4 Fachwerkstädte, die Sie gesehen haben sollten

Gerade dieses Jahr hat uns gezeigt, dass Urlaub im eigenen Land doch so wunderschön sein kann. Versuchen Sie sich also vom Fernseher zu Hause loszureißen, schalten Sie Netflix aus, schließen Sie den Laptop mit dem Roulette Online, schnappen Sie sich die Kinder und machen Sie sich auf zu einer Tour durch die schönsten Fachwerkhausstädte Deutschlands.


Quedlinburg

Fachwerkhaus Quedlinburg

Deutschlands größte Fachwerk-Stadt mit mehr als 1.300 Fachwerkhäusern liegt für jedermann gut zu erreichen am Rande des Harzes und es wahrscheinlich das Motiv schlechthin für jede Fachwerk Zeitschrift. Sie liegt für jedermann gut zu erreichen am Rande des Harzes und ist wahrscheinlich das Motiv schlechthin jeder Fachwerk-Zeitschrift. Bereit 1994 wurde die Altstadt, die aus den vielen typischen Fachwerkhäusern besteht, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. In Quedlinburg können Sie anhand dieser 1300 Fachwerkhäuser mehr als sechs Jahrhunderte architektonischer Fachwerkskunst nachvollziehen. Die Häuser erzählen Geschichten aus der Renaissance, dem Barock, dem Rokoko und sogar den Klassizismus. Besonders das Schloss und die Stiftskirche St. Servatius sind einen Besuch wert. Sie finden diese im Stadtkern.


Freudenberg

Freudenberg – Image by Hans Braxmeier from Pixabay

Im Gegensatz zu Quedlinburgs historischer Altstadt ist Freudenberg ein kleiner Geheimtipp für Fachwerkhaus-Liebhaber. Auf dem "Alten Flecken", dem Zentrum der Freudenberger Altstadt, stehen etwa 50 Fachwerkhäuser, alle weiß getüncht mit schwarzem Gebälk, exakt in die gleiche Richtung ausgerichteten Hausseiten. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass jedes Haus seine eigenen Details besitzt und erst auf den Dritten werden Sie erkennen, dass einige Bauwerke sogar aus der Reihe tanzen. Der Alte Flecken mit seinen Fachwerkhäusern ist nach einem Flächenbrand im Jahre 1666 entstanden. Man entschloss sich damals, für ein einheitlich aussehendes Stadtbild die Fachwerkhäuser zu errichten. Freudenburg finden Sie in Nordrhein-Westfalen, in der waldreichen Mittelgebirgslandschaft.


Celle

In der niedersächsischen Stadt Celle werden Sie im alten Stadtkern mehr als 500 aufwendig restaurierte und denkmalgeschützte Fachwerkhäuser finden, die in allen Farben strahlen. Wie wunderschön glänzende Perlen auf einer Schnur reihen sie sich entlang und laden mit ihren kleinen Läden im unteren Teil des Geschosses zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel ein. Hier findet man noch echte Handwerkskunst und familiengeführte Betriebe. Viele der älteren Häuser und besitzen sogar noch eine Durchfahrt zum Hof, durch die früher die Bauern und Ackerbürger ihre Ernte einbrachten und im hinteren Teil des Hauses in den Scheunen lagerten. Achten Sie bei Ihrem Spaziergang auf das Hoppener Haus von 1532. Es ist mit prächtigen Fabelwesen verziert und definitiv ein Foto wert.


Rothenburg

Weltberühmt ist die mittelalterliche Stadt Rothenburg ob der Tauber. Jährlich besuchen etwa zwei Millionen Touristen aus aller Welt die kleinen verwinkelten Gassen Rothenburgs und lassen sich von ihrem Charme verzaubern. Und so ging es auch den deutschen Dichtern der Romantik, die sich von denen wunderschönen Fachwerkhäusern inspirieren ließen. Besonders gewaltig ist die Stadtmauer, die mit ihren 42 Türmen sogar noch gänzlich erhalten ist. Dort können Sie die Tor- und Wehrtürme der über 1000 Jahre alten Stadt bewundern und sich in längst vergessen Zeiten zurückversetzen lassen. Neben dem Stadttor sollten Sie auch unbedingt die schön anzusehende Gerlachschmiede besichtigen, die mit einem geschwungenen Dach und der Wetterfahne auf der Spitze als Vorbild eines von Grimms Märchen gedient zu haben scheint.