterspannbahn o.ä., die eventuell eindringendes Regenwasser oder Treibschnee von der Dämmlage fernhält. Das passiert nicht nur durch ungenügende Überlappung an den Stößen, sondern auch an Rissen, Durchdringungen, Anschlüssen usw.
Eine Silikondichtung der Fugen kann das nicht.
Für nachträgliche Dämmungen gibt es von einigen Herstellern bereits Systeme im Programm, auch hier im Forum finden Sie über die Suchmaschine einige Aufbauvarianten.
Trotzdem sollten Sie sich zuerst fragen, wie lange noch die jetzige Dachhaut ihren Dienst tun wird.
Die beste Lösung ist m.E. immer der komplette Neuaufbau der Dachhaut und dann die Dämmung des DG zu realisieren.

Viele Grüße



Um Wellplatten



in der Übderdeckung dicht zu bekommen muß man schon Kittschnüre verwenden.
Sind ab einer gewissen Dachneigung auch vorgeschrieben.
Die Platten müssen gelöst,leich angehoben und die Kittschnur muss unter die Kopfüberdeckung geschoben werden.
Eine Arbeit die richtig Spaß macht.Sind es asbesthaltige Platten darf man garnicht an den Platten rumwerkeln.



bei



dem Einbau der diffusionsdichten Unterspannbahn mußt Du aber darauf achten, daß eine ablaufende Fläche von oben bis unten durch reicht und auch über den Dachkasten vor die Wand gelangt, um wirklich eindringendes Wasser auch vom Haus wegzuleiten und nicht nir ein paar Meter weiterzuschaffen. Sobald da eine Durchdringung dabei ist (Rohr, Wechse, Andreaskreus, muß Du Dir genau überlegen, ob das Wasser dort irgendwo eindringt oder "drumherum" geleitet werden kann. Das beste wäre wohl schon, Neudeckung und Dämmung in einem Ritt zu machen!



Wellblechdach?



Versteh ich da was nicht oder meinst du so ein Wellblechdach?

http://www.google.de/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=2&ved=0CBMQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.reck-gmbh.de%2Fblechdach.htm&rct=j&q=wellblechdach&ei=Cn6PS7GjMZmOnQPz1dCsCw&usg=AFQjCNE9PvVHewZTcqzBpr7q-VnG29m3UA

?



Welleternit



nicht Wellblech!! Hat er doch oben geschrieben.