Alte Schalbretter ab oder nicht oder neue Bretter?

05.11.2016 geotatze



Hallo,

wir haben ein älteres Haus gekauft, welches zum größten teil Fachwerkwände hat. Jetzt steht eine umfassende Sanierung an.

Da ich bisher viele gute Informationen aus dem Forum habe, möchte ich jetzt einmal eine speziellere Frage zur Diskussion stellen.

Die alte Fassade im Fachwerkbereich ist mit Schalbrettern bestückt. Darauf ist teilweise Asbestzement und teilweise Schiefer. Die neue Fassade soll eine Steinwolledämmung und eine hinterlüftete geschieferde Vorhangfassade sein.

Jetzt würde ich gern von euch wissen, was die beste Lösung für die neue Fassade wäre?

Ich habe bedenken, dass beim Innenausbau die Gefache nach der fehlenden Stütze von außen nicht mehr stabil genug sind.
Innen soll dann Lehmputz drauf.

Für Vorschläge bin ich dankbar.

Geotatze



Unverständnis



ich verstehe die Frage nicht, wenn außen gedämmt werden soll, muss doch die alte Schalung runter oder sollte auf die Schalung und nicht aufs Fachwerk gedämmt werden? übrigens würde ich keine MW nehmen sondern flexible Holzfaser, in www.u-wert.net mal durchrechnen wegen Tauwasseranfall.



Fachwerkaußendämmung



Sollte die Füllung tatsächlich sehr instabil sein können immer noch einige Querbretter oder -balken befestigt werden, darauf Stegträger und Schalung aufschrauben,Winddichtung befestigen, Schiefer anbringen.
Hohlraum mit Zellulose ausblasen, was kompliziertes Zuschneiden und Einpassen von Dämmplatten umgeht.

Wirtschaftlich ist's besonders bei höheren Dämmstärken oder auch wenn die Fenster weit außen in der Dämmebene befestigt werden sollen.

Andreas Teich