Fachwerk.de - Hilfestellung erbeten bei Pfostensanierung (außen)

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Region: Siegerland

Hilfestellung erbeten bei Pfostensanierung (außen)

Guten Tag,
wir haben im Zuge der Aussensanierung an einem Pfosten ein Brett entdeckt, welches angenagelt und mit Silikon abgedichtet war, um den dahinterliegenden Balken/Pfosten zu verbergen. Wohl weil dieser ein Astloch hat, welches einfach zugemörtelt wurde. Das Brett haben wir entfernt und wollen den Balken mit Leinöl/Leinölfarbe instand setzen.
Wie sollten wir bestmöglich mit dem Astloch verfahren? Den Mörtel entfernen, und dann? Noch haben wir uns nicht an den Mörtel getraut. Größe der Mörtelstelle im Pfosten ist 10 cm breit und 25 cm hoch, Tiefe = ?.
Wir sind für jeden Rat sehr dankbar (da keine Fachleute).
DANKE! der FachwerkLehrling
FachwerkLehrling | 30.08.09
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Foto...
...wäre ganz hilfreich.

Mit Öl oder Farbe werden Sie einen Balken jedoch nicht "instand" setzen können.

Wenn der Balken wirklich schadhaft ist, wird nur teilweiser Ersatz etwas helfen.

Wenn der Balken ansonsten in Ordnung ist, muß ein Astloch keinen "Schaden" darstellen. Man könnte es dann auch mit Holz der gleichen Holzart (und wenn möglich mit gleichem Trockengrad) ausfüllen.

Wie gesagt: Foto wäre hilfreich.

Grüße
Martin Wittwar
Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 30.08.09
Fachwerk ist Lebensqualität (nicht immer, aber oft)
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Hilfestellung erbeten bei Pfostensanierung (außen)
Hallo Herr Wittwar,
ich versuche morgen ein Foto hochzuladen.
Der Pfosten/Balken ist aus Eiche, ca. 200 Jahre alt und in gutem Zustand, bis auf dieses Mörtelloch. Unten, dort wo er auf der Schwelle auffliegt, hat er nur wenige Nagekäferlöcher. Ihnen vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und morgen folgt das Foto. Beste Grüße
FachwerkLehrling | 30.08.09
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mit einem Fortnerbohrer das Astloch großzügig ausbohren und nen passenden Holzpfropfen einsetzten.
Am besten eine Holzschablone auf den Balken nageln, damit der Forstnerbohrer nicht verrutscht.
Schildgen Bedachungen | Sascha | 30.08.09
Fachbetrieb für Dachdecker und Zimmereiarbeiten
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Der Schildbürger lässt Grüßen
Das Loch ist 10x25 cm. Was für einen Forstnerbohrer willst du da den nehmen. Und mit dem dann im Mörtel rumbohren.
Den Vorschlag können wir wohl gleich verwerfen, da halten sie sich lieber an Martin's Vorschlag.
Gruß Jürgen
Jürgen Weiss | 30.08.09
Alles ist machbar
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@Jürgen

die Rede war hier von einem "Astloch". Die sind i.d.r. ca.2-4 cm groß. Ich habe noch nie ein Astloch von 10x20cm gesehen, du etwa???
Schildgen Bedachungen | Sascha | 30.08.09
Fachbetrieb für Dachdecker und Zimmereiarbeiten
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@Sascha
Wenn der Ast nach oben rauswächst kann so ein Astloch locker mal das zehnfache haben...nimmmt man normalerweise dann nich zum bauen...find ich aber trotzdem nett, dass du ihm deine Forstnerbohrer leihst, um den Mörtel rauszubohren...;-) Boris
Boris Webler | 31.08.09
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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@ Schildgen Handwerk
Größe der Mörtelstelle im Pfosten ist 10 cm breit und 25 cm hoch, Tiefe = ?.
Ich habe auch noch kein Astloch in dieser Größe gesehen.
Ich habe auch noch keinen gefunden der ein Astloch so großflächig zugeschmiert hat. Deswegen wird es wohl was anderes sein. Wahrscheinlich ein Riss oder eine Faule Stelle in annähernd der Größe.

Gruß Jürgen
Jürgen Weiss | 31.08.09
Alles ist machbar
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Ein Ständer...
...in meinem Haus hat ein Astloch (und es ist wirklich eines) in das ich meinen Unterarm stecken kann (Und der Ständer hält doch). Finde das Foto gerade nicht, wird aber nachgeliefert.
Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 31.08.09
Fachwerk ist Lebensqualität (nicht immer, aber oft)
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OK.
Aber Löcher in der Größe, mit Mörtel verschmiert, würde ich zumindest, nicht mit einem Forstnerbohrer und Holzstopfen verschließen.
Gruß Jürgen
Jürgen Weiss | 31.08.09
Alles ist machbar
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Eiche, Eisen und Wasser,
macht in der Kombination herrlich grosse Löcher.

@Dirk: Die versammelte Raterunde wartet gespannt aufs Foto...

