Scheune zur hälfte abreißen?

26.02.2012



Hallo liebe Forums-Mitglieder,

ich möchte mit meiner Freundin das Haus ihrer Oma sanieren.
Und zwar besteht das Gebäude aus einer 25m langen Scheune, ein drittel davon ist als Haus ausgebaut. Das Gebäude besteht aus 4 Etagen, 1 Seite Fachwerk (2. Etage), Giebel ist aus 12er Backsteinen und der Rest besteht aus 70-80er Bruchsteinen.

Nun die Frage:

Ist es möglich (sofern es die Statik erlaubt)die Scheunenseite zur Hälfte abzureißen und die Stirnseite neu hochzumauern? Oder fällt dann alles gleich zusammen?

Hintergrund ist: Wir haben einen ziemlich kleinen Hof, den wir dadurch gern ein wenig vergrößern möchten.

Freue mich auf eure Kommentare.

Beste Grüße



Dafür



braucht Du eine "Bau"-Genehmigung, da muß die Standsicherheit für den Gebäuderest auf alle Fälle geprüft werden. das geht mal nicht so einfach mit ein paar Ratschlägen hier, ansonsten wohnt Oma auf dem Hof .... :-).



Die übliche Bitte ...



... stell am besten mal ein Bild von dem ganzen ein (ich kann mir das Ganze noch nicht vorstellen) und markier, wo du einreissen möchtest. Auch am Bild kann man noch nicht erkennen, wie die Statik ist, aber immerhin ist es bildlicher als Worte. ;-)



Genau das gleiche Vorhaben...



... hatten wir auch: Wollten vom alten Stallgebäude (Sandstein/Fachwerk) einen maroden Teil abreißen und die Giebelwand (Fachwerk) versetzen. Hatten einen Bauantrag (Bauordnungsamt) gestellt und die Auflage bekommen, von einem Architekten/Statiker ein Gutachten nebst Zeichnung etc. erstellen zu lassen. Am ende haben wir uns doch für den Erhalt und Sanierung entschlossen, da der Abriss mit diesen Auflagen nur wenig günstiger gewesen wäre.

Gruß Sven



Fotos



Hofseite - rechte Seite soll abgerissen werden



Foto



Gartenseite - linke Seite soll abgerissen werden



Foto



Nächstes Problem - Der Abrissteil ist mit unserer anderen Scheune verbunden. Meines Erachtens ist der Abrissteil an der anderen Scheune rangesetzt, sodass die andere Scheune eine eigene Wand hat.



jetzt mal ehrlich...



ihr wollt das nicht wirklich abreissen, oder? Das Ding ist ja ein Kleinod. Wie alt ist das?

Wozu braucht ihr denn einen größeren Hof?



Wenn ich die Oma wär



würd ich euch beiden den Hintern versohlen!



Scheunenabriss.



Seltsame Idee.
Die Erhaltung des Scheunenteils wird sicher billiger kommen als der Abriss und die Sicherungsmaßnahmen die sich daraus ergeben würden.

Viele Grüße



Die



Oma ist schon vor ein paar jahren gestorben.
Zum Grund warum wir abreißen wollen:
Das Komplex besteht aus einem großem Vierseitenhof.
Uns gehört die L-Scheune mit einem kleinen Stück vom Hof ohne Auffahrtsrecht. Wir haben nur Zugang über eine kleine einfahrt an der Ecke unserer beiden Scheunen und einen schmalen Gang auf dem Hof.
Am einfachsten wäre es, den gesamten hof vom Nachbarn zu kaufen. Doch der Nachbar verlangt einen sehr hohen Preis der es nicht wert ist.
Desweitersn haben wir Pferde, für die wir den Hof vergrößern wollen und einen Zugang mit dem Trecker haben wollen. Deswegen denken wir über alle Möglichkeiten nach. Unter anderem über den Teilabriss:-)



Da sträubt sich auch bei mir alles...



sowas abzureißen. Und ich sehe ehrlich gesagt keinen rechten Sinn, gerade an dieser Stelle ein Loch ins Haus zu machen. Der entsehende Freiraum wäre recht klein und eher wenig "gemütlich". Gehört euch auch der zweite Flügel der Scheune (das ums Eck), oder ist das schon der Nachbar?

Ich bin kein Experte, aber ich denke dass sowas abzureißen zum einen recht teuer werden dürfte und auch statisch nicht ganz ohne, da ihr ja quasi die Hausecke abreißen wollt.



