leichter Bodenaufbau auf Betonkappendecke im Altbau

19.10.2009



Brauch Hilfe beim Bodenaufbau im Altbau. Der Aufbau muss leicht sein wegen begrenzter Tragfähigkeit der Betonkappendecke.

Meine Idee für Eß- und Wohnzimmer:
1. 2-3 cm Blähtonschüttung (gebrochen oder rund?)zur
Überdeckung der auf dem Boden verlegten Heizungsrohre
(keine Fußbodenheizung)
2. Holzfaserplatten thermosafe nf von Gutex ( kennt jemand
noch eine andere Herstellungsfirma
3. massive Dielen oder Massivholzparkett (20 mm)

Frage 1: Da Kellergeschoss kalt und feucht
(Bruchsteinwände): Ist Dampfsperre nötig? Wenn ja,
unter oder über der Blähtonschüttung?

Frage 2: Wie könnte der Boden in der Küche aufgebaut
werden, wenn wir Fliesen Verlegen würden?

Frage 3: Welche Gefahr(en) besteht/bestehen, wenn Dielen
auch in der Küche verlegt würden? Bestünde die
Gefahr, dass Feuchtigkeit in die Holzdämmplatten
einziehen würden? Sollten die Dielen eher geölt
oder versiegelt sein?

Frage 4: Wie kann ökologisch und preisgünstig ein Boden
zum gedämmten Speicher schallschützend gedämmt
werden. Ist eine Hanfdämmung geeignet?

Gruß
Ulla



Fußbodenaufbau



Mein Vorschlag:
1. Oberseite der Decke gründlich säubern, absaugen,
vornässen,
2. 2 x mit mineralischer Dichtschlämme im Bereich der Trägerobergurte streichen, wenn nötig auch die Unterseite
(dient mehr dem Rostschutz der Träger als der Abdichtung)
3. dämmende Ausgleichsschüttung einbauen
4. Trockenestrich verlegen,
5. Darauf Fußbodenaufbau nach Wunsch





Danke für die Idee?!

Weitere Fragen schließen sich an:

Welche Dämmmaterialien sind Ihrer Meinung nach geeignet?
Schützt die mineralische Schwemme das Dämmmaterial vor Feuchtigkeit aus dem Bruchsateinkeller?
Können auf Trockenestrichplatten Massivholzdielen verschraubt werden? Was halten Sie von OSB-PLatten als Alternative zu Trockenestrich?

Besteht die Gefahr, dass mit der Zeit Feuchtigkeit durch die Dielen dringt, die die Torckenstrich- oder OSB-Platten quellen lässt?





Noch eine Frage: Was spricht gegen "Gutex"-Holzfaserplatten
thermosafe n/f?

Gruß

Ulla





Da fällt mir noch ein: Auf dem Boden sind Heizungsrohre für eine Brennwerttherme verlegt. Kann darüber Dichtschlämme gestrichen werden?



Fußbodenaufbau



Wenn Sie Dielung verlegen wollen, dann nehmen Sie statt der Trockenestrichelemente DHD- Dämmplatten der Fa. Doser, in denen die Traglattung integriert ist.
Die Dämmwirkung ist höher, die Lattung ist Träger der Dielung.
Die Dichtschlämme müssen Sie nicht auf den Rohren verstreichen. Ein paar Verschmutzungen stören nicht, da die Rohre ja in Dämmhülsen liegen.

Die genannten Platten von Gutex sind laut Produktdatenblatt nur im Bodenbereich unter Nassestrich bis 60 mm einsetzbar.

Was Nässeintrag betrifft:
Jeder Boden ist empfindlich bei Nässeeintrag, das Wasser läuft in den Bodenbaufbau und verbleibt erst mal dort.
Trockenestrichelemente sind i.d.R. unempfindlich gegen kleine Wassermengen, da sie hydrophobiert sind.
Von OSB- Platten habe ich nichts geschrieben, aber die gibt es auch in wasserunempfindlicher Ausstattung.
Wenn Sie einen Eimer Wasser in Ihrer Wohnung ausschütten, gibt das immer Probleme, außer es ist auf blanken Beton gefliest worden.


Viele Grüße



leichter Bodenaufbau auf Betonkappendecke im Altbau



habe heute mit dem Bodenaufbau begonnen, aus Kostengründen eine billigere Alternative gewählt:
Lattung im Abstand von 45 cm gerade auf Boden verlegt (mit Unterlegscheiben) in Boden verdübelt.
Steinwolle soll als Dämmmaterial zwischen die Latten.
Habe bisher an OSB (22mm) als weitere Auflage gedacht, horizontal zur Lattung, wollte dann geölte Massiveichendiellen wiederum horizontal zu den OSB-Platten auf OSB verschrauben (also Aufbau wie beim 3-Schichtparkett); habe aber jetzt - nach Lesen in verscheidenen Bauforen) Zweifel wegen der OSB-Platten wegen Formalgehyd; das möchte ich nun nicht im Haus haben.
Welche gesundheitlich undebenklicheAlternative zu OSB gibt es? (Rauspunddielen???)

Ulla