Außendämmung in Fachwerkoptik bei vorhandener Innendämmung

24.08.2009



Hallo Zusammen,

nachdem ich auch nach umfangreicher Suche nicht genau meine Antwort gefunden habe, möchte ich die Frage direkt stellen:

Meine Schwiegereltern haben in den vergangenen Jahren so ziemlich alle Zimmer in unserem Fachwerkhaus (wobei eigentlich nur das Obergeschoss noch Fachwerk ist) von innen mit 50 - 80mm Rockwool + Ripgipsplatten+Dampfsperre gedämmt.
Nun stellt sich die Frage nach einer Erweiterung der Dämmung von Außen bei Erhalt der Fachwerkoptik. Ein Kumpel ist der Meinung hier von Außen Holz aufzubringen und das ganze mit Blähglaslehm auszufüllen.

Was haltet ihr davon?



nix



...



Was soll denn das werden?



Vorsatzschale aus "Holz", dann verputzen, dann "Fachwerkoptik aufbringen"? Fensterleibungen, Fensterläden, Regenfallrohre anpassen? Schlagregenschutz am Mauerfuss abringen?
Da der Aufwand bei einer nachträglichen Dämmung immer gross ist, sollte man sich entscheiden, ob innen oder aussen. Diese Entscheidung haben Deine Schwiegereltern ja schon vorweggenommen.
In Deinem Fall würde ich mal feststellen, ob sich die Sache überhaupt lohnt, d.h. Vorrang hätte, ob die Fenster auf neuestem Stand sind und ob es keine Wärmebrücken oder schlecht gedämmten Stellen gibt - die sind meistens dort zu finden, wo man nicht richtig hinkommt, also Drempel, Dachboden.
Wenns denn sein muss, dopple die Dämmung von innen auf, kommt günstiger.

"Mit Erhalt der Fachwerkoptik" weckt in mir Gefühle wie im Billigstmöbelhaus - "Massiv Spanplatte in Eichendekor" - oder auch im Lebensmitteldiscounter - "Limo mit Fruchtgeschmack" - aber mir muss es ja nicht gefallen.



nachdem ich auch nach umfangreicher Suche nicht genau meine Antwort gefunden habe, möchte ich die Frage direkt stellen:



Hast Du wirklich umfangreich gesucht und gelesen??

Dann wäre jetzt klar das das was Deine Schwiegereltern eingebaut haben so mit das schlechteste ist was man dem Haus antun kann.

Natürlich kann noch weiter verschlimmbessert werden.



Innendämmung



Einfälle: wie eine Kuh Ausfälle.

Ich würde zunächst einmal untersuchen, ob die risikoträchtige Konstruktion der Innendämmung schon Schäden nach sich gezogen hat(kann, muß aber nicht).
Danach würde isch dann das weitere Vorgehen richten.
Also zunächst einmal an verdächtiger Stelle einen Quadratmeter von innnen freilegen.
Vielleicht im Winter das ganze auch einmal thermographisch untersuchen.

Energieeinsparung:
Die Erneuerung von Heizung und Regelung könnte auch schon 20 - 50% bringen, ohne daß man an die Haut muß.
Beschreiben Sie doch mal Ihr Heizsystem !

Grüße vom Niederrhein



eine klare Antwort...



Hi Zusammen,

na wenn das nicht mal eine klare Antwort von allen Seiten ist....
Danke euch erstmal.

Es gibt also kein System was nach Außen genügend Feuchtediffusion zulässt?
Ich hatte mal auf ner Website einen Rechner gefunden der beim Wandaufbau mit 80mm Innen inkl. Dampfbremse und ner 120mm Außendämmung (Steinwolle) den Taupunkt außerhalb der Wand berechnet hatte. (Adresse ist leider beim letzten Rechner crash verloren gegangen).
Zwischen den Dämmschichten wäre eine 12cm Fachwerkwand.

Zum Thema Suche: es gibt zwar viel zu Innendämmung und auch zu Außendämmung. Zur Kombi Innen+Außendämmung wird es schon weniger. Wenn man dann noch die Fachwerkoptik erhalten will war mein Sucherfolg = 0...


Gruß
Marcel



Was verstehst du unter Fachwerkoptik?



Auf die Aussendämmung angebrachte 2cm Bretter, dunkel gebeizt? So nach dem Motto: "Kinners, hier is noch echtes Fachwerk drunter?" Was ich da bisher gesehen hab' sah gemein aus, da kann ich nur abraten. Ein zweites davorzusetzen kost halt und erhält keine "Optik".
Wenn dir dieser Wandaufbau verloren geangen ist, war das Schicksal vielleicht nett zu dir: Interessant wäre nur die Aussage von jemand mit einem ähnlichen Haus, der das vor 10 Jahren gemacht und dann mal an einer neuralgischen Ecke wieder geöffnet hat, um nachzusehen ob's auch tut. Berechnete Wandaufbauten funktionieren nicht an jedem Gebäude gleich!
Ein Hausmeister hat mal die Ölrechnung von 4 Mehrfamilienhäusern vor und nach der Aussendämmung ins Netz gestellt: Ersparnis: ca 8%. (Wenn man dann noch weiss, dass seriöse Statistiker die ersten 7% nicht werten, da sie durch andere Umstände beeinflusst sein könnten...)
Wenn du Heizkosten sparen möchtest mach dich lieber an die oberste Geschossdecke bzw. das Dach ran. Bei bereits vorhandener Dämmung bringt die Erweiterung i.d.R. nicht mehr soo viel. Fußkälte im EG ist vielleicht auch ein Thema.
Hattest du schonmal einen Energieberater da?

Gruss, Boris





hallöchen :)
bevor ich einen weiteren senf dazu gebe, schau doch mal bei der firma conluto ( www.conluto.de ).
ich stand selbst bis vor kurzem vor der frage " wie mit was am besten dämmen" !!!
ich kann nur sagen, das ich dort sehr gute lösungen & produkte zu " bezahlbaren preisen " erhalten habe..inkl. frachtkosten von ca. 60 euro !!!
dort bekommst du alles... holzfaserdämmplatten...lehmprodukte und und und... versuch dein glück !!!
beste grüße... goran