Aufdopplung oder Sparrenexpander

12.04.2020 David

Aufdopplung oder Sparrenexpander

Hallo Forum,

ich habe jetzt ca. 60% der Arbeiten erledigt, bin etwas verzweifelt, da ich mein angewendetes System anzweifle. Hier die Fakten:
Dachaufbau:
Sparren 150mm, Dopplung 40mm
Dämmziel:
160mm Zwsichensparren, 40mm Untersparren, 40mm Lüftungsebene, da diffusionsdichte Unterspannbahn.
Langfristig: Neues Dach, Dämmung der restl. Sparrenhöhe von außen.

Ich habe mich für die Aufdopplung mit KVH 80/40 entschieden. Möchte nach der ZW-Dämmung die Dampfbremse aufbringen, dann Querlattung auf die Aufdopplung aufschrauben und Untersparrendämmung anbringen. --> Bauphysikalisch ok + statisch auch ok.

Handwerkliches Ziel:
Ich wollte die Sparrenaufdopplung bereits ausrichten, damit ich die Querlattung nur nich press aufschrauben muss. Dann bleibt die Dampfbremse auch in jedem Fall dicht.

Das Ausrichten (Sparren hängt durch, + Sparren nicht in der Flucht) ist ein Krampf.
Im Nachhinein sehe ich meine Konstruktion als unglücklich gewählt. Sparrenexpander wären wohl die bessere Wahl gewesen.

Meine Frage: gibt es neben dem aufwendigen Ausrichten weitere Nachteile? Soll ich mein System umschwenken auf Sparrenexpander? Hab mal Bilder angehängt.

Eine kurze Beurteilung von Euch wäre super.



? Hm



Was zeigt dein Bild.
Windbremse _Sparren _eine Lattung

Wo entsteht Wasser.
Taupunkt ist wo.
Dein System wie das Bild ist leider veraltet.

Heute querlattung um auf 150 mm zu kommen

Dein Sparren schaut nach weniger aus ansonsten ergibt diese Dachlatte keinen Sinn
Außer zur Ausrichtung.

Bitte mehr Fotos bei dem von mir beschriebenen System würde ich noch umschwenken um Bauschäden zu vermeiden.


Anbei schau Mal den durchdringungsfacktor an.
Habe es ähnlich gemacht schwerer Fehler Sommer 2017 32grad um 20 Uhr toll oder das neue Dach wie immer Kohle knapp. Und Ziegel runter um an die Dämmung nochmal ......... Kostet auch viel

Es zieht für normales Geld so schöne Dachsysteme die einfach an die Spatzen geschraubt werden.

Überlege nochmal ich habe versucht dort zu schlafen.

Fazit habe aufgegeben und bin in das EG geflohen



Sparren ausgleichen



Wenn die Sparren verstärkt werden sollen wäre es besser die Aufdoppelung direkt auf die Sparren zu schrauben.
Anschließend zB 40/60 mm KVH-Latten mit Justierschrauben befestigen und in der Höhe ausrichten.

Alternativ dazu
seitlich an die Sparren Verpackungssperrholzstreifen ab ca 10 mm seitlich an die Sparren schrauben, sodass die Vorderseite in einer Flucht liegt.
Anschließend vorne bündig ca 30/30 mm Latten einseitig anschrauben, oder die Querlattung mit kleinen Winkeln anschrauben.

Sparrenexpander funtionieren natürlich auch, wobei die Statik dadurch nicht verbessert wird.



@Lars SP



Ich wohne in einem Dachgeschoss auf meinem alten Fachwerkhaus. Isolierung mit 35 mm HWP Unterdeckplatte, 14 cm Zwischensparren und noch einmal 30 mm gedämmte Isolierebene. Nach EnEv kommen da um die 0,19 W/m2K zusammen. Auch der genannte heiße Sommer konnte dieses System nicht beeindrucken. Gegen Spätnachmittag wurde es dann auch einmal warm, vor allem da das Denkmalamt verständlicherweise keine Aussenrolläden an den Dachfenstern wünscht. Im Haus konstant 5 Grad kälter als draußen

Also auch ein Dachgeschoss ist bei gutem System und sauberer Ausführung kein Problem mehr.



Hallöchen



Genauer lesen
Oder ich hab's falsch.
Ich komme auf 200mm Dämmung
Und bei 32 Stadt außen ist minus 5
Immernoch ziemlich uncool

Viel Erfolg beim Ausführen
Anbei die erwähnten Schrauben sind nämlich so gar nicht billig. Leider