Abdichten/Dämmen von Ecken ( Übergang Putz - Fachwerk )

08.02.2012



Hallo zusammen,

ich möchte / muss die Bereiche um unser Fensterelement Abdichten ( 3 x 4 m ). Aus den Ecken zieht es gehörig, was gerade bei dieser Kälte zu unangenehmen Temperaturen im Wohnzimmer führt. Ich kann leider nicht mehr sagen, womit die Ecken damals abgedichtet wurden. Wer hat einen Tipp, womit einer Abdichtung am besten ( ökologisch + dämmtechnisch ) erfolgen sollte.

Ich danke für jeden Denkanstoss.

Vielen Dank

Markus



Hallo Markus



so wie das auf dem Bild zu erkennen ist, gibt es zwischen Rahmen und Wand nur eine Silikonaht oder Farbe (schwer zu erkennen), die nun nicht mehr dichtet. Falls das so ist, solltest du warten bis es wieder etwas wärmer wird. Ich würde in diesem Fall das Fenster ausbauen um zu sehen wo die Luft reinzieht und dann ggf. die Lücken mit Stoffwolle schließen und den Anschluß des Rahmen zur Wand mit Hanno- oder Kompriband abisolieren. Das sollte Abhilfe schaffen.
Hoffe es hilft dir weiter.

Gruß Rolf





Der Ratschlag von Rolf ist sicher gut. Ergänzend sollte man sagen, das im Außenbereich geprüft werden sollte ob Schlagregendichtheit gegeben ist.
Wenn es so stark rein zieht und sich das Bauteil was man da sieht auch schon stark gearbeitet hat, würde ich aber nicht so lange warten.

Der Begriff "Hannoband" ist mir hier aber ein viel zu wenig definierter Begriff.
Die Hanno-Werke haben 15 und mehr Bänder im Angebot und nur wenige eignen sich für die Luftdichte Abdichtung der inneren Ebene.
Wichtig ist hier nicht nur auf einen Hersteller aufmerksam zu machen sondern eher auf die Funktion die das Dichtband haben sollte und das es sich bei den arbeitenden Materialien in einem Fachwerkhaus um dehnfähiges Dichtband handeln sollte. (bei Hanno z.B. Folienband FI-D aber es gibt eben auch noch 20 andere Hersteller)




P.S.: Für alle Silikonfreunde hier mal wieder ein Beispiel wie "toll" Silikon funktioniert.



Ergänzung



Guten Morgen Rolf,

deinen Tip unser 3x4m großes Glaselement auszubauen werde ich wohl nicht umsetzen ;-) Bei dem Bild handelt es sich um Übergänge von der Wand ( Putz ) zum Fachwerk. Der Fensterrahmen grenzt dann an den Fachwerkbalken an. Aber im Prinzip meinst du, Silikon rausschneiden/kratzen, verstopfen ( z.B. Stopfhanf ) und dann WOMIT wieder verschließen? Vielleicht dazu eine Idee?

Danke und einen schönen Tag



Hallo Markus,



ich denke das dem Ansatz von Herrn Mattonet erste Priorität geschuldet ist. Wasser hat dann in dem Stopfhanf wirklich nichts verloren!!
Falls kein Schlagregen eindringt, kann der Stopfhanf eingebracht werden. Der Dichtet die Fugen ab und die Zugluft ist Vergangenheit. Den optischen Abschluss kann dann eine aufgeschraubte Profilleiste bilden, die jedoch nur auf den Balken verschraubt werden sollte. Dies ist notwendig, da sich das Fensterelement wie auf dem Bild zu erkenen, eben bewegt bzw. je nach Wetterlage verändert.
Wie das nun genau umzusetzen ist, kann ich anhand des Bildes so nicht erkennen.

Gruß Rolf aus Köln





Verstehe ich das jetzt richtig dass das Problem an sich gar nichts mit den Fenstern zu tun hat, sondern dass der Anschluss zwischen Gefach und Balken diese Risse zeigt?

Woraus bestehen denn die Gefache? Wann wurde das letzte Mal etwas daran gemacht? sind die Balken neu?



Hallo Tina,



in der Tat liegt das Problem im wesentlichen an den Anschlüssen von Gefache - Balken bzw. Balken und Fensterrahmen. So habe ich es jedenfalls verstanden und so wurde es dann auch kommentiert.
Ob es auch an dem Rahmen selber liegt, kann nur nach einer optischen Kontrolle des Ganzen vor Ort entschieden werden!

Gruß - Rolf