Altbau Keller sanierung Schimmel, Hilfe

13.05.2014



Hallo liebe Altbau und Fachwerkfreunde,
wir haben ein Haus Bj. 1913 Jugenstilvilla mit einer Hohlwand, komplett außer dem Kellergeschoß mitlerweihe Hohlwand gedämmt. Im Keller gab/gibt es Schimmelbildung schon von unseren Vorgängern (gekauft 2011)
Im Keller haben wir nun begonnen Teile bewohnbar zu machen, einen Raum haben wir denn kompletten Putz von den Ziegel, Fugen ausgekrazt und abgesaugt, die Wände per Injektion (Nov. 2013) vom Fachmann abgedichtet, den Estrich raus (kein Fundament, sondern fester Lehmboden) den Boden auf 20cm ausgehoben, Dachbahnen verschweißt, Folie belegt, Dämplatten aufgelegt neuen Estrich gegossen. Sollte also nie wieder feucht werden können!!!!???!!!
Nun zu unseren Fragen, die Wände sind nun soweit möglich trocken, was würde man empfehlen:
Schimmelbehandlung nöch nötig, oder einfach abflämmen?? Wenn das nicht reicht mit welche mittel behandeln???
Dann Fugen zuwerfen mit Mischung Wasser Sand, und Cromatarmen Binder? Oder andere Empfehlung?
Kalzium Silikatplatte oder Kalkputz ??? Was ratet Ihr mir???
Bitte Helfen ich bin überlesen an Ratschlägen.....
Kann mich nicht entscheiden was der nächste Schritt sein sollte
Danke für die Unterstützung



nun einfach mal suchen..



.. der Irrtum ist doch, dass es meistens Tauwasserschäden sind.
Wie kann man dies mit Injektionen in den Griff bekommen?
Was ist da konkret ausgeführt worden?
Wegen was soll der angebliche Schimmel behandelt werden?
Nun stellen Sie doch bitte Fotos von den Wänden ein.
Welche Nutzung ist denn vorgesehen?



Hoffe es ist kein Irrtum, denke aber nicht



Tauwasserschaden war es wohl nicht, sondern aufsteigende Feuchte aus dem Lehmboden, laut Bausachversändigen und Bauleitung, wir haben das Problem im Keller überall und nie im Taupunktbereichen. Ebenso wurde es immer nach starkregen deutlich feuchter in den unteren 40cm Wandhöhe!
Die Horizontalabdichtung der untersen Ziegelreihe hat die Wand gut durchtrocknen lassen, dauert bei dem alter des Hauses natürlich noch an. es wurde im Abstand von ca. 15cm gebohrt und dann mit Paraffin getränkt. Jedenfalls wirds nicht mehr nass wenns Regnet und sonst auch nicht.
Den Schimmel möchten wir soweit möglich abtöten so das die Sporen nicht wieder aufblühen auch wenn wir wissen das die Salze jederezit wieder ausblühen könnten, oder gibt es dagegen auch ein Mittel, dies zu verhinder ????, der Raum der gerade in Arbeit ist soll ein zukünftiger Schlafraum werden, gerne sende ich Ihnen mal ein paar Fotos zu, bin jedoch leider kein Mitglid, senden Sie mir doch mal Ihre E-Mail Adresse, Danke für Ihre schnelle Anwort, freu mich auf Ihre Ratschläge mfG



Regen kommt aber auch von oben



Wie schaut es den vor der Mauer aus? Ist ein Gefälle vom Haus weg?
Zum Taupunkt... Bei sommerlichen 26° und 60% Luftfeuchte liegt der bei 17,6° wenn ich bzw. das Internet sich nicht irrt. Wie warm ist es denn in deinem Keller das du Tauwasser ausschließen kannst?



Keller Taupunkt



Wir haben auf drei der vier Hausseiten eine Drainage (2012/ 2013), jedoch auf der Seite an der der Kellerraum die Aussenwand hat noch nicht, es gibt dort lediglich einen Anbau einer Veranda im EG des Hauses (aus 1980), so das die Hauswand auf dieser Seite des Hauses garkein Nierschlag bekommt, lediglich die dort angebaute Veranda.
Natürlich kann es sein das der Regen diese Wetterseite in der Hohlwand in diesen Kellerraum läuft, erklärt aber nicht das der Rest des Kellers auch immerwieder von unen feucht wird und seit der Injektion trocken ist.
Bei den restlichen Räumen ist jedoch keine komplette Trockenlegung vorerst geplant da dies nie Wohnräume lediglich Lager/Keller.
Durch die Drainage dort ist 75% der Feuchte bereits weg !!!!
Ich denke unser Keller geht kaum unter 16 17 Grad im Winter eher drüber, zwei beheizte Räume, die ganzen Leitungen und auch der Heizkessel in der Waschküche tuen ihr nötigstes, Gesammtfläche Keller 105qm... Helfen diese Infos?



Nun es sollte auch klar sein, dass bei Regen die Luftfeuchte zunimmt..


Nun es sollte auch klar sein, dass bei Regen die Luftfeuchte zunimmt..

.. und die Temperatur meistens abnimmt.
Weiter sollte auch klar sein, dass wenn im Keller feuchte Stellen sind, diese dafür "sorgen", dass hier zuerst Tauwasser ausfällt und somit die restlichen Flächen relativ "trocken" bleiben.
Auch wenn der Keller wärmer sein sollte > 16-17° so bedeutet dies nur, dass diese wärmere Luft auch mehr Feuchte aufnehmen kann und somit logischerweise auch an den kalten Stellen wieder Tauwasser ausfällt.
Also bitte Bilder einstellen oder mir senden.
Meine email ist edbromm(ät)gmail.com



Helfen diese Infos?



