Alte Dielen ersetzen

02.09.2020 Firla



Guten Morgen miteinander,

mal wieder wirft unser kleiner Altbau eine Frage auf.

Nachdem wir versucht haben die alten Dielen (Fichte ca. 3 cm dick, Ochsenblut, viele Fehlstellen) aufzuarbeiten, sind wir aufgrund des schlechten Zustands plus Wurmfrass zum Entschluss gekommen, diese doch durch neue zu ersetzen.

Wir haben im EG zweierlei Bodenbeschaffenheiten.

1. Der Boden ist eine Porenbetondecke mit Stahlbalken. Darunter ungedämmter Keller, da nur 170 cm Deckenhöhe. Wir gehen auch einfach mal von leichter Feuchtigkeit aus.

Auf diesem Boden in EG liegt eine Balkenlage in einer schwarzen Schüttung. Sieht für uns nach allem und nix aus. Steine, Schutt, Ruß etc. Auf den Balken sind die Dielen vernagelt.

Eigentlich wollen wir alles einfach so belassen. Alte Dielen raus und neue Dielen auf die Balken schrauben.

Nun lese ich so viel von diversen Folien, Ersetzen oder Aufschüttung der Schüttung. Mache das Sinn?

2. Im Flur müssten wir die Dielen wegen der Aufbauhöhe zu Bad und Windfang direkt auf die Porenbetondecke + Ausgleichsmasse verlegen. Wir sind auf die Klebefolie von Elastilon gestoßen.
Der Flur hat zwei kleine Räume. Einer unterkellert, einer nicht. Können wir direkt mit der Klebefolie beginnen?

Wir sind dankbar für alle Tipps. Uns wurde hier immer prima geholfen. Danke.



Alte Dielen



Ihr könnt natürlich die alten Dielen einfach ersetzen. Es wäre eine Frage des Komforts, durch eine Dämmung die Bodenkälte etwas zu minimieren. Das ist aber auch davon abhängig, wie kalt der Keller überhaupt ist.
Zur Verlegung der Dielen direkt auf den Estrich kann ich nichts produktives beitragen, da habe ich keine Erfahrung. Ich könnte mir nur vorstellen, dass jedenfalls eine Feuchtesperre auf den Estrich muss. Über die von Euch ins Auge gefasste Klebefolie gibt es auch Kritisches im Netz zu lesen, ich selber kenne sie nicht. Ist Dielung im Flur eine gute Idee ? Also, wenn ich da unseren Flur anschaue, vor allem im Herbst/Winter, bin ich froh, dass wir was Pflegeleichtes haben.
PS: was versteht Ihr unter "Porenbeton", das wäre landläufig z.B. Ytong, das kann ich mir bei Baujahr 1900 als Kellerdecke nicht so richtig vorstellen.



So nun


So nun

ein Bild von der Situation ohne Dielen.

Die Träger, die senkrecht zum Fenster laufen sind aus Stahl. Darauf liegen dann quer zum Fenster die alten Balken aus Holz. Zwischen Holz- und Stahlträger liegen nochmal flache Hölzer, die ziemlich mitgenommen aussehen. Die Balken sind ok.

Die Decke vom Keller bzw. der Boden wurden in den 80er Jahren neu eingezogen. Uns sagte man, dass es Porenbeton sei.

Ausgestreut ist das ganze mit Haferspelz, der sich trocken anfühlt und sauber ist.