;-) Boris
Boris Webler | 31.08.09
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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Eiche, Eisen und Wasser,
macht in der Kombination herrlich grosse Löcher.

@Dirk: Die versammelte Raterunde wartet gespannt aufs Foto...

;-) Boris
Boris Webler | 31.08.09
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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Loch
Hallo,
Hier muss ein Eichenholzstück eingepasst werden.

Wollen Sie das selber machen?

Die Strebe daneben sieht auch "ausgemörtelt" aus .

Entfernen Sie doch erstmal überall die Farbe und entscheiden Sie dann , ob sie das alles selbermachen können, oder doch einen Zimmermann beauftragen.

Das Fachwerkgefüge sieht ziemlich "unlogisch" aus .

Ist es ein Ständerbau?

viele Grüße
Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 31.08.09
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Loch
Hallo,
Hier muss ein Eichenholzstück eingepasst werden.

Wollen Sie das selber machen?

Die Strebe daneben sieht auch "ausgemörtelt" aus .

Entfernen Sie doch erstmal überall die Farbe und entscheiden Sie dann , ob sie das alles selbermachen können, oder doch einen Zimmermann beauftragen.

Das Fachwerkgefüge sieht ziemlich "unlogisch" aus .

Ist es ein Ständerbau?

viele Grüße
Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 31.08.09
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Das sieht mir nicht...
Fehlstellen ersetzen - Hier ging es um weggefaulte Anschlußstellen eines Riegels. In der entsprechenden Form ausgestemmt und ein Stück gleicher Holzart (trocken) eingepasst.

(Die Stücke rechts und links des Riegels)...nach Astloch aus. Das sieht mir doch eher ausgestemmt aus!
Denkbar wäre einer Reparatur ähnlich wie auf diesem Bild. Ist zwar im Bereich eines Riegels aber als Beispiel für eine Reparaturmaßnahme könnte es wohl gelten.
Gemeint sind die Stellen rechts und links neben dem Riegel. Verwendet habe ich da 6 cm Dicke Eichenbohle, ca. 20 Jahre gelagert.

Wenn diese Fehlstelle allerdings den gesamten Balkenquerschnitt betrifft (Tiefe) würde ich über einen Ersatz des Ständers nachdenken.

Grüße
Martin
Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 31.08.09
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So...
vorher - weggefaulter Ständer im Bereich eines Riegels...sah es vorher aus (könnte mir vorstellen, dass es bei dir ähnlich ist)
Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 31.08.09
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Das...
Astloch - ein Astloch in einem verbauten Ständer in das man den Unterarm stecken kann ;-).
Der Ständer steht vermutlich seit 250 Jahren und hält trotzdem....Bild vom Astloch habe ich auch noch gefunden;-)
Guckst du hier!

Nebenbei sind noch all die anderen "schönen Dinge" wie Bauschaum und Glaswolle zu sehen.
Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 31.08.09
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De Balken ist wohl schonmal neu reingekommen,
der Position der Holznägel nach zu urteilen. Die Axtkerben lassen auf einen vorgesehenen Verputz schließen. Das Ding scheint aber noch "gut im Fleisch" zu stehen, also stabil zu sein, die verputzte Stelle eine optische Notlösung, hätte man aber auch einen schöneren Balken nehmen können.
Den Rissen am Gefacheanschluß nach zu urteilen waren wohl mal wieder die "Experten" am Werk (hübsches Fachwerk übrigens). Die Tür schien mal breiter gewesen und bis zu diesem Pfosten gereicht zu haben.

@Martin Wittwar: Schöne, dezente Reparatur am Riegel, leider sieht man meistens die "reim dich oder ich fress dich"-Variante...hingelogene Holznägel wären das i-Tüpfelchen.

Gruß...J.
Jürgen | 31.08.09
Hauptsache alles ist schön
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OK...
da waren meine Gedanken bezüglich eines "Astloches" wohl eher völlig Ffalsch.

@ Martin, na in dein Astloch kannste ja vielleicht ne außenlampe einbauen :-)
Schildgen Bedachungen | Sascha | 31.08.09
Fachbetrieb für Dachdecker und Zimmereiarbeiten
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@Dirk Fretwurst
Ich könnte mir vorstellen, dass es sich bei dieser Fehlstelle um ein defektes Zapfloch handelt. Möglicherweise war dort eine Strebe verzapft, so wie im Stockwerk darüber.
Wäre doch möglich oder?

Gruß
Martin
Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 01.09.09
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Hilfestellung erbeten bei Pfostensanierung (außen)
Herzlichen Dank an alle! Wir sehen jetzt klarer und werden versuchen den Zement zu entfernen um die Tiefe ausloten zu können. Dann versuche ich ein "neues" Eichenholz einzupassen.
@ Jürgen = Ja, es soll wohl ein altes Zapfloch sein, dass zugemörtelt wurde. Jedenfalls berichtete uns das ein Nachbar, der das Haus noch aus den 30igern kennt.
Ja, und an der Tür haben auch schon einige herumgepfuscht.
Die scheint aus den 50igern.
Danke nochmals!!! derFachwerklehrling
FachwerkLehrling | 01.09.09
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