Aufbau Dämmung über dem Gewölbekeller




Hallo,

wir haben ein altes Fachwerkhaus 1912 gekauft. Ziel ist es, das Haus ökologisch zu sanieren. Der Bereich über dem Gewölbekeller muss gedämmt werden-da später die alten Dielen verlegt werden sollen. Nach dem Entfernen des vorhandenen Estrichs(der teilweise schon fehlte), bin ich auf die eigentliche Gewölbedecke gestossen.
Das Problem ist,der Boden sieht aus wie eine Mondlandschaft-die großen Steine liegen höher als gedacht (obere Treppenstufe und Stein liegen auf einer Ebene ,d.h. ich bekomme keine Dämmung darauf.
Wer kann Vorschläge bringen oder kennt sich damit aus.
Es ist sehr dringend.

Danke im Voraus



dämmung über Gewölbe



Vielleicht kannst Du trotz Deiner mindestens 122 Jahre Fotos einstellen, damit wirds deutlicher. Welche obere Treppenstufe liegt mit einem Stein auf einer Ebene? Da wäre ja auch noch die UK für die Dielung unterzubringen oder?



Vlt. mit Schüttmaterial?



Dazu eine Idee:

Es gibt den Wärmedämmlehm von Cellco, das Zeug besteht aus Lehm/Kork/Kieselgur. Das wird einfach aufgeschüttet und festgestampft. Damit würde man das schon mal "eben" bekommen.
Dann könnte man vlt. Irgend eine diffusionsoffenen Dämmatte auflegen (es gibt den Wärmedämmelehm auch als Platte...wobei die Frage ist ob es nicht auch was anderes tut).

Ein Nachteil: Cellco ist ziemlich teuer.
Vorteil: Ich muss mich nicht mit irgendwelchen Ausgleichsthemen beschäftigen.



Schüttung



Es gibt zahlreiche Schüttungen, auch welche zum Selbstmachen (Leichtlehm mit Liapor oder gebunden Hanfschäben), aber die Art der Schüttung löst noch nicht die Unterkonstruktion für die Dielen, wenn keine Aufbauhöhe vorhanden ist.Ohne genaue Angaben kann man gar nichts empfehlen.



Dämmung auf Gewölbe



hallo Sven, Du musst nicht jedes mal einen neuen Thread aufmachen, mit dem Button unten " Neuen Kommentar schreiben" kannst du in Deinem Thread weitermachen. pro kommentar kannst Du ein Bild hochladen. Daher schreibe ich hier weiter und nicht im anderen Beitrag. Auf dem Bild sieht das aber wie OG aus, unten an der Treppe ist doch wohl die Außentür, wo die Sonne rein scheint oder? Im Bild rechts ist ein Zimmer mit was Schwarzem drin -Kohlen? Der Schwellenbalken dort, könnte der die neue Fußbodenfertighöhe sein? Die musst Du zuerst mal festlegen, anhande der Türöffnungen. Mit dem Laser oder der Schlauchwaage einen Höhenriß machen an jeder Tür oder Durchgangslaibung, damit Du überhaupt erstmal weißt, wie die Höhenverhältnisse sind. Der Raum drunter, also der mit dem Gewölbe, wie ist der beschaffen und wie ist die zukünftige Nutzung, auch die vom "Problemraum"? Wie sind die Raumhöhen? 1912 hat man wahrscheinlich nicht mehr so flache Räume gebaut, unsere sind um 1800 und schon 2,30 hoch. Nochmal ein Bild vom Gewölbe von unten wäre gut. G. Böttcher schreibt gerade im anderen Thread eine Fortsetzung.



Weiter Bilder


Bild von dem Problemraum

Hallo Pope,

Das erste Bild ist im EG, unten ist die Eingangstür, der Raum daneben ist mit Schaumglasschotter ( 25cm) gefüllt,der dient als Dämmung und wird später das Esszimmer. Die Höhe von dem Raum ist kein Problem-es gleich mit dem eigentlichen Raum umzusetzen u. angrenzend an das Wohnzimmer ist eine Herausforderung. Meine Höhe werde ich von der obersten Treppenstufe abnehmen. Der Gewölbekeller wird als Kühlschrank
genutzt-der Problemraum eher als Durchgangsraum. Unsere Decken sind ca. 2,60m.
Das nächste Bild im Anhang.



Dielenbodenniveau



Wie ist denn das Niveau zwischen dem Schwellenbalken im Eßzimmer und der Dielung, wo der Systainer steht? Notfalls könnte doch dort vom Treppenflur in den Durchgangsraum überm Gewölbe eine Stufe eingebaut werden, um Höhe zu gewinnen. In einem alten Haus muss man manchmal Kompromisse eingehen, um das umzusetzen. Könntest Du notfalls bei 2,60 Raumhöhe auch die 2 Türstürze höher setzen? Bei einem Durchgangsraum genügt vielleicht auch eine geringe Dämmung zwischen der Dielen-UK (40x60 Latten im engen Raster), der Gewölberaum hat ja keine Außentemperatur.



Weitere Bilder


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Anfang des Raumes.



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Ende des Raumes ( Anbau aus den 70-er Jahre ), darunter ist nichts (kein Raum), da wo der Systainer steht beträgt die Höhe ca. 4 cm (Dielen mit ein bisschen Unterlegholz) .



Gewölbe



Dann muß ich wohl deutlicher werden:
Wie sieht die Decke- das Gewölbe- von UNTEN! aus?
WO ist das Gewölbe aufgelegt (Widerlager)?
Wie groß ist die Spannweite?
Wie hoch ist der Gewölbestich (Höhe von den Widerlagern bis zum Scheitel)?
Wie dick ist es?



Dämmung Gewölbekeller



Hallo Pope,

auf all deine Fragen bekommst du in dieser Woche noch die Antworten.

Grüße



Grundsystem ....



....erst einmal schaffen.
Bisher schaut alles nach einem Kauderwelsch einer Do -it-yourself-Baustelle aus.
Da muss ich meinem Forumsfreund G. Böttcher völlig zustimmen.
Gibt es eine koordinierte Herangehensweise, die festlegt, was muss zu erst und 2. und 3. abgearbeitet werden?
Um auf die Kellerkappe zu sprechen zu kommen und auf deine Ausgangsfrage, sollte diese nunmehr erst einmal richtig freigelegt, gesäubert oder agbesaugt werden.
Erst dann kann man nach Lösungen forschen, wenn man sieht, was einem gegenübersteht.
Ferndiagnosen sind eh nicht der ganz richtige Weg!
Selbstbauratschlaäge in allen Ehren, aber hin und wieder sind auch Handwerkererfahrungen notwendig.

Kappen würde ich stets mineralisch gebunden ausführen.
Liapor mit Zementmilch.
Selbstbaufreundlich!!