Alte Aufsparrenisolierung - wie weiter ausbauen




Moin - wir haben ein altes Haus >100 Jahre mit Holzständerwerk.
Der Dachboden war lange nicht genutzt und soll jetzt ausgebaut werden.

Die ca. 20 Jahre alte Aufsparrenisolierung ca. 12 cm dick, ist von beiden Seiten mit Alu kaschiert. Die Platten sind nicht überall perfekt ineinander gesteckt und somit ist die Alufläche nicht 100 prozentig ohne Lücke.

Die Restdachbodenfläche ist nur ca. 40 qm. Daher sind die Kosten egal - es geht mit eher um Perfektion - kein Bock auf Schimmel!

Wie würde man den weiteren Aufbau gestalten?
Wer hat so ein Dach wohl schon mal erfolgreich zu Ende gebaut?



Begriffe und Fotos



Was ist mit "Restdachbodenfläche" gemeint? Mir ist der Aufbau der "Aufsparrenisolierung" noch unklar. Die Dachsparren sind die schrägen Balken, auf denen in der Regel die Dachziegel oder ein anderer Dachbelag aufgebracht ist. Fotos wären hilfreich.



Bilder


Bilder

Bilder wie angefragt



Äußere Aufbau



wie geht es oberhalb der alukaschierten (Mineralwolle?)platten weiter? Kommt da eine 2.wasserführende Ebene (sprich Unterspannbahn)? Sind die Stöße abgeklebt? Welcher Dachbelag?



Details


Details

Man kann ja auf dem Bild sehen, dass auf den ersten 1/2 Meter die Unterspannbahn endet. Wie schon beschrieben, sind Lücken zwischen den Platten bei der Alukaschierung. Die Platten treffen sich auf dem Oberboden im First. Die Anschlüsse an den Seiten der Dämmung war nicht vorhanden. Das wurde jetzt nachträglich mit Schaum ausgeführt, als die Fenster eingebaut wurden, vor ca. einem Jahr. Auf der Außenseite sind Dachlatten und Dachziegel. Die Isolierung selbst ist sus PU Schaum.



Dachdämmung bei PUR- Dämmplatten



Die Stöße sollten mit Alu-Klebeband abgedichtet werden.
Wurde auf den PUR-Dämmplatten noch eine Unterspannbahn verlegt oder haben die Platten Nut und Feder Verbindungen?

- Sparren ggf aufdoppeln
- feuchtevariable Dampfbremse befestigen
- Traglattung/Sparschalung anschrauben und ggf mit Distanzschrauben
ausrichten
- zB mit Zellulosedämmung ausblasen
- mit Gipsfaser-, Lehmbau- oder Heraklithplatten verkleiden

Andreas Teich



Frage


Frage

Hallo Andreas,

danke für die schnelle Antwort?
Ist das Bild so richtig gezeichnet?

Ist die Zellulose unempfindlich gegenüber der
Feuchtigkeit aus dem Raum?
Warum legt man zwischen die beiden Dämmschichten
noch einmal eine Folie?

Die Balken wären dann quasi von der einen Seite durch
die Alukaschierung und auf den anderen Seiten
von der Folie komplett umgeben.

Danke vorab ...
JS.



Dachdämmung unter PUR



Hallo
Nicht ganz korrekt gezeichnet-
die Unterspannbahn läge straff auf den ggf aufgedoppelten Sparren (berührt also nicht die vorhandenen Dämmplatten.

Auf die Folie die Traglattung für die Innenverkleidung.

Gerade wegen der möglichen Rückdiffusion eine feuchtevariable Dampfbremse,die nur bei Feuchtigkeitsanfall vom Innenraum diffusionsdicht wird (und im umgekehrten Fall diffusionsoffen ist).

Andreas Teich



;)



OK - Danke - jetzt hab ichs!