Alte Backsteinwand mit Kalkputz verputzen?



Wohnzimmer1

Hallo
Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, in unserem Wohnzimmer (50m² Wandfläche) den alten Putz bis aufs Mauerwerk abzuschlagen um alles neu zu verputzen. Dabei kam nun ein Mauerwerk aus überwiegend gelben Backsteinen zum Vorschein, die auch recht unregelmäßig vermauert sind, was die "Tiefe" ins Mauerwerk betrifft. Genauso ist auch eine alte Tür mit Bimssteinen ausgemauert, die auch ca. 1cm tiefer sitzen als der Rest des Mauerwerks.

Nachdem 2 Verputzer mein Vorhaben, eben den alten Putz zu entfernen, belächselt und als überflüssig abtaten, möchte ich das nun selbst in Angriff nehmen.
Meine Erfahrungen im Verputzen beziehen sich auf ca. 20m² Garageninnewnad und genausoviel Außenwand mit einem Maxit Kalk-Zementputz, 15m² Außenwand mit Weber.dur 110 Kalk-Zement-Putz und 30m² Außenwand mit Weber.therm 301. Alle Wände sind gerade und die erst genannten 40m² halten nun auch schon 13 Jahre, ohne von der Wand zu fallen oder sonstige Beschädigungen. Jedoch mit Kalk-Putz habe ich noch keine Erfahrung.
Mein Vorhaben: Den Kalk-Putz mindestens 1cm an den erhabensten Stellen aufzubringen, was an anderen Stellen ca. 2-2,5cm bedeutet. Abgesehen von der großen Stelle der ehemaligen Tür. Auch die ganz tiefen Löcher wie z.B. in einer Ecke, in der viele Kabel durchlaufen werde ich mit Steinresten und Kalk-Zementputz schließen. Die Holzbalken sind schon mit Streckmetall überdeckt.
Der Baustoffhändler riet mir die Wand mit Tiefengrund zu streichen, dann einen Kalk-Zement-Putz drauf und damit die tieferen Löcher zu schließen und dann den Kalk-Putz ca. 1,5cm drauf (wenn es der denn unbedingt sein muss...)
Jemand anderes meinte, Steine nur nass machen, einen Zement-Kies-Spitzbewurf drauf werfen, auch um die tieferen Löcher zu schließen und auch eine rauhe Oberfläche zu erhalten, worauf dann der Kalk-Putz gut halten sollte.

Meine Frage geht nun an die Profis hier:
Wie sollte ich nun vorgehen?
Ich hatte auch kurz über die eigene Herstellung eines Kalk-Putzes nachgedacht, aber dann gelesen, dass zum einen die Zu- und auch Verarbeitung wesentlich mehr Wissen und Erfahrung in der Materie voraussetzt.
Deshalb wird es ein Fertigprodukt, wobei ich da auch gerne eure Ratschläge wissen würde, welcher Hersteller empfehlenswert ist.
Zum einen muss ich den Verputzern in sofern recht geben, dass es bezüglich Schimmelbildung nicht nötig wäre, einen Kalk-Putz zu verwenden...! Also darauf braucht keine Rücksicht genommen zu werden.
Ich versuche mal 3 Panoramabilder von allen Wänden hier einzustellen, worauf man sich evtl. eine bessere Vorstellung machen kann.




Wohnzimmer 3

Hier noch ein 2. Bild. Scheinbar ist es nur möglich pro Post ein Bild anzuhängen.

Was ich auch noch vergaß:
Nachdem der Kalkputz aufgetragen ist, soll die Oberfläche einen Putz mit feiner Struktur in hell - mittelgrau zieren.
Ich dachte zwar daran, den Putz zu reiben und somit die Struktur herzustellen, aber bei der Größe der Wände wird es bei mir nicht ausbleiben, dann man die einzelnen Abschnitte (gestern bis hierhin verputzt und gerieben, heute bis hierhin) später sehen wird. Deshalb eben ein Putz, der Nachträglich aufgebracht wird. Z.B. Roll oder Streichputz. Dieser dann mit entsprechender Farbe streichen.
Was wäre denn da zu empfehlen? Da muss ich schließlich auch drauf achten, dass die Atmungsaktivität des Kalk-Putzes erhalten bleibt.



Vom Kalk zum Lehm...



...einmal geistig tendieren?
Weniger Stress mit den Rezepturen, denn den Grundputz gibt es erdfeucht im BigBag und dann noch Glasfasergewebe und einen Feinputz darüber und mit einer Lehmfarbe ihres Farbtonwunsches streichen.
Wenn ich mir ihr Mauerwerk so anschaue, wäre dies eine gute Alternative.



Kalk- oder Lehmputz



Wenn's doch ein Kalkputz werden sollte wüßte ich nicht was daran so kompliziert sein könnte, Kalkhydrat und Putz- und Mauersand ca 1 zu 3-4 zusammen zu mischen.
Zudem hat es den Vorteil bei der ersten Lage ggf etwas Zement zumischen und eine gröbere Sandkörnung nehmen zu können.
Ohnehin handelt es sich nur um einen Innenputz mit geringerer Belastung.

Gerade bei tiefen Fugen den Putz anwerfen.

Falls die Oberfläche sehr fein werden sollte könnte als Feinputz Fertigputz mit feiner Körnung verwendet werden.

Keine Grundierung auf die Ziegel auftragen-
frag nach welche Funktion die überhaupt haben soll.

