Fachwerk.de - Gipsplatten - zur Begradigung der Wände

Konzept/Verfahren/Idee > Feuchtigkeit
Region: Alpen (700 m)

Gipsplatten - zur Begradigung der Wände

Hallo,

in unserem Haus (BJ 1956, daher nicht isoliert) wurden neue Fenster, neue Heizung, neue Türen eingebaut, neue Leitungen verlegt, ...

Nach dem Ganzen sehen die Wände nicht mehr ganz "eben" aus. Wir dachten wir Kleben Innen an die Wände (Innen- und Außenwände) Gipsplatten (vollflächig).
Dadurch sind die Wände eben und bereit tapeziert oder noch besser verputzt zu werden.

Aber: Könnte dies - durch die fehlende Außenisolierung - ein Schimmelproblem werden?
mischa | 10.01.08
Es wird schimmeln...
...zuerst hinter den Platten, danach auch davor.

Gönnen Sie Ihrer Wand einen neuen Kalkputz und z. B. Reinsilikatfarbe.

Grüße

Thomas
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 10.01.08
Mut zum Holz
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mir wär das Risiko zu hoch.........
Sie sollten einen Kalkputz aufbringen.
Ist zwar im Moment etwas mehr Geld bringt aber ein besseres Raumklima und schließt, zusammen mit der Silikatfarbe Schimmelprobleme aus.

Nix is schlimmer als nach der Renovierung nochmal von vorn anfangen zu müssen.

gruß jens
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 10.01.08
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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alternativ
Aber wie kann es zu Schimmel kommen wenn die Platten doch mit Vollkontakt an die bestehenden Mauer geklebt werden?

Wie wäre es wenn wir nur an den Innenwänden mit den Platten arbeiten würden? Selbes Problem?
Mischi | 10.01.08

Das verkleben von Gipskartonplatten an außenwandflächen muß nicht zwangsläufig zu Schimmel führen.
Die Frage wäre zunächst wie ihr augenblicklicher Wandaufbau ist, zweischalig, einschalig, welcher Stein, wie stark ist die Wand, Außenputz?
Innenwandflächen können sie in der Regel problemlos mit GK Platten verkleiden.

gruß jens
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 10.01.08
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Gute Fragen
Also wie gesagt: typische Bauweise BJ 1956 ... Innenwände verputzte Ziegelsteine, Außenwände einschalig (denk ich) aus grauen (Beton-)Steinen und "braunem" sandigen Gips (???)... alles zusammen ca. 30 bis 35 cm stark
mischa | 10.01.08

Außenwände mit Kalkputz und Silikatfarbe.
Die Innenwandverkleidung mit GK is okay.

gruß jens
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 10.01.08
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Auf jeden Fall
Auf jeden Fall würde ich auf GK-Platten im Wandbereich Innen wie Außen verzichten.Entweder einen Kalk bzw. Lehmputz verwenden Oberlächen-Gastaltung möglichkeiten sind vielfältig.
Habe zurzeit einen Kunden der Probleme mit diesem Aufbau hat,also bitte noch mal durchdenken.
MfG Torsten
Lehmbau,Naturbau & Naturbaustoffhandel Selle | Maurermeister T. Selle Sachsen | 10.01.08
Natürliches Bauen mit Naturbaustoffen,Leinölfarben,Kiefernteeröl,Luftkalk, Lehmbaustoffen in Sachsen
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Torsten, was spricht gegen GK-Platten an den innenwänden?

