Altbau Dach dämmen

07.08.2015



Guten Tag,

Wir möchten bei unserem Altbau (200 Jahre alt) das Dach dämmen (Dach ist in Ordnung). Bei dem Dachstuhl handelt es sich um ein Pfettendach mit zweifachstehendem Stuhl. Durch eine bauliche Änderung der einen Dachhälfte wurde hier bevor wir es gekauft haben schon eine Unterspannbahn eingezogen. Auf der anderen Seite ist noch keine Unterspannbahn vorhanden.

Der Platz würde höchstens als „Abstellkammer“ verwendet werden.

Jetzt gäbe es die Möglichkeit nachträglich eine Unterspannbahn einzuziehen und dann das Dach zwischen den Sparren zu dämmen. Das wäre die eine Lösung. Mir ist hier allerdings noch eine Idee gekommen: Da es sich um einen zweifachstehenden Stuhl handelt, könnte ich auch auf der einen Seite an den Stuhlsäulen entlang eine Art „Wand“ einziehen und diese dann entsprechend dämmen. Hinter der Wand bleibt alles beim alten, wäre begehbar und ist wie jetzt gut belüftet. Der Boden hinter der „Wand“ muss natürlich auch entsprechend gedämmt werden. Ein Fenster auf dieser Seite wird nicht benötigt.

Auf Höhe der Mittelpfette ist ein Boden eingezogen. Unter diesem Boden würde ich ebenfalls dämmen. Auf der anderen Seite würde ich dann zwischen den Sparren dämmen.

Spricht irgendetwas gegen diese Idee?

Vielen Dank vorab für eure Hilfe

Herbert



Dachdämmung



Nein, vorausgesetzt sie wird fachlich richtig umgesetzt.



Dachdämmung sinnvoll?



Wenn der Dachboden nur zum Abstellen verwendet wird ist die Frage warum überhaupt den ganzen Aufwand betreiben-
besonders wenn die Räumlichkeiten darunter kaum von einer solchen Maßnahme profitieren-
dazu müßte das gesamte Dach gedämmt werden

Dies wäre viel leichter, wenn die Dämmung auf die Geschoßdecke aufgebracht wird und nur die zum Lagern notwendigen Bereiche begehbar hergestellt werden.

Für die Dachkonstruktion ist eine möglichst gute Durchlüftung und einfache Feststellung möglicher Schäden am besten.

Andreas Teich