Aspest und Glasfaser in Elektro - Speicherheizkörper

16.10.2003



Diese elektrischen Heizkörper der Marke Siemens wurden 1996 montiert.
Im Innern befinden sich so was wie Steinplatten?? zur Wärmespeicherung umhüllt von einem porösen Material, das in eine Art faserverstärkte Nylonhülle verpackt ist, - welche jedoch mit den Jahren zerfallen ist. Nun pröselt deren Inhalt ins Gebläse. Ich habe den Verdacht, dass es sich beim Inhalt um aspesthaltiges Material handelt. was kann ich als Mieter machen?
Muss ich eine Sanierung tollerieren, oder kann ich ein neues System fordern. Oder sind die Räume sowiso schon verseucht, und ich sollte besser Wohnung wechseln??? Bin ratlos.......



Asbest ?



Hallo Karlheinz,

ob in den Heizkörpern wirklich Asbest enthalten ist, kannst Du von der Firma Siemens erfahren. Such das Typenschild und ruf einfach bei denen an. (Haben wir auch gemacht, als wir Nachtspeicherheizungen von 1962 entsorgen wollten). Die haben genaue Aufstellungen.
Viele Grüße
Inga



Nachtspeicheröfen



Hallo Karl-Heinz, eine Auskunft ob die Geräte Asbest enthalten gibt es normalerweise kostenlos beim regionalen Energieversorger. Er benötigt dazu die Angaben auf dem Typenschild! Nachtspeicheröfen mit Baujahr nach 1977 sollten Asbestfrei sein. Man sollte die Dinger trotzdem nicht auspacken (woher stammen Deine Infos zum Innenaufbau??) da die Heizsteine Cadmium enthalten. D.h eine Sanierung vor Ort ist nicht möglich und bei den Transportkosten ist ein neues System bestimmt sinnvoller. Ich würde mal zum Mieterverein gehen und mich beraten lassen.

Martin