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Fenster renovieren!!

Hallo ich habe alte Fenster Türen in meinem Haus (1730) die ich Restaurieren möchte. Da in den Jahren viele SChichten Lack aufgetragen wurden stehe ich nun vor dem Problem diese wieder zu entfernen. Kann mir jemand ein paar Methoden nennen die dafür gut wären. Abbeizen, Ätznatron, Abschleifen kenne ich aber gibt es denn noch andere Verfahren?
Florian Hirsch | 18.01.05
Renovieren sollte man als Hobby sehen.
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mit heizluftföhn und spachtel

aber vorsicht werden die scheiben zu heiss platzen sie
wird das Holz zu heiss gibt es brandflecken
Bioenergie Seifert | jörg seifert | 18.01.05
warum kompliziert wenn es einfach geht
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Hallo Florian Hirsch,
ich freue mich über jede alte Tür und jedes alte Fenster, das erhalten bleibt. Vielleicht sind sie sogar so alt, daß noch mundgeblasene Scheiben drin sind.? Jedenfalls muß man mit Liebe und Sorgfalt an eine solche Aufgabe herangehen.

Jörg Seifert hat sich schon geäußert zur Methode. Etwas anderes kann ich auch nicht empfehlen. Gute scharfe Zieheisen event. zusätzlich für die Profile. Die Scheiben müssen gut mit Pappe abgedeckt werden, damit sie sich nicht erhitzen. Oder man baut die Scheiben vorher aus, wenn es geht. Sehr alte Fenster sind oftmals nicht verleimt, sondern mit feinen Holznägeln zusammengehalten.
Auf größeren Flächen an Türen können & sollten Sie auch den ökologischen Abbeizer mit Schierseife und Kalk ausprobieren. Dazu steht schon mehrfach etwas in diesem Forum.
Dipl.-Restaurator (akad.) | Dietmar Fröhlich | 18.01.05
Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.
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Eichenholz und Kalkabbeizer
Hallo,
Vorsicht bei gerbsäurehaltigen Hölzern. Bei Verwendung von kalkhaltigen Abbeizern wird z.B. Eichenholz rabenschwarz. Habe hierbei gute Erfahrung mit dem Abbeizer von Volvox gemacht.
Lagerhaus Vlatten | Johannes Prickarz | 19.01.05
Altbausanierung - Denkmalpflege - Ökologisches Bauen
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Also ich hab das selber schon mit dem Heißluftfön probiert und muss sagen, ich würde die Methode nicht weiterempfehlen. Das Holz kann durch die Ziehklingen (Spachtel oder so) verletzt werden, besonders übel wirds, wenn Rundungen im Spiel sind... Ganz restlos kriegt man da nichts ab. Bei meiner Tür blieben außerdem hässliche Farbreste... Ich hab das dann erstmal sein lassen, hab aber schon Ätznatron gekauft, das man in Tapetenleim einrührt... soll ein guter Abbeizer sein. Kriegt man günstig in der Apotheke. Ich persönlich rate vom "Gepopel" mit dem Heißluftfön ab. Vor allem kanns ja auch sein, dass das Bleiweiß gestrichen ist. Es setzen sich so auch viele SChadstoffe direkt in die RAumluft ab... Grüße Annette
anonymus | 19.01.05

Ich habe es auch mit Zieheisen probiert und bin gut gefahren. Aufpassen muss man immer ;-) Mal ´ne Schramme macht doch die Türe erst interessant. Ist im meinen Augen gegenüber anderen Methoden das beste für´s Holz. Und den Rest natürlich abschleifen. Möbel bearbeite ich auch so. Grüße, Michael
Planungsbüro für gesundes Bauen | Michael Reisinger | 20.01.05
bewusst anders - Planen, Bauen, Leben
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@ Hallo Annette, wie man mit der Wärme eines Föns in der einen und dem Werkzeug in der anderen zurechtkommt, liegt wirklich am Geschick jedes Einzelnen und der Werkzeugqualität. - siehe Michael Reisingers Erfahrung.
Daß es zu Ausdünstungen beim Erhitzen der Farbschichten kommen kann, ist richtig. Das hat man aber beim Abbeizer in anderer Form auch. Es schadet grundsätzlich nichts, wenn man mal wieder im Freien arbeitet.
Gutes Gelingen wünscht
Dietmar
Dipl.-Restaurator (akad.) | Dietmar Fröhlich | 20.01.05
Es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an.
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@Dietmar:

Tja, Zargen und Treppengeländer lassen sich nicht so einfach ins Freie transportieren :-)

Vielleicht lags bei mir auch an der Farbe, die ziemlich zu schmieren anfing und die Tür ist jetzt braun-fleckig.

Da kann ich auch gleich alles abschleifen, mit Farbe drauf...

Nun ja und als ungeschickt würde ich mich selber nicht bezeichnen. Wie auch immer, dann viel Spaß beim Fönen :-)

Grüße Annette
anonymus | 24.01.05
Abbeizen
Habe mal alten Schrank mit zig Ecken und Falzen mittels Abbeizpaste relativ gut abgebeizt und stinkt nicht so wie Ätznatron. Gibts in jedem guten Farbengroßhandel und ist auch nicht so teuer. Aber unbedingt säurefeste Handschuhe und eventuell Schutzbrille benützen.
MfG Michael Kraus
Zimmermeister und Restaurator im Zimmererhandwerk | Michael Kraus | 11.02.05
altes erhalten - neues gestalten
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