Lehm hat sicher Vorteile- nur die Trocknung dauert länger

Andreas Teich



Doppel



Doppel



Wenn



es Kalkputz werden soll, dann kannst Du Dir die Grundierung sparen. Wichtiger ist ein gründliches Reinigen mit Drahtbesen, kräftiges Annässen (eher wässern) dann ev. Spritzbewurf 50% Deckung (Kalkzement) Unterputz und Oberputz. (Hersteller kann Ich Dir nicht empfehlen, da ich alles selber anmische aus Sand+Kalk+Zement). Wichtig ist bei den trockenen Wänden auf alle Fälle die ausreichend Feuchte im Untergrund, sonst verbrennt Dir der Putz und sandet ab. Alternativ solltest Du Dir den Lehmputz mal ansehen - sicher eine Alternative und eine Erfahrung wert !



Kalk oder Lehm



Hallo
...und erst einmal vielen dank für eure Anregungen und euer Interesse!!!

Zuerst mal ein paar Gedanken zum Kalkputz.
Meine Bedenken zur Verarbeitung resultieren hieraus
https://www.baubiologie.de/downloads/kalkputzregeln.pdf

Mein 2. Einwand ist der. Den Putz müsste ich draußen mit dem Mischer zubereiten um dann mit ganz viel Aufwand mit der Schubkarre durch Treppenhaus (5 Stufen) und durch den Flur und Esszimmer ins Wohnzimmer zu karren. Die Gefahr, dass ich beim Überwinden der Treppe mit der Schubkarre mal das Gleichgewicht verliere und die ganze Ladung im Treppenhaus liegt ist mir einfach zu groß.
Die Alternative: Den ganzen Putz mit Eimern durch besagte Räume zur Baustelle zu bringen, was wiederum ein enormer zusätzlicher Zeit und Arbeitsaufwand mit sich bringen würde.
Deshalb die Wahl zur Sackware.
Fragen:
1. Warum eine Kalk-Zement und keine Sand-Zement Mischung als Spritzbewurf?
2. Und warum dann einen Ober und Unterputz? Oder bezieht sich dass lediglich auf einen selbst hergestellten Kalk-Putz?
3. Ist Tiefengrund nun einfach nicht nötig oder sogar suboptimal bis schädlich? Dieser sol doch eigentlich das zu schnelle Entziehen der Feuchtigkeit aus dem Putz verhindern....?!?! Oder???

Lehmputz!
Natürlich habe ich mich auch im Vorfeld mit Lehmputz befasst. Jedoch, ohne genau zu hinterfragen, ging ich davon aus, dass dieser im Vergleich zum z.B. Weber.cal 174 doppelt oder noch teurer ist. Nun habe ich auf 2 Seiten mal versucht herauszufinden, was mich dieser wirklich kosten würde.
Alleine die Unterschiede herauszufinden ist als Unbedarfter in Punkto Lehmputz schon kompliziert. Irgendwann habe ich dann auf der einen Seite naturbauhof.de die benötigte Menge gefunden und auf der lehm-laden.de habe ich dann mal eine Zusammenstellung für mich gefunden.
O.K. Die lieferbaren Mengen sind zum Teil so, dass ich die Hälfte gar nicht benötige. Laut Lehm-laden:
Der Conlute Terra grob erdfeucht 1,2 T reicht bei 1,5cm 50 m². Würde passen.
Der Conlute Terra Fein erdfeucht 0,6 T reicht bei 4mm 90m² - also viel zu viel.
Aber die Versandkosten, die fast die Kosten des Materials haben sind ein großer "Störfaktor" für mich.
Aber da kann ich auch mal bei den Baustoffhändlern in meiner Nähe nachfragen.
Fragen zum Lehmputz:
1. Muss / soll ich dort auch einen Spritzbewurf vorlegen?
2. Wie ist das mit dem erdfeuchten Putz? Wie lange bleibt der in diesen BigBags erdfeucht?
3. Wie wird dieser dann verarbeitet? Muss der auch vorher noch mit Wasser gemischt werden?
4. Kann der auch mit der Hand angeworfen oder auch mit der Kelle aufgetragen werden? Oder muss der mit einer Maschine aufgebracht werden?
5. Da dieser ja länger braucht um zu trocknen, könnte ich mir vorstellen, den Feinputz mit einem Reibebrett (Holz oder Filz) so zu reiben, damit ich eine feine Oberflächenstruktur erhalte, die ich am Ende nur noch in unserem gewünschten Farbton Streichen muss.
Vermute ich da richtig oder bin ich da auf dem Holzweg?
Oder muss vor dem Anstrich nochmal eine spezielle Schicht aufgetragen werden?

Ich weiß. Fragen über Fragen, aber selbst schuld! Ihr habt mich auf die Idee mit dem Lehmputz gebracht... ;-))

Auf jeden Fall nochmals Danke für eure Tipps und Hilfe!!!

Roland



viele Fragen.



hier n Paar Antworten..
Lehm im Big Pack ohne zuschlagstoffe(Terra Fein und Grob sind ohne Zuschlagstoffe wie zb Stroh) sind nahezu unbegrenzt haltbar ,wichtig ist Palette drunter und Plane drauf bei Unwetter..
Big Packs mit Stroh sollten innerhalb von 2 -3 monaten weg sein..
Lehmputz ist nicht Zwingend teurer als Kalkputz,,
allerdings ist Selbstgemischter Kalkputz schon Günstiger als Gekaufter lehmputz..
aber ich würde in diesem Fall auch Lehm nehmen.
Allerdings würde ich Stroharmierte Putze bevorzugen.

