Denkamlschutz

25.06.2009


Guten Tag,
Ich (149) lebe mit meiner ganzen Famiele in einem ca:300 jahre alten fachwerkhaus. In letzter zeit stellt sich die frage was mit dem Dach wird, wenn man bedenkt das das dach auch noch 300 jahre alt ist müssste es völlig entkernt werden dies würde an die 50.000 euro kosten und die oberen Zimmer müssten kommplet neu gemacht werden. Aber mein Vater spielt mit dem Gedanken das haus abzureißen und neu zu bauen das möchte ich aber nicht weil ich sehr daran hänge nun meine Frage wäre es möglich dieses neue dach gefördert zu bekommen wenn man unser haus unter Denkmalschutz stellt. frage2 wie bekommt man ein haus unter denkmalschutz und frage 3 da wir einen oder mehrer Balken haben die auch schon 300 hundert jahre sind und das ganze haus von vorne bis hinten durchziehen haben sie Risse von länge: 50cm und breite: 5cm tiefe: 10cm wie kann man diese Balken füllen da ein kommpletes rausnehmen sehr schwierig ist.
Mfg: Fachwerkhausbewhner



ganz schön alt,



Peter.
Da würd ich wohl nichts mehr reinstecken.
Wie alt ist Dein Vater eigentlich?



Also



Also mein vater ist 48 und das dach da muss ich mich berichtigen ist nicht hundert jahre sondern 120 da die ziegeln einmal neu gemacht worden



Denkamlschutz



muss mich nocmal berichtigen das dach ist nicht 300 sondern 120 so jetzt hab ichs.



Förderung



Hallo

Wenn es "ein Denkmal" ist sind unterschiedliche steuerliche Begebenheiten für Sie relevant.
Genaues beim Steuerberater oder Denkmalamt.
Wenn einiges "altes" auch noch als Einzelteil sehr interessant ist, gibt es manchmal Objektbezogene Zuschüsse.
Zum Denkmal-Procerdere einfach das Denkmalamt kontaktieren - sind ja auch nur Menschen! Keine Angst! Fragen kostet nichts!

Ein 300 jähriges Haus abzureissen tut mir in der Seele weh.
Man bringt ja auch keinen 80 jährigen um, nur weil die Lebenserwartung überschritten ist und die Pflege zu teuer wird.

Das Teil hält schon noch ein bisschen; wenn mans richtig macht sicher noch mal so lange.

So lange Risse sind nichts ungewöhnliches - Das sollte sich ein Zimmermann, Architekt oder ein guter Berater ansehen, woher die Risse kommen.

So ein Haus sanieren rentiert sich eigentlich immer - Wenn mann's nicht verpfuscht; und wenns noch keiner richtig verpfuscht hat.

gutes Gelingen

FK



Täteretääääää ----



--- Zum Glück gibt es Hausmeister ( OHNE Meisterbrief ) , die ohne das alte Gebäude des Fragestellers gesehen zu haben, hier einfach nach dem Alter des Vaters fragen. --- Hausmeister : Bleib bei Deinem Besen und Deiner Heckenschere . Mir scheint, daß Du von der Wichtigkeit des Denkmalschutzes keinen blassen Schimmer hast. - Benutze
bitte eine Internetsuchmaschine , um Dich mit Deinesgleichen in einem entsprechenden Forum gedanklich
auszutauschen . Hier bist Du völlig fehl am Platze--



Andreas



lass es!
Der hat nur noch einen Zahn und der fällt auch mit der Zeit raus!
Schade um jede Zeile!

Da fällt mir eine Witz ein:
Bei Heesters (den uralten "Entertainer" kennt Ihr) klingelt es am Abend um 20:25.
Er geht hin, macht die Türe auf
und der Sensenmann, Boandlkramer, etc. steht vor der Tür ...
Er wendet sich um und sagt in die Wohnung:
"Hallo Simone: Besuch für dich!"

Ja - ist ja gut - nicht gleich aus dem Fenster springen!