Dieser Flügel



gehört uns auch noch. Dort ist der Pferdestall drin.
Der Hauptgrund für den Abriss ist, dass wir Zugang mit dem Trecker brauchen um Heu und Stroh auf das 1. OG zu heben.



Konzept



Hallo

plant erst ein Konzept mit vernünftigen Alternativen anstatt schnelle Schüsse abgeben zu wollen.

Nachhaltigkeit und Nachdenken bringt mehr als hopplahopp!

FK



Teilabriss



ist eine Möglichkeit,wie sehen Alle anderen aus?

Warum keine Durchfahrt durchs Gebäude schaffen,in dem Teil den ihr abreissen wollt befindet sich doch schon ein Tor.

Von der Substanz her sieht es doch aus der Ferne auch noch gut aus.
Rundballen Stroh/Heu wiegen max.200kg die lassen sich auch mit Winden,Laufkatzen, Flaschenzügen bewegen.

Ich würde erstmal gedanklich alle anderen Wege gehen,bevor ich über einen Abriss nachdenke.

Grüße Martin



Du hast nicht zufällig ---



eine Grundrisszeichnung des Areals? Bisher liegen mir zu wenig Informationen vor, als dass ich mir eine gute Lösung erdenken könnte. Der Abriss ist sicherlich die allerschlechteste.

Also, ich versuche mal zusammenzufassen, so wie ich das verstehe - deine Freundin hat von ihrer Oma einen halben Hof geerbt. Die andere Hälfte gehört ... ???

Deiner Freundin gehören also zwei Scheunen, die in L-Form zusammengebaut sind. Dazu ein Stück vom Hof. Gehört sonst noch etwas dazu? Anlagen ausserhalb des Hofes??

Es gibt von aussen bereits eine Zufahrt ins Gebäude, da wo beide Scheunen aneinanderstoßen (ist auf den Bildern zu sehen), dadurch kann man auch, durch das Haus hindurch, in den Hof gelangen.
Oder man geht am Haus vorbei und gelangt durch einen kleinen Weg in den Hof.

Welchen Weg benutzt ihr bisher für die Pferde???

Kommt der Trecker durch die äussere Scheuneneinfahrt?

Desweiteren gibt es noch den Haupteingang zum Hof (schätze ich), der aber zum Nachbarteil gehört. Mit diesem Nachbarn versteht ihr euch nicht besonders, denn sonst würdet ihr diesen Zugang benutzten.

Jetzt habe ich zu wenig Informationen um Beurteilen zu können, ob nicht folgende Idee viel einfacher, günstiger und praktikabler ist:

Warum baut ihr nicht eine "Durchfahrt" durch die Scheune???
Das Scheunentor im Hof wird rausgenommen, das kleine Tor, am Ende der Scheune wird vom Fachmann erweitert. Die Türen raus ein größerer Sturz rein, evtl. der auch ein wenig höher gelegt (das könnt ihr nicht alleine!), in der Scheune wird ein entsprechender Durchgang gemauert oder gebaut (z.B. Holzständerwerk, mit Holz verschalt, Windsperre und Dämmung).
Da könnt ihr dann die Pferde durchführen, mit dem Trecker durchfahren, das Haus bleibt bestehen und kann anderweitig genutzt werden (auch von den späteren Generationen). Es gibt kaum Bauschutt, kaum Dreck, der Betrieb wird nicht aufgehalten, es gibt nur minimale versteckte Risiken, nur minimale Statik-Herausforderungen.

Nur die aussenanlage würde ich dann noch entsprechend "modelieren" damit die neue Durchfahrt auch gut genutzt werden kann.

NACHTRAG @Grünspecht: Da haben sich unsere Ideen ja überschnitten. Das ist ein Zeichen *grinz*
Aber Grünspecht hat recht. Es ist sicherlich leichter einen Weg für das Heu in das Gebäude zu finden, als gleich einen ganzen Giebel abzureissen und neu aufzubauen, incl. der Statik für alle Geschosse und das Nachbargebäude.

Wie habt ihr denn bisher Heu ins 1.OG geschafft (am besten mit Bild). In welches Gebäude? Wie sieht da die Rückseite aus, wie die Grenzverhältnisse? Warum muss das Heu dorthin, wo es hin soll?



Abriss



Turnschuh (boah, man sollte die Eltern für diesen Namen bestrafen)


Bevor Du überhaupt an Abriss denkst, solltest Du mal das Denkmalamt befragen, könnte sein, daß die Dir Deine Blase platzen lassen...Wenn ich die Fotos betrachte, könnte das Denkmalamt ganz schnell hektisch werden.