grad wenn die Oberfläche nachher mit nem Holzbrett ausgerieben wird find ich den Oberputz mit Stroh schon Chic,und er hat auch noch eine Gewisse Kornstruktur von <2mm

ich Glaube der Terra fein hat nur <1,2 und das wäre mir zu Fein für einen Brettabrieb,das ist ein sehr Feiner Putz den muss man leider mit einem Schwamm bearbeiten oder halt nur Glätten ,wenn man den versucht mit nem Harten Brett zu reiben "kommt nicht genug Sand mit um die Poren zu schliessen".(das ist nur eine Vermutung)hatte dieses Produkt leider noch nicht in der Hand aber ne menge andere Lehmfeinputze,und ich denke der Verhält sich ähnlich.

man braucht in diesem Fall keinen Vorspritz..

und ja man muss sich den Mörtel Bedarfsgerecht mit Wasser einstellen. also nicht zu fest nicht zu Flüssig:)

Lehmputz muss nicht zwingend mit Maschine aufgetragen werden aber es ist schon angenehmer und effektiver für alle beteiligten..
lohnt aber im prinzip auch erst ab 100 qm aufwärts..

wenn ich jetzt noch was über deinen Standort wüsste dann könnte ich was zu Händlern in der Nähe sagen..bis dahin ,
gutes Gelingen Flakes..



Mischung



Kalk-zement-Putz beschreibt nur das Bindemittel - weder das Verhältnis noch die Sandanteile - die gehören immer rein ! Das Wissen dazu habe ich mir auch mit vielen Fehlern über 30 Jahre auf dem Bau angeeignet und kann nicht in wenigen Sätzen rübergebracht werden.
Zum Problem Mischung: Du kannst Mischung auch trocken als Sand und Bindemittel ins Zimmer schaffen und mit dem Quirl plastisch durchrühren (nicht die Spirale, sonder den Schlagrührer). Vorgemischt kann man dann den Kalkputz 1:1 bis 1:2 mit Wasser bedeckt ja unbedenklich lange stehenlassen und streckt dann mit den fehlenden Sand in die richtige Konsistenz. Für den Unterputz dann einen geringen Anteil Zement beigeben. Und was stört am Spritzbewurf - da kann man doch die Handbewegung ein wenig üben. Wie gesagt - alles keine Sackware - dort nach Anwendervorschrift. Aber auch die einzuhalten ist nicht einfacher als die Kalkputzregeln. (Weißkalkhydrat C80)



Kalk, Lehm, lose, in Säcken...



Jetzt mal wieder zurück auf Anfang. Ich wollte docheigentlich "NUR" renovieren.
Beim Thema Lehm hatte ich plötzlich total den Einwand vergessen, den ich schon beim selbst hergestellten Kalkputz nannte: Der Transport mit Eimern durchs ganze Haus!!!
Also kann ich finanziell nur Sackware und lose ware vergleichen und nicht wie ich es jetzt tat, Lehmputz im BigBag mit Kalkputz in Säcken.
Und da ich mich immer noch sträube, loses Material, ob jetzt fertig gemischt oder trocken durchs Haus zu karren, komme ich wieder auf mein ursprüngliches Vorhaben, Verputzen mit Kalkputz zurück.

Wenn ich das also richtig interpretiere ist folgende Vorgehensweise die Richtige:
1. Wände nässen
2. Ein Spritzbewurf aus Sand und Zement dünn anwerfen
3. Kalkputz ein oder zweilagig, ergibt sich dann wenn die Putzleisten sitzen und der Spritzbewurf an der Wand ist, aufbringen.
4. Einen dünnen Kalkoberputz oder Feinputz, je nach gewünschte Oberfläche auftragen
5. Mit einer Kalkputz geeigneten Farbe Streichen (z.B. Weber Innensilikatfarbe)
6. FERTIG!!!

Gerne würde ich noch eine Bestätigung, oder auch Änderung von hier erhalten!

Auch wenn es nun kein Lehmputz wird, allen vielen Dank für eure Tipps und Hilfe. Gelernt habe ich so oder so was dadurch!!!
Gruß
Roland



Kalkputz



Ob Eimer oder Säcke durchs Haus geschleppt werden macht keinen Unterschied.

Insofern ists doch egal wie das Ausgangsmaterial angeliefert wird.
Wasser würde ich dabei erst im Raum zugeben.

Mischen kann mit Mörtelquirl erfolgen, wobei es auch egal ist, ob nacheinander Sand und Kalk oder ein Sack gemischt werden-außer etwas längere Mischzeit einplanen.

Die fertigen Putze haben in aller Regel ein feineres Korn, was die Verarbeitung erleichtert aber geringere Festigkeiten mit sich bringt.

Ich hatte mir den Lehm im Bigbag liefern lassen und teilweise im Haus erst gemischt-kein Problem.

Sonst gehts so wie du schon geschrieben hast.

Andreas Teich



Die ca. 30 Säcke



kann ich bei Anlieferung direkt durch eines der Fenster reichen.
Loses Material muss ich erst draußen vors Fenster kippen lassen, unmittelbar an der Straße, und dann nach und nach in Eimer füllen und rein geben.
Damit habe ich jetzt abgeschlossen! Es wird ein Kalkputz aus Säcken.
Gruß
Roland



BigBag´s anliefern lassen...


Lehmputz wird aufgezogen

...abgestellt, Maschine daneben, reinschaufeln, mischen lassen und über Schlauch ab an die Wand.
Weder durch Treppenhaus oder Räume, Schlauch zum Fenster hinein und ab geht die Post.
Weder Vorspritz, noch Haftgründe, noch vornässen, mit Förderdruck an die Wand, planeben abziehen, feucht Gewebe einbetten und durchtrocknen lassen.
Danach Lehmfeinputz auftragen und abschwammen.
Reibebretter oder gar Holzbretter zur Endbearbeitung ist aus überholter Zeit.

