Auch wir haben Mäuse im Fachwerk.....

18.09.2019 Marion



Nachdem wir den Mäusejagdschein schonmal erfolgreich abgelegt hatten (wir fingen 50 Mäuse innerhalb von 2 Monaten mit lebend Fallen..... ) haben wir jetzt in einem anderen Haus wieder einen Nager.
Gestern abend war die Maus dabei, ihre Wohnung einzuräumen, Couch und Schränke in Stellung zu rücken. Die neue Nagerbleibe befindet sich in unserem Wohnzimmer in der abgehangengen Holzdecke.
Unser Pointer schlief seinen wohlverdienten Abendschlaf und hat von dem ganzen Maus-Umbau-Maßnahmen nix mitgekriegt (er schlief direkt unterhalb) - er taugt wohl nix zum jagen......
Letzte Nacht allerdings war der Nager irgendwo anders unterwegs und hat sich recht patschig verhalten, wir sind von dem Krach alle (samt Hund) aufgewacht.
Wir wohnen in einem Haus von 1892 und die Fachwerkwände sind mit Rigips verkleidet und augenscheinlich ist kein Loch irgendwo zu erkennen.
Wir werden heute eine der Deckenleuchten abhängen und mal näher beäugen.....
Hat jemand eine Idee, wie man der Maus den Garaus macht?
Wir wollten nicht nochmal eine Horde fangen müssen....
Marion



Ehrlich?



Meine ehrliche Antwort darauf ist: wir haben in unserem Holzhaus mitten im Wald in Schweden auch Mäuse. Das Haus ist nur im Sommer von uns bewohnt. Bevor ich wieder nach Hause fahre, lege ich an kritischen Stellen an die Wand ein Marmeladenglas mit Nagergift auf Cumarinbasis (für Menschen in eventuellen Minikonzentrationen ungefährlich). In jedes Zimmer im Erdgeschoß 1 bis 2. Das Obergeschoss ist mausfrei. Das Zeug kann man in Tütchen für wenig Geld kaufen und hält die Mäusepopulation in niedrigem Bereich. Wir finden dann meist eine oder zwei tote Tiere im Haus, die dann schnell entsorgt sind. Macht man das nicht, vermehren sie sich exponentiell. Während wir da sind, stelle ich die Gläser in den Schrank und gut ist es. Eventuelle Hinterlassenschaften sind schnell weggesaugt und desinfiziert.



Pfefferminzöl



hat bei mir geholfen.
Das Problem ist, dass man die Mäuse zwar im offenen Raum mit Mäusefallen fangen kann, aber im Fehlboden nicht. Bei mir hatten sie sich dort einquartiert und eine Stelle als Pippiklo benutzt, was sich an der Decke durch einen immer größerer werdenden und übel riechenden Fleck bemerkbar machte.
Zuerst haben wir alle Lebensmittel in der Küche mäusesicher verwahrt.
Dann haben wir an allen Wandleisten und erkennbaren Ritzen und Löchern in den Fußboden (also praktisch im Stockwerk oberhalb der befallenen Decke reichlich Pfefferminzöl gespritzt. Mäuse mögen den Geruch nicht. Weiterer Vorteil: riecht gut, desinfiziert und reinigt gleichzeitig die Luft. Zu dieser Jahreszeit eine vorbeugende Maßnahme gegen Erkältungen. Die Mäuse haben sich nachweislich in die Ecke in der Decke verzogen, wo nicht gespitzt wurde.
Fazit: Gleichzeitig überall bei einer durchlässigen Decke die Injektionen anbringen (das sind mehrere Flaschen!). Am Schluss waren sie verschwunden.
Falls im Herbst wieder welche einen Versuch wagen, bin ich schon mit meinem Pfefferminzöl zur Stelle.
Und sollte es nichts nützen, dann hat es wenigstens einen Gesundheitsvorteil:)
Ein Versuch ist es wert! Viel Glück!



Es gibt für dein Problem eine Lösung



diese haben wir hier. Also Häuser, Stall und Scheune ohne Mäuse geht hier ganz einfach.
Die Lösung hat hat vier Pfoten, einen Pelz und schnurrt.
Als wir anfingen war hier Mäusekot überall.
Dann haben wir Katzen überedet uns zu helfen und das klappt. Gelegendlich leigt eine auf der Treppe, als Zulage zum Futter.
Thats my five Cents :-)


Klaus



Kommt auf die Mäuse an



Wir hatten einmal Brandmäuse als regelmäßige „Besucher“ im Haus. Zu erkennen an angenagten Müsliverpackungen und Mäusekot. Die waren mit Fallen und finden des potentiellen „Einfalltores“ (eine kleine Fuge im Feldsteinmauerwerk) zu bekämpfen.
Leider hatten wir aber auch mal Hausmäuse, die sich in der Schüttdämmung unter den Dielen eingenistet hatten. Die sind weder an unsere Lebensmittel gegangen, noch war irgendwo Mäusekot zu sehen. Nur nachts ein Höllentheater. Einige wenige konnten wir mit Fallen erwischen. Letztlich haben wir zu Gift gegriffen und der Spuk war nach wenigen Tagen vorbei. Leider haben wir zu lange auf Fallen und Katze gesetzt. Sie hatten schon ordentlich Schaden in der Dämmung angerichtet (im Hohlraum unter Einbauschränken waren riesige Mengen davon rausgewühlt, so dass sich an einer Stelle der Boden leicht gesenkt hat (zu sehen am Spalt zwischen Dielen und Fußleiste).
Beim nächsten Mal würde ich daher sofort zu Gift greifen.

lg, mag



Wohin mit dem Gift?



Ich habe-wie bereits geschrieben- Pfefferminzöl ausgebracht. Im Discounter für unter 1,50€ Pfefferminzöl gekauft und mit einer Spritze in alle Ritzen und entlang der Wandleisten großzügig das Pfefferminzöl gespritzt. Im ganzen Haus riecht es danach, was ich persönlich gar nicht schlimm finde. Desinfiziert um diese Jahreszeit (hilft vielleicht auch gegen die erste Erkältungswelle???)
Das werde ich nun ein paar Mal hintereinander machen. Mein Kater fängt die Mäuse nur außer Haus, im Haus pennt er den ganzen Tag und taugt zur Abschreckung wohl auch nicht.

Ich hoffe, dass ich die Mäuse mit Pfefferminzöl fernhalten kann.
Eine Frage zum Gift? Wenn die Mäuse doch im Fehlboden sind, wohin soll man denn da das Gift streuen, wenn die doch gar nicht im Zimmer sind?