Hochwasserschutz - Fundamentdurchbruch im Kellerraum abdichten

20.12.2010



Hallo Fachwerk-Freunde,

die Jahreszeit bringt es mit sich, dass der neben unserem Haus gelegene Bach über seine Ufer tritt. Leider hat dies zur Folge, dass auch eine unserer Hauswände bis zu 10cm im Wasser steht. Diese Wand bildet u.a. den Kellerraum, der in den letzten Hochwasserfällen überflutet wurde.

Nach ausgiebiger Lecksuche stießen wir auf einen Durchbruch im Beton-Fundament des Kellerraums, der sich von innen 10cm nach außen 4cm verjüngt (ca. 15cm unter der Erdoberfläche).

Die Außenseite des Lochs ist sehr gut zugänglich. Hier habe ich bereits die recht lose Erdschicht (für Sickerwasser absolut durchlässig) bis ca. 10cm unterhalb des Lochs abgetragen.
Welchen altgebräuchlichen Dichtwerkstoff könnte man verwenden?
In welchem Umfang müsste der Durchbruch vergossen werden:
Würde es gar ausreichen den Aushub, sowie die ersten 10cm an der Außenseite mit korrektem Material aufzufüllen?

Über zahlreiche Antworten würde ich mich sehr freuen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

BLS



Fundament abdichten



Guten Morgen!

Das Problem was du beschrieben hast kenne ich nur zu gut, mein Haus liegt auch direkt an einem Fluss. Ich kenne leider deine Gegebenheiten bzw. deine Möglichkeiten nicht aber Ich würde versuchen das Fundament komplett freizulegen und dann alles mit einer Bitumenabdichtungsbahn abdichten. Dann hast du zusätzlich die Möglichkeit da ja das Fundament freiliegt dieses zu Dämmen, z.B. mit einer Perimeterdämmung. Ich hoffe das war ein kleiner Anreiz. Vielleicht nimmt ja noch jemand Stellung zu meinem Vorschlag. Gruß Nico



Hochwasser



Um den Durchbruch zu verschließen, reicht es ihn mit Steinstückchen und Zementmörtel auszumauern.
Wenn das umgebende Material nicht abgedichtet ist, dann lohnt das Abdichten des Durchbruchs nicht.
Was mich verwundert, sind die Höhenangaben.
Nach Ihren Angaben liegt das Kellerfundament praktisch zu ebener Erde.
Damit könnte es bei Hochwasser einfach unterströmt werden.
Vom "Freilegen" des Fundamentes rate ich Ihnen ab, da das gefährlich ist.
Eine Dämmung des Fundaments ist überflüssig.

Viele Grüße