Felsbrandsteinfassade als Fachwerk?
Baerbel | 12.06.05
Welcher Felsen hat denn da gebrannt,
um seine Steine rauszurücken?
Vielleicht Feldbrandsteine?
Sei es wie es sei, was bei Wandaufbauten im Fachwerkbau und sonstwo im Allgemeinen (und so stellen Sie Ihre Frage) zu beachten ist, dazu gibt es auf dem Link Info:
Zu Wandbildnern und Fachwerk - Technische Daten und Aufklärung
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 13.06.05
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Sorry, natürlich Feldbrandstein. Wir würden einfach gerne ein Fachwerk vorbauen.
Gruß
Baerbel
Baerbel | 13.06.05
Ach so. Da würd ich sparen:
erstes Bild, Anbau vor Barockmühle: Habe ich nur Bohlen vor Massivwand aufgesetzt und Gefache verputzt. Hat gehalten (seit 1980).Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 13.06.05
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2. Bild: An Walmseite nur aufgemalt (gem. Bestand)
Hat auch gehalten.Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 13.06.05
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hallo bärbel,
warum denn aus einem massivbau ein kulissenfachwerk machen?
gibt es keine besseren vorbilder?
chr. bernard
punkt4 architekten | christian bernard | 13.06.05
ZEITGEMÄSSE KONZEPTE FÜR HISTORISCHE GEBÄUDE
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@ Kollege Bernard
Es wird die Verzweiflung an der Moderne sein, die sich hier betätigt. Natürlich wär ein grauschlichter Nacktbetonsichtkubus+Edelstahlglas auch was Vortreffliches;-)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 13.06.05
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Fachwerkscheinfassade
(siehe Bild Erdgeschoss)
Manche sägen auch noch Trockennuten hinten rein, um das Aufwölben zu verhindern. War aber wohl bei 5 cm nicht notwendig
Von zu dünnen Brettern würde ich abraten. Sobald Feuchtigkeit dahinter kommt, wölben diese sich auf und lassen noch mehr dahinter.
Gruss Eckard
Eckard Zöllner | 13.06.05
Lieber krumme Wände als gesichtslose Häuser
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werter hr. fischer,
ich verstehe ihren Kommentar nicht.
grüsse
chr. bernard
punkt4 architekten | christian bernard | 13.06.05
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Erstmal vielen Dank für die Antworten.
Warum Kulissenfachwerk? Das ist leicht zu erklären. An dem Haus sind im Laufe der Zeit einige Dinge verändert worden, z.B. wurde die ehemalige Toreinfahrt zugemauert (mit einem farblich nicht passenden Stein) und es wurden nachträglich Rolladenkästen eingebaut. Über die Kästen wurde roter Mörtel geschmiert, so dass nun jedes Fenster wie ein T mit einem roten Oberstrich ausschaut.
Gruß
Baerbel
Baerbel | 14.06.05
Erstmal vielen Dank für die Antworten.
Warum Kulissenfachwerk? Das ist leicht zu erklären. An dem Haus sind im Laufe der Zeit einige Dinge verändert worden, z.B. wurde die ehemalige Toreinfahrt zugemauert (mit einem farblich nicht passenden Stein) und es wurden nachträglich Rolladenkästen eingebaut. Über die Kästen wurde roter Mörtel geschmiert, so dass nun jedes Fenster wie ein T mit einem roten Oberstrich ausschaut.
Gruß
Baerbel
Baerbel | 14.06.05
röhrende hirsche in der architektur?
nun gut, hier gehen die meinungen sicher auseinander. wenn jedoch "fachwerk" lediglich auf die äussere erscheinung degradiert wird, dann geht es wirklich nur um kulisse und nicht um architektur. genauso wenig wie ein betonkubus Fassade sein kann, kann Fachwerk als raumgefüge, als tragkonstruktion lediglich als abbild unserer träume dienen. ein laie darf das, aber wir, kollegen und fachleute, sollten uns dies verkneifen. das hat nicht mit der vielgepriesenen ehrlichkeit, geschweige denn mit materialgerechtigkeit oder handwerkskunst zu tun. die erstmal als gedankenanstoss.
und nun mein vorschlag, zu einer wie vor beschriebenen fassade, wenn ich sie auch nicht gesehen habe:
ein massives Gebäude kann durchaus mit Putz (ggf., wenn nötig mit einer wärmedämmung) versehen werden, und es muss nicht an einen grauen..... erinnern. vielleicht könnten klappläden dazu beitragen, dass eine proportionierung erreicht wird, die dem umfeld entspricht?
auch eine verschalung, egal welcher art, kann fassade sein. was ist ortstypisch?
es gibt mehrer möglichkeiten auf "ehrliche" art eine fassade zu gestalten.
eine aufgesetzte Fachwerkfassade wird nie fachwerk sein.
schöne grüsse aus dem nicht fachwerkverwöhnten kassel
chr. bernard
punkt4 architekten | christian bernard | 14.06.05
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Der Orginalton
O-Ton Fischer: "...Das versteht halt nicht jeder."
Was für eine Arroganz !
Lutz
PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 14.06.05
Mutabor
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Ich kann mich L. Parisek nur anschließen
und habe meine Meinung hierzu.
Eckard Zöllner | 15.06.05
Lieber krumme Wände als gesichtslose Häuser
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@Tandem Lutz/Zöllner
Meine Meinung: Unheimlich wichtige Kommentare, die der Baerbel sicher viel weiterhelfen. Bestimmt ganz im Sinne des Webmasters aus Meldungsdorf. Vorbildlichst! Werds künftig vielleicht auch so probieren.
@Kollege Bernard: D´accord. Jedoch: War der schöne Schein nicht auch immer eine herausragende Eigenschaft der "Architektur"? Nicht nur im Rokkoko? Und hat der Bauherr kein Recht auf seine Wunschgestaltung? Ich weiß freilich, wie leicht unsereiner zum Geschmacksdiktator verkommt, das macht uns ja so beliebt bei der Bauherrschaft;-)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 15.06.05
Erhaltende Instandsetzung
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