Der m³ (1 BB) kostet im Mittelwert 140 € ohne Anlieferung.
Billiger geht es kaum bei einem Naturputz.



Aus der Ferne



mag das ja so stimmen.
Jedoch habe ich keine Maschine. Wenn ich eine hätte, bräuchte ich jemanden, der sie bedient bzw. der mit dem Schlauch alles innen an die Wand bringt.
Da ich alles neben meinen Job mache und durch die Bank weg alle Freunde und Kollegen nicht wie ich ab 14:00 "einsatzbereit" sind, bin ich auch überwiegend, bis aufs Wochenende alleine.

Ach ja. Anlieferung kostet oft den Materialpreis. Die Säcke kann ich mit nem Hänger abholen.



Die



Entscheidung liegt bei Dir - wir kennen natürlcih nicht die Baustelle und können nur nach unserer Erfahrung berichten. Aber den Sand kann man auch abholen und vom Hänger ins Zimmer schaufeln - wegen der Kostenersparnis. In der DDR gab es bis 1990 überhaupt keine Sackware - bis aufs Bindemittel - da wurde alles mit Trabi und Anhänger besorgt, insofern ist der Mehrpreis schon die gerechtfertigt für den Luxus. Vorspritznörel in Sack gibt es auch als Sackware - ich denke, mit 5 Sack kämst Du weit - es soll ja nur einen besseren Haftgrund geben - die Fugen werden beím Unterputz (er kann auch etwas(!) Zement enthalten) verschlossen. Dann aber 1-2 Woche Standzeit. Aber Du wirst ohnehin ein paar Tage brauchen. Viel Erfolg !



ein paar Tipps für Kalkputz



Hallo,
für eine bessere Entscheidungshilfe will ich hier nicht viel schreiben. Auf meiner Seite finden Sie dazu einen Beitrag. Vielleicht hilft er ja ihnen: //forum.derhausdoktor.net/#post8

Mit freundlichem Gruß
Michael Schmidt





Hallo,

wobei der webercal 174 jetzt kein Kalkputz alter Schule ist.

Warum nicht doch eine Baustellenmischung, aus Kalkhydrat oder trockengelöschter Kalkmörtel dem zur Armierung Hanffasern beigegeben werden. Das kann man alles im spezialisierten Online-Fachhandel zu fairen Preisen erwerben. Wenn man es gut meint kann man noch etwas Ziegelmehl dazu geben aber keinen Zement im Innenraum.

Obendrauf einen dünnen Feinputz als Schweißputz, mit Marmormehl. Denn kauft man als Sackware dazu.

Gestrichen wird mit Sumpfkalk oder (Kalk)kasein und alles ist wunderbar.

Ich leite mit dieser Methode naturbewegte Bauherren an und die staunen wie simpel das Ganze ist.

Danach sind sie dann Kalkputzprofi. Wenn Sie schon Erfahrung im Putzbereich haben gelingt Ihnen das in jedem Fall.



Innenputz



Wozu eine Hanffaserarmierung?
Warum nicht stinknormalen Werktrockenmörtel aus der Tüte?
Das Problem ist nicht das Material, das Problem ist das Verputzen an sich wenn man es nicht gelernt hat.

Für dieses Problem gibt es mittlerweile eine völlig neue Entwicklung die auf die Bedürfnisse von Selberbauern ohne Erfahrung im Putzen zugeschnitten ist.
Es verbindet die Vorteile eines Kalkputzes mit der Verarbeitungsfreundlichkeit eines Trockenputzes wie z.B. Gipskarton.
Das Material besteht aus Platten die neben einer Transportbewehrung aus Weißfeinkalk, Puzzolan, verschiedenen Marmor- und Kalkmehlen, einem anorganischen Schaumbildner sowie wasserrückhaltenden und quellfähigen Tonen wie Bentonit bestehen. Der Untergrund und die Platten werden abschnittsweise/stückweise gründlich vorgenässt und dann ähnlich wie Trockenputz an die Wand gedrückt. Die Inhaltsstoffe reagieren mit dem Wasser und beginnen aufzuquellen bzw. aufzuschäumen, so werden alle Unebenheiten zur Wand hin aufgefüllt und ein sicherer hohlraumfreier Verbund erzielt ohne das die Platten von der Wand gedrückt werden.
Das Neue und Innovative ist das die Quellfähigkeit nur in Hohlräumen aktiviert wird. Ein paar Sekungden andrücken, halten und ausrichten und die Platte steht.
Nach etwa einer halben Stunde werden die Oberflächen der Platten nochmals angefeuchtet und dann mit einem Schwammbrett gerieben. Die Bewehrung sorgt für eine ebene, gerade Oberfläche; das Glätten ist auch für Laien keine Herausforderung. Der so entstandene Putz ist garantiert rissfrei, feuchteregulierend,wärmedämmend(Dichte etwa 0,8) luftreinigend, schalldämmend und schimmelhemmend.
Achtung: Die Platten werden bei der Verarbeitung warm, deshalb am besten in der kühleren Jahreszeit anwenden und Handschuhe tragen!

Das Produkt (Hersteller ist die Herrmann Gewinnsucht KG) bedarf noch der Zulassung, die aber im nächsten Monat erfolgen wird.





