Photovoltaikanlage auf´s Fachwerkhausdach

29.09.2008



Hallo,

wir überlegen uns eine Photovoltaik(PV)-Anlage (Aufdachanlage)auf unser Dach montieren zu lassen. Damit sich die Ausbeute lohnt wollen wir die Anlage so groß, wie möglich gestallten. Gleichzeitig sollen die alten Dachziegel ersetzt werden.
Bei den Begehungen vor Ort wurden am Dachstuhl , speziell den Balken an sich, keinerlei defekte Stellen ausgemacht.

Meine Fragen betreffen die alten Balken:

- Kann man ohne weiteres das Dach neu decken und gleichzeitig eine PV-Anlage installieren ohne die Balken zusätzlich zu verstärken?
- Welche anderen evtl. dringend notwendige (Vor-)Arbeiten müßten durchgeführt werden um das Vorhaben zu realisieren?
- Wer hat Erfahrung mit der Installation von Photovoltaikanlagen auf alten Dachbalken? Für Tipps wären wir sehr dankbar.

Vielen Dank im Voraus für die Antworten.



Das läßt sich ..



nur nach Inaugenscheinnahme und Bemessung vom Statiker sagen !
Gruß aus Minden





... wobei eine dachintegrierte anlage wie z.b. von roto leichter sein sollte als die bisherige eindeckung. die alten balken müssen für die montage sehr gut ausgeglichen werden damit eine wirklich plane ebene entsteht.

gehen sollte das aber.



Das Dach



ist augenscheinlich in Ordnung, sprich nicht so verzogen wie einige andere. Wie Plan müßte denn eine wirklich plane Ebene sein? Da gibt´s doch mit Sicherheit Toleranzen die auch bei einem Fachwerkhaus relativ einfach eingehalten werden können.

Von einer Indachkonstruktion bin ich im Moment wieder ab, hauptsächlich wegen der Kosten, aber auch, weil Indach-Sonnenkollektoren weniger effektiv sein sollen. Stichwort: Belüftung, Kühlung.

Irgendwelche Erfahrungen diesbezüglich?

Viele Grüße





... ich werde demnächst eine indachläsung auf meinem Denkmal umsetzen.
gründe:

- vorgeschrieben von der behörde
- kosten sind nicht unbedingt größer!
- kosteneinsparung der eh zu erneuernden eindeckung
- endlich eigener strom
- belüftung ist bei roto sehr gut gelöst, - daher sind die unterschiede zur normalen aufdachanlage marginal
- belüftung sehe ich hier mittlerweile nicht mehr als ko kriterium!

viele grüße!



Wirkungsgrad InDachAnlage



Hallo!
Bitte bedenke, dass der Wirkungsgrad einer Indachkonstruktion niedriger ist, als der eines reg. Aufdachsystems. Die sicherlich beste und techn. sinnvollste Lösung ist die einer Kreuzverschienung als Tragkonstruktion. Erscheint ermals etwas teurer, kann aber deutlich mehr Unebeheiten ausgleichen und hinterlüftet/ kühlt damit besser die Module. (!)
Denkmalschutz stellt i.d.R. kein Problem dar, fordert meistens dunkle Module. In Abhängikeit des Daches werden dann eh' Dünnschichtmodule oder eben dunkelrandige Poly-/ MonoModule eingesetzt.
Die Qualität von Roto ist gut, wichtiger ist aber der Wechselrichter, der Entscheidet wirklich über die Qualität und damit den Ertrag, hier gibt es nur eine Wahl.....