Horizontalsperre

02.04.2012



Hallo,

ich hätte da gern mal ein Problem. Es gibt bei den Mauerwerkssperren im Sägeverfahren eine Methode mit überlappenden Kunststoffkeilen. Lt. der Firma (zensiert), gibt es 30 Jahre Erfahrung mit dem System. Kann mir jemand "unabhängig" einen Rat geben, ob das System zu empfehlen ist.

Danke, Schubi



Sperren



Hallo

m.E. bringen die aufwändigen Sperren nur dem Verkäufer und dem Unternehmer was - dem Bauherrn nicht das Versprochene.

Wenn etwas feucht ist, ist die Konstruktion, die Materialien oder etwas anderes nicht im Reinen.
Man sollte erst die Ursache klären und dann die richtige Maßnahmen treffen!

Mal so mal schnell ein eMauersägerei veranstalten bringt m.E: nichts!

FK



aus



welchen Material besteht das Mauerwerk, in welcher Höhe wird gesägt - ist das der Kellerbereich oder sind die EG-Räume zum Außengelände gleich hoch und der Schnitt liegt über Fußbodenbelagshöhe ?

Um welches System handelt es sich denn - wenn es zensiert ist - und von Wem ??



Re: Horizontalsperre



Die Firma ist in Löwenberg (Brandenburg), im Internet unter www.mauertrocken.de, TB-A heisst sie. Das Mauerwerk aus Backstein soll bei dem nicht unterkellerten Bauernhaus Bj. 1810, auf Fußbodenhöhe gesägt werden. Es scheint an einer Giebelwand stand mal ein Stall, es sind dort auch Salzausblühungen zu sehen. Das ist natürlich die feuchteste Stelle am ganzen Haus, klar. Die Regenrinnen sind jetzt auch dran und werden erneuert, allerdings habe ich keine Rinnen am Giebel:-).

Der Schubi



waagerechte Abdichtung



Die Firma bzw. die vor fachlichem Unwissen strotzenden Beiträge der Chefin Frau Cyba sind hier im Forum noch vielen in lebhafter Erinnerung, mich eingeschlossen. Ich würde mich an Ihrer Stelle fragen ob diese Abdichtung wirklich erforderlich ist und wenn ob es nicht substanzschonendere Verfahren gibt. Haben Sie ein paar Fotos vom Sockel innen und außen?
Wurden Messungen der Bauteilfeuchte durchgeführt?

Viele Grüße



@G.Böttcher



Danke Herr Böttcher,

hab ich mir doch fast gedacht, dass es da einen Haken gibt.
Gibt es denn eine bessere Möglichkeit, außer dem Sägen? Ich habe von allerlei Möglichkeiten gehört, Injektion, Bleche einrammen (wohl die substanzzerstörenste Maßnahme)etc. p.p.
Fotos kann ich zwecks Zeitproblemen erst nach Ostern einstellen. Es gibt an dieser Giebelwand auch keine Sockelabdichtung oder Ähnliches. Weitere Probleme habe ich mit ziemlich großen Rissen in der Wand. Da steht noch ne Menge Arbeit an.Ein neuer Fußboden muss auch noch eingebracht werden, wäre wohl das Beste, diesen eben mit einer Horizontalsperre zu verbinden (lt. Stand der Technik).

Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich natürlich freuen.

Schubi:-)



Abdichtung



Warten wir Ihre Fotos ab.
Vergessen Sie dabei nicht, auch die Risse zu dokumentieren!

Viele Grüße



In



unserer Gegend (Sachsen) werden verschiedene Trocknungslegungsmethoden angewendet, bei Mauerwerk wird hier zwar auch gesägt (neben Injektionen), aber dabei kommen meist Chromstahlplatten zum Einsatz. "http://kuehnert-g.de/index.php?cat=vorstellung" ist eine hier ansässige Firma, die seit 20 Jahren damit arbeitet.
aus technischen Gründen kann aber nicht genau über dem Fußboden gesägt werden, sondern etwa 15 cm höher.
Eine vorherige Dokumentation der Fassade würde auch ich empfehlen.