Hallo Herr Böttcher,

haben Sie sich das ausgedacht oder wird diese Produkt wirklich bald verfügbar sein? Technisch klingt das ja so nach einer "Heißkalk-Rezeptur". Der quillt ja beim Mauern auch noch etwas auf.

Die Hanffasern dienen wohl mehr dem Wasserhaushalt der Putzmischung, als der "Armierung". Nach meiner Erfahrung ist die Mischung sehr gutmütig bei der Verarbeitung.

Und das fachgerechte Anwerfen und Verputzen, kann man ja lernen. Wenn man dann noch etwas Materialkenntnis erwirbt schadet das auch nichts.

Wenn man in seinem Bauprojekt lebt und mit ihm altert kann man die noch gut nachnutzen.

Sicher die Tüten sind auch okay. Wenn man aber ein "reines" Material haben möchte, muss man schon etwas suchen und es ist dann auch nicht immer das billigste.

Freundliche Grüße



Innenputz



"Die Hanffasern dienen wohl mehr dem Wasserhaushalt..."
Vielleicht auch nicht.
Ein Innenputz kommt sehr gut ohne Hanffasern aus.
Ich ergänze: Die Quellfähigkeit des Kalks spielt keine Rolle, es sind der anorganische Porenbildner und die quellfähigen Tone.



Noch zwei Gedanken



Hallo,
Entschuldigen Sie wenn sich etwas wiederholt, aber ich habe nicht mehr alles gelesen, deshalb kurz:
1. Die Behauptung, das Kalkhydrat wäre vollständig abgelöscht, ist nicht korrekt, um es vorsichtig auszudrücken. Nehmen Sie einfach mal das Kalkhydrat und lösen es in Wasser auf. Sie werden feststellen das Wasser ist flockig. Lassen Sie diese Lösung einige Tage stehen und schütteln Sie das Gefäß und Sie werden feststellen, die Flocken haben sich aufgelöst. Dieser Prozeß setzt sich weiter fort, der dann sich aber unserem bloßen Auge entzieht. Weiterhin ist das "trockengelöschte" Hydart starkt reizend für unsere Atemwegen, da aus eben beschriebenen Grund dieser Prozeß, durch den eingeatmeten Staub, dann unseren Lungen stattfindet. Zusätzlich, wenn sie lange genug den Kalk vorher einsumpfen, können sie 1. die Ausbeute erhöhen und 2. weniger Bindemittel zusetzen, weil der Kalk besser aufgeschlossen ist. Aus diesem Grund haben unsere Vorfahren den Kalk teilweise mehrere im Sumpf gelassen und nicht aus Lagergründen, wie fälschlich behauptet wird.
2. Mischungsverhältnis: Wir gehen heute davon aus, das das Bindemittel entscheidend ist für die Qualität des Mörtels. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Für Mörtel gilt der gleiche Grundsatz wie für Beton. Einen entscheidenden Anteil an der Güte des Mörtel hat der Zuschlagstoff Sand in seiner Zusammensetzung (Sieblinie). Letzter Tiopp, nehmen Sie zum Mauern C80 und zum Putzen und Kalkfarbe herstellen C90. Es ist also mehr als nur ein Preisvergleich notwendig, um sich zu entscheiden. Nebenbei gesagt, beim Preisvergleich gewinnt sogar der alte Kalkputz und Sie wissen, was Sie an der Wand haben!
Mit freundlichem Gruß
Michael Schmidt



Und bei Hessler...



...reißt man den Sack nur auf, ab in die Botte mit entsprechendem Wasser und mit dem Quirl angrührt.
Fertig!
Bei Überstellung der m² kann ich ihnen auch ein bezahlbares Streckengeschäft vom Hersteller organisieren.



Streckengeschäft?



In Bezug auf diese Superkalkplatten hatte ich auch meine Zweifel, ob diese nicht nur heute im Angebot sind ??

Also bei mir sind 50qm zu verputzen, aber was ist ein Streckengeschäft???



Streckengeschäft



Lieferung aus der Ferne vom Hersteller zu ihnen.



Innenputz



Falls das mit den Superkalkputzplatten der Fa. Herrmann Gewinnsucht KG jemand nicht geschnallt haben sollte:

Heute ist der 1. April.





:-) ich hätte welche bestellt.





Die Naturkalkputze von Hessler sind wirklich eine Empfehlung. Das ist eine kleine Grube, dort bürgt der Chef noch höchst persönlich für sein Produkt.

Die Produkte werden hier bei uns im Farben Kontor gut nachgefragt.





Herr Bötcher, die Idee ist geboren!!! ;-)
Jetzt fehlt nur noch jemand der das ganze umsetzt!!!
Aber für mein jetziges Vorhaben wird das wohl zu spät werden ;-(



Glasfasergewebe


Glasfasergewebe

Hallo
Hier wurde erwähnt, dass ich unter egal welchen Putz ein Glasfasergewebe ziehen soll.
Frage: Ist das das ganz normale Gewebe wie auf dem Bild oder ist das etwas spezielles?
Wenn speziell, welches wäre das denn?





Ja das ist so ein "Glasfasergewebe". Wobei sich mir jetzt nicht erschließt wieso auf eine Backsteinwand ein solches in den Putz eingebetet werden soll. Zumal diese Armierungen ja auch nicht gerade günstig sind.

Das würde ich nur dort einbetten wo eine Rissneigung zu erwarten ist.



Bitte nicht prügeln....