Aber geschmunzelt habt ihr doch!

nen entspannten Abend!

FK



mit Kanonen auf Spatzen schiessen



der Beitrag ist zwar den Alterszahlen etwas verwirrend, aber dennoch ein solches Haus sollte doch nicht dem Erdboden gleich gemacht werden, schliesslich haben wir es hier mit einem Stück Kulturgut zu tun das auch erhalten werden sollte.
Wie Herr Kurz schon geschrieben hat, die Denkmalbehörde Fragen ob Denkmalschutz beantragt werden kann und ob Sanierungsmassnahmen bezuschusst werden.

Grüsse



ich mal wieder



ja schuldigung ich bin 14.
Ich sage meinem vater auch immer das er es nicht abreißen soll was er jetzt auch noch nicht vor hat sondern erst wenn alle ausm haus sind aber soein schönes Haus an dem sich meine ganze kindheit abspielt und noch abspielen wir dadran hänge ich einfach und er sagt immer wieder er kennt jeden Nagel und jede Wand von innen und es lohnt sich nicht.





„--- Zum Glück gibt es Hausmeister ( OHNE Meisterbrief ) , die ohne das alte Gebäude des Fragestellers gesehen zu haben, hier einfach nach dem Alter des Vaters fragen. ---„

Ja, Herr Milling die mag es geben, die können aber mit unter auch lesen.
Das Alter von Peters Vater hat mich eben mal Interessier wenn er doch schon 149 ist.
In dem Alter würde ich mit Sicherheit alles andere tun als Denkmäler sanieren.



Tja, Peter,



da wird dir wohl nix anderes übrig bleiben, als zuhause wohnen zu bleiben ;-))).
Im übrigen finde ich es bemerkenswert, dass du dich in dem Alter bereits für alte Häuser interessierst und den Flair eines solchen Gebäudes erkennst. Da schimpf noch einer auf "die Jugend von heute".
Und ein 300 Jahre altes Haus hat seine kalkulatorische Lebensdauer lange überschritten, da steht dann ein Abriss an oder als Alternative eine gründliche Sanierung. Die Kosten werden einem Neubau in nix nachstehen, allerdings kann man abschnittsweise arbeiten und damit die Kosten auf einen längeren Zeitraum verteilen.
MfG
dasMaurer



richtig



Mein Vater hat in dieses Haus als er der einzige von 7 Kindern war der dageblieben ist sehr sehr viel Geld reingesteckt mit meiner Mutter zusammen und ich liebe dieses Haus einfach weil es einfach was anderes ist als ein Neubau in I-einem Neubaugebiet. Aber unser Hauptproblem ist das Dach alle tragenden Balken des Daches und alles andere was im dach ist ausser die latten die die ziegeln halten sind noch aus der Bauzeit des Hauses und da das dach ausgebaut ist müsssten auch die Zimmer Kommplett neu gemacht werden, nur die Ziegeln worden einmal neu gemacht vor 120jahren



Nun,



wenn das Holz keinen Schaden durch Ungeziefer oder Fäulnis genommen hat, wird es auch weiterhin tragfähig sein. Nur das Alter allein schadet dem Holz wenig.
MfG
dasMaurer



ich mal wieder



das stimmt aber das dach schlägt auf dem Gibel schon richtige wellen die seich ach im Verlauf nach unten weiterführen.



