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Region: Südpfalz

Alter Keller

Alter Keller - Das alte Fachwerkhaus meines Opas (Bj.ca 1600) wurde leider vor 1 Jahr durch einen neuen Käufer abgerissen. Ich habe vorher noch einige Bilder davon gemacht, dabei habe ich im Keller eine in Stein eingemeiselte Nische entdeckt, weiß jemand für welchen Zweck diese Nische diente?

Gruß SchowannelDas alte Fachwerkhaus meines Opas (Bj.ca 1600) wurde leider vor 1 Jahr durch einen neuen Käufer abgerissen. Ich habe vorher noch einige Bilder davon gemacht, dabei habe ich im Keller eine in Stein eingemeiselte Nische entdeckt, weiß jemand für welchen Zweck diese Nische diente?

Gruß Schowannel
schowannel | 24.07.10
ein altes Haus hat eine Seele
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Wohl möglich war diese der Standort der Öllampe.

Grüße aus Schönebeck
BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 24.07.10
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar Wilde
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Überprüfe
mal die Gewände auf Löcher, die auf eine Anbringung von Bändern/Scharnieren hinweisen. Aus Hunsrücker Bauernhäusern kenne ich diese Öffnungen als "Schnapstresor". Dort war durch ein Schmiedeeisernes Gitter der Alkohol vor dem Zugriff Unberechtigter (Kinder/Schwiegerleute) gesichert. Häufig war der Boden auch wellenförmig zur Liegendlagerung der Flaschen gemauert.

Grüße aus dem Hunsrück,

Olli
Noober | 24.07.10
Abreißen, sanieren, renovieren und wieder aufbauen...
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Das wäre doch für ein Schnapslager viiiiiiiel zu klein ...
Wurde dieser Nischenstein mit dem Abbruch entsorgt, oder gibt es ihn noch? Schade drum, scheint aus einem Stück gewesen zu sein.
Jens Paulsen | 24.07.10
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Zu klein? Nicht jeder konnte den Schnaps selbst brennen und weil das Geld knapp war, musste man das Wenige an Genussmitteln gut wegsperren. Ich habe solche Öffnungen gesehen, die waren nur 20 auf 30cm groß, mit Eisentüren und Schlössern versehen.
Es ist auch nicht nur eine Annahme oder Erfindung von mir, dass solche Öffnungen hierfür genutzt wurden. Ich selbst bin von einem anerkannten Hausforscher aus dem Hunsrück-Nahe-Raum darüber belehrt worden.
Noober | 25.07.10
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Also nach
"Schnapstresor" sieht das nicht aus. Und den hätte ich bestimmt nicht direkt an der Treppe gebaut, sondern an versteckter Stelle;-)).
Die Position an der Treppe deutet wohl eher auf einen feuersicheren Standplatz für Beleuchtungsmittel hin. Denn Batterien waren damals sehr selten und so konnten die Maglites auch nur selten benutzt werden. So hat man denn auf Kerzen, Öllampen oder Fackeln zurückgegriffen und dafür einen sicheren Standplatz aus nichtbrennbaren Materialien geschaffen.
MfG
dasMaurer
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 25.07.10
alt und neu ist kein widerspruch
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Ich habe bestimmt schon vier oder fünf dieser Öffnungen gesehen.(Jeweils mit verschließbarer Tür) Und bei keiner kann ich mich an eine verrußte Stelle erinnern. Auch die hier gegenständliche Öffnung hat keinerlei Anzeichen von Rußanhaftungen, diese wären aber sowohl bei Fakeln, Kerzen oder Öllampen vorhanden. Und die Position an der Treppe ist auch typisch.
In einem Haus von 1770 konnte mir der Erbe sogar noch berichten, dass sein Urgoßvater dort den Schnaps einsperrte.
Aber das schein ein unlösbares Geheimnis zu sein.... ;0)

Grüße, Olli
Noober | 27.07.10
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Und
natürlich hatte Opa den Schlüssel am Gürtel.
Und er hatte bestimmt 27mal am Tag was ganz wichtiges aus dem Keller zu holen ;-)).
MfG
dasMaurer
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 30.07.10
alt und neu ist kein widerspruch
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Habe
mich immer schon gewundert wo Opi war, wahrscheinlich im Keller um den guten Obstler zu huldigen.

Danke für die Hinweise
schowannel | 01.08.10
ein altes Haus hat eine Seele
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