...aber nachdem ich ja hier mich ABSOLUT UND ENDGÜLTIG für Kalkputz in Säcken entschieden habe und ich die von Hessler auch hier in der Nähe bei einem Naturbaustoffhandel gefunden habe und ich mir diese dort kaufen wollte habe ich dann dort den Lehmputz in BigBags gesehen und auch das erste mal Wände die mit Lehmputz verputzt waren in Natura gesehen.....
Ich habe nun also einen BigBag Lehmputz bestellt!!!
Und da mir der Inhaber dort und auch hier im Forum 2 Personen rieten, Gewebe einzuarbeiten, wollte ich das dann auch so machen!





Ja schön! Lehm ist ja als Material nicht tot zu kriegen, so das du gelassen zur Tat schreiten kannst. Wobei ich jetzt der Faserarmierung in den gängigen Lehmputzen zugetraut hätte ein solches Gewebe entbehrlich zu machen.



Faserarmierung



hat der Lehmputz, den ich nehme wohl keine. Es ist der Claytec Mineral OHNE Stroh. Das wollten wir nicht.
Und da auch sonst keine Fasern darin enthalten sind, und ich jetzt auch nicht unbedingt irgendwelche Borsten, Haare oder sonstiges untermischen wollte nehme ich eben dieses Glasgewebe.
Für die 50m² benötige ich ja etwas mehr wegen der Überlappung. aber was ich so bei den Baustoffhändlern hier gesehen habe kostet da die Rolle mit 50m² so 50 -
70 €, wobei ich noch nicht gesehen habe, wo der Unterschied liegt. Ich glaube das teurere ist engmaschiger, was wohl auch besser ist....???





Na da hast du ja bestes Material eingekauft. Da las uns mal am Ergebnis teilhaben.



mmmmmmhhhhh....



das liest sich jetzt aber irgendwie ironisch...???
War das jetzt doch das falsche? Oder zu teuer? sozusagen der Mercedes unter den Putzen. Für mich würde da auch ein Opel ausreichen!!!
Für den BigBag 1200kg zahle ich nun mit Fracht und Verladung 397€...





nee, keinesfalls, auch der Preis ist für 1,2 t fair. Ich habe mal vor längerer Zeit mit einem Oberputz von denen gearbeitet, der hatte eine recht angenehme Farbe.

Hier in Leipzig hat der Naturbaustoffhändler jetzt nur noch einen regionalen Lehm vorrätig, der ist aber sehe ich gerade auch nicht so viel günstiger. Nur hat dieser eine recht dunkle Farbe und ich fand ihn auch etwas spröde.

Bei claytec machst du nichts verkehrt, die haben es ja (wieder-) erfunden.

Also gutes Gelingen.



Ich dachte schon



es wäre wie so oft. Lange hin und her überlegt um alles richtig zu machen und dann doch die falsche Entscheidung getroffen.
Na dann warte ich mal bis er kommt. Kann wohl doch KW 17 werden.
Und nach getaner Arbeit werde ich von meinen Erlebnissen berichten... ;-)



Günstiger Lehmputz 219,-€/ 1000 kg inkl Fracht


Günstiger Lehmputz

Der Bigbag mit 1 to RAPIDO-Universallehmputz kostet von Lehmdiscount/Lausitzer Naturbaustoffe lt deren Preisliste 219,- € inkl Lieferung.
Wer die mittelbraune Farbe nicht mag sollte anschließend Feinputz oder deren weiße Lehmfarbe auftragen- funktionierte bei uns einwandfrei und deckt sehr gut.
Er kann als Unterputz oder Feinputz verwendet werden.
Ich hatte den auf alten, glatt Verputzen Wänden mit Gekkosol als Vorbehandlung als dünne Feinputzschicht aufgetragen und die Deckenkanten gerundet.

Andreas Teich



Gewebe



ist es von der Maschenweite das falsche ! 7 - 10 mm sollten es bei normalen Putz sein - das hier im Bild ist für Armierungsmörtel.



Ohhh



Danke gut zu wissen. Ich hätte nun gedacht, dass es sogar besser wäre, ein engmaschigeres zu nehmen.



Günstiger Lehmputz....



....für über 200 € der BigBag?
das ist wohl jetzt doch ein verspäteter Aprilscherz!!
Maximal 150 €!!
Erdfeucht und wenn möglich mit Strohfasern.
Glasfasergewebe kommt in die obertste Ebene des Grundputzes und da ein 10 x 10 mm Gewebe.
Das oben dargestellte ist ungeeignet!

Stehe gern zu beratenden Fragen zur Verfügung.



Das erste Angebot



Habe ich auch abgelehnt. Jetzt 250€ inkl Versand. Da sind auch noch 15€ Palettenpfand dabei.
Also unter 200€ inkl. Versand habe ich bisher nirgendwo gefunden.
Der günstigste ist wohl der von Rapido. Und der kostet inkl. Versand auch 220€. Und Stroh möchte ich keines drin haben.



Kontakt



Rufe mich mal an
Bin noch munter



Lehmstreichputz



Hallo
Nachdem ich nun einen Teil mit dem Claytec Mineral 20 verputzt habe, mache ich mir Gedanken was ich danach auftrage. Meine bevorzugte Idee wäre die, nach der Trocknung die Fläche mit einem Lehm Streich und Rollputz fertig zustellen und danach streichen.
Was wären die Voraussetzungen für einen solchen Putz aufzutragen?



normaler Feinputz...



...erst einmal.
Für deine Vorschläge benötigst du eine feine geschlossene und abgeschwammte Ebene bzw. Oberfläche.
Erst danach kannst diese und deine Varianten wählen.

empfohlener VK Grundputz ohne Stroh: 174,93 € plus Versand und Palette (kann man aber tauschen!)



