Kleiner Kachelofen (Wie klein?)
Ich möchte aber keinen Ofen der mit einem Kamineinsatz funktioniert, sondern einen "richtigen" Kachelofen,
hier nennt man die auch Berliner-Ofen.
Ich habe das problem das ich in meinem Haus gerne in der ersten Etage einen kleinen Kachelofen haben möchte.
Nur ist dabei das problem das der Ofen nicht zu schwer wird oder sein darf, da ich eine Holzbalkendecke habe und das Haus Bj 1939 ist.
Howard | 10.01.06
Hallo,
einen Lehmgrundofen kann man eigentlich fast jeder Ecke anpassen. Bitte um genaue Angaben wenn möglich mit Skizze über die Lage. Breite Höhe Tiefe. Dan kann ich dir sagen ob es machbar ist oder nicht. Lehmige Grüße MartinMartinbau | Martin Elzenbeck | 10.01.06
gesünder leben mit lehm
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Platz
Hi!
Platz wäre etwa in der Breite 70 cm in der tiefe würde ich mal sagen 60 cm wenn man ihn direkt an die Wand setzt. höhe wäre bis Decke möglich.
kannst du mir beschreibungen / Bilder schicken?
howard | 10.01.06
Hallo
Da kann ich das Buch:
Kachelöfen, handwerksgerecht gebaut
von Karl Heinz Pfestorf
ISBN: 3345005190
sehr empfehlen. Da steht alles drin über Züge, deren Länge und Durchmesser, Oberfläche des Ofens, Rostgrössen usw.
Daraus kannst Du Dir dann den eigenen Ofen planen.
Gruss
Marc
Marc Hübner | 10.01.06
Arbeit zieht Arbeit nach sich
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Hallo,
werde euch in den naächsten Tagen eine CD mit Bildern und einer eingfache Skizze schicken, da die Datenmenge doch etwas roß wird. Aber ein kleiner Ofen mit einem Feuerraum von 35 - 38 cm tiefe würde schoin machbar sein. Gruß Martin
Martinbau | Martin Elzenbeck | 10.01.06
gesünder leben mit lehm
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Ziegelkamin
Steine: Ziegelkontor
Mörtel: Luftkalk
Mit den besten Grüßen von der Ostsee
Der Ingo
Einfach gut gebaut | Ingo Rhein | 11.01.06
Von allen denkbaren Moglichkeiten ist die Einfachste immer die Beste
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Frag den Fachmann in der Nähe
Vom selberbauen eines Grundofens (meinetwegen aus Berlin)auf einer Hozdecke, und das in einer Größe von 60 x 70 cm, möglicherweise vor einer Wand mit brennbaren Baustoffen kann ich Ihnen nur dringend abraten. Prizipiell gehts, das Gewicht des Ofens ist hier jedoch das gerinste Problem.
Es gibt Brandschutzbestimmungen die hier nur der Ofenbauer (und hier nur der kompetente) anwenden sollte. Außerdem ist ein Ofen in der Größe entweder tierisch heiß oder nicht besonders leistungsstark. Sie sollten sich aus Ihrer regionalen Wohngegend einen Ofenbauer suchen. Wenn der einigermaßen korpulent (so heißt das doch?) ist, fragt der erstmal nach Ihren Lebensgewohnheiten, schaut sich das Ganze vor Ort an, berät sie,und baut oder verkauft Ihnen dann den passenden Ofen. Schneller kann man Geld nicht sparen.
Grüße aus dem Odenwald
Ofenbau Bartmann | 16.01.06
Selbstverständlich gibt es Vorschriften,
wie für fast alles in Deutschland!
Das möchte ich gar nicht weiter kommentieren!
Nur einem muß ich wiedersprechen!
Der massive Ofen aus Ziegel oder Lehm ist weder besonders heiß noch leistungsschwach.
Gerade die Öfen mit keramischer Oberfläche haben eben keine sehr hohe Oberflächentemperatur. Sie liegt um die 100 Grad!
Das ist eben auch der Grund, weshalb sie einen so hohen Anteil an Strahlungswärme erzeugen bei nur wenig Thermik!
Wie angenehm der gute alte Kachelofen war, ist sehr gut überliefert!
Grund der geringen Oberflächentemperatur ist, daß Keramiken eben schlechte Wärmeleiter sind, so wird die Oberfläche sehr gut durch die Raumluft gekühlt, die Wärme kann nur langsam durch das Materrial wieder an die Oberfläche dringen.
So ist es beispielsweise möglich, bei einem Kachelofen die Stelle wiederzufinden, an der kurz zuvor jemand anders durch Auflegen der Hand auf die Oberfläche für eine Abkühlung der Oberfläche gesorgt hat!
Um die Leistungsfähigkeit von kleinen Grundöfen durch Zahlen zu belegen, schlage ich vor mal bei www.sancal.de nachzusehen, ein ähnlich kleiner Ofen, mit ähnlichen Eigenschaften hat dort mit 2,33 qm Oberfläche 3 kW!
(Wie viel das ist, zeigt der Umstand, daß wir unser gesamtes 140-qm-Haus mit einer 10,8 kW Therme und Heizleisten beheizen!)
Auf der Homepage des alten Eisenschinks kann man noch einmal, deutlich besser als bei mir, die Argumentation mit der keramischen Oberfläche nachzulesen!
Dann noch zu meinen eigenen Erfahrungen:
Wenn wir den Ofen zweimal täglich jeweils mit einer kleinen Kiepe Nadelholz kurz und heftig befeuern, ist es in der Küche, dem Raum mit ca. 25 qm in dem der Miniofen steht, kaum auszuhalten vor Hitze! Außerdem ist es auf der anderen Seite der Wand vor dem der Ofen steht, an der Oberfläche auch noch 60 Grad warm! Das heizt dann den Flur!
Der klassisch massiv gebaute Schornstein mit einem 14cm Zug ist dann auch noch warm und heizt im DG noch zwei weitere Räume. Allerdings dürfe das nicht als alleinige Heizung genügen.
Aber wie schon geschrieben, das ist alles nicht den Vorschriften entsprechend!
Mit den besten Grüßen von der Ostsee
der Ingo
Einfach gut gebaut | Ingo Rhein | 17.01.06
Von allen denkbaren Moglichkeiten ist die Einfachste immer die Beste
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Ja, der Ingo weiß wie es geht...
nämlich garnicht!
Was du da schreibst, ist absoluter Blödsinn und zeugt von absoluter Inkompetenz.Klingt hart für Dich... ist aber so. Was du da gebastelt hast mag ja alles mögliche sein,aber KEIN GRUNDOFEN. Schuster... bleib bei deinen Leisten...
MfG
Detlef
Lemgoer Ofenbau | Ofenbaumeister Detlef Kreiling | 13.02.07
Es gibt nix gutes, außer man tut es...
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