OSB doppellagig

29.07.2010



Hallo!

Ich würde gern

1. eine Bodenkonstruktion (Rauhspund, 2mm Kork, 18mm OSB) mit einer weiteren Lage OSB (12mm) erhöhen und
2. OSB auf einer Trockenschüttung verlegen.

Soll ich im ersten Fall die beiden Schichten einfach miteinander verkleben und verschrauben (25mm-Schrauben mit durchgehendem Gewinde - offenbar macht ein Hals bei dieser Länge keinen Sinn mehr)?
Und was empfiehlt sich beim zweiten Punkt? Reicht da eine Schicht mit 18mm auf der Trockenschüttung? Oder soll ich eher 12mm bzw. 15mm quer zueinander Verlegen und dann eben miteinander verbinden?
Was mir noch Sorgen macht, ist der fehlende Zug bei den Spanplattenschrauben. Wenn die Platten da nicht 100% aufeinanderliegen, handle ich mir da doch irgendwann ein Knarren ein, oder?

Schon im voraus allerliebsten Dank und verregnete Grüße aus Wien,
Felix



Bodenaufbau



Hallo Felix,
ich halte von dieser ganzen Bastelei nichts.

Gegenvorschlag:
- alles raus bis auf den Rauhspund,
- Rieselschutz einbauen,
- Ausgleichsschüttung,
- Trockenestrich.
In Nassräumen alternativ Gussasphalt statt Trockenestrich.

Viele Grüße



Nicht böse sein,



aber Bastelei ist das keine. Ich hab mir das wohl überlegt und meine Gründe für diesen Aufbau. Trockenestrich ist mir schlicht und einfach zu teuer. Ich möchte wirklich nur wissen, in welcher Art ich am besten OSB verlege.

Danke trotzdem für die Antwort!

Grüße



OSB Verlegung



SgH
OSB Hersteller Broschüren finden Sie auf
www.goforwood.info
Klick Kategorie D.A. und dann D.a.d.
Select Country (Germany, Austria...)
Klick auf Pictogram Website
MFG
Roland Derveaux



OSB-Verarbeitung



Vielen Dank für den Link!

Folgende Infos habe ich in den Egger-Broschüren gefunden:

- Geeignet sind geradschaftige Holzschrauben (vorbohren)
und Schnellbau-/Spanplattenschrauben,
jeweils mit Vollgewinde. Beim Verschrauben ohne
Vorbohren soll die Verschraubung zwischen den
Füßen des Verlegers erfolgen, um über die Mannlast
die Platte an die Unterkonstruktion an zupressen
und eine Gratbildung auf der Plattenunterseite zu
vermeiden. Die Gratbildung könnte später zu Knarrgeräuschen
führen.

- Die Verlegung der Holzwerkstoffplatten erfolgt im
Verband und damit vor allem beim schwimmenden
Verlegen nahezu verschnittfrei. Kreuzfugen sind
auszuschließen. Der Versatz der Plattenstöße soll
mindestens 40 cm betragen.

Damit werde ich auf der Trockenschüttung einlagig verlegen, eventuell 22mm. Bleibt nur noch die Frage, ob ich beim Verbinden zweier OSB-Lagen überhaupt Leim brauche. Hat vielleicht dazu noch jemand etwas zu bemerken?

Grüße aus Wien