Anschlußfuge an der Hauseinfassung beschädigt.




Hallo,
mein Stadthaus hat an der Vorderseite eine Hauseinfassung mit Gehwegplatten. Zunächst wuchsen zarte Mohnpflanzen zwischen Anschlußfuge und Hauswand, in diesem Sommer war es eine große Distel, die den Spalt vergrößert hat. Sie ließ sich nicht vollständig entfernen. Etwa bis zur Hälfte des Hauses hat sich die Anschlußfuge von der Hauswand entfernt.(Hauswand gemauert, über der Anschlußfuge verklinkert). Ich möchte sie wieder schließen. Soll ich nur ausbessern? Ich tendiere zur Entfernung der gelösten Teile und Erneuerung der Anschlußfuge. 1.Womit soll ich sie erneuern? 2.Soll ich die Gehwegplatten in ein Splittbett legen, oder in die gleiche Erde wie vorher? (Vor den Gehwegplatten ist ein Blumenbeet). 3.Soll noch irgendwie abgedichtet werden, damit von unten nichts durchwächst?



Fehlende Vorstellungskraft



bei mir momentan - ein Foto würde helfen



Durchwachsen,



Pflanzen drücken nicht von unten durch irgendwelche Fugen, deren Samen fallen nicht durch Gehwegplatten und wandern bis zur Fuge um dann in voller Schönheit zu wachsen und zu erblühen. Die Samen der Pflanzen fallen von oben in die Fugen und wachsen dann, wenn durch mangelndes Fegen genügend Zeit zum Keimen verbleibt.

Ein Foto wäre dennoch gut, da die Beschreibung etwas konfus wirkt



Pflanzen



lassen sich in solchen Fugen auch gut und ohne Chemie mit kochendem Wasser bekämpfen - aber man muß es gelegentlich wiederholen.



Anschlußfuge


Anschlußfuge

Es geht nicht um die Pflanzen, sondern darum, dass ich nicht weiß, wie ich die Anschlußfuge am besten erneuere. Siehe Fragen 1-3. Am besten ich wiederhole sie nochmal:
1. Mit welchem Material ereuere ich die Anschlußfuge am besten?
2. Gehwegplatten ins Splittbett oder nur Sand?
3. Abdichtung?
Foto konnte ich erst heute machen, war gestern schon zu dunkel.
Gruß Chris



Sockel



So eine Anschlußfuge sollte gar nicht vorhanden sein.
Der Sockelbereich ragt, bei richtiger Ausführung, noch etwa 30 bis 40 Zentimeter in den Boden hinein, so wird die Wand vor flüssigem Wasser geschützt. Egal was Sie da oben dranpappen, es wird sich immer eine Fuge zwischen Wand und Geländeoberfläche bilden in die Wasser hineinläuft.



Fuge



wird auch immer wieder aufreißen, da es zwei verschiedene Bauteile sind - zum einen das Haus mit Fundament und zum anderen die Tereasse oder der Geweg. Dieser wird durch Frost gehoben. Für eine ähnliche Situation (Betonplatten an einem Klinkersockel) habe ich mal graues Kompriband für eine solche Fuge getestet. Hat fast 20 Jahre gehalten, da es alle Bewegungen mitmacht und auch nicht hervorsticht. Und wir legen unsere Platten hier gern in Splitt - in einer Sandgegend wie Mecklenburg geht sicher auch das. Da werden aber eher Ameisen das Problem sein.



Anschlußfuge



Vielen Dank für die Zuschriften. Viel schlauer bin ich immer noch nicht. Ich werde es einfach entfernen und genauso wieder aufbauen, wie es war. Das hat schließlich zehn Jahre und wahrscheinlich länger gehalten.
Gruß Chris