Planung der Dusche wg. Dachschräge

06.10.2010


Hallo liebe Community,
auf der Suche nach einem geeigneten Forum bzgl. meines Bauvorhabens bin ich auf euer Forum gestoßen. Folgendes Problem stellt sich.

Wir haben eine Dusche, die schon vor gefühlten Jahrhunderten eingebaut wurde, als die Menschen noch 1,20 m groß waren. Dies ist für uns allerdings längst nicht mehr ausreichend und haben daher um einige Zentimeter in der Höhe zu gewinnen folgendes durchführen:

- Duschwanne rausreißen
- Duschabflussrohr durch ein Loch im Boden in den darunterliegenden Kellerraum führen und erst dort in das Abflussrohr einleiten (spart wieder ein paar Zentimeter)
- als Untergrund der Dusche habe ich von einer "Masse" oder "Paste" gehört, die man einfach ausgießen kann und anschließend aushärtet. Als Ergebnis hat man einen wasserdichten Boden (Abfluss in der Mitte wird natürlich ausgespart) und vergibt keine kostbaren Zentimeter mit einer Duschwanne.

Gerade letzterer Punkt bereitet mir Kopfzerbrechen, da ich noch nicht viel zu dieser "Masse" gefunden habe.

Schlagworte die ich hier gefunden habe, allerdings war dies dort eher für die Wand gedacht waren "Fa. Holzweg Ecolor" in Verbindung mit einer "Tiefengrund Grundierung"

Bin ich völlig auf dem Holzweg oder stimmt die Richtung. Bitte um eure hilfreichen Tipps!

DANK UND LIEBEN GRUß aus dem Rhein-Main Gebiet



Hallo,



von dieser "Masse" habe ich auch noch nichts gehöhrt.

Vieleicht ist ja eine Duschwannen wie "Bette BetteFloor Rechteck Duschwanne" eine alternative? Es gibt auch von Illbruck befliesbare Duschelemente, diese sind ca 45mm stark, der Bodeneinlauf ist eingearbeitet und das ganze wird auch Dicht, letzteres kann man nicht von jedem eingegossenen
Bodeneinlauf behaupten.

MfG



Danke! ..., aber...



Hallo,
Danke für die Antwort. Werde diese beiden Alternativen im Hinterkopf gehalten, jedoch wollen wir JEDEN Zentimeter sparen, der es uns ermöglicht auch nur ein wenig aufrechter in der Dusche stehen zu können. Daher dachte ich an diese "Pasten".

LG



Damit



ist wohl Epoxid-Harz gemeint.
Allerdings ist´s mit ausgiessen nicht getan, die Wasserdichtigkeit muss auch an den Wandanschlüssen und an den Rohrdurchdringungen sichergestellt sein. Das erfordert fachliches Wissen und handwerkliche Erfahrung. Und aufgrund der diffizielen Gesamtkonstruktion äusserst präzises Arbeiten.
MfG
dasMaurer





das wäre mir zu riskant. Bevor Dir jemand etwas raten kann:

- Holzbalkendecke, Ziegeldecke oder Beton?
- Eigentum oder Miete?
- Fachwerk oder gemauerte Wände?
- Außenwände ?
- ....
- Bilder

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





- Beton
- Eigentum
- was haben die Wände damit zu tun?
- Bilder momentan leider keine



dicht



Weil der Anschluss Boden/Wand ggf. anders ausgeführt wird, es sei denn die Dusche befände sich in Raummitte. Ich gehe mal von Mauerwerk aus.

Bei Betondecke: fachgerechte Eindichtung des Ablaufes und Anschluss in der Kellerebene, alternative Abdichtung mit fachgerechtem Wandanschluss, dann Fliesen oder Keramikbelag. Unter die Wandfliesen gehört ebenfalls die alternative Abdichtung.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Vorschlag:
Wände und Böden im Bereich der zukünftigen Dusche Wasserdicht verschließen, ein Loch durch den Fußboden und an der Kellerdecke den Siphon verbauen. Hierzu am besten eine Rinne und keinen Bodeneinlauf im herkömmlichen Sinne verwenden. Somit hast du eine bodengleiche Dusche ohne Barriere und es ist optisch ansprechend. Mehr Platz in der Höhe schaffst du mit keinem anderen System.
Dichte aber zwingend !!!! die Wände und Böden richtig ab!!!!
Bei weiteren Fragen einfach eine pn schicken





Hallo, danke für die Antwort.

Was genau ist mit Rinne gemeint?





Es gibt Duschrinnen, diese werden an einer Seite der Dusche eingebaut. Frag dazu mal einen örtlichen Installateur. Diese Rinnen gibt es in verschiedenen Längen, Designes und Ausfertigungen.





Wenn Du den Aufwand nicht scheust und es im Keller darunter nicht stört, kannst Du auch ein Loch in den Betonboden sägen lassen und die Dusche tiefer als das Bodenniveau legen. Das wird aber wegen statischen Abklärungen, komplizierter Dämmung darunter usw. vermutlich ziemlich teuer.





ich denke ich werde eine "superflache" Duschwanne kaufen und diese leicht (0,5 bis 1 cm) in den Boden einlassen. Abflussrohr geht dann durch ein loch im Boden senkrecht nach unten und wird im Raum unten drunter dann erst in das große Abflussrohr eingeleitet.

War mir nicht bewusst, dass es bereits soo flache Duschwannen gibt.