Aufbau einer neuen Geschossdecke

05.10.2014 David_MJ



Hallo Forum,
ich habe eine Decke mit Holzbalken, leider wurde damals ein Balken zu wenig verbaut. Ich möchte jetzt die Decke komplett neu machen.
Bisheriger Aufbau:
-Heraklith verputzt
-Holzbalken
-Schalungsbretter zwischen den Balken
-Lehm / Stampflehm
-Holzleisten zum Ausgleich der Durchbiegung auf den Banken
-Normale Schüttung (nachträglich) zum ausgleich
-Holzdiehlen auf die Balken genagelt

So nun zu meinem Problem:
Die Balken macht der Zimmermann (noch kein Problem).
Den neuen Aubau habe ich mir so vorgestellt
-Balken
-Schalung zwischen den Baklen
-Rieselschutz aus dünner Hanfmatte
-Schüttung Blähton oder so (reicht auch Sand? man braucht doch nur Gewicht oder) Die schüttung wollte ich etwas "rütteln" um ein nachträgliches setzten zu vermeiden.
-Die osb Platte die jetzt normal kommt würde ich mir gerne sparen (wofür ist die überhaupt?)
-Auf die Schüttung würde ich gerne direckt Steicofloor Platten legen
-Darauf dann einen Diehlenboden (Diehlen mit den Holzleisten verschraubt).

Der untere Raum ist die Küche. Zwischen den Balken würde ich von unten eien Clayteck Pavabordplatte anbrigen und diese mit Lehmputz verputzen.

Der obere Raum wird einmal Kinderzimmer, somit ist die Trittschaldämmung schon ein Thema.

Ich suche nach einem guten Kompromiss aus Trittschalldammüng (üblicher Aufbau) und einem nicht zu hohen Aufbau übder den Balken. Ist mein Aufbau so machbar oder gibt es Gründe die dagegen sprechen?



Holzbalkendecke



Was heißt das, "leider wurde damals ein Balken zu wenig verbaut"?
Wenn die Decke zu schwach ist kann man die Spannweite mit einem Unterzug halbieren oder das Widerstandsmoment mit einer Aufrüstung als Plattenbalken erhöhen.
Wie groß ist der Abstand von Balkenmitte zu Balkenmitte?
Wie groß ist die Spannweite?
Welches Profil haben die Balken?
Wie ist die lichte Raumhöhe in der Küche?



Holzbalkendecke



Ein Architekt und ein Zimmermann sind unabhängig voneinander zu diesem Ergebnis gekommen. Bei den vorhandenen Abmessungen hätte man einen Balken mehr verbauen müssen (geringerer Abstand).
Man kann auch die vorhanden Decke verstärken aber es gibt mehrer gründe die für mich dagegen sprechen.
Der wichtigste ist wohl, dass ich nicht flicken möchte. Ich habe jetzt alle Möglichkeiten für die Sanierung.
Es gibt aber noch weitere Gründe, die Alten sehen nicht schön aus, einer ist morsch (Foto), wenn ich sie sichtbar machen möchte ist es schwierig mit verstärken und bei einer Raumhöhe von ca. 2,20m kann man auch von unten nicht viel machen.



Holzbalkendecke



Dann kann ich nur vermuten es geht um eine Dachgeschossdecke handelt die nicht als Wohnraumdecke ausgelegt war.
Lassen Sie sich vom Architekten oder vom Zimmerer einen Deckenaufbau planen bzw. vorgeben. Die müssen damit auch die Tragfähigkeit sichern. Nicht selber herumbasteln.
Wie der aussieht hängt davon ab wie das (vorerst) ungenutzte Geschoss darüber gedämmt wird.



Holzbalkendecke



Der Raum hat ein Teil Dachschräge da kommt eine Isocell Einblasung rein (mit Dampfbremse) dann Holzweichfaser und Lehmputz. Die Decke ist auch eine Einschubdecke mit Lehm. Ich tendiere momentan dazu das komplette Dach zu dämmen und nicht die oberste Geschossdecke (die über dem Kinderzimmer). Das Zimmer wird auch vorher schon genutzt als Gästezimmer / Mutifunktionszimmer

Der Deckenaufbau um den es mir geht muss nicht isolierend sein. Mir geht es in erste Linie um möglichts gute Trittschalldämmung bei geriger Aufbauhöge.

Wir nehemen diesen Aufbau (Foto) mal als Vorlgae. Ich würde ihn aber so abändern, dass ich die Schüttung gerade abziehe, Dämmplatte und Langholz weg lasse und dafür das Steicofloor System verwende.

Geht das oder bekomme ich Probleme?



Holzbalkendecke



Ach ja die Menger/Gewicht der Schüttung erfolgt in Absprache mit dem Zimmermann. Ich möchte das Problem ja beseitigen ;)