Fussbodenaufbau

20.08.2003



Hallo

In meinem Haus auf Moorboden befinden sich zur Zeit noch Betonplatten in den einzelnen Räumen. Da diese nicht mehr gerade und gerissen sind ( das Haus hat sich teilweise gesenkt) möchte ich die rausholen. Im Endeffekt sollen Holzdielen in den Räumen verlegt werden und eine Dämmung für die waremn Füße her.
Was empfehlen Sie mir für die Unterkonstruktion (Haus hat nur Erdgeschoss ohne Keller)?
Da der Untergrund Moorboden ist, sehr weich und mit Sicherheit auch immer wieder mal feucht, denke ich sollte wieder eine Betonplatte gegossen werden. Um nicht zuviel Höhe in den Räumen zu verlieren (haben eh kaum 2 m), sollte diese aber wiederrum sehr dünn werden und braucht deshalb ein Drahtgeflecht. Nun möchte ich aber nicht gerne auf Stahlbeton leben. Gibt es Alternativen im Moor?



Fundamenttiefe



Bevor ich einen konkreten Lösungsvorschlag machen kann, würde ich gerne wissen wollen, wie tief die Fundamente in das Moor hinnunter gehen.
MfG
Klaus Paare





Die Fundamente gehen höchsten 40 cm tief, eher weniger. Tiefer ist auch nicht drin, wie ich schon im Forum unter dem Thema Fundament angesprochen habe.



mmhmm.



Die Geschichte mit der Betonplatte traue ich mich von hier aus nicht zu beurteilen. Da wäre vielleicht auch ein Statiker mit Vor-Ort-Termin ganz nützlich. Wenn keine Betonplatte benötigt wird, was ich mir auch vorstellen kann, wäre folgender Aufbau auch denkbar: Trennschicht, 8-10 cm Foamglasplatten und Asphaltestrich. foamglas ist nicht der günstigste Dämmstoff, aber er darf auch mal feucht werden, ohne das er seine Wirkung verliert, ist sehr formstabil und hitzebeständig für die Asphaltaufbringung. Asphalt ist sehr schnell belegbar mit allen Materialien und benötigt keine langen Austrocknungszeiten. In den Hochwassergebieten vom letzen Sommer ist das Prinzip häufig eingesetzt worden. grüße aus Leipzig von





manchmal geht's halt nicht ohne beton. ich hatte auch so einen zwangspunkt in einem feuchten untergeschoss und entschied mich nach langem hin und her für einen aufbau mit kiesschüttung als sauberkeitsschicht, Folie und stahlfaserbeton, darauf dann Schweißbahn und der weitere bodenaufbau. bei nur Feuchte wäre das zu viel des guten, bei drohender nässe geht man aber wohl lieber auf nummer sicher, damit die holzdielen nicht im nächsten frühjahr ausschlagen ...
gruß günter flegel, wagenhausen