Kann ich



den Rollputz nicht direkt auf den Lehmputz auftragen?
Der Mineral 20 wird doch als Grund und Oberputz bezeichnet.
Den Feinputz trage ich doch nur der Struktur wegen auf. Die Struktur erhalte ich aber doch auch mit dem Streichputz...?!?!
Meine 2 Probleme
1. Um den Putz abzuschwammen bzw. abzureiben ohne dass man einen Ansatz sieht zw. gestern aufgehört und heute angefangen bin ich zu langsam.
2. Die zusätzliche Kosten für den Feinputz, die ich mir evtl. sparen könnte, wenn das mit dem Streichputz auch funktioniert.
3. Die Struktur die ich haben möchte, kann ich wohl mit abreiben nicht erreichen. Mit abreiben erhalte ich ja durch die Reibebewegung ein gewisses Muster. Die Struktur die ich möchte kommt aber eher einem Pickelmuster gleich.
Ungefähr wie hier abgebildet
http://www.alpenkalk.de/rollputz-streichputz.html



Hallo



Nachdem ich nun also den Claytec Mineral 20 glatt gezogen hatte zeigten sich beim Anlegen der 2 m Wasserwaage leichte Unebenheiten von ca. 2mm
Also habe ich die Fläche nun abgeschwammt um die Unebenheiten zu egalisieren, was auch ganz gut gelungen ist.
Wie wäre nun die weitere Vorgehensweise, bevor ich die für mich 2 (oder 3) Alternativen angehe.

1. Einen Claytec Yosima Designputz in meiner Wunschfarbe auftragen.
2. Einen Feinputz auftragen und den in meiner Wunschfarbe streichen.
3. Einen Streich und Rollputz auftragen.

Bei allen 3 Varianten soll am Ende eine leichte strukturierte Oberfläche das Ergebnis sein.

Die Yosima Variante ist wohl die teuerste. Dazu habe ich aber bei Lehmdiscount den Rapido-Lehmedelputz gefunden, den ich ach in meiner Wunschfarbe erhalte. Ist dieser mit der Yosima Veriante vergleichbar?

Wozu würdet ihr mir raten?
Welche Vorbereitungen müsste ich noch treffen?

Danke und Gruß
Roland



Keiner da



der mir was sagen kann?
Was spricht dagegen, auf den abgeschwammten und abgebürsteten Mineral 20 einen Streichputz aufzutragen?
Entweder die Lehmfarbe von Rapido oder von Casa Natura.





Einen Lehmputz oberflächenfertig zu gestalten, da gibt es nun fast unendlich viele Möglichkeiten.

So ganz erschließt sich mir dein favorisiertes Oberflächenbild nicht.

Diese Lehmstreichputze sollen doch auch an der Trockenbauwand, eine Lehmputzoberfläche anzudeuten.

Auch kenne ich Lehmfarbenflächen denen irgendwie die "Strahlkraft" fehlt.

Den Lehm hast du doch aber nun schon da.

Ein Lehmedelputz ist doch eine gute Sache.



Klar



habe ich den Lehmputz schon da, aber dabei handelt es sich ja um den Mineral 20, der ja auch als Unter und Oberputz angepriesen wird.
Meine Frage ist ja, muss ich darauf nun noch eine Lehmschicht aufziehen, also einen Edelputz, Feinputz oder Designputz, was sich im Bereich von ca. 500€ bewegt, oder würde eben ein Streichputz für um die 100€ auch reichen.
Klar ist mir auch, dass irgendwo auch der Preisunterschied herkommen muss. Was also ist der Nachteil von einem Streichputz?

Und wenn es denn doch noch ein zusätzlicher Putzauftrag sein soll wäre meine Frage, ob mir jemand sagen kann, wo der Unterschied zw. dem teureren Yosima Designputz und dem Rapido Edelputz liegt. Evtl. hat ja hier schon jemand mit beiden Sorten gearbeitet und kann mir seine Erfahrung hier mitteilen.





Ja, dass stimmt mit dem Designputz hebst du preislich deutlich ab.

Der Lehmstreichputz ist halt eine füllstoffreiche Farbe die einlagig decken soll, mit einem Verbrauch etwas über 150 g / qm.

Da wirst du bei einem Lehm wohl eine helle Grundierung unterlegen müssen.





Du kannst auch mal bei den Lehmprodukten holländischer Provenienz schauen.

Die Firma von Carl Giskes hat den Lehmedelputz, quasi wieder erfunden.

Preislich sind die ähnlich dem Lehmdiscounter angeordnet.

Der Torsten Selle aus dem Forum handelt mit dieser Ware, vielleicht kontaktierst du den mal.



Lehmputz oä



Das weitere Vorgehen hängt doch ausschließlich von deinen Vorstellungen ab-
rein technisch gesehen müssen Innenwände gar nicht verputzt werden.

Welche Optik du wünscht kann hier niemand wissen.
Ziegelwänden zu Verputzen ist doch das einfachste was es gibt-
Kalkzement-, Kalk- oder Lehmputz und je nach Wunsch Feinputz auftragen.
Das ist dann aber nur eine Frage deiner ästhetischen Ideen dazu

Andreas Teich



Andreas, das kann ich


Andreas, das kann ich

so nicht bestätigen.
"Ziegelwänden zu Verputzen ist doch das einfachste was es gibt"
...kommt wohl immer auf den erlernten Beruf an....
Klar habe ich schon (für meine Verhältnisse) einiges Verputzt. Jedoch kam das bisher nicht so drauf an, ob die Wände akkurat gerade sind. Nun habe ich leider feststellen müssen wenn ich die 2 Meter Wasserwaage anhalte, dass ich durch das abschwammen zwar nicht mehr viele kleine Buckel aber doch noch welche von ca.2mm habe. Und da habe ich Bedenken, dass man das später auch sieht. Vielleicht bin ich auch zu pingelig....