für mich ne preiswerte Alternative und in Eigenleistung machbar?!
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 10.01.08
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Es ist nicht
Es ist nicht so gemeint, ich will damit nur sagen das ich persönlich einen Neuverputz vorziehe.Als wir gebaut hatten sagte man mir,ich sollte alles mit GK-Platten verkleiden geht schnell kein großes Bauwasser im Gebäude usw.Ich finde einfach eine neue Verputze Wand 100x besser.Ich mußte in meinem Beruf schon mehrmals (nicht in meiner Firma) so einen Aufbau bringen,ich sage nur nein danke.
Ist meine persönliche Meinung.
MfG Torsten
Lehmbau,Naturbau & Naturbaustoffhandel Selle | Maurermeister T. Selle Sachsen | 10.01.08
Natürliches Bauen mit Naturbaustoffen,Leinölfarben,Kiefernteeröl,Luftkalk, Lehmbaustoffen in Sachsen
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selbstredend........ein Kalkputz an der Wand is mir auch lieber!
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 10.01.08
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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lieber ohne
also ich möchte mich den Argumenten gegen Gipskarton auch anschliessen. Gips macht doch erheblich "dichter" als ein (Kalk)Putz.
Wir hatten auf einer Innenwand eine Nut- und Feder Holzschalung aus unbehandeltem Holz also eigentlich auch diffusionsoffen, deenoch war darunter die Wand richtig feucht und schimmelig. Ich hätte echt bedenken gegen den Gipskarton.
Grüße
Chris
Christian Regenscheit | 10.01.08
Den Scharm "alter" Häuser erhalten
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Gipsplatten - zur Begradigung der Wände
Gipsplatten - zur Begradigung der Wände - Hallo Mischa,
auch ich würde abraten.
Zum Bild; (bei einem Kunden).Nach vier Jahren wurden die Gipskartonplatten wieder entfernt, dies kam zum Vorschein. Nicht weil es optisch unansehnlich geworden wäre, sondern weil Mann es richtig machen wollte.

Mit freundlichen Grüßen
M.KlepacHallo Mischa,
auch ich würde abraten.
Zum Bild; (bei einem Kunden).Nach vier Jahren wurden die Gipskartonplatten wieder entfernt, dies kam zum Vorschein. Nicht weil es optisch unansehnlich geworden wäre, sondern weil Mann es richtig machen wollte.

Mit freundlichen Grüßen
M.Klepac
Limestone-Kalkbaustoffe | Veronika und Mladen Klepac | 10.01.08
gesund bauen
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@Mladen
Das Bild zeigt doch sicher eine Aussenwand mit innenseitig vorgeklebter KG-Platte oder irre ich mich da?
Auf Ziegel-innenwänden die mit KG beklebt sind hab ich solch einen Schaden in einem Massivhaus noch nich gesehen.

Mal abgesehen von Wasserschäden infolge Rohrbruch, Überschwemmung etc.

gruß jens
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 10.01.08
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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In Eigenleistung, auch von 60jährigen Ruheständlerinnen,
ist ein Lehmputz problemlos aufzutragen - Mann/frau hat immer noch eine 2. Chance.

GK auf Mauerwerk ist Heimwerkerpfriem, und in diesem Falle völlig sinnlos, da ohnehin wieder verputzt werden soll. Wozu dieses wahllose Aufeinandergepappe verschiedener Komponenten?

Grüße

Thomas
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 10.01.08
Mut zum Holz
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@Jens
Ja es wurden die Außenwände verkleidet.
Es war in einem über 100Jahre altem Fachwerkhaus. Irgendwann wollte mann die Wände verschönern, also schön gerade machen.
Dessen Schwiegersohn wollte die Balken wieder zeigen, Riss also die Verkleidung heraus. Es gab keinen Wasserschaden oder desgleichen.
Ich habe aber auch schon vergammelte Decken gesehen wo verkleidet waren. Und es kann durchaus auch in einem Neubau Passieren.

Grüße
Mladen
Limestone-Kalkbaustoffe | Klepac Mladen | 11.01.08
gesund bauen
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 - es ist natürlich Geschmacksache ob man so alte Eichenbalken sichtbar lässt.

Grüße
Mladenes ist natürlich Geschmacksache ob man so alte Eichenbalken sichtbar lässt.

Grüße
Mladen
Limestone-Kalkbaustoffe | Veronika und Mladen Klepac | 11.01.08
gesund bauen
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Bei dem Wandaufbau...
...glaube ich auch mal wie Jens, daß es nicht zu tragischen Schäden kommen wird (stört ja auch kein Holz, wie im Fachwerk). Solange nicht irgendwelches Styropor oder Glaswolle hinter die Platten kommt.
Aber aus meine Sicht noch zwei Dinge:
wie willst du die Platten an die Wand kleben? Das halte ich mal für ein Gerücht, daß du die so schön eben an die Wand bekommst. An den Stößen wirst du immer Übersteher bekommen, und dann geht das Spachteln los.
Aber gut, was aus meiner Sicht das schlechtere ist, du wohnst nachher in einem Karton. Egal für welchen Endbelag, du wirst sie grundieren müssen. Dann ist der verbliebene Rest an Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit am Arsch. Die Wand kann dann keine Luftfeuchtespitzen mehr abfedern. Eine verputzte Wand kann das, je nach Putz besser oder schlechter. Da wird sogar ein Kalkzementputz besser abschneiden (der natürlich in einem Wohnzimmer nix zu suchen hat).
Wenn du gerade Wände willst, mußt du was machen. Es wäre auch aus meiner Sicht ein Kalk-Gipsputz möglich. Den mag nicht jeder hier, aber ich sehe in deinem Fall kein Problem.
Aber generell (ob mit Lehm-, Kalk-, usw. und sogar deinen GK-Platten) wirst du dich an den Türen ärgern, wenn sie tatsächlich schon eingebaut sind. Schon dran gedacht? Türen sollten nach dem Wandbelag eingebaut werden.

