Dachaufbau

20.04.2008



hallo liebe leute,

nun wird es ernst mit dem Dachaufbau und bevor die Preise weiter steigen wollen wir anfangen. Habe gerade die letzen Stunden hier viel gelesen und festgestellt dass es ja etliche Meinungen über "den" richtigen Dachausbau gibt.

Da es keinen einheitlichen Standard gibt würde ich gerne von Euch wissen ob unser geplanter Aufbau tolerabel ist. Das Dach soll gedämmt werden, wird aber nur indirekt genutzt, es soll ein bis oben offener Wohnbereich über 2 Etagen gehen mit einer kleinen Galerie. Räume haben wir genug, so daß wir auch mal auf eine Nutzung im Winter verzichten können.

Die Kosten müssen wir gering halten, wie alle hier wohl auch ...
Wegen dem Arbeitsaufwand wollen wir erstmal die Innendämmung später machen

hier der Aufbau:

-Ziegel, müssen neu
-Dachlatten
-Konterlattung
-Unterspannbahn
- Sparren
-Zwischensparrendämmung , evtl. Rockwoll
- Dampfsperrfolie
- Holzverschalung oder Rigips

Wie ist Eure Meinung?

Danke für Rückmeldungen

Gruß
Anja



Naja,



das ist eigentlich der preiswerte "Standardaufbau" und bei sorgfältiger Ausführung auch funktionsfähig.
Ich würde auf den Sparren eine Brettschalung und eine diffusionsoffene Unterspannbahn wählen. Damit habt ihr die Option einer diffusionsoffenen Dämmung, z.B. mit Hanf.
MfG
dasMaurer



Dachausbau



Hallo Anja,

Schließe mich Herrn Warnecke an,
wenn Sie nicht zur " Ökoschickeria " gehören , oder gehören wollen , kann man das so machen.
Aber : keine Steckdosen oder Lampenkabel durch die Dampfsperre bohren .
Ansonsten ist eine Installationsebene anzuordnen.

Viele Grüße



sommerlicher Hitzschutz



Hallo Anja!

Der sommerliche Hitzschutz ist bei den Rockwoll Produkten nicht gerade überragend. Unter diesem Aspekt würde ich die Sache noch einmal überdenken. Ich möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich kein Profi bin.

vg
christian



sommerlicher Hitzschutz



Hallo Anja,
Christian hat recht, deshalb mein Hinweis auf eine Installationsebene .
Diese sollte mit Weichfaserplatten ausgeführt werden.
d= 4 oder 6cm , zwischen Lattung 4/6, nicht "dampfgebremst"

Gleichzeitiger Effekt: Die Sparren als "Wärmebrücke" werden besser gedämmt.
Aber: Kost Geld
viel Grüße



moinmoin,



empfehlenswert als Dachaufbau :
Ziegel , Lattung/Konterlatten , Weichfaserplatte , Zellulose in Sparrenebene , Dampfbremsbahn , Gips o.ä. .
Zellulose eingeblasen isr mittlerweile günstiger als Miwo ( + kratzt nicht so im Ausschnitt ;-) ).
Selbermachgeeignet hier vor allem : Dampfbremse + verkleben ( wegen einfach ) + Gips mit Unterkonstruktion ( wegen Geld ) !
Gruß Jürgen Kube



@ Brüggemann + Kube ZiMMEREi



Wir schließen uns dem mit an.
Statt der "Flatterbahn" eine 25 mm Unterdeckplatte aus Holzweichfaser aufbringen, die gleichzeitig schon eine vollflächige Dachdämmebene darstellt.
Nachher den angesprochenen Aufbau mit Zelluloseebene, Baupapier und Kreuzlattung mit abschließender Beplankung "x".

Nachdenklich helfender Gruß

Udo Mühle



Dämmem im



Dämmem im Dachbereich das macht man nur einmal und dann hoffentlich nicht noch mal.Meine Empfehlun sind Flachs oder Hanfdämmplatten und wie von Udo beschrieben.Denken Sie an den sommerlichen Hitzeschutz ,für mich ein sehr wichtiger Punkt das angeneheme Verarbeiten der Dämmsoffe und und und.Also bitte noch mal überlegen .

MfG Torsten





Vielen Dank für die Anregungen. Interessant finde ich, statt der Unterspannbahn eine Holzfaserplatte zu nehmen die gleichzeitig schonmal dämmt. Die Verlegung scheint gut erlernbar zu sein. Und eine spätere Innendämmung ist möglich.

Bei dem Dachaufbau geht es uns vorallem auch darum die Arbeiten abschnittsweise erledigen zu können. A wegen der Zeit und B wegen dem Geld.
Wir müssen/können die Arbeiten deswegen strecken.

ist eine Konterlattung eigentlich zwingend nötig? Warum reicht die normale Lattung nicht aus zur Hinterlüftung? Könnte man nicht den gleichen Effekt erzielen wenn z.B. eine stärkere Latte genommen würde?

liebe Grüße
Anja



Deutschland, Dämmland über alles…



über alles auf und in der Welt!

Als Gegensatz zur Dämmtheorie für Laien auch mal interessant, mal beim Herrn Fischer oder anderen nachlesen. Ist zwar ein Sakrileg der Mainstreamverfechter aber Ihr Bau sollte doch länger halten als die "20 Jahre" Dämmerfahrung ...

Noch etwas zu der Konterlatte:
Eigentlich ist es am Besten,wenn Sie mehr als 6 - 8 cm Durchlüftung im Dach haben.
Nur durch Wind und Konvektion können Feuchtigkeiten auf der Unterdachhaut abgelüftet werden; und die Temperaturen in der Dachhaut werden dadurch verringert!

FK



@ Anja



Die Konterlattung sollte deshalb sein, daß die untere Latte parallel zur Sparrenführung liegt (Befestigung!) und ca. 25 - 30 mm stark sein sollte und darauf wird dann die eigentliche Dachlattung gebracht.
Zweck?
Die Eindeckung ist nur noch trocken vorgenommen (kann aber auch in Mörtel liegen!) und somit benötigen wir eine ableitende Ebene für Feuchte bzw. geringes Wasser (abtauender Feinschneeeintrieb).

Nun klar?

Helfende Grüße

Udo Mühle