Kachelofen verputzen
In unserem Wohnzimmer steht ein etwa 100-jähriger Kachelofen. Dieser schaut jedoch nicht unbedingt sehr hübsch aus (siehe Bild). Nun haben wir uns im Zuge der Renovation des ganzen Wohnzimmers überlegt, ob man nicht die Kacheln des Ofens abklopfen oder mindestens die glatte Oberfläche aufkratzen könnte, um den ganzen Ofen (natürlich mit ausnahme der Bänke) mit Lehm zu verputzen.
Hat jemand schon mal so was gemacht? Wird das Risse geben?
Danke für jeden Hinweis
Gruss
Marc
Marc Hübner | 29.09.08
Arbeit zieht Arbeit nach sich
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meine Empfehlung: flex. Fliesenkleber vollflächig aufspachteln
Nach Trocknung kann dann Lehmputz aufgetragen werden.
TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 29.09.08
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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Danke für den Tip.
Also flexiblen Fliessenkleber (mit Netz?) auftragen. Soll dieser dann als starre Platte dienen, damit der Lehm nicht reisst?
Warum nicht nur Lehm?
Gruss
Marc
Marc Hübner | 29.09.08
Arbeit zieht Arbeit nach sich
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beim Kachelofen liegt in der Fugenausdehnung der Kacheln
eine große Rissegefahr. Ich wage zu bezweifeln, ob eine Netzeinlage in den Flexkleber diese Gefahr bannen kann. Ich würde eine Gewebe eher in den Lehmputz, in die obere Putzlage einarbeiten.
TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 29.09.08
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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Bitte macht
doch sowas nicht! Ich weiss, es gibt unterschiedliche Geschmäcker, aber ich finde euren Ofen wirklich ganz besonders schön und würde viel drum geben, wenn in meinem Haus so ein Schmuckstück stehen würde! Vielleicht überlegt ihr es euch ja nochmal mit dem dem Kacheln abklopfen...
Viele Grüße aus Hohenlohe,
Katharina
Katharina Hildenbrand | 29.09.08
Es wird erstmal immer schlimmer...
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dem stimme ich voll zu, ich finde , dieser Ofen ist sehr originell.
Außerdem ist die Putzrissegefahr an den Kachelfugen sehr groß.
TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 29.09.08
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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Ich find den Ofen auch klasse!
Wäre schade darum.
Kenn Leute die geben für sowas n kleines Vermögen aus und ihr wollt es zu-kleistern?!
Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 29.09.08
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bei Putzarbeiten
an Feuerstätten muss immer mit Rissen gerechnet werden.
Wenn ihr das Prachtstück wirklich zukleistern wollt: in 10 cm Steinwolle einpacken, eine 12 cm starke Stahlbetonwand giessen und dann putzen. Da dürften dann keine Risse mehr entstehen.
Aua, nicht hauen, ich geh ja schon!!
dasMaurer
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 30.09.08
alt und neu ist kein widerspruch
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Ich stimme meinen Vorednern zu...
...laßt den Ofen, wie er ist. Das Ding hagelt eh auseinander, wenn ihr versucht, die Kacheln abzuklopfen.
Mag ja sein, daß zu einer Wohnungseinrichtung ala "Schöner Wohnen" er nicht so sehr paßt, aber ich fände es auch Frevel, den zu zerstören.
Ihr Eidgenossen habt den Vorteil, daß bei euch so schöne alte Sachen nicht teilweise im Krieg zerstört wurden. So Schmuckstücke gab es bei uns sicher vorm Krieg noch mehr als heute.
Gruß Patrick.
Patrick Neika | 30.09.08
Neu bauen kann jeder...
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Man scheint sich einig zu sein...
...das der Ofen so belassen werden sollte, wie er ist.
Danke erst mal für die rege Stellungsnahme an dieser Frage.
Wie Patrick schon erwähnte, gibt es hier in der Schweiz nahezu in jedem alten Bauernhaus noch einen solchen Ofen. Da sind auch teilweise wunderschöne Stücke dabei, die nicht so wie unsrer aus gerade vorhandenen Kacheln zusammengestückelt wurden.
Was uns an unserem Ofen halt nicht so gefällt, ist die Farbvielfalt. Wäre der ganze Ofen mit den Kacheln wie im unteren Bereich (die schwarz-grünen) gebaut, wäre die Diskussion gar nie aufgekommen.
Vielleicht ändert sich die Optik auch wenn man die orange Farbe von den Ofenbänken kratzt (ist eh schon zur Hälfte abgebröselt).
Werde mir aber Eure einstimmige Meinung zu Herzen nehmen und versuchen, den Ofen wie er ist so gut wie möglich ins Umfeld zu integrieren.
Danke!
Marc
Marc Hübner | 30.09.08
Arbeit zieht Arbeit nach sich
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