Der Taupunkt ist die Kellerwand. Es geht auch weniger um den geheizten Winter sondern um den Sommer. Das werden es gern mal >60% und auch >26° und die Kellerwand steht nun mal in der Erde und wird kaum über 14° kommen wenn keine Wandheizung verbaut ist. Dazu noch der Luftfeuchteeintrag durch Waschküche und Wohnen. Es wäre eher komisch wenn eure Wände nicht nass wären.
Die Drainage wird vielleicht noch ihren Anteil leisten. Ich finde es immer wieder erstaunlich wie viele sich einen unterirdischen Bach an die Hauswand bauen und dann wundern warum die nass ist.
Ich will nicht behaupten das eine Drainage nicht helfen kann. Da gehört aber deutlich mehr dazu als einen Graben ums Haus zu buddeln und lustige löchrige Rohre da rein zu werfen. Wasser geht gern eigene Wege und loser Boden aus Kies ist grundsätzlich eine ideale Stelle für das Oberflächenwasser. Es sucht sich ab dort unterirdige Wege und fließt eben nicht weiter um woanders zu versickern.
Das jetzt deine Wände jetzt an manchen Stellen dicht sind, mag an der Injektion liegen. Das Wasser sucht sich dann aber andere Stellen.



Hilfe ????? Keller



So, was soll bzw. kann ich denn nun tuen?
Außer nur Nachts bzw. bei Kühleren Aussen als Innentemperaturen zu lüften, meiner ausgangsfrage her waren diese Taupunkte ja bekannt und ich suche nach einer lösung, sprich die wand ist aktuell trocken , würdet Ihr einen dreischichtigen Kalkputz empfehlen oder glatt Putzen und dann Kalszium silikatplatten, nach den vorher gegangenen Antworten zu urteilen letzteres.
Ich bin auf der Lösungsuche!
Danke für die Anworten....Bin auch fast ein wenig beleidigt, wenns um die Drainage geht, die wurde sehr aufwendig und nicht nur Rohr und Kies drauf verlegt, die Wände wurden abgedichtet, Isoliert etc, genau damit der Taupunkt, aber was sag ich da, hat ja nix mit meiner ursprünglichen Frage zu tun.
lG





Vielleicht wären die 500€
http://www.ntags.de/index.html
gut angelegt.

Zu dem Rest, kein Bild, nach und nach bringst du was zur Nutzung, du kennst weder deine Luftfeuchte im Keller noch die Temperatur der Außenwände.
Der Putz ändert nichts am grundlegenden Problem. Auf Kalk hat es der Schimmel nur etwas schwerer.
Zur Drainage kann man nur Vermutungen äußern, das ist schon klar. Klar sollte aber sein, das Wasser was gar nicht erst an die Hauswand kommt, kann auch nicht eindringen. Ich halte es da eher für günstig das Wasser an der Oberfläche durch Gefälle abzuleiten. Ich kann mir auch immer nie vorstellen, das die paar Löcher in dem Rohr die Massen eines ordentlichen Wolkenbruches aufnehmen können. Das Wasser muss ja dann in deinem Kiesbett stehen und gegen die Hauswand drücken.



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Das mit dem Entfeuchter hört sich nach einer sehr guten Idee an, habe natürlich nicht erwähnt das wir bis runter Drainage gemacht haben unter anderem weil Das Außenmauerwerk 1,50m unter der Erde keine Schutzschicht drauf hatte, die blanke Ziegel, sprich das Wasser konnte absolut ungehinder ins Mauerwerk laufen, gebracht hats viel. Ich versuch mal heut ein paar Bilder zu senden....Danke für den Tip



Wann hört der Nonsens mit der Drainanlage endlich auf?



Auch wenn hier der Ziegel ohne Verputz und somit ohne Abdichtung war - es ist doch kein Wasser eingedrungen!
Dass die Wände feucht waren - ja, dies kommt durch die "gute" Wärmeleitfähigkeit, aber es war der Keller nicht unter Wasser. Wenn jetzt - wie sehr oft - eine nachträgliche Drainanlage mit Kies-Auffüllung erstellt wird kann sich das Problem durch vermehrten Wassereintrag auch ins Negative wenden.
Richtig ist daran zu denken die Luftfeuchte zu reduzieren und auch dafür zu sorgen, dass an der richtigen Stelle ausreichend warm wird.
Dazu die Frage: wie soll der Raum genutzt aber auch wie beheizt werden?



Nutzen des Kellers



Ich muß leider wiedersprechen, in drei Räumen, hatten wir Wasser teilweise bis zu 8cm tief, hört sich nicht viel an, aber mir hats gereicht.
Haben Sie die Fotos gesehen?
Hatte doch geschrieben das der Raum um den es sich aktuell handelt als zukünftiger Gästeschlafraum genutzt werden soll (ca. 10Tage im Monat), sprich ein Raum 12qm Schlafraum. Die zuzugehörigen Räume 1 Bad 5qm, 1 vorhandener Wohnraum/Anbau 22qm würden dann alle mit flächenheizkörpern beheizt .
Der Rest des Kellers, Werkstatt 16qm, Lager 24qm und Wäsche/Heizungsraum 9qm sowie Flur 7qm würden nicht beheizt werden. Dort stört mich auch eine Feuchte nicht wirklich da es keine Wohnflächen sind!!!
Reiner Nutzkeller....wenn man das so sagen kann!