Fachwerk.de - Ausfachung Innen

Erfahrungsberichte > Sanierung

Ausfachung Innen

Wier bauen seit einiger Zeit unsere Deele um. Haben grosse Mengen Eichenholz erneuern mussen.Stender und Schweller wurden erneuert und aufgeblattet.Wir haben vor 25 Jahren schon einen Teil erneuert und das Gefache mit einem Unipor Hohl-Ton-Stein ausgemauert und verputzt,mit einem Zement Kalk Putz.Wir können jetzt 25 Jahren nach dem Umbau keine Schäden am Holz feststellen ausser der üblichen Abrisse (Putz Holz). Diese Umbauten haben nur im Innenbereich stattgefunden. Ich hätte jetzt gern Auskünfte über andere oder ähnliche Erfahrungen. Bedanke mich schon einmal.
Übrigens ist der äteste Teil unseres Fachwerkhauses 1777 erbaut.
Alfred | 22.05.04
Fragen und Auskünfte zur Innenausfachung
Mein Haus (2004 erworben) hat ein ähnliches Alter und wurde in den 60er Jahren mit 12.5er YTONG in den Gefachen (nur 1. OG ist Fachwerk) ausgemauert. Nun habe ich diese von der Innenverblendung und der dahinter befindlichen Dämmung befreit und konnte keinerlei Schäden feststellen. Da ich nun nach einer passablen Lösung für die Innerwände suche, können Sie mir ja mal die von Ihnen gewählte Variante mitteilen. Wie war die Dämmung und das Raumklime?
Immerhin haben Sie ja 25 Jahre Erfahrung gesammelt und Ihr Ergebniss hört sich ja nicht schlecht an.

mfg
Martin Dellwig | 23.05.04

Hallo,
Unsere maroden Gefache haben wir damals komplett geleert und wie gesagt neu ausgemauert und verputzt.
Dadurch, dass wir im Wohnbereich Dielen liegen haben und die Decken auch vertäfelt sind, ist unser Raumklima sehr gut. Das Ausmauern mit dem Ton-Hohl-Ziegel ist einfach und schnell, das Verputzen ging ebenfalls problemlos.
Für unsere große Deele suchen wir noch eine Lösung für den Boden. Zur Zeit ist sie noch mit alten Flußkieseln verlegt.
Die Feuchtigkeit aus dem Boden kommt hoch, weil keine Isolierung nach unten besteht.
Alfred | 23.05.04