Hallo Peter



Der Reihe nach: Du bist der 14jährige Sohn Deines 48 Jahre alten Vaters, so weit richtig?
Ich finde es gut, daß Du versuchst, Hilfe dabei zu finden, das Haus, an dem Du händst, zu erhalten.
Nun zu Deinen Fragen: der Denkmalschutz und die Förderung ist ein schwieriges Thema. Man kann nicht pauschal sagen, daß man für Renovierungen an einem Denkmal immer Zuschüsse bekommt, da hängt davon ab, ob die Stadt oder der Kreis, das ist die sogenannte "Untere Denkmalbehörde" in dem das Denkmal steht, Geld hat, um etwas dazuzugeben. Oder ob die "Obere Denkmalbehörde", also sozusagen die Chefs der unteren Denkmalbehörde Geld zu einzelnen Sanierungen dazugibt. Das muß man erfragen, die wollen ziemlich viel wissen, das kostet eben Zeit, aber es ist zu schaffen. Wir haben das auch gemacht, geschafft und etwas bekommen.
Was man bei einem denkmalgeschützten Haus bekommt, sind steuerliche Vergünstigungen. Dein Vater zahlt Lohnsteuer oder Einkommensteuer von dem Geld, das er verdient. Etwas von diesem Geld bekommt er am Ende des Jahres zurück, wenn er seine "Einkommensteuererklärung" beim Finanzamt abgibt. Von dem Geld, was Dein Vater für die Erhaltung des Denkmales ausgibt, bekommt er auf diesem Wege etwas zurück. Für Dich ist das zu schwierig zu verstehen, weil das mit dem deutschen Steuersystem zu tun hat. Dein Vater sollte einen Steuerberater nach der "Denkmal AfA" fragen und sich das erklären lassen.
Das alles funktioniert aber nur, wenn das Haus unter Denkmalschutz steht. Dankmalschutz muß man bei der "Unteren Denkmalbehörde", normalerweise also Eurer Stadt, beantragen. Die fragen dann, warum das Haus erhaltenswert und von öffentlichem Intersse ist, und prüfen, ob es wert ist, unter Denkmalschut zgestellt zu werden. "Wert sein" hängt nicht vom Wert des Hauses in Geld ab, sondern vom Wert für die Kultur in Deutschland oder Eurem Ort.
Aber Vorsicht: ein Haus, das unter Denkmalschutz steht, darf man nicht abreissen. Alle Veränderungen müssen mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden. Und Denkmalschutz bekommt man kaum wieder weg, was einmal unter Schutz steht, bleibt auch unter Schutz, das kann manchmal ganz schön nerven.
Jetzt zum Dach: hier schreiben viele, daß man aus der Ferne, ohne das Haus gesehen zu haben, schlecht ein Urteil darüber abgeben kann, in welchem Zustand zum Beispiel Euer Dach ist, und das stimmt auch. Bei uns im Dorf steht ein Haus, das hat noch das original Dach von 1839, sogar die ersten Pfannen! Wenn´s schneit und windig ist, schneit´s auf den Dachboden...
Ein krummes Dach muß nicht immer schlecht oder kaputt sein, kann es aber sein!
Durchgehende Balken kann man austauschen, aber das ist viel Arbeit und kostet einiges an Geld, Risse in den Balken müssen nicht schlimm sein, weil trockenes Holz Risse bekommt, auch tiefe und lange. Es kann aber auch ein Schaden sein, das müsste sich ein erfahrener Zimmermann oder Dachdecker ansehen, jemand, der vielleicht so alt ist wie Dein Vater, oder noch älter. Man kann viel mehr reparieren, als viele glauben. Und ein 300 Jahre altes Haus hat ja schon bewiesen, daß es was aushalten kann!
Wenn Du hier weitere Hilfe bekommen möchtest, mußt Du besser erklären, was mit dem Haus ist, oder was damit passieren soll. Was ist mit dem Ausbau des Dachgeschosses, warum, wofür? Wie schlimm ist das mit dem Dach? Ist das Haus schon stark verändert worden? Je mehr du hier beschreibst, desto mehr Hilfe kannst Du bekommen.
So, ich hoffe, daß Du hiermit was anfangen kannst, wenn Du Fragen hast, frag.
Viele Grüße und viel Erfolg bei dem was Ihr macht,
Mario

