Dachausbau

05.03.2008


Hallo Zusammen,
wir planen bei unseren ca. 200 Jahre alten Fachwerkhaus, einen Dachbodenausbau. Damit kämen ca. 130qm Fläche hinzu. Das Doch ist vor 20 Jahren wohl vom Vorbesitzer gedeckt wurden. Am Dachstuhl selbst wurde nicht viel verändert oder musste ausgebessert werden. Das Dach ist wohl noch völlig in Ordnung. Wir möchten bei der Fläche auch darauf verzichten, das Dach abzudecken um damit für den Ausbau vorzubereiten. Die Frage ist komme ich in dem Fall drum herum. Geplant ist eine Isolierung mit Einblasdämmung aus Zellulose. Oder ist vielleicht in unserem Fall davon abzuraten und welche Möglichkeit wäre dann die bessere?
Das Problem ist wohl, dass wir auf unseren Sparren von außen Bretter und Schindeln vernagelt wurden. Dann kommt die Verlattung, welche die Ziegel hält und anschließend die Ziegel. Dazwischen keine Folie oder Dampfbremse usw. Ich habe ein Bild angehängt, vom Dachboden fotografiert. Vielleicht ist es damit besser erklärt. Wir möchten halt eine Dämmung haben ohne, das dass Dach später Schäden durch falsche Maßnahmen von sich trägt. Vielleicht kann mir der eine oder andere ein paar Tipps geben. Danke im Voraus.
Gruß Andy



Dachausbau



Hallo Andreas Weller,

Sicherlich brauchen Sie eine Baugenehmigung für Ihr Vorhaben.
Hat sich ein Statiker die Sache schon einmal angesehen?
Der Sparren sieht nicht so aus , als würde er die Mehrbelastung aus Dämmung und Beplankung einfach so wegstecken.

viel Grüße aus Nordhessen





Hallo Robert,
ein Statiker hat sich das ganze noch nicht angschaut, wird aber noch geschehen.
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt. Es handelt sich in dem Fall um ein sehr großes Giebeldach. Und die Sparen mit der Größe von ~24x18cm und einem Abstand von 52-59cm wirkt recht stabil. Hinzukommt, dass dieses Dachboden schon in zwei Etagen unterteilt wurde, damit Stabilität zusätzlich mitbringt, druch reichlich Querbalken. Eine Planung von Drempelaufbauten. Treppen usw. sind nicht nötig, da schon vorhanden und der Zugang zum Dachboden ist mit dem zweiten Stockwerk eben. Dieses Haus war früher auch Teilweise eine Scheune und hat auf dem Dachboden noch Flaschenzüge um größere Lasten zu Lagern und um diese nach Oben zu ziehen. Es lagern hier noch einige schwere und große Traktorenteile, wie Achsen, Getriebe die man aber über die Winden durch eine Luke im Boden in die Werkstatt verfrachtet. Eine Backsteinmauer, wird durch Trockenbauweise ersetzt und ebenso, wird der Dachboden durch Trockenbauweise ausgebaut. Geplant ist auch diese eine Wand zu erhalten. Sonst sollen keine weiteren Zimmer entstehen. Vorerst nicht. Unter dem Dachboden ist entweder Wohnraum und 90qm Dachboden ist über einer Werkstatt. Diese ist mit Stahlträgern gebaut. Der Vorbesitzer sagte aber, dass ein Ausbau kein Problem darstelle, da dies schon einmal in Plannung war. Werden uns aber noch einmal schlau machen. Erzählen kann man viel. Im Augenblick beginnt unsere Planung, bevor es los gehen soll.
Danke aber für die Antwort



Dachausbau



Hallo Andreas,
Ohh , ich habe wohl das Foto falsch interpretiert: Pardon

Wenn auf den Brettern keine Dachpappe oä. eingebaut ist, kannst du die Einblasdämmung aus Zellulose ohne weitere Schicht einblasen.Zur Sicherheit würde ich zwischen den Sparren eine Weichfaserplatte einbauen.
Innen ist zwingend ein Dampfbremse anzuordnen.
Es gilt der Grundsatz: Wenn man zur kalten Seite um 20 my offener ist , ist man auf der sicheren Seite

Viele Grüße