Beratung Pellet/Scheitholz mit Solar

27.03.2013 Knorkator



Hi,

wir sanieren ein 3-Fam-Haus, Bj. 33, Wiederaufbau '46. Neue KfW-Fenster (<0,95) und Einblasdämmung. Die Heizungsanlage wird komplett erneuert. Gasetagen raus und, möglichst - die Budgetfrage! - ein Pelletkessel rein.

Meine Fragen dazu:

- Hat jemand hier Erfahrung mit dem Atmos P31 oder Thermoflux Pelling 40kW?
- Von Scheitholz/Pellet-Kombikesseln wurde mir abgeraten. Was meint ihr dazu?
- Unsere E-Beraterin hat einen Heizwert von ca. 26kW fürs Haus ermittelt. Wir sind 6 Erw. und 3 Kinder. Wie groß sollte eine Solarthermieanlage sein?
- Für den Speicher zur Solarthermie habe ich mir die Faustformel 1250l-Speicher für ca. 12,5m^2 (oder 1000l für 10m^2) sagen lassen. Was meint ihr dazu?

Grüße und Dank

H.m.N.v.





Hallo Knorkator,
in einem Heizungsforum (z.B. Haustechnikdialog) wirst Du Dich wahrscheinlich vor Anworten nicht retten können.
Schöne Ostern
Pope



Holzheizung



Mir ist nicht klar, warum Sie einen 30- bzw. 40-kW-Kessel wollen, wenn die EBin 26 kW errechnet hat.
Was sagt denn die EBin zur Solarthermie?



Die Frage...



... der Kosten, auch für die Abrechnung, frisst womöglich die Idee auf.

Beim grundsätzlichen Umbau auf eine Zentralheizung ist mit erheblichen Kosten zu rechnen... Durchbrüche, Verrohrung, Rückbau...

Im Betrieb muss jede WE verbrauchsmäßig einzeln erfasst werden können, also 3xWMZ oder Dienstleister (z.B. Techem & Co.).

Jetzt kommt auch noch die Solaranlage dazu, die ja auch irgendwie abgerechnet werden muss...

Vom Atmos kenne ich nur die kleinen Brüder, könnte auch daran liegen, dass der P31 in D keine Zulassung hat, und bin verblüfft über die Robustheit... Preis/Leistung stimmt bei den Tchechen prinzipiell... Das andere Gerät kenne ich gar nicht...

26kW kommen mir schon gefühlt hoch vor, nach der Dämmung und Fenstertausch; natürlich kenne ich das Haus nicht... aber wenn 26kW berechnet worden sind, dann muss definitiv kein 40kW-Gerät installiert werden.

Die genannte Faustformel 80-100l/m² Kollektorfläche hat sich in der Praxis bewährt, für reine Brauchwasseranlagen zumindest.

Es wäre insgesamt in der Tat einfacher, die drei WE energetisch und abrechnungstechnisch getrennt zu lassen, also mit neuen Gasbrennwert-Geräten auszustatten, es böte sich leistungsmäßig z.B. die Viessmann Vitodens 300 an.

Andere Möglichkeit, wenn z.B. das EG selbst bewohnt wird: Dort 'nen kleinen Pelleter mit alleiniger Solarnutzung und 2xGas neu...

Mehr Input bitte, wenn Du vom Pöbelforum im HTD zurück bist...

MfG,
sh





Hi,

vom Gas sind wir weg wegen u.a. der total veralteten Gasleitungen im gesamten Haus, die ALLE komplett erneuert werden müssten. Der KVA dafür lag ebenso hoch wie eine komplett Pellet-zentral-Anlage.



Gasleitung (Kosten)



Die Aussage, das eine GL für drei WE soviel kosten soll, wie eine Pelletheizung, kann ich nicht glauben.
Vielleicht mal einen anderen Installateur fragen.
Man kann vorhandene undichte GL auch kostengünstig nachdichten.
Und der Vorschlag von Sebastian Hausleithner, die WE der vorhandenen Etagenheizung zu erneuern, würde ich zumindest überdenken.
Solarthermie ist eine feine Sache, aber im Mehrfamilenhaus?