Manchen anderen (Vor-)Rednern möchte ich ins Stammbuch schreiben, daß man mit einem Blick auf die Zahlenreihe der Tastatur hätte rausbekommen können, daß die 9 ein ) hätte werden sollen, und der Verfasser wohl der Sohn ist, denn auch der Schreibstil deutet darauf hin.
Eine dem Alter angemessene Antwort hätte mehr geholfen, als sich mal wieder in gegenseitige Stänkerei zu ergehen.
Ich finde es sehr bemerkenswert, daß sich ein so junger Bursche offensichtlich auch noch ohne Unterstützung durch seinen Vater um den Erhalt seinens Elternhauses bemüht. Ob das ganze von Erfolg gekrönt sein wird, mag dahingestellt sein, aber der Einsatz nötigt mir schon Respekt ab!



ich mal wieder



Danke an meinem Vorredner besonders für den Respekt das ein 14 jähriger darum bemüht.

Also nun die gewünschten Daten zum Haus:
Das alte teil des Hauses wurde 1721 erbaut, das neue teil wurde in den 1930er Jahren auch im Fachwerkstil gebaut (Hofseite Fachwerk Straßenseite kein Fachwerk)
Die Dachkonstruktion wurde 1721 gebaut und ist seitdem her so geblieben bin auf einige neue Balken. Vor ungefähr 120 Jahren kamen neue Ziegeln drauf.
Falls dies noch eine rolle spielt wir haben einen Gewölbe aus dem Erbauungsjahr 1721.
als das neue teil gebaut wurde wurde das Alte Haus Saniert bis das Geld alle war. Es worden neue Mauern einfach gegen das Erdreich gebaut ohne Schutz gegen Feuchtigkeit und nun haben wir das Problem.
Das Dach ist bis auf ein Raum komplett ausgebaut alles in Eigenleistung und durch Freunde die mit halfen (mein Vater ist sehr Handwerklich begabt.). Wenn aber nun das Dach neu gemacht wird müssen die Zimmer unterm Dach auch neu Gemacht werden.#
Stellen sie sich unser Haus wie ein L vor Der Fuß des l´s ist der Neubau und der ``strich´´ das alte Haus in der Mitte ist der Hof.
Nun nochmal die fragen:
-wie würde so eine Sanierung unterstützt?
-wo kann ich das Haus unter Denkmalschutz stellen (zum teil schon beantwortet)?
-wie kann man solche oben genannten Risse beheben und wie viel Kostet das?
-Was gibt es für Einschränkungen im Denkmalschutz? weil viel haben wir schon geändert.



Jetzt ich mal wieder



Hallo Peter.
Mehr, als ich Dir zu der Unterstützung geschrieben habe, kann Dir hier keiner sagen.
Der Weg ist folgender: Du gehst, am besten mit Deinem Vater, zur Stadt, also zur "Unteren Denkmalbehörde". Dort tragt Ihr Euer Problem oder Anliegen vor. Die werden sich dann dazu Gedanken machen und das Haus unter Schutz stellen, oder eben nicht.
Dann erst könnt Ihr bei der unteren und oberen Behörde Anträge stellen. Darauf bekommt Ihr eine Antwort, die aussagt, ob Ihr Geld bekommt, wenn ja wie viel und wofür, oder ob Ihr kein Geld bekommt. Das kann Dir sonst keiner beantworten, wir können hier ja nicht für die Behörden entscheiden, verstehst Du?
Wahrscheinlich werdet Ihr nichts oder nur wenig bekommen, die Städte haben kaum noch Geld für solche Zwecke, aber fragen kostet ja nichts. Und dafür sind die Angestellten der Stadt ja schließlich da.
Zu dem Dach habe ich Dir ja geschrieben, daß man das aus der Ferne nicht beurteilen kann, fragt einen Fachmann, ob der sich die Sache mal ansehen kann. Wenn oben schon alles ausgebaut ist, ist´s natürlich schwieriger, aber wer weiß, vielleicht ist es halb so schlimm?
Ihr müßt euch darauf einrichten, daß die Antworten von der Stadt länger auf sich warten lassen, das wird nicht innerhalb einer Woche entschieden, da braucht Ihr Geduld...
Grüße,
Mario




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