Gruß Patrick.
Patrick Neika | 11.01.08
Neu bauen kann jeder...
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Wandaufbau
also ich denke es spielt keine Rolle ob Fachwerk oder Massivbauweise. Die Wände sind verputzt und wahrscheinlich auch gestrichen. Wäre der gleiche Aufbau, also Verkleidung auch im Bad/Dusche, Küche vorgesehen?
Den Deckenaufbau sollte man auch nicht außer Acht lassen.
Bei so einem Vorhaben, alles abzudichten,...(Belüftungsanlage?)
Welche Situation sich ergibt, wenn "nur" die Innenwände mit GK-Platten überklebt sind, - ? ... jedenfalls weniger Fläche die den Gasaustausch gewährleisten.

Grüße
Mladen
Limestone-Kalkbaustoffe | M.Klepac | 11.01.08
gesund bauen
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@Patrick:
wieso hat Kalkzementputz nix in Wohnräumen zu suchen. Ein traditioneller Kalkzementputz( nicht die kunstharzverseuchte Fertigpampe) ist wesentlich diffusionsoffener wie z.B. Gipsputze, abgesehen vom traditionellem Kalk-Gipsputz, der aber beim besten Willen nicht maschinengängig ist.
MfG
dasMaurer
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 11.01.08
alt und neu ist kein widerspruch
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Und als Nachtrag,
wenn´s nur um gerade Wände geht, kunstharzgebundene Spachtelmasse aufspritzen und eben abziehen. Spätestens beim 2ten mal ist alles gerade( und alles andere im Ar...). Aber wohl das günstigste.
MfG
das Maurer
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 11.01.08
alt und neu ist kein widerspruch
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GK- Platten an Außenwand.......
einig sind wir uns wohl alle darin das ein Kalkputz das Beste wäre!

Und unwiderlegbar ist auch das es sicher hunderttausende Quadratmeter Wohnraum mit Gips und GK-Platten an den Innenwänden gibt die nicht Schimmelbehaftet und feucht sind!

An den außenwänden jedoch hab ich hier im Bergischen Land schon jede Menge GK-Plattenverkleidungen an der Innenseite der Außenwand an Fachwerkhäusern abgerissen (immer feucht bzw. Schimmlig im Bereich bis 100cm über FB) jedoch waren die Innenwandverkleidungen selbst in Feuchträumen immer trocken.
Das bessere Wohnklima verspricht sicher der Kalkputz, die Kostenseite spricht für eine GK-Platte. Und da wir alle Individualisten sind sollte der Bauherr entscheiden wie hoch der Anspruch an seinen Wohnraum ist.
Schäden an den Innenwänden sind jedenfalls nicht zu erwarten.

gruß jens
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 11.01.08
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Wir leben in einer Zeit,
Ohne Gipskarton, trotzdem modern - Auch ohne Gipskarton kann man modern bauen, modernisieren und mit hohen Anspruch wohnen...da scheint die Neugeborenengeneration den Begriff "GK" bereits mit der Muttermilch inhaliert zu bekommen.
Klingt zwar krass, soll aber einmal zum Nachdenken anregen helfen.
Fragt sich denn einer auch mal, wieso ist "GK" denn so billig/m²?
Spätestens hier sollten doch die ersten Fragen auftauchen und Gewissensbisse entstehen.
Handelt es sich um einen Baustoff oder um ein "Entsorgungsprodukt"?
Und wenn man bemerkt, daß vor einer Weiterbeschichtung diese "GK"-Flächen erst mit chemischen Imprägmierstoffen bzw. Einlaßgründen diese behandelt werden müssen, daß nachher keine gelben Verfärbungen auftreten, spätestens hier müßten die Alarmglocken bei normal denkenden Menschen angehen.
Erst minimiere ich durch die Plattenbeschichtung einen Teil der Wandatmung und mache zu guterletzt durch den empfohlenen Anstrich dern Rest auch nich zu.