Außerdem würde ich überlegen, solch ein Ensemble zu verkaufen, statt es platt zu machen. Es gibt bestimmt einige Freunde solch eines Vierkanters...


Abriss mit Architekten, Statik und Entsorgung könnte Euch ob der Kosten (hoffendlich) zu eine sinnvollen Nutzung bewegen.


LG Andreas



Bitte nicht abreißen



Ich schließe mich meinen Vorrednern an und bitte Sie von Ihrem Vorhaben Abstand nehmen.
Wäre wirklich zu schade, das Gebäude teilweise abzureißen und obendrein wesentlich teurer es in sito zu erhalten.
Es finden sich doch bestimmt schlüssige Konzepte, welche andersweitig Ihre Bedürfnisse berücksichtigen.
Vielleicht gibts da auch noch Zuschüsse seitens Denkmalamt.

Grüße



Einladung nach Dresden...



...auf die HAUS 2012 an diesem Wochenende.
Hier ist ein kompletter Handwerkerpool von Fachwerk.de mit einem großen Beratungs- und Infostand nun schon zum 7. male vertreten und da können wir mal über das gesamte Konzept und ideenpotential diskutieren.
Am DO/FR ist auch der Architekt vor Ort.
Am besten eine kurze telefonische Meldung per Mobiltelefon und man bekommt dann die kostenlose Zugangsmöglichkeit!

Grüße Udo Mühle


PS:
Wo steht dieses Ensemble?



Vielleicht…



… sollte ich zur Abschreckung mal in meinem Fotoarchiv kramen:

Ganze Dörfer im Speckgürtel von Düsseldorf und am Rande des Ruhrgebietes, die innerhalb weniger Jahre von Menschen mit (oft nur kurzlebigem) Pferdehobby derart "umgestaltet" wurden, dass sie jeglichen Charakter verloren haben.

Unzählige Bauruinen, angefangen von vordergründig "zweckmäßigen" Maßnahmen (wie der von Euch angedachte) bis hin zu großkotzigen Umbauten ehemals in sich stimmiger Höfe hin zum Möchtegern-Hacienda-Stil, wo irgendwann entweder das Geld alle war, oder die unausgegorene Plaung am Ende versagte.

Manchmal hilft es, das Pferd von der anderen Seite aufzuzäumen: Holt Euch einen vernünftigen Planer, der Tip mit der Messe ist evtl. gar nicht so schlecht.

P.S.: Offensichtlich scheint es im Bördekreis noch inflationär viele solcher Ensembles zu geben, bei uns in NRW hätte auch angesichts o.g. Bausünden aus früheren jahren wahrscheinlich schon längst der Denkmalschutz zugeschlagen.



Nun



mal langsam mit den wilden Pferden:-). Es ist ja nur eine von vielen Ideen mit dem Teilabriss:-). Man muss sich auch die Frage stellen was billiger ist: eine komplette Neueindeckung des Daches (was sicherlich in den nächsten Jahren der Fall sein wird)oder eben der Teilabriss und ich brauch mich um diese Fläche nicht mehr kümmern:-)
Ich habe mal ein Luftbild rein gestellt mit ein paar Erläuterungen:-):

rot: unser Objekt
schwarz: Nachbar mit dem wir gut können
gelb: Haus
lila: Zugangswege
grün: wäre Abrissstelle

In die Scheune kommen wir nicht mit einem größeren Trecker, weil die nur 2m hoch ist. Vergrößern können wir die nicht weil die Decke nur 2,5m hoch ist.
Bisher hilft uns ein Bekannter mit seinem kleinen Hoflader und setzt die Ballen auf die 1. Etage. Wir wollen aber nicht mehr auf andere angewiesen sein wollen.



Test,



ich kann keine Bilder mehr anhängen. Werde dann zu Community-Regel Seite weitergeleitet.



Langsam ist gut



auf dem schnellen Abrisspferd sitzt bis jetzt nur du!

Wo sind alle euren anderen Ideen? Mal ehrlich ,seit ich ihr euch überhaupt darüber im klaren was ihr da habt?

Wenn es echt nur ein Kosten/Nutzen Ding ist ,verkauft an jemanden der es erhalten möchte....Sorry!

Ich würde mich auch fragen ob es in Oma s Sinne ist, das so umzusetzen.



Das Problem ist ...



... wenn man Informationen nur in minimalprotionen bekommt und die nur Schlagwortartig.

Wegen dem Upload der Bilder - wenns nicht klappt, lad das Ding doch auf nen Imagehoster hoch und setzt den Link ein.

