Deckensanierung BJ 1934
ich denke ich werde bei unserem Haus BJ 34 die Decke sanieren müssen. Die dünne Putzschicht brökelt ab. Dahinter sieht man Spalierleisten mit Lehmputz der runter rieselt. Denke dann kommen die Balken mit dem Dielenboden.
Hat jemand eine Idee wie man mit einfachen Mitteln die Decke sanieren kann (Dämmung usw).
Wäre für Tips sehr dankbar.
Gruss
Willi
Willi Stamm | 17.03.09
Deckensanierung
Die einfachste und gängigste Lösung ist:
- den losen Putz runter,
- flache Trockenbauprofile anschrauben,
- Gipskarton.
Wenn die Decke zu uneben oder zu hoch ist, Direktabhänger verwenden.
Andere Variante:
- Putz runter,
- Heraklithplatten als Putzträger schrauben,
- putzen.
Oder den Putz einfach erneuern.
Viele Grüße
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 17.03.09
Immer vorher Gehirn einschalten
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Deckensanierung BJ 1934
also alles runter? Putz, Spalierlattung. bis man nur noch Balken und Dielen sieht?
Willi Stamm | 17.03.09
@ Georg
Mensch Georg, Deine Lösungen werden aber auch immer "Baumarkt lastiger"!Wir würde hier ganz einfach den alten Putz abstoßen (ist sicherlich noch welcher mit Rohrflechtgewebe) und dann auf die Holzschalung 15 mm magnesithgebundene Heraklithplatten (Sauerkrautplatten!) schrauben.
Dann mit Kalk- oder besser noch Lehmputz 2-lagig verputzen.
Vorher aber kontrollieren, ob alle Bereiche der Decke noch feste Holzverbindungen hat. Gegebenenfalls nachschrauben oder ergänzen!
Handwerklicher Gruß,
Udo Mühle
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 17.03.09
LEHM - natur am bau
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Eine weitere Lösung...
...wäre noch 15er OSB hochschrauben. Dort wo Balken sind, lange Schrauben ca. 120, im Lattungsbereich 70.
Im Anschluß 12,5er Gipskartonplatten flächig mit 25 er Trompetenkopfschrauben. Die OSB machen bei Unregelmäßigkeiten weiche Bögen, die die GiKas nicht reißen lassen, deine Alte Decke wird ordentlich hochgezogen und die GiKa-Fläche ist stoßfester als auf Profile geschraubt. Außerdem hast du überall halt durch die OSB.
Gruß Patrick.
P.S.: Udo, ich habe das Material beim Fachhändler gekauft :-). Aber nur die decken sind so, die Wände sind naß verputzt!
Patrick Neika | 17.03.09
Neu bauen kann jeder...
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Deckensanierung BJ 1934
Hallo,
also, wenn ich das richtig verstehe sollte alles runter. Auf den dann zu sehenden Dielenboden Heraklithplatten schrauben. Diese dienen dann als Putzträger. Eine Dämmung (z.B Steinwolle)müsste nicht eingebracht werden.
Die Balken sollen nicht zu sehen sein.
Schon einmal vielen Dank für die Hilfe.
Gruß
Willi
Willi Stamm | 17.03.09
@ Willi
Nach dem Motto: "W-W-W (Willi wills wissen!)".
Nein, alles falsch verstanden!
Auch einmal das Bild anschauen.
Die Bretter unterseitig kannst Du belassen, nur nachsehen und prüfen, ob Lockerstellen sind.
Wenn ja, dann diese nachbefestigen.
Auf diese Ebene kannst Du dann die Putzträgerebene sofort wieder aufschrauben und dann verputzen.
Grüße Udo
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 17.03.09
LEHM - natur am bau
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Hallo,
also die dünne Putzschicht entfernen - auf die Spallierlattung Heraklithplatten aufbringen und mit Balken verschrauben. Dann verputzen.
Danke für die Geduld.
Gruß
Willi
Willi Stamm | 17.03.09
Keine Angst ich will nicht verwirren,
aber eine Lösung gäbe es da noch, die auch nicht so von der Hand zu weisen wäre, Ziegelgewebe, man kann damit unebenheiten ausgleichen (Untergrundabhänig) dann mit Kalkmörtel verputzen.Grüsse Thomas
NEW.... | Th. Kehle | 17.03.09
Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen. Henry Ford
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Holzweichfaserplatten und Tonputz einlagig
Eine Alternative zu Heraklith wären auch EMOtherm Holzweichfaserplatten.
http://www.emoton.at/emotoninnenausbausysteme/index.php
Genauso einfach zu Verarbeiten und verlegen, jedoch billiger - als Putzträger für Tonputz bestens geeignet. Tonputz ist ein feinerer Lehmputz mit dem wir laut Herstellerangaben einlagig draufgeputzt haben. Nur das Stück, wo wir die noch billigeren Pavatex und Steico Reste verarbeitet haben, sieht Man(n) die Plattenstösse.
Der Altbaurenovierer | 19.03.09