@Jens H.Schröters

Die Beplankung von Innenwänden kann ich ja noch mitgehen, aber dann wenigstens mit Fermacellmaterial.
Da ich ja nun ein Verfechter des Lehmes bin, macht eine homogene Verputzung der Innenflächen der Außenwandbereiche eher Sinn und diese eben dann mit Lehm- oder Kalkputzen.

Außerdem sollte vor Anbetracht einer Wandbeplankung mit "GK"-Material die Wandstärke in Betracht gezogen werden und einer Analyse sich unterziehen. Hier spielt eine entscheidende Rolle, Wandstärke, Wandbaustoff, Baufeuchte und auch Heizkonzept. Erst nach deren Analysen ist eine Entscheidung hin zur Beplankung bzw. Verputzung geraten.

Vor wenigen Minuten erst kam bei SAT 1 eine ähnliche Dokumentation, wo neu sanierte Wohneinheiten im hochwertigen Vermietungssegment mit extremer Schimmelbildung, Eckbereichdurchnässung, Fäulnisprozessen auf Tapeten und Putzen gezeigt und analysiert wurden.
Haareraufend, was da zu Tage kam und wie mit den Mietern verfahren wurde!! Eine Baubiologin untersuchte die Befallstellen in den Wohnungen und riet den Mietern teilweise zur Räumung dieser. Extreme Sporenbefall in der Raumluft und hochgradig gefärdete Umgebung!

Überlegt Euch Eure Entscheidung gut, doch ein bestimmter Weg ist nach den vielen Wortmeldungen ja bereits vorgegeben.

Nur Mut und gute Entscheidung

Udo Mühle
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 11.01.08
LEHM - natur am bau
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nich falsch verstehen.............ich bin kein Freund von GK bzw. Rigipsplatten. Und ich propagiere hier auch nicht deren uneingeschränkte Anwendung.
Allerdings wird hier schnell mal was als Teufelswerk hingestellt was so nicht stimmt.
Kapitale Schäden bekommt man mit jedem Baustoff hin?!

Was die Sache mit den TV Sendungen anbelangt, hier wird immer nur die halbe Wahrheit gesagt!
Keiner erwähnt nämlich das diese "Bauleistung" von 10 Ich AGlern erbracht wurde und der Generalunternehmer nur ne Einmann GmbH war.
Ich hab kein Mitleid mit Bauherren die sich drei Angebote von Fachfirmen einholen um sich dann für einen "Hausmeisterservice"(wir machen alles können aber nix) zu entscheiden der den Durchschnittspreis der drei Fachfirmen um 50% unterbietet. Der gesunde Menschenverstand sollte da schon zur Vorsicht Mahnen aber leider ist die Gier meist größer.

Und wenn dann alles am A... ist geht man zu RT. oder SA. und jammert über die Qualität im Handwerk und den Pfusch am Bau!!

gruß jens
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 12.01.08
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Wenn also 11 Viertelprofis...
Freches Kind - ... (das sind übrigends keinesfalls 3,75 Vollprofis) nicht wussten, was sie taten, was genau soll dann besseres herauskommen, wenn der Fragesteller als offenkundiger Laie mit GK hantiert? Mag eine neue Trockenbauwand ihre Vorteile haben - in diesem Disput ist noch kein akzeptabler Grund für das Kleben von GK auf bestehende (Innen- wie Außen) Wände aufgetaucht.

Deponiefutter entsteht da, sonst nichts. Wenn unser zuckersüßes 4 Jahre altes Herzblatt (Martin hat heute Geburtstag) mit dem neuen Bobbycar an die Wand brettert, und die 12mm "dicke" Platte bricht (upps, war wohl doch nicht vollflächig verkebt), wird das Kind angeschrien - dabei sollte der Bastelvater in den Keller gehen und sich bis zum Wiedereinsetzen des Verstandes ohrfeigen.