Du schreibst dann: "In die Scheune kommen wir nicht mit einem größeren Trecker, weil die nur 2m hoch ist. Vergrößern können wir die nicht weil die Decke nur 2,5m hoch ist."
-- was denn nun. Ist die Scheune 2 m oder 2,5m hoch? Worauf beziehen sich die Angaben.

Angenommen, die Scheune ist 2,5m hoch. Angewendet auf die Idee vom Grünspecht und von mir - die Durchfahrt. Ich glaube es ist leichter innerhalb dier "Durchfahrt" die Decke zu erhöhen oder ganz rauszunehmen (nannte sich sowas früher nicht Deele???) als gleich ein ganzes Gebäude aus Bruchsteinen.

"Bisher hilft uns ein Bekannter mit seinem kleinen Hoflader und setzt die Ballen auf die 1. Etage. Wir wollen aber nicht mehr auf andere angewiesen sein wollen."
Ich weiss, für euch sicher eine dumme Frage - aber warum kauft ihr euch dann nicht einen kleinen Hoflader?

Was das Eindecken des Daches angeht habe ich noch nicht verstanden, warum eine komplette Neueindeckung nötig ist? Gibt es Probleme mit den alten Pfannen? Also bei und liegen die Pfannen jetzt seit 103 Jahren drauf und wenn es nach unserem Willen geht, tun sie das möglichst nochmal 103 Jahre. Alle paar Jahre geht mal eine kaputt oder der Wind nimmt sie mit, dann werden einzelne ersetzt. Bisher (in 103 Jahren) etwa 10 Stück.

Jan



nun



ist das ja Dein Eigentum und Du bist ein freier Mann (bis aufs Geld und Bauvorschriften). Aber ein einmal getätigte Abriss ist kaum rückgängig zu machen - deshalb nachdenken!! Der ist ohnehin nicht ganz billig mit den ganzen Sicherungsmaßnahmen. Und er könnte hinterher etwas beschissen aussehen, der 4-Seitenhof. Abgesehen davon - wie verfängt sich dann der Wind. Schneetreiben im Winter auf dem Hof?
Wenn Du auch Alternativen nicht ausschließt, dann weitere Bilder hochladen, das Luftbild war vielleicht zu groß ....
Ideen und Kommentare kommen hies sicherlich noch reichlich, aber kaum die sofortige Abrisslösung. Das geht hier gegen die Ehre - Erhalten und Bewahren ist das Motto.
Wegen der Zufahrt - dann sollte man eine Möglichkeit über eine Notwegerecht prüfen, bei landwirtschaftlich genutzten Betrieben sicher eine existenzsichernde Option für einen Richter.
Ich glaube, wir sind hier noch nicht am Ende der Möglichkeiten - wenn Du denn welche haben willst. Eine Abbruchlösung wird hier aber kaum kommen, das hast Du nun schon gemerkt.
Selbst der Ziegenstall wird inzwischen wieder saniert.



Hoflader



@ Jan


wenn unser Turnschuh clever währe, würde er die Gunst der Stunde nutzen und unter dem First ein Doppel T Träger durch die gesamte Scheine einziehen. An diesen Träger eine Laufkatze mit einem Gabelgreifer an einer Winde montieren. Damit kann er dann die gesamte Scheune nutzen und vom Hänger direkt abgreifen.

Das haben unsere Altvorderen schon vor 100 Jahren so gemacht. Aber heute greift man eher zur Brechstange und Abbruchbirne...


"Wir denken nicht mehr....wir googeln" gelle Turnschuh?!



Andreas



@ Jan



natürlich ist die Einfahrt nur 2m hoch und die massive Betondecke 2,5m hoch. Die Scheune müsste so 9m hoch sein.
Wir wollen uns ja auch einen eigenen Hoflader kaufen, nur noch nicht jetzt (da wir das Haus KOMPLETT Entkernen müssen, d.h. bis auf alle Wände alles raus:-)), weil ein gut erhaltener eben mal so 20.000 kostet. :-)

Das Problem mit dem Heu ist ja nur ein kleiner Störfaktor, es geht Hauptsächlich um einen größeren Hof und einen Zugang, der auch wenn man die Decke rausnehmen würde, nicht möglich ist. Ich stelle morgen mal ein Bild von der Einfahrt in die Scheune rein.