Meine Wunschoptik hatte ich ja auch schon mehrfach genannt. Hab jetzt mal ein Bild angehängt, jedoch in einer anderen Farbe. Hellgrau z.B.

Und das die weitere Vorgehensweise ausschließlich von meinen Vorstellungen abhängt....?
Es geht mir darum zu wissen,
was sind die Vor / Nachteile zw. einem Streichputz und einem Edelputz?
Kann ich einen Streichputz problemlos auf meine abgeschwammte lehmverputzte Wand auftragen bzw. wie soll / muss ich die Wand vorbereiten?
Und wenn ein Edelputz, hat jemand schon mal den Rapido und den Yosima verarbeitet und kann seine Erfahrungen hier teilen. Evtl. macht sich der Mehrpreis von dem Yosima ja auch bezahlt...?

Alles Fragen, bei denen der Fachmann sagt: Das weiß doch jeder....!
Für mich steht aber immer die Unsicherheit im Raum, wenn alles fertig ist, sieht es dann auch ordentlich aus?
Oder blättert mir der letzte Auftrag, Edelputz oder Streichputz wegen unsachgemäßer Vorbereitung wieder von der Wand?





Ein Streichputz "Clayfix" auf glattem Gipsputz mit Grundierung.





Edelputz, da war das auch noch Clayfix, in altweiß. Die Bestellerin suchte lange nach einem warmen Muschelton, dieser Putz löste bei ihr Begeisterung aus.





Traditionell wird ein Lehmputz auch mit Kalk-Kaseinfarbe gestrichen. Die könntest du mit Erdfarben wunderbar für den "urban chic" abtönen.

Beispielsweise natürliches zyprisches Umbra mit Weiß aufgehellt, wunderbar.

Die Struktur müsste der (Lehm-) Putz bringen.



Lehrausbildung und Geschmacksmuster...



...können nicht detailierter sein!

Warum berät dich kein Naturbaustoffanwender aus deinem Umfeld?
Geld kannst du bei derartigen Herangehensweisen massiv versenken und versenkst du scheinbar auch gerade.
Leider kann ich dir zu den Claytec-Produkten wenig sagen und damzufolge auch Empfehlungen ausspreche.
Und wer diese Produkte bisher auch nicht verarbeitet, angewendet und nur von den Datenblättern her kennst, sollte mit Arbeitsempfehlungen da auch sehr vorsichtig sein und lieber etwas schweigsamer.
Denn dies hilft dem Rolando noch weniger.
Meine handwerkliche Empfehlung bleibt weiterhin:
Grundputz incl. Glasfasergewebe 10 x 10 mm, darauf einen Feinputz natur und oberflächengestaltet ausgeschwammt und dann mit Lehmfarben deiner Wahl und deines Geschmacks, gestrichen.
Oder eben einen Lehmcolorputz statt des Feinputzes auftragen.
Aber dies ist eher für Profis empfehlenswert.
Hier muss sofort und durchgängig eine komplette Wand aufgetragen und fertiggestellt werden.
Dabei kann dann schon etwas Schweiß laufen!!

Eine 2 m Wasserwaage ist für eine Putzflächenkontrolle eh nicht empfehlenswert.
Es wird immer auf einen m² kontrolliert.
Egal auf welcher Stelle der Wand.

...auch würde ich nicht auf verschiedenste Hersteller zugreifen, sondern doch schon bei der Produktauswahl eines Anbieters.



Antworten



die nicht zielführend sind gab es ja nun zuhauf,
nun Probier ich das mal:)
Ich denke schon das grade bei Buntlehmputzen Qualität entscheidet,habe selbst schon Yosima verwendet,arbeite aber gern mit Lesando Produkten,zu dem Rapido kann ich nix sagen,,,soll wohl auch klappen:)

aber nun zur Untergrundvorbereitung..
Lehmputz sollte man vor Buntlehmputzanwendung mit Z.B Kaseingrundierung Fixieren,das Verschafft einem Beim Auftrag mehr Zeit und Spart auch Material,
im Prinzip geht es auch ohne aber der Hersteller empfiehlt nun mal bei Stark saugenden Putzen eine solche Vorgehensweise.
wenn man jetzt z.B eine Lehmglätte aufspachteln wollte dann würde ich eine Grundierung dringend anraten,weil es Passieren kann das Spannungsumkehrbedingte Schwundrisse in der Oberfläche entstehen...
es ist nun mal Stärke und Zellulose in den Buntlehmprodukten,und die Ist als Endbeschichtung für Lehmputz auch ne Heikle sache weil man ja beim Lehmputz eigentlich bestrebt ist den Unterputz etwas "härter"als den Oberputz einzustellen und dann wohlmöglich mit einer noch Weicheren Farbe das ganze anzustreichen,zellulosehaltige Glattputze vereiteln diesen Plan weil die aufgrund der Verpressten ausführung sehr viel Oberflächenspannung haben...
aber das war ja gar nicht Thema:)
wenn die Oberfläche eh mehr Rauh sein soll dann wird wohl Jeder Buntlehmputzhersteller ein Passendes Produkt Parat haben,mit nem Ordentlichen Quast und ner kleinen Malerbürste kann man das schon Schöne Effekte erzielen.
Abkleben ist bei sowas sehr Wichtig,,

Gutes gelingen Flakes..