Grüße

Thomas
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 12.01.08
Mut zum Holz
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Dann mal die beste Geburtstagswünsche für Martin!!

gruß jens


((nicht jeder hat die finanziellen Mittel um sich sein Haus mit Kalkputz oder Lehm komplett neuverputzen zu lassen. sollen die nun ihre Wände mit Tüchern abhängen bis das nötige Kleingeld vorhanden ist?))
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 12.01.08
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Lehmputz ist deutlich billiger,
wenn in Eigenregie aufgebracht, als GK+Kleber+Spachtelmasse+eventuelle Bauschäden an Außenwänden+Deponiekosten+dann doch ordentlich verputzen.

Ich habe das oben nicht umsonst geschrieben. Udo Mühle hat letztes Jahr eine über 60-jährige Bauherrin (ehem. Juristin, keinesfalls verkappte Bauarbeiterin, sondern in dieser Richtung bisher völlig unerfahren) beim Hausbau betreut. Die Frau hat mit großer Freude und einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann, ihre Wände im OG mit Lehm aus dem Bigpack verputzt. Wenn was abfiel, wurde es wieder zusammengekratzt und hielt dann eben beim 2. Mal.

Bauen kann schön UND einfach sein.

Viele Hemmnisse finden sich nicht in der Börse. Manchmal hilft auch umdenken.

Grüße

Thomas
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 12.01.08
Mut zum Holz
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Noch kurz ein Antwort auf Ulrich:
würdest zu wirklich in einem Massivbau (abgesehen vom Bad) Kalk-Zementputz verarbeiten? Ich weiß nicht. Außerdem habe ich nicht von Diffusionsoffenheit geschrieben, sondern von Feuchtepufferung. Ich glaube nicht, daß der KZP wie IP 18 von Maxit einem Kalkgipsputz wie MP 75 oder HP 100 da wirklich überlegen ist. Die von dir genannten traditionellen kenne ich nicht.
Ich weiß nich...

Gruß Patrick.
Patrick Neika | 12.01.08
Neu bauen kann jeder...
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@Patrick,
bitte nicht falsch verstehen, ich sprach von Kalkzementputz und nicht von Kunstharzmischungen. Auch der Kalkgipsputz hat wenig mit den modernen Anhydritmixturen zu tun. In einem Kalkzementputz habe ich Sand, Kalk und 1 Schippe Zement pro Kübel. Selbst Mischöl ist tabu. Und in einem Kalkgipsputz ist Sand, Kalk und Stuckgips, und sonst nix.
MfG
dasMaurer
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 12.01.08
alt und neu ist kein widerspruch
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Ich glaube...
wir haben aneinander vorbei geredet, Ulrich. Ich war beim Wände begradigen und meinte den Grundputz. Hab mich schon gewundert, welche Grundputze kunststoffvergütet sind.

Gruß Patrick.
Patrick Neika | 12.01.08
Neu bauen kann jeder...
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Grundputz???
Versteh ich jetzt nicht wirklich. Bei Innenputz wird eigentlich einlagig gearbeitet, bestenfalls werden allzu grosse Ungenauigkeiten einmal vorgesetzt, aber mit dem selben Material.
MfG
dasMaurer
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 12.01.08
alt und neu ist kein widerspruch
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Mit Grundputz meine ich das, was die geraden Wände herstellt...
ob im Neubau oder im Altbau nach entsprechenden Vorarbeiten. Danach machen dann manche Leute Tapeten drauf (sofern der Grundputz entsprechend sauber glatt ist) oder manche machen den finalen Putz drauf (Filzputz, Kratzputz, Reibeputz), der die Optik ausmacht. Hier im Schwobaländle sagt man zu allem "Rauputz" und meint eine Lage Putz zwischen 1 und 3 mm auf die gerade Wand. Jetzt klar, was ich mit Grundputz meine?

Gruß Patrick.
Patrick Neika | 12.01.08
Neu bauen kann jeder...
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Naja,
eben alles eine Definitionsfrage. Für mich hört der Putz bei eben und gerade auf, alles andere gehört zur Beschichtung und Oberflächengestaltung und somit überwiegend in`s Malerrevier. Also ist dein Grundputz mein Putz ;-))). Bin wohl schon zu lange weg aus deiner Gegend.
MfG
dasMaurer
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 12.01.08
alt und neu ist kein widerspruch
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