Hier unsere bisherigen Ideen:

1. Nachbar Grundstück kaufen - was bei seinem Preisvorstellungen unmöglich ist
2. Teilabriss unserer Scheune - bis jetzt unser Favorit (sofern es möglich ist und in unserem finanziellen Spielraum ist)
3. nur einen Teil des Nachbarn Hofes dazukaufen (es muss geklärt werden, ob er das machen würde) und einen eigenen Hoflader kaufen.
4. Haus inkl. Scheune komplett abreißen und ein neues Haus hin setzen - aber Aufgrund der Kosten für ein neues Haus von ca. 150qm ist dieser Vorschlag nie realisierbar, da unser Haus eine Wohnfläche von ca. 200qm hat ;-)

Idee 2 und 3 werden sich finanziell ganz sicher nicht viel nehmen, wobei ich demnächst mal einen Kostenvoranschlag machen lasse für einen Abriss (bitte nicht gleich hauen).



Haus KOMPLETT entkernen



Warum willst Du denn das "Haus KOMPLETT entkernen"? Fast immer ist das nicht notwendig und kostet unnötig viel Geld.

Bevor Du irgendwas größeres am Haus machst, lass' bitte jemanden das Haus anschauen, der sich wirklich mit Fachwerkhäusern auskennt. Wo steht Euer Haus denn? Vielleicht findet sich hier im Forum ja jemand, der kostenlos vorbeikommt. Oder schau' mal bei der Interessengemeinschaft Bauernhaus (http://www.igbauernhaus.de) nach der nächsten Kontaktstelle. Denn das Haus schaut auf den ersten Blick wirklich sehr interessant aus...



Wir



machen am Haus alles neu außer das die Wände stehen bleiben und ein paar Fenster bleiben drin.
Weil:
keine Folie unter Lattung; keine Heizung; schlechte sanitäre Anlagen; Fußboden morsch; Holzbock ist oder war aktiv, d.h. alle Balken Freilegen zur Kontrolle.
Natürlich lassen wir alles noch mal von einem Zimmermann und einem Statiker bzw. Architekten kontrollieren.



Wir



machen auch sehr viel an unserem Haus - vieles lassen wir auch machen. Wie bei Euch: Heizung - gab es nicht. Klo - war schon weg (das Plumpsklo zählt nicht ;-) ). Strom - komplett raus. Wasserleitungen - gab es kaum, raus. Fenster - nach längerem Überlegen (ich weiß dass das unterschiedlich gesehen wird!) - raus.

Bevor wir aber irgendwas größeres angefangen haben, haben wir es mit Architekt, Denkmalpflegern, Handwerkern besprochen. Ich habe noch nicht herauslesen können, ob Ihr das auch schon gemacht habt? Falls nicht, kann ich es nur dringend VOR den nächsten Schritten empfehlen...



Hallo, Turnschuh.!



Früher war ich mal seeehr engagiert als Landesbeauftragter der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. (IGB) - www.igbauernhaus.de
Das mache ich aber jetzt nicht mehr, weil in dieser, unserer Gesellschaft die Uneigennützigkeit und Ehrenamtlichkeit seine engen Grenzen hat.

Ich lese unter Region: Börde-Kreis. Das kann ja nur bei mir fast um die Ecke sein. Um welches Börde-Dorf handelt es sich ? Interessieren würde mich das schon - und ich kenne viele gute Leute in der Region, die helfen würden mit Rat und Tat.
Aber niemand würde ein so wertvolles Objekt teilabreißen wollen. - Wir warten noch immer hier im Forum auf eine Grundrißskizze.



Ich versuche es mal ...



Hier das Bild



Scheunenabriss



Das Bild verdeutlicht, das ihr geplanter Abriss völlig widersinnig ist.
Ihr Grundstück ist von der öffentlichen Verkehrsfläche rechts her gut zugänglich, ein Stück Zufahrt zu schaffen sollte kein Problem sein. Das müssen Sie ohnehin, auch bei einem Abriss.
Von rechts nicht zugänglich ist Ihr Innenhof, auch das Problem läßt sich lösen, in dem Sie eine genügend große Durchfahrt durch eine der Scheunen schaffen oder mit Ihrem Nachbarn (schwarz) eine gemeinsame Nutzung der Zufahrt zur linken Verkehrsfläche vereinbaren. Das hätte übrigens bei der Teilung und dem Verkauf schon geregelt werden können.
Was ich auf den Fotos von Ihrer Scheune erkennen kann ist ein guter Bauzustand. Der First hängt nicht durch, die Dachhaut sieht noch gut aus die Umfassungswände sind unverwüstlich.
Das Dach mal durchrepariert und das Gebäude wird noch viele Jahrzehnte ohne großen Instandhaltungsaufwand stehenbleiben.

Viele Grüße