Zweischaliger Wandaufbau

07.03.2008



Beim Abbau eine Kamins zeigt sich ein zweischaliger Wandaufbau in einem Teil des Erdgeschosses. Die Außenwand ist bis ca 50 cm Höhe gemauert, darauf Balken mit Ziegelgefachen. Davor eine ca. 7 cm dicke Ytong Wand. Der ca. 7 cm große Zwischenraum wurde mit einer Art Watte ausgekleidet. Die Innenwand ist bis ca. 15 cm zur Außenwand gemauert. Die Ytongwand ist durchgehend.

Gibt es Alternativen für diesen Wandaufbau?



zweischaliger wandaufbau



Hallo guten tag der wandaufbau den ich im foto sehe halte ich für sehr bedenklich aus zwei gründen 1: der Austausch von Feuchte ist in der Konstruktion nicht möglich ganz im gegenteil durch die mineral wolle und den ytong haben sie den Taupunkt in das gefüge verlagert was zur folge hat das sich Kondenswasser am und im Holz bildet 2:wenn von außen ,zb . durch regen ,wasser eindringt wird die feuchte noch vergrößert und der Schaden natürlich auch besser wäre es diese konstruktion zu endsorgen. ach ja noch was :die watte ist Mineralwolle !! grüße aus herdecke U . Dahlbüdding



zweischaliger aufbau 2



natürlich gibt es einige alternativen ich zb finde einen kalkperlit Dämmputz am besten (klar ich verkaufe ihn ja auch ) er wird mit der putzmaschiene aufgebracht ist lückenlos und kapilar aktiv so ist auch gewährleistet das die hölzer auf dauer keinen schaden nehmen das ist der wichtigste punkt ich halte von vorsatz konstruktionen mit holzwolle leichtbau platten usw nicht all zu viel weil dort nicht sicher ist das wasser vom holz abgehalten oder besser ferngehalten wird mann muss nur mal dran denken das eine Fachwerk wand immer mit rissen durchsetzt ist wo immer wasser ins bauwerk eindringt hier muss als sicher gestellt sein das es durch die Innendämmung aufgenommen wird ( unser kaltputzt nimmt zb 16 l wasser in der std pro m² auf ) und natürlich gibt er es auch schnell wieder ab dies ist natürlich nur eine möglichkeit der innen Dämmung aber meiner meinung nach die beste , so nun viel spaß bei ihren überlegungen und auf gutes gelingen grüße
U.Dahlbüdding



Das sieht



ganz nach einer Sanierung aus den 70er Jahren aus. Eine ziemlich riskante Konstruktion, sowohl bauphysikalisch als auch statisch. Denn die Innenwände sind nicht mit der Aussenwand verbunden und haben somit keine aussteifende Wirkung mehr. Die bauphysikalischen Risiken hat mein Vorredner schon dargelegt.
Die weisse Watte ist vermutlich "Engelshaar", eine Mineralwolle aus der damaligen Zeit. Vorsicht, juckt katastrophal.
MfG
dasMaurer