Asche/Erdgemisch als Dämmung/Ausgleich

25.08.2014



Hallo zusammen,
ich habe ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1890 mit Gewölbekeller (trocken).
Im Wohnzimmer (über dem Keller) muss ich die Dielen 33qm (Kiefer oder Fichte, Rauspund oben geschlieffen und lackiert, genagelt) ersetzen weil beim Saugen die direkt darunterliegende Asche durch die Zwischenspalte hochgesaugt wird, die Dielen/unterkonstruktion an der Seite unstabil sind und einige Dielen alten Holzwurmbefall aufweisen. Als neue Dielen werde ich 20mm Eichedielen (fallende Länge) verwenden und diese auf Unterkonstruktion verschrauben.

Ich habe mal einen Teil meiner Dielen geöffnet (1qm) und festgestellt, dass unter den Dielen ca 30cm Asche/Schlacke/Erdegemisch direkt auf dem Mauergewölbe als Isolier/Dämmschicht eingebracht wurden. Die Auflagebalken für die jetzigen Dielen sind direkt in die Asche gelegt. Ich möchte gar nicht wissen wie andere Bereiche darunter aussehen :)
Meine Frau (Allergikerin) hat im Wohnzimmer immer heftige Reaktionen. (Kein Teppichboden und nur Bio-Materialien etc.)

Nun ergibt sich für mich folgende Fragestellungstellung für die Renovierung des Bodens:
- Entferne ich das komplette Asche/Schlacke/Erdegemisch? Dann würde ich Blähschiefer als Ausgleichschüttung verwenden, OSB-Platten drauf, Folie, Kreuzlattung als Trägerunterkonstruktion für die Dielen verwenden.
ODER?
- behalte ich einen Teil des Gemisches als Ausgleich (10cm)? Dann würde ich die OSB-Platten auf das Gemisch legen und wie oben weiter aufbauen?!

Ich bin gespannt auf Eure Antworten und Ratschläge und Erfahrungen mit dieser damals weitverbreiteten Dämmvariante.
Vielleicht hat jemand ja schon ähnliche Erfahrungen? Viele Grüße Marlon



Das Asche-Schlacke-Gemisch...



sollte vollständig entfernt werden.

Neuaufbau mit Schotterbett / Geovlies/ Unterbeton (sauber und niveaugleich abgezogen)/ Sperrschicht (Bitumenbahn).

Darauf vorzugsweise mit Holzweichfaserplatten und zwischenliegenden Lagerhölzern / Dielung weiterbauen. Dierser Aufbau ist hier schon oft beschrieben worden.

Die OSB-Platte Deiner Aufbauidee wird Pilzfutter.

Grüße

Thomas